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  <title>Zeitreise: Schriftsteller im Gespräch | Deutsche Welle</title>
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  <description>Die Reihe &quot;Schriftsteller im Gespräch&quot; beinhaltet Interviews mit diversen Literaten deutscher Zunge, die die Deutsche Welle im Laufe der Jahre geführt hat.</description>
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  <copyright>2012 DW-WORLD.DE, Deutsche Welle</copyright>
  <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 01:17:03 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Robert Schneider</title>
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   <description>&quot;Kapitel so konstruiert, daß es gleichsam wie ein pianissimo in einem gewaltigen fortissimo endet&quot;: Robert Schneider spricht über seinen Bestseller &quot;Schlafes Bruder&quot;.Robert Schneider wurde am 16. Juni 1961 in Bregenz geboren. Nach dem Abitur 1981 begann er in Wien das Studium der Komposition, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft, das er jedoch abbrach. Schneider debütierte als Schriftsteller 1992 mit dem Roman &quot;Schlafes Bruder&quot;, der sofort zu einem Bestseller wurde. Außer weiteren Romanen veröffentlichte Schneider auch einige Theaterstücke. Es wurden ihm bereits einige Preise und Auszeichnungen verliehen. 
In einem Interview mit Eduard Hoffman im November 1992 bespricht der Autor seinen Roman &quot;Schlafes Bruder&quot;.</description>
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   <pubDate>Fri, 28 Sep 2007 08:54:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Lutz Rathenow</title>
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   <description>&quot;Die DDR war eine Versuchsanordnung für eine bestimmte Form menschlichen Zusammenlebens&quot; - Lutz Rathenow spricht über die DDR und die Deutsche Wiedervereinigung.Lutz Rathenow wurde am 22. Sept. 1952 in Jena geboren. Nach dem Abitur und dem Wehrdienst bei der NVA studierte er ab 1973 Germanistik und Geschichte an der Jenaer Universität. Rathenow war Gründer und Leiter des oppositionellen Arbeitskreises &quot;Literatur in Jena&quot;, der nach zwei Jahren 1975 verboten wurde. 1976 wurde er kurz vor dem Examen mit einem Studiumsverbot belegt. Erst nach der Wende wurde ihm nachträglich das Abschlußdiplom verliehen. Anfang der 70er Jahre betätigte sich Rathenow als Leserbriefschreiber für verschiedene Medien, bis er 1980 seinen ersten Prosaband &quot;Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet&quot; in der BRD veröffentlichte. Den größten Erfolg erzielte er 1987 mit dem Band &quot;Ost-Berlin - die andere Seite einer Stadt&quot;. Rathenow veröffentlichte bis heute zahlreiche Prosa- und Lyrikbände, Hörspiele, Essays und Kinderbücher. Er ist Träger von Preisen und Auszeichnungen. 
DW-Redakteur Werner Herzog sprach im Mai 1996 mit Lutz Rathenow unter anderem über die DDR-Zeiten und über die politische Wirkung von Literatur.</description>
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   <pubDate>Tue, 25 Sep 2007 08:07:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Elfriede Jelinek</title>
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   <description>&quot;Frauen sind ja gewöhnt, sich jeder Macht zu enthalten&quot; - die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek spricht über die Stellung der Frauenliteratur.Elfriede Jelinek wurde 1946 in Mürzzuschlag in der Steiermark geboren. Ihre Kindheit und Jugend wurden durch das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter geprägt. Nach der Schule studierte sie Klavier und Komposition sowie Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. 1967 erschien ihr erster Gedichtband &quot;Lisas Schatten&quot;. Jelinek zählt zu den meistbeachteten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher (u.a. &quot;Die Klavierspielerin&quot; &#039;83, &quot;Burgtheater&quot; &#039;85, &quot;Die Kinder der Toten&quot; &#039;95). Ihre Arbeiten zeichnen sich durch bissige Analysen zu den Themen Sexualität, Gewalt und Macht aus und thematisieren immer wieder die gesellschaftliche Benachteiligung der Frau und deren private Unterdrückung durch den Mann. In Österreich wurde Jelinek jahrelang weitgehend ignoriert, während sie in Deutschland früh Anerkennung fand. Für viele überraschend, erhielt Elfriede Jelinek 2004 den Nobelpreis für Literatur. Die Schwedische Akademie der Wissenschaften würdigte dabei ihre &quot;einzigartige sprachliche Leidenschaft&quot;. Die öffentlichkeitsscheue Jelinek konnte den Preis aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst entgegennehmen und übermittelte ihre Dankesrede als Videobotschaft. 
In einem Interview der Deutschen Welle anlässlich der Verleihung des Georg-Büchner-Preises spricht Elfriede Jelinek über ihre literarische Arbeit.</description>
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   <pubDate>Fri, 21 Sep 2007 14:41:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Brigitte Burmeister</title>
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   <description>&quot;Ich mußte mir ein paar Sachen vom Leibe schreiben&quot; - Brigitte Burmeister spricht über ihren Roman &quot;Unter dem Namen Norma&quot;.Brigitte Burmeister wurde am 25. September 1940 in Posen geboren. Nach dem Abitur und einem Jahr Berufstätigkeit studierte sie Romanistik in Leipzig. 1973 promovierte sie zum Dr. phil. Burmeister debütierte 1987 mit dem Roman &quot;Anders oder Vom Aufenthalt in der Fremde&quot;, der sehr große Beachtung fand. Seit dem publizierte sie weitere Romane - auch unter einem Pseudonym (sie benutzte die Pseudonyme: Franziska Saalburg, Liv Morten) - ferner betätigte sie sich als Übersetzerin und Herausgeberin. Brigitte Burmeister wurde 1995 unter anderem mit dem Kritikerpreis der deutschen Vereinigung für Kritiker ausgezeichnet.
In einem Gespräch mit Dunja Welke im Mai 1996 spricht die Autorin über ihr Literaturstudium in Leipzig und über ihre Arbeit.</description>
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   <pubDate>Tue, 18 Sep 2007 09:42:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Christoph Hein</title>
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   <description>&quot;Ich beschreibe das, was ich gesehen habe&quot; - Christoph Hein spricht über seinen Roman &quot;Der Tangospieler&quot;.Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf in Schlesien geboren. Er besuchte zunächst als Internatsschüler ein humanistisches Gymnasium in West-Berlin, in das er von einem Elternbesuch in Ost-Berlin wegen des Baus der Berliner Mauer nicht mehr zurückkehren konnte. Das Abitur holte er 1964 nach und studierte anschließend Philosophie und Logik in Leipzig und Ost-Berlin. Nach dem Studium wurde Hein Dramaturg und schließlich Hausautor an der Ost-Berliner Volksbühne. Den ersten Erfolg erlangte er 1982 mit der Novelle &quot;Der fremde Freund&quot;, doch erst ein Jahr später gelang ihm der endgültige Durchbruch mit dem Stück &quot; Die wahre Geschichte des Ah Q&quot;. Es folgten zahlreiche weitere Publikationen: Stücke und Essays, Romane, Kinderbücher, die auch in viele Sprachen übersetzt wurden. Christoph Hein ist auch Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise. 
In einem Gespräch mit Andreas Rummler im Juni 1989 spricht der Autor über seinen Roman &quot;Der Tangospieler&quot;.</description>
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   <pubDate>Fri, 14 Sep 2007 08:55:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Dieter Kühn</title>
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   <description>&quot;Fiktiv an den biographischen Texten ist nichts&quot; - Dieter Kühn erklärt das Wesen seiner biographischen Romane.Dieter Kühn wurde am 1. Februar 1935 in Köln geboren. Nach dem Abitur studierte er Anglistik und Germanistik in Freiburg, München und Bonn und promovierte 1964 zum Dr. phil. Kühn publiziert seit 1965, doch als Schriftsteller stellte er sich einem breiterem Publikum 1970 mit dem Buch &quot;N&quot;, einer Biographie Napoleons, vor. Seinen ersten Roman veröffentlichte er 1973 unter dem Titel &quot;Die Präsidentin&quot;, einem Buch über die Französin Marthe Hanau alias Emma Eckhert, die in Paris der 20er Jahre als Finanzakrobatin bekannt wurde. Dieter Kühns beträchtliches Werk umfaßt Romane, Erzählungen, Biografien, Kinderbücher, Essays, Gedichte, Theaterstücke und Hörspiele. Er ist auch Träger vieler Auszeichnungen und Preise. 
In einem Interview mit DW-Mitarbeiter Andreas Rumler blickt Dieter Kühn im Juli 1997 auf sein Leben und seinen Schaffensweg zurück.</description>
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   <pubDate>Tue, 11 Sep 2007 08:34:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Ulrich Plenzdorf</title>
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   <description>&quot;Eigentlich hatte ich nichts anderes vor, als Filmautor zu sein&quot; - Ulrich Plenzdorf beschreibt seinen Weg zur Schriftstellerei.Ulrich Plenzdorf wurde am 26. Oktober 1934 in Berlin geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst am Franz-Mehring-Institut in Leipzig und absolvierte schließlich die Filmhochschule Babelsberg. Im Anschluß an das Studium betätigte sich Plenzdorf als Drehbuchautor und Filmdramaturg. Seinen größten Erfolg als Schriftsteller erlangte er 1972 mit dem Stück &quot;Die neuen Leiden des jungen W.&quot;, das 1973 auch als Roman erschien. In der Bundesrepublik wurde dieses Stück 1976 verfilmt. Ulrich Plenzdorfs Werk umfaßt Romane, Erzählungen, zahlreiche Drehbücher und Theaterstücke. Er ist Träger vieler Auszeichnungen und Preise, unter anderem auch des Deutschen Jugendliteraturpreises. 
