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  <title>Typisch Deutsch - Gästegespräch | Deutsche Welle</title>
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  <description>&quot;typisch deutsch – Leben in Deutschland&quot; zeigt auf informative und unterhaltsame Weise, wie die Deutschen denken und fühlen. In jeder Ausgabe begrüßt Moderator Hajo Schumacher einen außergewöhnlichen Gast.</description>
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  <copyright>2012 DW.DE, Deutsche Welle</copyright>
  <pubDate>Wed, 16 May 2012 20:40:52 GMT</pubDate>
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   <title>Typisch Deutsch - Gästegespräch | Deutsche Welle</title>
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   <title>Aline Bock, Snowboard-Freeride-Weltmeisterin 2010</title>
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   <description>13.05.2012 „Typisch deutsch“ - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Aline Bock über Extremsport, Exkursionen und Erosionen. 
	Geboren wurde Aline Bock in Gießen. Sie wuchs jedoch in Überlingen am Bodensee auf. Ihr Vater, ein Zahnarzt und begeisterter Wintersportler hatte ihr schon mit 13 ein Snowboard unter den Weihnachtsbaum gelegt und sie jedes Wochenende mit ihren zwei älteren Geschwistern in die Berge mitgenommen. Seit sie 15 Jahre alt war, nahm Aline Bock regelmäßig an Snwoboard-Wettbewerben teil, wurde zweimal deutsche Jugend-Meisterin in der Halfpipe. Die ganz großen internationalen Erfolge dieser olympischen Disziplin blieben jedoch aus. Auch deshalb sattelte sie 2008 auf das Freeride-Fahren um. Hier kommt es mehr auf Erfahrung im freien Gelände an, die die zumeist sehr jungen Freestyler nicht haben. Bei diesem Extremsport in entlegenen Bergregionen mit bis zu 55 Grad Gefälle geht es darum, eine möglichst anspruchsvolle Linie durch ein schwieriges Terrain zu finden. Sprünge werden mit Extrapunkten bewertet. 2010 wurde Aline Bock Siegerin der World Freeride Tour und damit Weltmeisterin in dieser Disziplin. Damit ist die passionierte Snowboarderin Teil eines sehr kleinen, aber eingeschworenen Zirkels von internationalen Top-Fahrern, die ihre Wettbewerbe auf der ganzen Welt von Neuseeland bis Alaska austragen. Wie gefährlich dieser Sport ist, erfuhr Aline Bock am eigenen Leib, als sie bei Filmarbeiten stürzte und nur knapp einer Querschnittslähmung entging. In ihrer heutigen Wahlheimat Innsbruck hat Aline Bock nebenher ein Sportmanagement-Studium absolviert und arbeitete kurzzeitig als Junior-Managerin für zwei Snowboard-Teams.</description>
   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>aline bock, snowboard, freeride world tour, extremsport, berge, alpen, klimawandel, umweltschutz</itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 16 May 2012 12:44:00 GMT</pubDate>
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   <title>Stefanie Kloß, Sängerin der Band Silbermond</title>
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   <description>06.05.2012 Typisch deutsch-Moderator Hajo Schumacher spricht mit Stefanie Kloß über Spenden, Sprache und Spielfreude.


	Geboren wurde Frontfrau Stefanie Kloß 1984 in Bautzen, einer Kleinstadt in Sachsen. Bei einem Musical-Projekt in einem Jugendclub lernte sie ihre Mitstreiter kennen. Das war 1998 - seither macht sie mit ihren Bandkollegen Andreas Nowak sowie den Brüdern Thomas und Johannes Stolle Musik. Pubertät und Schulzeit, den Umzug von Bautzen nach Berlin - alles haben sie gemeinsam erlebt. Und sie haben sich musikalisch gemeinsam entwickelt von einer Coverband mit englischen Texten zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Popbands. Sieben Echos, einen MTV Europe Award und zahlreiche weitere Auszeichnungen hat die Gruppe um Sängerin Stefanie Kloß bislang erhalten. Im März 2012 erschien mit „Himmel auf“ ihr viertes Album, ab Mai gehen Silbermond auf Europa- und Deutschlandtournee.</description>
   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>stefanie kloß, silbermond, himmel auf, bautzen, thomas stolle, das beste, symphonie</itunes:keywords>
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   <pubDate>Mon, 7 May 2012 07:25:00 GMT</pubDate>
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   <title>Walter Kohl, Unternehmer</title>
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   <description>29.04.2012 Typisch deutsch - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Walter Kohl über Mobbing, Mobilität und Mauerfall. 


