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  <title><![CDATA[Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle]]></title>
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  <copyright>2009 DW-WORLD.DE, Deutsche Welle</copyright>
  <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 23:04:23 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Freitag, 20. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>WASHINGTON</strong>: US-Präsident Barack Obama hat die Einigung der europäischen Staats- und Regierungschefs auf die neuen EU-Spitzenpolitiker Herman Van Rompuy und Catherine Ashton begrüßt. Damit werde die Europäische Union für die USA zu einem "noch stärkeren Partner", erklärte ein Sprecher Obamas in Washington. Der 62 Jahre alte Belgier Van Rompuy tritt am 1. Januar das neu geschaffene Amt des ständigen EU-Ratspräsidenten an. Die britische Labour-Politikerin Ashton, derzeit noch EU-Handelskommissarin, wird bereits zum 1. Dezember Hohe Repräsentantin für die Außen- und Sicherheitspolitik und damit praktisch die erste Außenministerin der Union. Die Posten wurden mit dem Reformvertrag von Lissabon neu geschaffen, der nach langem Ringen im Dezember in Kraft treten kann. Ashton wird zudem auch Vizepräsidentin der EU-Kommission. Die Entscheidung für sie und Rompuy fiel auf einem Sondergipfel der 27 EU-Staaten in Brüssel. </p>

<p><strong>WASHINGTON</strong>: Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg absolviert seinen Antrittsbesuch in den USA. Bei einem Gespräch mit seinem Kollegen Robert Gates ging es vor allem um die Lage in Afghanistan. Die USA und die Verbündeten seien dort "zum Erfolg verdammt", so Guttenberg. US-Präsident Barack Obama will bald eine neue Afghanistan-Strategie vorstellen. Der Bundesverteidigungsminister richtete auch eine deutliche Mahnung an die afghanische Regierung. Sie müsse mehr leisten als nur Worte. </p>

<p><strong>MOSKAU</strong>: Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist nach seinem Kurzaufenthalt in Afghanistan zu einem Antrittsbesuch in Russland eingetroffen. Geplant sind Gespräche mit Präsident Dmitri Medwedew und Außenminister Sergej Lawrow. Themen der Unterredungen sind unter anderem die atomare Abrüstung, das umstrittene Atomprogramm im Iran und der Anti-Terror-Kampf in Afghanistan. - Nach russischen Angaben dient Westerwelles Moskau-Aufenthalt auch der Vorbereitung gemeinsamer Feierlichkeiten im nächsten Jahr wie des 65. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion über Hitler-Deutschland und des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit.</p>

<p><strong>KABUL</strong>: Bei einem Selbstmordanschlag im Südwesten Afghanistans sind mindestens 13 Menschen getötet und rund 35 verletzt worden. Nach Behördenangaben sprengte sich der Attentäter auf einem belebten Platz in der Provinzhauptstadt Farah in die Luft. Unter den Toten seien auch mehrere Polizisten. In der Provinz Farah haben sich die Angriffe der radikal-islamischen Taliban in den vergangenen Monaten erheblich verstärkt. </p>

<p><strong>ISLAMABAD</strong>: Bei einem US-Drohnenangriff im Nordwesten Pakistans sind acht Menschen getötet worden. Das unbemannte Flugzeug habe von Aufständischen genutzte Gebäude nordöstlich von Miranshah, der wichtigsten Stadt in der Provinz Nord-Waziristan, angegriffen, teilten Sicherheitskräfte mit. Bei allen Getöteten habe es sich um militante Extremisten gehandelt. Die US-Streitkräfte bestätigen Attacken mit Drohnen in der Regel nicht. Nord-Waziristan - an der Grenze zu Afghanistan gelegen - zählt zu den pakistanischen Stammesregionen, die als Rückzugsraum für Taliban und El-Kaida-Terroristen gelten. Seit 2008 wurden bei zahlreichen US-Drohnenangriffen im Nordwesten Pakistans fast 600 Menschen getötet. </p>

<p><strong>NEU DELHI</strong>: Im Osten Indiens haben maoistische Rebellen einen Zug zum Entgleisen gebracht. Dabei wurden zwei Menschen getötet, mehr als 40 Fahrgäste erlitten Verletzungen. Nach Auskunft der indischen Regierung hatten die Rebellen den Gleisabschnitt im Bundesstaat Jharkhand mit einem Sprengsatz zerstört. Später habe es im Umkreis noch weitere Explosionen gegeben, um die Rettungsarbeiten zu behindern. In Indien sind in mehr als der Hälfte der 29 Bundesstaaten maoistische Rebellen aktiv. Sie kämpfen nach eigenen Angaben für die Rechte landloser Bauern. In den vergangenen Jahrzehnten wurden dabei tausende Menschen getötet. </p>