In einem Gespräch mit DW-Mitarbeiter Volkhard App spricht Ulrich Plenzdorf im April 1993 unter anderem über seine Arbeit für das Fernsehen, sowie über die kulturelle Entwicklung in Deutschland.</description>
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   <pubDate>Fri, 7 Sep 2007 09:37:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Adolf Muschg</title>
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   <description>&quot;Ich habe das Glück beruflich das tun zu dürfen, was ich ohnehin gern täte&quot; - Adolf Muschg spricht über seinen Doppelberuf als Literaturprofessor und Schriftsteller.Adolf Muschg wurde am 13. Mai 1934 in Zollikon im Kanton Zürich geboren. Er besuchte zunächst Gymnasien in Schiers und Zürich und studierte schließlich an der Universität Zürich Germanistik, Anglistik und Psychologie. 1959 promovierte er zum Dr. phil. Unter dem Titel &quot;Im Sommer des Hasen&quot; veröffentlichte Adolf Muschg 1965 seinem ersten Roman. In den Folgejahren entstand ein umfangreiches Gesamtwerk: Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher, Reden, Aufsätze und Rezensionen. 2003 wurde er von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Künste zum neuen Präsidenten gewählt, trat jedoch 2005 von diesem Amt zurück. Für sein literarisches Werk wurden Muschg zahlreiche Auszeichnungen und Preise zuerkannt, darunter auch das Bundesverdienstkreuz. 
In einem Gespräch mit Joseph Weishaupt im November 1983 nimmt Adolf Muschg Stellung zu seinem Doppelberuf als Literaturprofessor und Schriftsteller sowie zu seiner Auffassung von Literatur.</description>
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   <pubDate>Mon, 3 Sep 2007 08:27:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit György Konrad</title>
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   <description>&quot;Ich befreie mich in diesen Texten von mir selbst&quot; - György Konrad spricht über sein literarisches Werk.György Konrád wurde am 2. April 1933 Berettyonjfalu in der Nähe von Debrecen geboren. Bis 1956 studierte er in Budapest Literatur, Soziologie und Psychologie. Als Romanautor debütierte Konrád 1969 mit dem Buch &quot;Der Besucher&quot;, das 1973 auch ins Deutsche übersetzt wurde. In den Jahren 1978-1988 war er in Ungarn mit einem Publikationsverbot belegt, doch sowohl während dieser Zeit wie auch in den späteren Jahren erschienen weitere Publikationen des Autors. Im Mai 1990 wurde Konrád in das Amt des Präsidenten des Internationalen PEN-Clubs gewählt, 1997 zum Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Künste. In dieser Eigenschaft trieb er den Zusammenschluß der Ost- und West-Berliner Akademien voran. György Konrád ist Träger mehrerer Auszeichnungen und Preise, darunter des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und des Internationalen Karlspreises zu Aachen.
In einem Interview, das Dunja Welke im Oktober 1997 mit György Konrád geführt hat, spricht der Literat über sein Leben und sein literarisches Werk.</description>
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   <pubDate>Fri, 24 Aug 2007 08:24:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Horst Bieneck</title>
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   <description>&quot;Die verlorenen Provinzen sind die großen, lebendigen Provinzen der Literatur&quot; - Horst Bieneck beschreibt die Arbeit an seinen Oberschlesien-Romanen.Horst Bieneck wurde am 7. Mai 1930 in Gleiwitz geboren. Nach dem Abitur arbeitete er bei der &quot;Tagespost&quot; in Potsdam als Redaktionsvolontär. Am 12. April 1952 wurde Bieneck wegen Agitation gegen die stalinistische Kulturpolitik zu 25 Jahren Zwangsarbeit in der Sowjetunion verurteilt. Nach seiner Amnestierung im Oktober 1955 siedelte er in die Bundesrepublik über. Als Schriftsteller debütierte Horst Bieneck 1957 mit dem Buch &quot;Traumbuch eines Gefangenen&quot;. Zahlreiche weitere Publikationen folgten aus der Feder des Autors: Romane, Gedichte und Essays, von denen einige auch verfilmt wurden. Horst Bieneck war Träger mehrerer Preise und Auszeichnungen. Er starb am 7. Dezember 1990 in München. 
In einem Gespräch mit Wolfgang Tschuppik im November 1977 spricht Horst Bieneck über seine Arbeit und sein Leben.</description>
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   <title>Interview mit Michael Ende</title>
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   <description>&quot;Für mich ist das Schreiben eines Buches ein totales Abenteuer&quot; - Michael Ende spricht über seine Arbeit.Michael Ende wurde am 12. November 1929 in Garmisch-Partenkirchen geboren. 1948 beendete er die Freie Waldorfschule in Stuttgart und nahm bis 1950 Schauspielunterricht an der Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München. Den Durchbruch als Schriftsteller schaffte Ende mit dem Kinderbuch &quot;Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer&quot; im Jahre 1960. Es wurde auch in 20 Sprachen übersetzt. Weitere Publikationen erschienen in den Folgejahren, wobei zwei Bücher besonders erwähnenswert sind: &quot;Momo oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte&quot; aus dem Jahre 1973 und die &quot;Unendliche Geschichte&quot;, die 1979 erschien. Beide Bücher wurden auch erfolgreich verfilmt. Die Gesamtauflage seiner Werke beläuft sich auf über 17 Millionen Exemplare. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde der Literat mehrfach ausgezeichnet. Michael Ende starb am 28. August 1995 65jährig.
In einem Interview mit Elisabeth Bachtler im November 1984 spricht der Kinderbuchautor über seine Arbeit.</description>
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   <title>Interview mit Hans Magnus Enzensberger</title>
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   <description>&quot;Die Literatur kann kein Monolog sein - es gehören auch andere Leute dazu&quot; - Hans Magnus Enzensberger spricht über seine Arbeit als Herausgeber der Buchreihe &quot;Die andere Bibliothek&quot;.Hans Magnus Enzensberger wurde am 11. November 1929 in Kaufbeuren geboren. Nach dem Abitur studierte er Literaturwissenschaften, Sprachen und Philosophie und promovierte 1955 zum Dr. phil. Enzensberger war auch Mitglied der legendären &quot;Gruppe 47&quot;. Hans Magnus Enzensbergers literarisches Debüt kam 1957 mit dem Band &quot;Verteidigung der Wölfe&quot;. Das von ihm bis heute veröffentlichte umfangreiche Werk beinhaltet vornehmlich Lyrik, aber auch Theaterstücke, Hörspiele oder Übersetzungen. Enzensberger trat ebenfalls mehrfach als Herausgeber auf. Er ist Träger mehrere Auszeichnungen und Preise. 
In einem Gespräch mit DW-Redakteur Erhard Kluge im Oktober 1985 nimmt Hans Magnus Enzensberger unter anderem Stellung zur Bedeutung von Heinrich Böll und dessen moralischer und literarischer Präsenz, sowie zu seiner Arbeit als Herausgeber der Buchreihe &quot;Die andere Bibliothek&quot;.</description>
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   <pubDate>Fri, 10 Aug 2007 15:10:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Walter Kempowski</title>
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   <description>&quot;Unglaubliche Befreiung und Freude&quot; - Walter Kempowski spricht über die Deutsche Wiedervereinigung.Walter Kempowski wurde am 29. April 1929 in Rostock geboren. Ab 1935 begann für ihn die Schulzeit, die 1944 mit einer Einweisung in eine Strafeinheit der Hitlerjugend zunächst endete. Erst 1957 - nach vorzeitiger Entlassung aus dem Zuchthaus in Bautzen, in dem Kempowski wegen angeblicher Spionage eine Strafe zu verbüßen hatte - holte er sein Abitur nach und studierte anschließend bis 1963 an der Pädagogischen Hochschule in Göttingen. Walter Kempowski debütierte 1969 mit einem Bericht über seine Haftzeit in Bautzen unter dem Titel &quot;Im Block&quot;. Weitere zahlreiche Publikationen folgten: vornehmlich Romane, Kinderbücher und Hörspiele. Der Autor wurde auch mehrfach mit Auszeichnungen geehrt, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse. 
In einem Gespräch im Januar 1996 mit DW-Redakteur Rüdiger Lentz blickt Walter Kempowski in die Vergangenheit und nimmt Stellung zur deutschen Gegenwart.</description>
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   <pubDate>Tue, 7 Aug 2007 13:26:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Peter Härtling</title>
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   <description>&quot;Ich war wieder so gefesselt wie eh und je&quot; - Peter Härtling spricht über seine Beschäftigung mit Hölderlin.Peter Härtling wurde am 13. November 1933 in Chemnitz geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums (abgebrochen 1946) besuchte er zunächst eine Bernstein-Schule. 1954 begann Härtling seine Berufstätigkeit als Journalist bei der &quot;Heidenheimer Zeitung&quot;. Dem Journalismus blieb er noch Jahre verbunden. Peter Härtling veröffentlichte zunächst Lyriksammlungen, sein erster Roman unter dem Titel &quot;Im Schein des Kometen&quot; erschien 1959. Ein umfangreiches literarisches Werk folgte nach: darunter Gedichte, Erzählungen, Romane, Kinderbücher und Essays. Für sein literarisches Werk wurde Härtling mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz. 