	Walter Kohl wird 1963 in Ludwigshafen in der Pfalz geboren. Er ist der älteste von zwei Söhnen des Ehepaars Hannelore und Helmut Kohl. Als sein Vater zum Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz gewählt wird, zieht die Familie 1971 in den Ortsteil Oggersheim um. In den ideologisch aufgeheizten Zeiten von RAF-Terror und Nato-Doppelbeschluss, wird der „Sohn vom Kohl“ schon in der Schule wegen der Politik seines Vaters ausgegrenzt und gequält. Das Haus der Familie wird zu einer Festung ausgebaut, Walter bekommt Polizeischutz. Auch als er sich für eine Karriere bei der Bundeswehr entscheiden will, verfolgt ihn die polarisierende Persönlichkeit seines Vaters. Erst als er nach dem Abitur zum Studieren in die USA geht, wo die deutsche Politik weit weg ist, kann er zum ersten Mal er selbst sein. Neun Jahre studiert, lebt und arbeitet er im Ausland: Erst Cambridge, dann New York City, Wien und Paris. 1989 hat er die unvergessliche Gelegenheit, die Öffnung des Brandenburger Tores zusammen mit seinem Vater in Ostberlin zu erleben. Der Freitod seiner Mutter 2001 ist ein schwerer Schlag für ihn. Während das Verhältnis zum Vater weiter abkühlt, schafft es Walter Kohl in einem langen, schwierigen Prozess, sich von seinem fremdbestimmten Leben zu emanzipieren und sich mit seiner Familiengeschichte zu versöhnen. Er macht sich auch beruflich selbständig und gründet 2005, zusammen mit seiner koreanischen Frau, ein Unternehmen, das Teile für die europäische Autoindustrie aus Asien importiert. Heute lebt er mit seiner Familie in der Nähe von Frankfurt am Main.

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   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>walter kohl, helmut kohl, automobilzulieferindustrie, mobilität, mobbing, personenschutz, mauerfall, wiedervereinigung</itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 2 May 2012 12:28:00 GMT</pubDate>
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   <title>Marina Weisband, Studentin und Politikerin</title>
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   <description>22.04.2012 Typisch deutsch - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Marina Weisband über Richtungsstreits, Raubkopierer und Rollenspiele.
	Mit Themen wie Transparenz in Politik und Medien, sowie der Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen, enterten die Piraten innerhalb kürzester Zeit zwei Landesparlamente. Mit ihrer natürlichen Art, die noch frei ist von der üblichen Politiker-Rhetorik schaffte es Marina Weisband besonders den jungen Wählern Politik näher zu bringen. Umso irritierter wurde Anfang des Jahres ihre Ankündigung aufgenommen, ihr Amt als Bundesgeschäftsführerin im April 2012 nicht zu verlängern, sondern zunächst ihr Psychologie-Studium an der Universität Münster zu beenden. Eine Rückkehr in die Politik 2013 schließt sie jedoch nicht aus. Die gläubige Jüdin wurde 1987 in Kiew in der Ukraine geboren und siedelte 1994 mit ihren Eltern nach Deutschland über. Bevor sie 2009 in die Piratenpartei eintrat, interessierte sie sich nach eigenen Angaben nicht für Politik. Heute wohnt sie mit ihrem Lebensgefährten in Münster. In ihrer Freizeit zeichnet und malt Marina Weisband, außerdem tanzt sie gerne Tango und nimmt an so genannten Live Rollenspielen teil.</description>
   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>marina weisband, piratenpartei, transparenz, acta, kontingentflüchtlinge</itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:00:00 GMT</pubDate>
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   <title>Pia Castro, Journalistin und Moderatorin</title>
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   <description>19.02.2012 Typisch deutsch - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Pia Castro über Toleranz, Tango und Tannenwälder.
	Geboren wurde Pia Castro in Buenos Aires. Ihre Eltern sind aus Italien nach Argentinien eingewandert. Bevor sie nach Berlin kam, lebte sie auch in den USA und der Dominikanischen Republik - eine Weltenbummlerin. Die Weltmusik ist bis heute eine ihrer Leidenschaften. Die präsentierte sie auch in einem interkulturellen Berliner Radioprogramm, das sie 10 Jahre lang moderierte. Für Pia Castro war das gelebte Integration. Als das Programm 2008 aus Kostengründen eingestellt wurde, war sie tief enttäuscht. Nach Berlin kam Pia Castro aus politischer Neugier. Den Fall der Berliner Mauer erlebte sie 1989 im Fernsehen. Das Ereignis faszinierte sie so sehr, dass sie nach Berlin zog. Hier schloss sie Ihr Politik- und Journalismusstudium ab. Neben dem Radio begann sie 1999 ihre Karriere bei der Deutschen Welle als Sportmoderatorin: Ein Volltreffer für die fußballbegeisterte Südamerikanerin. Damals war sie die erste Frau in ganz Lateinamerika, die Sportnachrichten moderierte.