<p><strong>BOGOTA</strong>: Im bislang weitgehend diplomatischen Konflikt mit Kolumbien hat Venezuela zwei Fußgängerbrücken an der Grenze zum Nachbarland gesprengt. Der kolumbianische Verteidigungsminister Gabriel Silva warf der Führung in Caracas daraufhin eine Verletzung des Völkerrechtes vor. Die venezolanische Armee sprach von illegalen Grenzübergängen, die vor allem kriminellen Machenschaften gedient hätten. Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind angespannt, seitdem die Regierung in Bogota den USA weitere Militärbasen zugestanden hat. Venezuelas Präsident Hugo Chavez ließ im Gegenzug die Armee an der Grenze verstärken.</p>

<p><strong>WOLFSBURG</strong>: Der Aufsichtsrat des Volkswagenkonzerns hat einen weiteren wichtigen Schritt zum Zusammenschluss mit dem Sportwagenhersteller Porsche gemacht. Das Gremium stimmte den ausgehandelten Durchführungsverträgen zu der geschlossenen Grundlagenvereinbarung zu. In den Verträgen werden die organisatorischen, strukturellen und rechtlichen Einzelheiten der Fusion geregelt. Auch die letzten Etappen bis zum Abschluss der Verschmelzung von VW und Porsche im Jahr 2011 werden darin festgelegt. - VW hatte im Sommer nach einem langen Machtkampf grundsätzlich vereinbart, den hochverschuldeten Sportwagenbauer als zehnte Marke im Konzern einzugliedern. </p>


<p><strong>BOCHUM</strong>: Im internationalen Fußball zeichnet sich ein neuer Wettskandal größeren Ausmaßes ab. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt seit Anfang des Jahres gegen eine international agierende Bande, der fortgesetzte, gewerbsmäßige Wettbetrügereien zur Last gelegt werden. Der Hauptverdächtige soll einem Zeitungsbericht zufolge aus Berlin stammen und bereits in den Manipulationsskandal um den früheren Schiedsrichter Robert Hoyzer verwickelt gewesen sein. Neun Ligen seien europaweit betroffen. Auch in Deutschland soll eine Partie "verschoben" worden sein. </p>

<p><strong>KAIRO</strong>: Die Proteste nach der Niederlage Ägyptens gegen Algerien im entscheidenden Spiel um die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft dauern an. In Kairo belagerten mehrere Tausend Menschen stundenlang die algerische Botschaft. Zudem verbrannten aufgebrachte Fans algerische Fahnen, warfen Steine und Feuerwerkskörper und zerstörten Geschäfte. Die Polizei griff erst nach einigen Stunden ein und löste die Versammlung gewaltsam auf. Algerien hatte Ägypten am Mittwoch im Relegationsspiel mit 1:0 besiegt und sich damit in letzter Minute für die Fußball-WM 2010 qualifiziert. - Am Donnerstag hatte die Regierung in Kairo ihren Botschafter aus Algerien zurückberufen, da bei dem Spiel auch ägyptische Fans verletzt worden waren.</p>
<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Vorwiegend sonnig und trocken, nur im Nordwesten und Westen im Laufe des Tage bewölkt. Höchstwerte elf bis 17 Grad.</p>
<p><em>Zuletzt meldeten bei zumeist wolkenlosem Himmel:</em></p>
<p>Hamburg: 9°<br>Berlin, München und Dresden: 5°Köln/Bonn: 10°<br>Frankfurt am Main: 3°</p>]]></description>
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   <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 12:22:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Donnerstag, 19. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>KABUL</strong>: Drei Monate nach seiner umstrittenen Wiederwahl ist der afghanische Präsident Hamid Karsai für eine zweite Amtszeit vereidigt worden. Aus Sorge vor Anschlägen fand die Zeremonie unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen im Präsidentenpalast statt. In seiner Antrittsrede vor 800 geladenen Gästen aus dem In- und Ausland stellte Karsai in Aussicht, dass Afghanistan in fünf Jahren die Verantwortung für die Sicherheit des Landes übernehmen könne. Der Präsident kündigte zudem ein entschlossenes Vorgehen gegen Korruption und Drogenkriminalität an und versprach, aus früheren Fehlern zu lernen. Seinen früheren Herausforderer Abdullah Abdullah forderte er auf, sich einer Regierung der nationalen Einheit anzuschließen.</p>

<p><strong>KABUL</strong>: Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat die Antrittsrede des im Amt bestätigten afghanischen Präsidenten Hamid Karsai begrüßt. Karsai habe Schwerpunkte gesetzt, die die deutschen Erwartungen erfüllten, sagte Westerwelle in Kabul. Er hoffe, dass den richtigen Worten nun auch die richtigen Taten folgten. Westerwelle hatte zusammen mit zahlreichen anderen Außenministern an der feierlichen Vereidigung Karsais teilgenommen. Im Lauf des Tages ist auch ein persönliches Treffen mit Karsai geplant.</p>