DW-Redakteur Hans Georg Schwark sprach mit Peter Härtling im Oktober 1984 am Rande der Frankfurter Buchmesse über seine Beschäftigung mit Hölderlin und über die Vorzüge einer Buchmesse.</description>
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   <pubDate>Fri, 3 Aug 2007 08:22:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Christa Wolf</title>
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   <description>&quot;Wir sollen uns doch nicht so wahnsinnig wichtig nehmen&quot; - Christa Wolf spricht über ihr Verhältnis zu Deutschland.Christa Wolf wurde am 18. März 1929 in Landsberg an der Warthe geboren. Nach dem Abitur studierte sie bis 1953 Germanistik in Jena und Leipzig. In den Jahren 1953-1959 arbeitete sie in Ost-Berlin als Kritikerin, Lektorin und Herausgeberin in dem Verlag Neues Leben. Christa Wolf veröffentlichte ihr erstes Buch 1961 unter dem Titel &quot;Moskauer Novelle&quot;. Zahlreiche weitere Publikationen folgten: vorwiegend Romane, Erzählungen und Essays. Im Januar 1993 gab sie zu, unter dem Decknamen &quot;Margarete&quot; in den Jahren 1959-1962 &quot;Informelle Mitarbeiterin&quot; der DDR-Staatssicherheit gewesen zu sein. Wolf wurde mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. 
In einem Interview mit DW-Redakteur Werner Herzog im März 1994 spricht die Autorin unter anderem über ihr Verhältnis zu Deutschland und ihre Sprachrohrfunktion als Schriftstellerin in der DDR.</description>
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   <pubDate>Fri, 3 Aug 2007 08:17:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Günter Kunert</title>
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   <description>&quot;Das System ist fragil&quot; - Günter Kunert beschreibt den Zustand der DDR.Günter Kunert wurde am 6. März in Berlin geboren. Nach dem Abschluß der Volksschule trat er eine Lehre in einem Bekleidungsgeschäft an. Nach dem Krieg studierte Kunert einige Semester an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. Seine ersten satirischen Gedichte und Kurzgeschichten erschienen 1947 in der Zeitschrift &quot;Ulenspiegel&quot;, doch als sein Debüt wird der Gedichtband &quot;Wegschilder und Mauerinschriften&quot; von 1950 angesehen. 1949 trat Kunert der SED bei. 1979 siedelte er in die Bundesrepublik über. Sein Werk umfaßt u. a. Gedichte, Essays, Fotosatiren, Erzählungen u.a. Günter Kunert ist Träger zahlreicher Literaturauszeichnungen und Preise. 
In einem Interview mit Ursula Deutschendorf im August 1984 spricht der Literat unter anderem über sein Leben in der DDR und der BRD und über Prosa und Lyrik in seinem Werk.</description>
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   <pubDate>Tue, 31 Jul 2007 13:40:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Gabriel Laub</title>
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   <description>&quot;Zu Hause bin ich in Hamburg&quot; - Gabriel Laub spricht über sein Leben und Werk. Gabriel Laub wurde am 24. Oktober 1928 in Bochnia in Polen geboren. Nach dem Abitur 1946 in Krakau ging er nach Prag und studierte dort an der Hochschule für Politische und Soziale Wissenschaften. Als Schriftsteller trat Laub 1967 in Erscheinung mit einer Sammlung von Aphorismen. 1968 verließ er die Tschechoslowakei und kam in die Bundesrepublik Deutschland. Hier schrieb er in deutscher Sprache. Sein erster Roman, &quot;Der Aufstand der Dicken&quot; erschien 1983. Es folgten weitere zahlreiche Publikationen, von denen einige mit Literaturpreisen ausgezeichnet wurden. Gabriel Laub starb im Alter von 69 Jahren am 3. Februar 1998 in Hamburg und wurde in Tel Aviv beigesetzt. 
In einem Gespräch mit Petra Korn im September 1994 blickt der Autor auf seinen Lebens- und Schaffensweg zurück.</description>
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   <pubDate>Fri, 27 Jul 2007 10:07:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Günter Grass</title>
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   <description>&quot;Ich bin ein Nomade geworden&quot; - Ein ausführliches Interview mit Günter Grass über sein Leben und Werk.Günter Grass wurde 1927 in Danzig geboren. Die &quot;Danziger Trilogie&quot; (&quot;Die Blechtrommel&quot; &#039;59, &quot;Katz und Maus&quot; &#039;61, &quot;Hundejahre&quot; &#039;63) belegten seine meisterhafte Erzählkunst und begründeten auch seinen Ruf als leidenschaftlicher politischer Moralist. Mit seinem politischen Engagement repräsentierte Grass den Typus des linksliberalen Intellektuellen und verweigerte sich jeglichen antidemokratischen Praktiken. Nach dem Zusammenbruch der DDR wandte er sich gegen eine &quot;Ruck-zuck-Einheit&quot; und forderte eine langsam zusammenwachsende Kulturnation. 1999 erhielt Grass den Literaturnobelpreis. In der Begründung hieß es, er habe &quot;in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet&quot; und dass &quot;Die Blechtrommel&quot; zu den &quot;bleibenden literarischen Werken des zwanzigsten Jahrhunderts gehören wird&quot;. 2006 räumte Günter Grass erstmals öffentlich ein, dass er am Ende des Zweiten Weltkrieges zur Waffen-SS einberufen worden sei. Dieses späte Eingeständnis führte zu einer heftigen Debatte in deutschen und internationalen Medien. 
DW-Redakteur Erhard Kluge interviewte Güter Grass im September 1997 in seiner Lübecker Wohnung anläßlich seines 70. Geburtstages.</description>
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   <pubDate>Tue, 24 Jul 2007 14:18:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Harry Mulisch</title>
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   <description>&quot;Das ganze Buch ist ein Porträt von mir&quot; - Harry Mulisch beschreibt seinen Bestseller &quot;Die Entdeckung des Himmels&quot;.Harry Mulisch wurde am 29. Juli 1927 in Haarlem geboren. Als Schriftsteller debütierte Mulisch 1951 mit dem Roman &quot;Archibald Strohalm&quot;. Sein Gesamtwerk umfaßt über 60 Publikationen - darunter Romane, Novellen, Gedichtbände, Dramen, Opernlibretti und Reportagen. Den größten Erfolg erlangte Mulisch mit seinem Roman &quot;Die Entdeckung des Himmels&quot;, der 1992 erschien. Das Buch wurde von der Kritik als ein Meisterwerk gelobt. Harry Mulisch wurde in den Niederlanden mehrfach mit Preisen geehrt, in Deutschland ist er mit dem Bundesverdienstkreuz 1.Klasse ausgezeichnet worden. 
In einem Gespräch mit Doris Stoisser im November 1993 spricht Harry Mulisch über sein erfolgreiches Buch &quot;Die Entdeckung des Himmels&quot; und über sein Leben.</description>
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   <pubDate>Fri, 20 Jul 2007 10:08:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Martin Walser</title>
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   <description>&quot;Bilanz ziehen liegt mir überhaupt nicht&quot; - Martin Walser blickt auf sein Leben zurück. Martin Johannes Walser wurde am 24. März 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren. Nach dem Abitur studierte Walser in Regensburg und Tübingen Literaturwissenschaft, Philosophie und Geschichte. 1951 promovierte er zum Dr. phil. Bis 1957 arbeitete Walser beim Süddeutschen Rundfunk als Reporter, Regisseur und Hörspielautor. Als Schriftsteller debütierte er 1955 mit einem Band mit Erzählungen: &quot;Ein Flugzeug über dem Haus&quot;. Sein erster Roman, &quot;Ehen in Philippsburg&quot;, erschien 1957 und wurde mit dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. Zu dem umfangreichen Werk von Walser gehören Romane, Novellen und Geschichtensammlungen, Theaterstücke, Hörspiele und Übersetzungen, Aufsätze u. v. m. Ebenso zahlreich sind die Preise und Auszeichnungen, mit denen er geehrt wurde - u.a. das Große Bundesverdienstkreuz. 
In einem Gespräch, das Otto Busch mit Martin Walser im Februar 1997 führte, blickt der Literat auf sein Leben und Schaffen zurück.</description>
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   <pubDate>Tue, 17 Jul 2007 08:25:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Günther de Bruyn</title>
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   <description>&quot;Ich habe mir beim Schreiben immer eingeredet, ich könne von der Zensur ganz absehen&quot; - Günther de Bruyn spricht über sein Leben und das Schreiben in der DDR.Günter de Bruyn wurde am 1. November 1926 in Berlin geboren. Nach dem Abitur wurde er 1943 zum Kriegsdienst eingezogen und besuchte schließlich ab 1949 die Bibliothekarschule in Ost-Berlin. De Bruyn debütierte als Schriftsteller bereits in den 50er Jahren, doch der große Erfolg kam erst 1963 mit seinem Roman &quot;Der Hohlweg&quot;, von dem er sich aber wenig später distanzierte. Während seiner schriftstellerischen Tätigkeit schrieb de Bruyn zahlreiche Erzählungen und Romane. In den Jahren 1974-1982 war er Präsidiumsmitglied im PEN-Zentrum der DDR, ab 1978 Mitglied der Akademie der Künste der DDR und wurde 1986 in die Westberliner Akademie der Künste aufgenommen. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen gewürdigt, doch den &quot;Nationalpreis der DDR&quot; lehnte de Bruyn 1989 ab. 