	Seit Februar 2012 hat Pia Castro mit „Alemania con acento“ ihre eigene TV-Sendung. Hier diskutiert sie mit Einwanderern aus aller Welt über das Leben in ihrer Wahlheimat Deutschland.

	Auch privat lebt Pia Castro multikultkulturell. Die Italo-Argentinierin ist mit dem Deutsch-Türken Cem Özdemir verheiratet. Er ist einer der zwei Bundesvorsitzenden der Partei „Die Grünen“, das Paar hat zwei Kinder und lebt im Berliner Multikulti-Bezirk Kreuzberg.</description>
   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>pia castro, cem özdemir, alemania con acento, multikulti, kreuzberg</itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 15:16:00 GMT</pubDate>
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   <title>Shermin Langhoff, Theaterintendantin und Produzentin</title>
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   <description>26.02.2012 Typisch deutsch - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Shermin Langhoff über Existenzängste, Engagement und Einbürgerung.
	„Postmigrantisches Theater“ nennt Shermin Langhoff das, was sie in ihrem Berliner Theater „Ballhaus Naunynstraße“ seit 2008 mit großem Erfolg auf die Bühne bringt.

	 

	Shermin Langhoff wird 1969 in Bursa, in der Türkei geboren und wächst bei ihren Großeltern auf. Mit neun Jahren folgt sie ihrer Mutter nach Deutschland, die in Nürnberg in einer Fabrik arbeitet. Shermin Langhoff macht Abitur, wird Verlagskauffrau und mischt schon bald in der Nürnberger Kulturszene mit. Über den Film kommt sie schließlich zum Theater und nach Berlin. Für das Hebbel-Theater kuratiert sie einen Teil des Programms und holt junge Künstlerinnen und Künstler auf die Bühne, die wie sie einen multikulturellen Hintergrund haben. Als sich 2008 die Chance bietet, mit diesem Konzept ein ganzes Theater zu bespielen, zögert Shermin Langhoff nicht und baut das Berliner Hinterhof-Theater Ballhaus Naunynstraße in kürzester Zeit zu einer international bekannten Spielstätte aus. 2011 erhält sie für ihre Theaterarbeit den Kairos-Preis, den höchstdotierten Kulturpreis Europas. Das Ballhaus Naunynstraße wird sie Ende dieses Jahres verlassen, um ab 2014 die Leitung der Wiener Festwochen zu übernehmen. Mit ihrem Mann Lukas Langhoff, ebenfalls Theaterregisseur, und ihrer Tochter lebt Shermin Langhoff in Berlin.</description>
   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>shermin langhoff, ballhaus naunynstraße, wiener festwochen,</itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 15:15:00 GMT</pubDate>
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   <title>Britta Steffen, Weltklasse-Schwimmerin</title>
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   <description>04.03.2012 Typisch deutsch - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Britta Steffen über 
Goldambitionen, Gehirntraining und Genuss im Wasser. 

	Britta Steffens Weg in die Weltspitze war jedoch alles andere als geradlinig. Die Tochter eines Elektrikers und einer Verkäuferin wurde 1983 im brandenburgischen Schwedt geboren. Die Talentsucher der DDR hatten sie zunächst sogar übergangen. Sie erschien ihnen zu klein und zu schwach. Und auch in ihrer Laufbahn als Schwimmerin gab es große Aufs- und Abs. Nach ihrem schlechten Abschneiden bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen beendete sie zwischenzeitlich ihre Schwimm-Karriere und begann ein Studium der Wirtschaftsingenieurswissenschaften mit Schwerpunkt Umwelttechnik. Doch bereits 2006 meldete sie sich mit glanzvollen Siegen im Schwimmsport zurück. Ihre bisher größten Triumphe feierte Steffen 2009 bei der Weltmeisterschaft in Rom, wo sie zwei Weltrekorde schwamm. Inzwischen ist sie überzeugt: &quot;Ich glaube jetzt, ich bin zum Schwimmen geboren.&quot; In ihrer bisherigen Schwimmkarriere gewann sie bisher insgesamt 19 Medaillen, darunter waren zwei Olympiasiege, zwei Weltmeistertitel und sechs Europameistertitel. Britta Steffen lebt in Berlin zusammen mit ihrem Freund, dem Weltklasseschwimmer Paul Biedermann, der die große Goldhoffnung unter den deutschen Männern ist.</description>
   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>britta steffen, schwimmen, olympische spiele 2012, weltmeister, mentaltraining, bundesleistungszentrum kienbaum, endlager gorleben, babyschwimmen</itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 15:14:00 GMT</pubDate>
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   <title>Roland Jahn, Leiter Stasiunterlagenbehörde</title>
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   <description>11.03.2012 Typisch deutsch - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Roland Jahn über Ordnung, Opfer und Ostalgie.
	Der 1953 in Jena geborene Roland Jahn war in der DDR Mitbegründer der oppositionellen Friedensgemeinschaft in Jena. Dort protestierte er mit Gleichgesinnten gegen die fehlende Meinungsfreiheit im Land. Das führte zu einer zunehmenden Konfrontation mit der Staatssicherheit und seiner zeitweiligen Inhaftierung. 1983 wurde er schließlich gegen seinen Willen von der Stasi im Zug in Ketten in die Bundesrepublik abgeschoben. Als Fernsehjournalist berichtete er anschließend viele Jahre von Berlin aus schwerpunktmäßig über Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen in der DDR und nach dem Mauerfall über die Folgen der SED-Diktatur. Vor einem Jahr übernahm er als Nachfolger von Marianne Birthler und Joachim Gauck, die Leitung der Bundesbehörde. Diese kümmert sich seit über 20 Jahren um die Aufarbeitung der Stasiunterlagen. In seiner Amtszeit will Roland Jahn, nach eigener Aussage, den Schwerpunkt auf das Thema „Anpassung in der Diktatur“ legen. Roland Jahn lebt in Berlin.</description>
   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>roland jahn, stasiunterlagen, ddr, diktatur, jena, opposition, fernsehjournalist,</itunes:keywords>
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   <title>Bernhard Vogel, Politiker und Ex-Ministerpräsident</title>
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   <description>18.03.2012 Typisch deutsch - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Bernhard Vogel über Landesväter, Lockversuche und Leitbilder.
	Der 79-jährige CDU-Politiker Bernhard Vogel hat als einziger deutscher Politiker der Nachkriegszeit das Kunststück fertig gebracht, in zwei deutschen Bundesländern Ministerpräsident zu sein.