In einem Interview mit Dunja Welke im August 1996 beschreibt der Schriftsteller einige Stationen seines Lebens und Schaffens.</description>
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   <pubDate>Fri, 13 Jul 2007 09:21:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Hermann Kant</title>
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   <description>&quot;Ich kann nur aufrechnen, worin ich nützlich war und worin ich nicht nützlich war&quot; - Hermann Kant reflektiert und verteidigt sein Engagement in der DDR.Hermann Kant wurde am 14. Juni 1926 in Hamburg geboren. Nach einer Elektrikerlehre und dem Kriegsdienst holte er das Abitur nach und studierte schließlich Germanistik an der Humboldt-Universität in Ostberlin. Als Schriftsteller debütierte Kant 1962, doch erst der Roman, &quot;Die Aula&quot; von 1965 verhalf ihm zu größerer Popularität. Weitere Publikationen folgten: Romane, Erzählungen und publizistische Beiträge. Kant war auch ein aktives Mitglied der SED und bis 1989 Präsident des Schriftstellerverbandes der DDR. 
In einem Interview, das Ortwin Löwa im Dezember 1991 mit Hermann Kant führte, spricht der Literat über seine Tätigkeit als Autor und Präsident des Schriftstellerverbandes in der DDR.</description>
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   <pubDate>Tue, 10 Jul 2007 12:37:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Max von der Grün</title>
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   <description>&quot;Bücher entstehen durch Spielereien am Schreibtisch&quot; - Max von der Grün beschreibt seinen Schaffensweg.Max von der Grün wurde am 25. Mai 1926 in Bayreuth geboren. Nach dem Besuch einer Handelsschule absolvierte er eine kaufmännische Lehre. Nach dem Krieg arbeitete von der Grün zunächst im Baugewerbe, dann als Bergmann unter Tage. Seit 1953 veröffentlichte er zunächst Gedichte, denen bald Essays und andere Arbeiten folgten. Sein zweiter Roman &quot;Irrlicht und Feuer&quot; aus dem Jahr 1963, der auch vom &quot;Deutschen Fernsehfunk&quot; der DDR verfilmt wurde, brachte ihm schließlich den Durchbruch. Es folgten nun weitere Publikationen - Erzählungen, unter anderem &quot;Fahrtunterbrechung und andere Erzählungen&quot;, weitere Romane und Jugendliteratur (&quot;Vorstadtkrokodile&quot;). Von der Grün wurde auch mehrfach ausgezeichnet. Er starb im Alter von 78 Jahren am 7. April 2005 in Dortmund. 
In einem Gespräch im Februar 1994 mit DW-Redakteurin Sabine Damaschke beschreibt Max von der Grün seinen literarischen Lebensweg.</description>
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   <pubDate>Fri, 6 Jul 2007 07:03:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Siegfried Lenz</title>
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   <description>&quot;Durch Beharrlichkeit oder durch Sitzfleisch kann man sehr viel erreichen&quot; - Siegfried Lenz spricht über die Methoden seiner literarischen Arbeit.Siegfried Lenz wurde am 17. März 1926 in Lyck in Ostpreußen geboren. 1943 erließ man ihm das Abitur und berief ihn zur Kriegsmarine ein. Bereits 1945 begann Lenz mit dem Studium der Philosophie, Anglistik und Literaturwissenschaft, brach es aber nach 3 Jahren ab und trat ein Volontariat bei der Zeitung &quot;Die Welt&quot; an. Er war auch einer der Mitbegründer der legendären &quot;Gruppe 47&quot;. 
Lenz erster Roman erschien 1951 und trug den Titel &quot;Es waren Habichte in der Luft&quot;, doch ein Welterfolg gelang ihm erst 1968 mit dem Roman &quot;Deutschstunde&quot;. Die Erstauflage dieses Buches erreichte mehr als 700.000 Exemplare und die Weltauflage seines gesamten Werkes liegt bei über 25 Millionen. Für sein Werk wurde Lenz mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, jedoch einen Verdienstorden der Bundesrepublik lehnte er 1979 - ähnlich wie Heinrich Böll und Günter Grass - ab. 
In einem Interview, das Siegfried Lenz Lutz Besch im Juli 1970 gab, spricht der Schriftsteller über seine Arbeitsweise und seine literarischen Vorstellungen, hauptsächlich im Hinblick auf seinen Roman &quot;Deutschstunde&quot;.</description>
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   <title>Interview mit Erich Loest</title>
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   <description>&quot;Er ist ein wohlgelittener, guter Genosse&quot; - Erich Loest charakterisiert den Held seines Romans &quot;Zwiebelmuster&quot;.Erich Loest wurde am 24. Februar 1926 in Mittweida geboren. Er besuchte zunächst die Oberschule und mußte noch am 2. Weltkrieg als Werwolf teilnehmen. Nach dem Krieg holte Loest das Abitur nach und studierte schließlich in den Jahren 1955 - 1956 am Literaturinstitut &quot;Johannes R. Becher&quot; in Leipzig. 1950 erschien sein Roman &quot;Jungen die übrig blieben&quot;, mit dem er in der DDR bekannt wurde. Seine große Popularität verdankt Loest aber den Erzählbänden &quot;Liebesgeschichten&quot;, &quot;Sportgeschichten&quot; und mit dem Roman &quot;Die Westmark fällt weiter&quot; aus dem Jahr 1952. 1981 übersiedelte Loest in die Bundesrepublik, wo er zahlreiche Bücher veröffentlichte. In den Jahren 1994-1997 war Loest Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schriftsteller. Manche seiner Publikationen wurden auch fürs Fernsehen verfilmt - so etwa auch sein Roman &quot;Zwiebelmuster&quot;. 
In einem Gespräch im September 1985 mit DW-Redakteur Erhard Kluge äußert sich Erich Loest unter anderem zu seinem Roman &quot;Zwiebelmuster&quot; sowie zu Fragen der Emigration.</description>
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   <pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:07:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Tankred Dorst</title>
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   <description>&quot;Schon seit meinem zwölten Geburtstag habe ich Stücke geschrieben&quot; - Tankred Dorst spricht über seine Arbeit als Theaterautor.Tankred Dorst wurde am 19. Dezember 1925 in Oberlind geboren. Zunächst besuchte er das Gymnasium, wurde 1944 zur Wehrmacht eingezogen und kehrte erst 1947 aus englischer und amerikanischer Kriegsgefangenschaft zurück. Anschließend studierte Dorst in Bamberg und München Germanistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. In nahezu vierzig Jahren seiner Tätigkeit als Schriftsteller schrieb er über 30 Dramen, befaßte sich aber auch mit Drehbüchern, schrieb ebenfalls Libretti und Prosawerke. Imopsant war vor allem das breite Spektrum der Stoffe, die er in seinen Werken verarbeitete. Tankred Dorst wurde für sein Schaffen mehrfach ausgezeichnet. 
In einem Gespräch mit DW-Mitarbeiter Klaus Colberg blickt Tankred Dorst im Oktober 1996 auf sein Werk zurück.</description>
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   <pubDate>Tue, 26 Jun 2007 10:23:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Ernst Jandl</title>
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   <description>&quot;Gedichte dürfen nicht bei demjenigen bleiben, der sie produziert hat&quot; - Ernst Jandl spricht über sein lyrisches Schaffen.Ernst Jandl wurde am 1. August 1925 in Wien geboren. Nach dem Besuch eines Wiener Gymnasiums wurde er 1943 zum Militärdienst einberufen. 1946 aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft entlassen, studierte Jandl Germanistik und Anglistik. Danach promovierte er zum Dr. phil. Den ersten Gedichtband &quot;Andere Augen&quot; veröffentlichte Jandl 1956, doch bereits 1957 hatte er die ersten Proben der &quot;Sprechgedichte&quot;, also seiner experimentellen Dichtung in der Zeitschrift &quot;Neue Wege&quot; publiziert. Sein Werk umfaßt mehr als ein Dutzend Gedichtbände - sowohl konventioneller wie auch experimenteller Dichtung. Neben der Poesie veröffentlichte er viele Hörspiele und Theaterstücke. Ernst Jandl starb am 9. Juni 2000 im Alter von 74 Jahren in Wien. 
In einem Interview, das Jandl dem DW-Mitarbeiter Robert Stauffer im August 1989 gab, erläutert der Dichter unter anderem den Charakter und die Form seiner &quot;Laut&quot;- und &quot;Sprechgedichte&quot;.</description>
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   <pubDate>Fri, 22 Jun 2007 10:38:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Gerhard Zwerenz</title>
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   <description>&quot;Bestimmend ist das ungeheure produktive, kreative Genie dieses Mannes&quot; - Gerhard Zwerenz spricht über Rainer Werner Faßbinder.Gerhard Zwerenz wurde am 3. Juni 1925 in Gablenz geboren. Nach einer Lehre zum Kupferschmied meldete er sich 1942 freiwillig zur Wehrmacht, desertierte aber 1944 und kam in russische Gefangenschaft, aus der er 1948 zurückkehrte. Von 1952-1957 studierte Zwerenz bei Ernst Bloch in Leipzig Philosophie und arbeitete zugleich für die DDR-Presse. 1957 übersiedelte er in die Bundesrepublik. Als Romanautor debütierte Zwerenz 1959 mit dem Werk &quot;Aufs Rad geflochten&quot; (Untertitel &quot;Ein Roman vom Aufstieg der neuen Klasse&quot;). Sein Gesamtwerk umfaßt über 100 Publikationen, darüber hinaus schrieb er unter anderem Theaterstücke und Beiträge für Zeitschriften und Zeitungen. Die Gesamtauflage seiner Werke, die auch in neun Sprachen übersetzt wurden, erreichte ca. 3 Millionen Exemplare. Zwerenz engagierte sich auch politisch. So kandidierte er 1994 bei der Bundestagswahl auf der &quot;Offenen Liste&quot; der PDS. Bis 1998 war er Mitglied des Bundestages. 
In einem Gespräch mit Robert Stauffer spricht Gerhard Zwerenz über sein Buch &quot;Der langsame Tod des Rainer Werner Faßbinder&quot;.</description>
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   <pubDate>Tue, 19 Jun 2007 10:58:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Ephraim Kishon</title>
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   <description>&quot;Es ist eine schwere physische Arbeit&quot; - Ephraim Kishon spricht über den Entstehungsprozeß seiner Bücher.Ephraim Kishon (eigentlich Ferenc Hoffmann) wurde am 23. August 1924 in Budapest geboren. Als Schriftsteller machte Kishon seine ersten Schritte bereits 1940 - er gewann den 1. Preis des ungarischen Novellenwettbewerbs für Mittelschüler. 1944 wurde er aus Ungarn in ein Konzentrationslager nach Polen deportiert, doch 1945 konnte er fliehen. Der inzwischen diplomierte Metallbildhauer und Kunsthistoriker Kishon wanderte 1949 nach Israel aus und widmete sich der Schriftstellerei und dem Journalismus. So schrieb unter anderem satirische Glossen und tägliche Kolumnen in der Tageszeitung &quot;Ma&#039;ariv&quot;. Sein Werk umfaßt etwa 120 Bücher (Weltauflage 43 Millionen) und wurde in ca. 37 Sprachen übersetzt. Einige seiner Bücher wurden auch mit großem Erfolg verfilmt. Kishon schrieb ebenfalls Hör- und Fernsehspiele. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet. Ephraim Kishon starb im Alter von 80 Jahren am 29. Januar 2005 in Appenzell in der Schweiz. 
In einem Gespräch mit Elisabeth Bachtler im Juli 1973 schildert Ephraim Kishon seine schriftstellerische Arbeit.</description>
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   <pubDate>Fri, 15 Jun 2007 11:30:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Johannes Mario Simmel</title>
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   <description>&quot;Ich habe noch nie einen Roman geschrieben&quot; - Johannes Mario Simmel spricht über die wahren Geschichten hinter seinen Büchern.Johannes Mario Simmel wurde am 7. April 1924 in Wien geboren. Nach dem Abitur in Wien absolvierte er eine Ausbildung zum Chemieingenieur. 1950 übersiedelte Simmel in die Bundesrepublik und unternahm für die Illustrierte &quot;Quick&quot; Reisen in zahlreiche Länder, von denen er Reisereportagen verfaßte. Als Romanautor schaffte Simmel den Durchbruch an die Spitze mit dem Roman &quot;Es muß nicht immer Kaviar sein&quot;, der ein internationaler Bestseller und auch verfilmt wurde. Neben zahlreichen Romanen schrieb Simmel auch Kinderbücher. Er gehört zu den erfolgreichsten deutschen Schriftstellern. Die Bücher von ihm sind in 40 Ländern erschienen, deren Gesamtauflage weltweit knapp 75 Millionen Exemplare erreichte. Johannes Mario Simmel wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet und bekam u.a. im März 2005 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. 
In einem Gespräch mit Elisabeth Bachtler im August 1987 spricht Johannes Mario Simmel über seinen Roman &quot;Doch mit den Clowns kamen die Tränen&quot; und über seinen Werdegang.</description>
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   <pubDate>Tue, 12 Jun 2007 08:17:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Aleksandar Tisma</title>
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   <description>&quot;Ich wäre zufrieden, wenn ich glücklichere Bücher schreiben könnte&quot; - Aleksandar Tisma spricht über seine Romane.Aleksandar Tisma wurde am 16. Januar 1924 in Horgos geboren. Er studierte in Belgrad Deutsch, Englisch und Französisch. Nach dem 2. Weltkrieg absolvierte er eine Ausbildung als Journalist und arbeitete anschließend als Redakteur im Verlag des Kulturvereins &quot;Matica Srpske&quot;. 1956 erschien sein erster Gedichtband &quot;Naseljani svet&quot;. Es folgten weitere Publikationen - vor allem Prosawerke. Der Roman &quot;Der Gebrauch des Menschen&quot; aus dem Jahre 1976 brachte Tisma internationalen Erfolg. In einem &quot;Pentateuch&quot; beschrieb er den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit in Novi Sad. Tisma wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet. Er starb im Alter von 79 Jahren am 16. Februar 2003 in Novi Sad. 
In einem Gespräch im Oktober 1993 mit Hans-Georg Schwark erklärt Aleksandar Tisma unter anderem die Aufgabe des Schriftstellers als Zeitzeuge.</description>
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   <pubDate>Fri, 8 Jun 2007 09:12:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Walter Jens</title>
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   <description>&quot;Orden und Ehrenzeichen bedeuten mir relativ wenig&quot; - Walter Jens blickt auf seinen Schaffensweg zurück.Walter Jens wurde am 8. März 1923 in Hamburg geboren. Bis 1941 besuchte er das Hamburger Johanneum und studierte anschließend Klassische Philologie und Germanistik. 1944 promovierte er zum Dr. phil. 1947 debütierte Jens unter dem Pseudonym &quot;Walter Freiburger&quot; mit der Erzählung &quot;Das weiße Taschentuch&quot;. 1950 gelang ihm der Durchbruch als Erzähler mit dem Roman &quot;Nein. Die Welt der Angeklagten&quot; - im gleichen Jahr schloß er sich auch der &quot;Gruppe 47&quot; an. Es folgten zahlreiche weitere Publikationen. Neben seinen Romanen veröffentlichte Jens auch Bühnenwerke, Hörspiele, Fernsehspiele und Essays. Bis 1988 hatte Jens den Lehrstuhl für Rhetorik an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen inne. Der Schriftsteller und Gelehrter engagierte sich auch politisch. Walter Jens wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet. 
In einem Interview mit Norbert Ahrens, das Walter Jens der Deutschen Welle im März 1998 gab, blickt er auf sein Leben zurück und nimmt Stellung zu Fragen der Gegenwart.</description>
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   <pubDate>Tue, 5 Jun 2007 09:43:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Carl Amery</title>
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   <description>&quot;Ich werde an das Essay gebunden bleiben&quot; - Carl Amery beschreibt seine literarische Zukunft.Carl Amery wurde am 9. April 1922 in München geboren. Sein eigentlicher Name lautete Christian Anton Mayer. Nach dem Abitur wurde er zunächst zum Kriegsdienst eingezogen und geriet von 1943 bis 1946 in amerikanische Gefangenschaft. Danach studierte er in München Neuphilologie, Literaturtheorie und Literaturkritik. Seit 1950 betätigte sich Amery zunächst als freier Schriftsteller, nahm aber später Anstellungen als Dramaturg und Redakteur, sowie als Direktor der Städtischen Bibliotheken München an. Er debütierte 1954 mit dem Roman &quot;Der Wettbewerb&quot;, dem bald weitere Publikationen in Form von Satire, Essay oder Hörspiel folgten. Amery gehörte auch der legendären &quot;Gruppe 47&quot; an. Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter auch mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Carl Amery starb am 24. Mai 2005 in München. 
In einem DW-Interview im Dezember 1967 spricht Amery unter anderem über die Auswahl der Themen für seine Essays sowie über seinen Roman &quot;Die große deutsche Tour&quot;.</description>
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   <pubDate>Fri, 1 Jun 2007 10:53:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Heinar Kipphardt</title>
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   <description>&quot;Heutige Literatur müsste auf dem Wissensstand der eigenen Zeit sein&quot; - Heinar Kipphardt erklärt das dokumentarische Theater.Heinar Kipphardt wurde am 8. März 1922 in Heidersdorf in Schlesien geboren. Nach dem Abitur studierte er Medizin, nebenher Philosophie und Theaterwissenschaft. Er spezialisierte sich auf Neurologie und Psychiatrie. In Düsseldorf legte er das Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. med. Seine künstlerische Karriere begann 1951 mit der Anstellung als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin. Kipphardts Oeuvre dominiert das Drama. 1952 wurde sein Einakter &quot;Entscheidungen&quot; uraufgeführt. Weitere zahlreiche Stücke folgten. Aus der Vielzahl seiner Werke sind vor allem zu nennen: das Lustspiel &quot;Shakespeare dringend gesucht&quot; von 1954 oder auch das Dokumentarspiel &quot;In der Sache J. Robert Oppenheimer&quot; von 1964. Einige von seinen zahlreichen Stücken wurden fürs Fernsehen bearbeitet. Neben den Bühnenstücken schrieb Kipphardt auch Romane und Gedichte. Für sein Schaffen wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Heinar Kipphardt starb am 18. November 1982 im Alter von 60 Jahren in Angelsbruck. 