	 

	Bernhard Vogel wurde am 19. Dezember 1932 in Göttingen geboren. Eigentlich zog es ihn die Wissenschaft. Doch nach dem Abitur 1953 in München und einem Studium der Politikwissenschaft in München und Heidelberg machte er rasch als Politiker Karriere. Nach seinem Eintritt in die CDU 1960 schaffte er es in kurzer Zeit vom Kreisvorsitzenden der CDU in Heidelberg zum Mitglied im Bundesvorstand der Partei. Von 1976 bis 1988 war er Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und nach der deutschen Wiedervereinigung von 1992 bis 2003 Ministerpräsident des Freistaates Thüringen. Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik stand Bernhard Vogel bis 2009 wieder der CDU-nahen Konrad Adenauer-Stiftung vor, die er schon einmal ab 1989 drei Jahre lang geführt hatte. Heute engagiert er sich ehrenamtlich als Schirmherr von gemeinnützigen Projekten wie den Bau eines Jugendzentrums in Ruanda. Der Bruder des SPD-Politikers Hans-Jochen Vogel ist Junggeselle und wohnt in Speyer.</description>
   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>bernhard vogel, christdemokraten, ministerpräsident, thüringen, rheinland-pfalz, konrad adenauer-stiftung, wein, wandern</itunes:keywords>
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   <title>Thomas Ostermeier, Theaterregisseur</title>
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   <description>15.04.2012 Typisch deutsch - Moderator Hajo Schumacher spricht mit Thomas Ostermeier über Theater, Talente und Tragödien.
	Mittlerweile ist Thomas Ostermeier 43 und wurde bereits für sein Lebenswerk geehrt, mit einem &quot;Goldenen Löwen&quot; auf der Biennale Venedig 2011. Schon früh wurde er als Regie-Wunderkind gehandelt.

	Nach einer nicht ganz leichten Kindheit in Bayern und ersten Schauspielerfahrungen bei Einar Schleef in Berlin, studierte der Sohn eines Soldaten und einer Verkäuferin bis 1996 Regie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Direkt nach dem Studium betraute ihn der damalige Intendant des Deutschen Theaters, Thomas Langhoff, mit der Leitung der Nebenspielstätte „Baracke“, das er vor allem mit Stücken junger britischer Theaterautoren zum Theater des Jahres machte. Keine vier Jahre später, mit 31 Jahren, stand Ostermeier bereits an der Spitze eines der renommiertesten Theater des Landes: der Berliner Schaubühne, an der er nun auch mit Klassikern von Shakespeare oder Ibsen große und umjubelte Erfolge feierte.

	Heute ist er Intendant der Schaubühne und längst nicht mehr nur in Deutschland begehrt. Ob in Moskau oder London, seine Inszenierungen werden weltweit gespielt. Ständig ist Thomas Ostermeier unterwegs zwischen der deutschen Hauptstadt und den großen Theater-Festivals von Avignon bis Salzburg.</description>
   <category>Typisch deutsch</category>
   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
   <itunes:keywords>thomas ostermeier, theater, kulturförderung, goldener löwe, biennale von venedig</itunes:keywords>
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