In einem Interview mit Thomas Thieringer im September 1970 erläutert der Dramatiker Kipphardt seine Definition des Dokumentartheaters.</description>
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   <pubDate>Tue, 29 May 2007 07:58:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Karl Dedecius</title>
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   <description>&quot;Übersetzung tut Not&quot; - Karl Dedecius über die Notwendigkeit eines literarischen Austauschs zwischen Polen und Deutschland.Karl Dedecius wurde am 20. Mai 1921 in Lodz in Polen geboren. Dort besuchte er bis 1939 das Gymnasium. 1943 geriet Dedecius bei Stalingrad in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1950 zurückkehrte. Zunächst lebte Dedecius in Weimar, danach siedelte er 1952 in die Bundesrepublik über. Hier nahm er verschiedene Stellungen an, begann aber zugleich mit der Übersetzung von polnischer Literatur ins Deutsche. Er übersetzte Lyrik, Romane, Erzählungen und Aphorismen - etwa 100 polnische Bücher fanden im Laufe der Jahre so ihren Weg in die deutsche Sprache. Darunter befinden sich Werke der Nobelpreisträger Czeslaw Milosz und Wislawa Szymborska, Tadeusz Rózewicz, Zbigniew Herbert sowie von Stanislaw Jerzy Lec. Das 1979 gegründete Deutsche Polen-Institut in Darmstadt wurde von ihm initiiert und bis Ende 1997 geleitet. Am 31. Dezember 1997 schied Dedecius als Leiter des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt aus. 
In einem Interview, das DW-Redakteur Erhard Kluge mit Karl Dedecius anläßlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels im Oktober 1990 führte, nimmt Dedecius Stellung zu vielfältigen Aspekten seiner Übersetzerarbeit.</description>
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   <pubDate>Fri, 25 May 2007 07:55:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Friedrich Dürrenmatt</title>
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   <description>&quot;Man schreibt Stücke, um sich über die Welt klar zu werden&quot; - Friedrich Dürrenmatt spricht über das Schreiben als Selbsterkenntnis.Friedrich Dürrenmatt wurde am 5. Januar 1921 in Konolfingen geboren. Nach dem Gymnasium studierte Dürrnematt in Bern und Zürich Philosophie, Theologie, deutsche Literatur und Kunstgeschichte. Zunächst betätigte er sich als Zeichner und Graphiker, dann auch als Theaterkritiker der Wochenzeitung &quot;Weltwoche&quot; in Zürich. Als Dramatiker debütierte Dürrnematt 1947 mit dem Drama &quot;Es steht geschrieben&quot;, das auch mit einem Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Weitere Werke folgten, doch den Durchbruch an die Spitze der Weltliteratur brachten ihm die Stücke &quot;Die Ehe des Herrn Mississippi&quot; von 1952 und &quot;Der Besuch der alten Dame&quot; von 1956. Dürrnematt schrieb auch Erzählungen, Essays, Drehbücher und Hörspiele. Er wurde mehrfach mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Friedrich Dürrnematt starb am 14. Dezember 1990 in Neuchâtel. 
In einem Interview, das Dürrnematt Andreas Rummler im März 1989 gab, spricht der Dichter über das Schreiben und über seine Zukunftspläne.</description>
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   <pubDate>Tue, 22 May 2007 08:27:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Peter Weiss</title>
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   <description>&quot;Inhalte drängen nach größerer Beweglichkeit&quot; - Peter Weiss beschreibt seinen Weg von der Malerei zur Schriftstellerei.Peter Weiss wurde am 8. November 1916 in Nowawes - heute Babelsberg bei Potsdam - geboren. Weiss ging 1934 nach Prag und besuchte dort von 1936-38 die Kunstakademie. 1939 siedelte er nach Schweden über. Während des Krieges betätigte er sich als Textilmusterzeichner und Lehrer an privaten Malschulen. Mitte der vierziger Jahre debütierte er mit Prosa und Lyrik in schwedischer und in deutscher Sprache, jedoch ohne größeren Erfolg. Es folgten weitere Publikationen, von denen die Romane &quot;Der Schatten des Körpers des Kutschers&quot; von 1952, &quot;Abschied von den Eltern&quot; von 1962 und &quot;Fluchtpunkt&quot; von 1963 zu nennen sind. Für das letztere Werk wurde Weiss mit dem Schweizer Charles-Veillon-Literaturpreis ausgezeichnet. Im gleichen Jahr debütierte Weiss als Dramatiker mit der Moritat &quot;Nacht mit Gästen&quot;. Besonders großen Erfolg hatte er mit dem Drama &quot;Die Verfolgung und Ermordung Jean-Paul Marats, dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade&quot;, das auf internationalen Bühnen aufgeführt und auch verfilmt wurde. Peter Weiss starb am 10. Mai 1982 in Stockholm im Alter von 65 Jahren. 
In einem Interview, das Elisabeth Bachtler mit Weiss im August 1977 führte, erinnert sich der Schriftsteller und Maler an seinen künstlerischen Weg.</description>
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   <title>Interview mit Gregor von Rezzori</title>
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   <description>&quot;Ich versuche die Stimmung zu evozieren&quot; - Gregor von Rezzori spricht über den Inhalt seines Buches &quot;Der Tod meines Bruders Abel&quot;.Gregor von Rezzori wurde am 13. Mai 1914 in Czernowitz in Bukowina geboren. Nach dem Besuch von Gymnasien in Kronstadt, Fürstenfeld und Wien, studierte er Bergbau, Architektur und Medizin. Schließlich absolvierte er ein Kunststudium in Wien. 1938 kam er nach Berlin und begann zu schreiben. Seine ersten drei Romane - &quot;Flamme, die sich verzehrt&quot; (1939), &quot;Rombachs einsame Jahre&quot; (1944) und &quot;Rose Manzani&quot; (1944) - waren sein Einstieg in die deutsche Literaturszene. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wirkte von Rezzori als Journalist und Autor für den Hörfunk. Er war unter anderem auch beim NWDR beschäftigt, wo er die ersten seiner &quot;Maghrebinischen Geschichten&quot; erzählte, die 1952 als Buch erschienen. Diese begründeten schließlich auch seinen Welterfolg als Schriftsteller. Daneben schrieb von Rezzori Drehbücher und wirkte in Filmen als Gelegenheitsdarsteller mit. Neben weiteren zahlreichen Publikationen von Rezzoris sind zu nennen: &quot;Der Tod meines Bruders Abel&quot; von 1976 oder auch &quot;Greif zur Geige, Frau Vergangenheit&quot; von 1978. Gregor von Rezzori starb am 23. April 1998 in Domini bei Florenz im Alter von 83 Jahren. 
In einem Interview mit Elisabeth Bachtler im Dezember 1976 spricht von Rezzori unter anderem über seinen Roman &quot;Der Tod meines Bruders Abel&quot; sowie über den Einfluß seiner Heimat Bukowina in Rumänien auf sein schriftstellerisches Schaffen.</description>
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   <pubDate>Fri, 11 May 2007 13:30:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Stefan Heym</title>
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   <description>&quot;Es wird friedlicher werden&quot; - Stefan Heym beschreibt die Zukunft beider deutscher Staaten.Stefan Heym wurde am 10. April 1913 in Chemnitz geboren. Eigentlich hieß er Helmut Flieg und war der Sohn eines jüdischen Kaufmanns. Nach dem Abitur 1932 studierte er in Berlin Philosophie, Germanistik und Zeitungswissenschaften, doch bereits 1933 floh er vor den Nazis nach Prag und legte sich das Pseudonym Stefan Heym zu. 1935 kam er in die USA, wo er zeitweilig als Chefredakteur der antifaschistischen New Yorker Wochenzeitung &quot;Deutsches Volksecho&quot; wirkte. 1945 kam Heym mit der amerikanischen Armee nach Deutschland zurück. Sein erster Roman mit dem Titel &quot;Hostages&quot; erschien 1942 und wurde in den USA verfilmt. Der darauf folgende Kriegsroman &quot;The Crusaders&quot; erschien 1948 und wurde zum Weltbestseller. 1952 siedelte Heym aus Protest gegen den Krieg in Korea nach Ostberlin um, blieb jedoch - trotz seiner positiven Haltung gegenüber dem Sozialismus - politisch nicht engagiert. Erst die Wiedervereinigung Deutschlands ließ ihn politisch aktiv werden. Stefan Heym schrieb vor allem zahlreiche Romane, die er im Westen publizierte und von denen einige verfilmt wurden. Für sein Werk wurde Heym mit Auszeichnungen und Preisen im In- und Ausland geehrt. Er starb am 16. Dezember 2001 in Israel. 
In einem Interview, das Heym dem DW-Redakteur Erhard Kluge im April 1989 gab, nimmt der Schriftsteller unter anderem Stellung zur Zukunft beider deutschen Staaten sowie zur ZDF-Verfilmung seines Romans &quot;Schwarzenberg&quot;.</description>
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   <pubDate>Tue, 8 May 2007 11:13:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Erwin Strittmatter</title>
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   <description>&quot;Ich bringe immer erst das Leben und versuche dann, daraus irgendeine Erkenntnis zu ziehen&quot; - Erwin Strittmatter spricht über Dichtung und Realität in seiner Roman-Trilogie &quot;Der Laden&quot;.Erwin Strittmatter wurde am 14. August 1912 in Spremberg geboren. Nach dem Realgymnasium absolvierte er eine Ausbildung zum Bäcker. Während er den erlernten Beruf nun zunächst ausübte, bildete er sich autodidaktisch weiter. 1947 trat Strittmatter der SED bei und besuchte eine Kreisparteischule. Ab 1951 war er einige Jahre Lokalredakteur der &quot;Märkischen Volksstimme&quot; in Senftenberg. Als Schriftsteller debütierte Strittmatter 1950 mit dem Roman &quot;Ochsenkutscher&quot;, doch seine Popularität verdankt er vor allem der autobiographischen Trilogie &quot;Der Wundertäter&quot; (1957, 1973, 1980). Strittmatter veröffentlichte Sammelbände mit Kurzgeschichten, Erzählungen, Tagebuchnotizen und Aphorismen. 1992 vollendete er die Trilogie &quot;Der Laden&quot;, die insbesondere in den neuen Bundesländern ein großer Erfolg wurde. Erwin Strittmatter starb am 31. Januar 1994 im Alter von 81 Jahren. 
Im Oktober 1992 sprach DW-Redakteur Andreas Rumler mit Erwin Strittmatter anläßlich seines 80. Geburtstages. Der Schriftsteller schaut in diesem Gespräch auf sein Leben und sein Werk zurück.</description>
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   <pubDate>Fri, 4 May 2007 07:50:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Lew Kopelew</title>
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   <description>&quot;Einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben&quot; - Lew Kopelew spricht über seine Freundschaft mit Heinrich Böll und über sein Leben.Lew Kopelew wurde am 9. April 1912 in Kiew geboren. Von 1933 bis 1938 studierte er Germanistik, Geschichte und Philosophie. Im Jahre 1941 meldete er sich als Freiwilliger zur Armee, in der er wegen seiner guten Deutschkenntnisse zum &quot;Instrukteur für Aufklärungsarbeit im Feindesheer&quot; ernannt wurde, jedoch wegen seiner Kritik an den Greueltaten der sowjetischen Armee an der Zivilbevölkerung zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt wurde. Im Lager lernte Kopelew Alexander Solschenizyn kennen. Im Jahre 1954 wurde er aus der Lagerhaft entlassen und 1956 rehabilitiert. Zunächst arbeitete Kopelew als Literaturwissenschaftler und Germanist und wurde später Dozent für internationale Pressegeschichte. In den sechziger Jahren setzte er sich immer stärker für Dissidenten wie Andrei Sacharow und Alexander Solschenizyn ein, wodurch er immer stärker selbst zum Dissidenten wurde. In dieser Zeit lernte er auch Heinrich Böll kennen. Während einer Studienreise nach Deutschland wurden Kopelew und seine Ehefrau 1981 aus der Sowjetunion ausgebürgert. Nach einer Reise in die USA wurde Köln zur neuen Heimat für das Ehepaar. Kopelew schrieb Gedichte, Erzählungen, Essays und Romane. Aus der Vielzahl seiner Veröffentlichungen sind unter anderem zu nennen: eine dreiteilige Autobiographie, ferner &quot;Ein Dichter kam vom Rhein&quot; oder auch &quot;Waffe Wort&quot;. Lew Kopelew starb am 18. Juni 1997 in Köln. 
In einem Interview mit DW-Redakteur Lothar Wasem blickt Lew Kopelew im November 1992 auf sein Leben zurück.</description>
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   <pubDate>Mon, 30 Apr 2007 07:42:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Rudolf Hagelstange</title>
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   <description>&quot;Prinz Paris existiert nur als Operettenfigur&quot; - Rudolf Hagelstange erinnert sich an die Inspiration für den Roman &quot;Der große Filou&quot;.Rudolf Hagelstange wurde am 14. Januar 1912 in Nordhausen geboren. Nach dem Studium der Philologie in Berlin bereiste er zunächst den Balkan, später fand er eine Anstellung bei der &quot;Nordhäuser Zeitung&quot; als Redakteur. Im 2. Weltkrieg war er in Frankreich und Italien stationiert. Seinen ersten großen Gedichtband mit 35 Sonetten unter dem Titel &quot;Venezianisches Credo&quot; veröffentlichte Hagelstange nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft. Er betätigte sich als Herausgeber, Lyriker, Romancier und Essayist. Als sein Hauptwerk gilt der Roman &quot;Spielball der Götter&quot;, der 1959 erschien. Die Folgewerke brachten ihm sowohl viel Lob wie auch Kritik ein - so etwa der Roman &quot;Der General und das Kind&quot; von 1974. Hagelstange wurde mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt, unter anderem mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern. Er starb am 5. August 1984 in Hanau. 
In einem Interview mit Rudolf Hagelstange befragt der DW-Redakteur Wolfgang Tschuppik im Januar 1977 den Autor unter anderem zum Thema seines Romans &quot;Spielball der Götter&quot; und zum Inhalt des neuen Romans &quot;Der große Filou&quot;.</description>
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   <pubDate>Tue, 24 Apr 2007 10:39:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Luise Rinser</title>
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   <description>&quot;Alles ist Nichts&quot; - Luise Rinser erläutert den &quot;Nichts&quot;-Begriff in der Lehre des fernen Ostens.Luise Rinser wurde am 30. April 1911 in Pitzling geboren. Nach der Volksschule studierte sie Psychologie und Pädagogik. Ihre erste Erzählung unter dem Titel &quot;Anna Margarete Buxtehude&quot; wurde in &quot;Westermanns Monatshefte&quot; veröffentlicht, doch als Debütwerk wird die Erzählung &quot;Die gläsernen Ringe&quot; betrachtet, die 1941 erschien. Im Herbst 1944 wurde Rinser wegen Hochverrats und Wehrkraftzersetzung durch die Nazis verhaftet und ins Frauengefängnis gesteckt. Nach dem Krieg arbeitete sie zunächst als Literaturkritikerin für die &quot;Neue Zeitung&quot; in München, bis sie sich schließlich völlig der Schriftstellerei widmete. Im Laufe ihres schriftstellerischen Schaffens veröffentlichte Rinser zahlreiche Romane, Essays, autobiographische Aufzeichnungen, Reiseberichte und Anklageschriften. Zu ihren bekanntesten Werken gehören unter anderem die Romane &quot;Mitte des Lebens&quot;, &quot;Daniela&quot;, &quot;Der Sündenbock&quot;, &quot;Abenteuer der Tugend&quot;, &quot;Mirjam&quot; und &quot;Abaelards Liebe&quot;. Die Autorin engagierte sich auch politisch. So wurde sie etwa von den Grünen 1984 als Kandidatin bei der Wahl des Bundespräsidenten aufgestellt. Luise Rinser starb am 17. März 2002 in Unterhaching. 
In einem Interview, das sie der DW-Redakteurin Elisabeth Bachtler im März 1979 gab, schildert Luise Rinser ihr Leben gestern und heute.</description>
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   <pubDate>Fri, 20 Apr 2007 12:47:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Hilde Domin</title>
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   <description>&quot;Bei mir hat sich das Vertrauen immer regeneriert&quot; - Hilde Domin erinnert sich an ihre Rückkehr nach Deutschland.Hilde Domin wurde am 27. Juli 1909 in Köln geboren (bis 1999 gab sie 1912 als Geburtsjahr an). Nach dem Abitur studierte die Tochter eines jüdischen Rechtsanwalts Jura, dann nationalökonomische Theorie, Soziologie und Philosophie. 1932 emigrierte sie zunächst nach Italien, später nach England und schließlich 1940 in die Dominikanische Republik, wo sie bis zu ihrer Rückkehr nach Deutschland 1954 lebte. Den Namen Domin legte sie sich in Anlehnung an die Hauptstadt der Dominikanischen Republik Santo Domingo zu. Hilde Domin debütierte als Lyrikerin. Zunächst veröffentlichte sie ihre Gedichte in Zeitschriften und 1959 erschien ihr erster Gedichtband unter dem Titel &quot;Nur eine Rose als Stütze&quot;. Weitere Publikationen - sowohl Lyrik wie auch Prosa - folgten. Sie wurde mehrfach mit verschiedenen Auszeichnungen und Preisen geehrt. Sie starb am 22. Februar 2006 in Heidelberg. 
In einem Interview, das DW-Redakteurin Aya Bach mit Hilde Domin im Juni 1996 führte, nimmt die Dichterin unter anderem Stellung zu ihrer Lyrik und zu Fragen der Gegenwart.</description>
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   <pubDate>Tue, 17 Apr 2007 13:15:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Hans Werner Richter</title>
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   <description>&quot;Es waren alles Egozentriker&quot; - Hans Werner Richter erinnert sich an die &quot;Gruppe 47&quot; und an Stationen seines Lebens.Hans Werner Richter wurde am 12. November 1908 in Bansin geboren. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er von 1924 bis 1927 in Swinemünde eine Lehre als Buchhändler. Zunächst arbeitete Richter in diesem Beruf. Im Mai 1940 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und geriet 1943 bei Monte Cassino in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst im Frühjahr 1946 entlassen wurde. Nach der Rückkehr nach Deutschland war er in München einer der Gründer der Zeitschrift &quot;Der Ruf&quot;, die alsbald jedoch Publikationsverbot erhielt. Hans Werner Richter gehörte ebenfalls zu den Gründern der legendären &quot;Gruppe 47&quot;, also jener Gruppe von Autoren und Kritikern, die sich zwei Mal im Jahr trafen, um ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren und zu besprechen. Richter schrieb vor allem Romane und Erzählungen, aber auch Hörspiele, Reisebeschreibungen und Kinderbücher. So erschien etwa 1949 sein Antikriegsroman &quot;Die Geschlagenen&quot;, für den er mit dem Fontane-Preis der Stadt Berlin geehrte wurde. Weitere zahlreiche Publikationen und Auszeichnungen folgten. Hans Werner Richter starb am 23. März 1993 in München. 
In einem Interview, das Hans Werner Richter dem DW-Redakteur Erhard Kluge im August 1988 gab, blickt er unter anderem auf sein Leben und die Arbeit der &quot;Gruppe 47&quot; zurück.</description>
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   <pubDate>Mon, 16 Apr 2007 06:50:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Edzard Schaper</title>
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   <description>&quot;Ich schreibe aus dem, was mich innerlich bewegt&quot; - Edzard Schaper spricht über den Inhalt seiner Werke und seine Zukunftspläne.Edzard Schaper wurde am 30. September 1908, Ostrowo geboren. Nach dem Abbruch der Schule widmete er sich zunächst Musikstudien, wurde sodann Regieassistent und Schauspieler in Herford und Regieassistent am Landestheater in Stuttgart. Von 1930-40 lebte Schaper in Estland und arbeitete unter anderem als Korrespondent von United Press. 1940 lehnte er ab, nach Deutschland umgesiedelt zu werden. Der &quot;Volksgerichtshof&quot; entzog ihm die Staatsbürgerschaft und verurteilte ihn in Abwesenheit zum Tode. Über Schweden, wo er sich als Waldarbeiter und Sekretär durchschlug, gelangte Schaper 1947 in die Schweiz. Schapers erstes Buch erschien 1927 - ein Roman unter dem Titel &quot;Der letzte Gast&quot;. Es folgten weitere Publikationen, doch den großen Erfolg brachte ihm das 1934 erschienene Buch &quot;Die Insel Tütarsaar&quot;. Außer zahlreichen Romanen schrieb er auch Essays, Dramen und Hörspiele. Edzard Schaper starb am 29. Januar 1984 in Bern. 
DW-Redakteur Hans Leo Neu sprach mit Edzard Schaper im Mai 1971 unter anderem über den Inhalt seiner Werke und seine Zukunftspläne.</description>
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   <pubDate>Tue, 10 Apr 2007 07:59:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Albrecht Goes</title>
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   <description>&quot;Das leise Wort ist deutlicher, als das laute Wort&quot; - Albrecht Goes erklärt die Intention seiner Werke.Albrecht Goes wurde am 22. März 1908 in Langenbeutingen geboren. Nach dem Abitur legte er 1930 sein theologisches Abschlußexamen ab. Bis 1953 nahm er seine Pflichten als Pfarrer an verschiedenen Gemeinden wahr, danach ließ er sich vom Gemeindedienst befreien.
Als Schriftsteller debütierte Goes 1934 - er Publizierte ein Gedichtband mit dem Titel &quot;Der Hirte&quot;. Es folgten weitere Gedichtbände und Laienspiele, aber auch Erzählungen und Essays. In seinen Werken war es stets auch um eine Versöhnung mit den Juden bemüht. Berühmt wurde Goes mit der Novelle &quot;Das Brandopfer&quot; von 1954. Sie wird als erster Versuch in der Nachkriegsliteratur den Holocaust zum Gegenstand des Erzählens zu machen, angesehen. Albrecht Goes starb knapp 92jährig am 23. Februar 2000 in Stuttgart. 
In einem Interview, das albrecht Goes der Deutschen Welle im Juni 1992 gab, spricht er unter anderem über seine Arbeit und die Deutsche Einheit. Mit dem Schriftsteller sprach Herwig Sander.</description>
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   <title>Interview mit Stefan Andres</title>
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   <description>&quot;Hier ist das Leben viel ausgebreiteter, offener...&quot; - Stefan Andres erklärt seine Vorliebe für den Mittelmeerraum.Stefan Andres wurde am 26. Juni 1906 in Breitwies geboren. Nach dem Noviziat in einem Kloster studierte er Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten Köln, Jena und Berlin. Seine ersten literarischen Schritte stellte Anders bereits nach dem 1. Weltkrieg. 1937 verließ er Deutschland und ging nach Italien, wo er bis 1949 lebte. Sein erstes &quot;großes Werk&quot; - der Roman &quot;Bruder Luzifer&quot; - erschien 1933. Weitere zahlreiche Romane folgten, wobei ihm unter anderen für einen von ihnen - &quot;Die Hochzeit der Feinde&quot; - der &quot;Rheinische Literaturpreis&quot; verliehen wurde. Es folgten die nächsten Preise und Auszeichnungen. Stefan Andres starb 29. Juni 1970 in Rom, wo er seit 1961 lebte. 
In einem Interview, das er dem DW-Redakteur Justus Pfaue im März 1970 gab, spricht Andres über die Entwicklung seines literarischen Schaffens und über sein Leben in Italien.</description>
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   <pubDate>Tue, 3 Apr 2007 10:40:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Wolfgang Koeppen</title>
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   <description>&quot;Ich lebe in ziemlicher Vereinsamung&quot; - Wolfgang Koeppen spricht über die Einsamkeit des Schriftstellers.Wolfgang Koeppen wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren. Nachdem er das Gymnasium absolvierte nahm er zunächst Schauspielunterricht, anschließend jobbte er in verschiedenen Anstellungen. Ohne immatrikuliert zu sein, studierte er später Theaterwissenschaft, Literaturgeschichte und Philosophie. In Würzburg arbeitete Koeppen als Schauspieler, Regievolontär und Dramaturg. Nach einer 4-jährigen Emigration nach Holland kehrte er 1938 nach Deutschland zurück und wurde Drehbuchautor bei der UFA. Wolfgang Koeppen wird zu den ganz großen deutschen Schriftstellern der Gegenwart gezählt. Koeppen debütierte mit einem 1934 mit dem Roman &quot;Eine unglückliche Liebe&quot;, dem bald zahlreiche weitere Werke folgten. Sein letztes Buch unter dem Titel &quot;Einer, der schreibt&quot; erschien 1995. Wolfgang Koeppen starb am 15. März 1996 in München. 
In einem Gespräch mit DW-Redakteur Joseph Weishaupt, erklärt Wolfgang Koeppen im Mai 1984 unter anderem den Inhalt und Charakter einiger seiner Bücher.</description>
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   <pubDate>Fri, 30 Mar 2007 08:10:00 GMT</pubDate>
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   <title>Interview mit Manès Sperber</title>
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   <description>&quot;Ich bin ein begeisterungsfähiger Mensch - aber auch ein Zweifler - gewesen&quot; - Manès Sperber beschreibt sein Leben und sein Werk.Manès Sperber wurde am 12. Dezember 1905 in Zablotow als Sohn eines jüdischen Geldverleihers geboren. Als Elfjähriger siedelte er mit seinen Eltern nach Wien über, wo er auch zunächst das Gymnasium und dann das Studium der Psychologie absolvierte. 1927 ging Sperber nach Berlin und lehrte dort Individualpsychologie. Dort blieb er bis 1933 und flüchtete anschließend nach Paris. Als Autor debütierte Sperber zwar 1926 mit einem Buch über Alfred Adler, doch sein Aufstieg als Schriftsteller begann 1949 mit der Trilogie &quot;Der verbrannte Dornbusch&quot;, &quot; Tiefer als der Abgrund&quot; und &quot;Die verlorene Bucht&quot;, die auch in zahlreiche andere Sprachen übersetzt wurde. Im Laufe der nächsten Jahre folgten weitere Publikationen: unter anderen Romane, Essays und Erinnerungen. Sperber wurde auch mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Manès Sperber starb am 5. Februar 1984 in Paris. 
Manfred Moschner sprach mit Manès Sperber im Dezember 1980 über gravierende geschichtliche und persönliche Erlebnisse in seinem Leben.</description>
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   <pubDate>Tue, 27 Mar 2007 11:13:00 GMT</pubDate>
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