<p><strong>SEOUL</strong>: Die USA und Südkorea setzen im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm auf eine umfassende Paketlösung. Wenn Nordkorea bereit sei, konkrete und unumkehrbare Schritte zur Erfüllung seiner Pflichten und zur Einstellung seines Atomwaffenprogramms zu unternehmen, seien die USA zu umfangreicher Wirtschaftshilfe bereit, sagte US-Präsident Barack Obama nach Gesprächen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak in Seoul. Um die Wiederaufnahme internationaler Verhandlungen zu beschleunigen, werde er Anfang Dezember einen Sondergesandten nach Pjöngjang schicken.</p>

<p><strong>JERUSALEM</strong>: Die israelische Luftwaffe hat im südlichen Gazastreifen zwei Schmugglertunnel beschossen. Auch eine Waffenfabrik sei bombardiert worden, sagte eine Armeesprecherin in Tel Aviv. Die Angriffe seien als Vergeltung für die jüngsten Raketenangriffe militanter Palästinenser aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet erfolgt. Im vergangenen Monat seien 15 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert worden. </p>

<p><strong>ISLAMABAD</strong>: Bei einem Selbstmordanschlag vor einem Gerichtsgebäude in der Stadt Peschawar im Nordwesten Pakistans sind nach Polizeiangaben mindestens 15 Menschen getötet und mehr als 20 verletzt worden. Der Attentäter hatte sich außerhalb des Gebäude-Komplexes in die Luft gesprengt, als Sicherheitsleute ihn durchsuchen wollten. Es ist der achte Anschlag binnen eines Monats. Zu den meisten bekannten sich die radikal-islamischen Taliban. </p>

<p><strong>TOKIO</strong>: Begleitet von Protesten von Umweltschützern ist die japanische Walfangflotte zur diesjährigen Fangsaison ausgelaufen. Die Schiffe sollen fünf Monate unterwegs sein und in der Antarktis mehrere hundert Wale erlegen. Japan nutzt dabei eine Ausnahmeregelung des 1986 verhängten Walfangmoratoriums, das den Fang zu wissenschaftlichen Zwecken erlaubt. Die Regierung in Tokio bezuschusst den Walfang mit umgerechnet sechs Millionen Euro.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: An Nord- und Ostsee viele Wolken und örtlich regnet es. Sonst größere Auflockerungen und teils auch sonnig bei Temperaturen von neun bis 15 Grad Celsius.</p>]]></description>
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   <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 14:15:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Mittwoch, 18. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei<br /><p><strong>BERLIN:</strong> Die Auslandseinsätze der Bundeswehr gehen weiter. Am zweiten Tag seiner Klausur auf Schloss Meseberg beschloss das Kabinett, den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan und am Horn von Afrika um ein Jahr zu verlängern. Der Marine-Einsatz vor der Küste Libanons soll ebenfalls verlängert werden, aber nur um ein halbes Jahr. Allen Verlängerungen muss der Bundestag noch zustimmen. Am Vortag hatte sich die schwarz-gelbe Regierung auf die künftige Steuerpolitik geeinigt und für 2010 und 2011 Entlastungen von jeweils 20 Milliarden Euro für Bürger und Unternehmen beschlossen. Zum Ausgleich hoffen Union und FDP auf Mehreinnahmen durch ein Anziehen der Konjunktur.</p>

<p><strong>STOCKHOLM:</strong> Die Europäische Union und Russland nehmen einen neuen Anlauf zur Verbesserung ihrer Beziehungen. Auf einem Gipfeltreffen in Stockholm sind der russische Präsident Dmitri Medwedew, der schwedische EU-Ratspräsident Fredrik Reinfeldt und EU-Kommissionschef José Manuel Barroso zusammengekommen. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Sicherheit der Gasversorgung, Handelsfragen und die Klimakonferenz in Kopenhagen. Vor kurzem hatten sich Russland und die EU auf ein Frühwarnsystem zur Vermeidung von Gaskrisen geeinigt. Besonders seit dem Krieg im Südkaukasus im Sommer 2008 waren die Beziehungen zwischen beiden Seiten gespannt.</p>

<p><strong>PEKING: </strong>US-Präsident Barack Obama ist mit dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao zusammengetroffen. Bei den Gesprächen zum Abschluss seines dreitägigen Besuches in der Volksrepublik ging es erneut um die jüngsten Handels- und Währungsstreitigkeiten sowie den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Anschließend reist Obama zur letzten Station seiner Asienreise nach Südkorea. Die chinesische Regierung zog bereits eine positive Bilanz des ersten Besuches von Obama in China. Das wichtigste Ergebnis sei, dass </p>

<p><strong>NEW YORK:</strong> Nach den USA haben auch die Vereinten Nationen die Genehmigung zum Bau von neuen israelischen Wohnungen im Westjordanland gerügt. Ein Sprecher von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte den Schritt schädlich für den Friedensprozess. Zuvor hatte der Sprecher von US-Präsident Barack Obama sich bestürzt über das Vorhaben geäußert. Israel hatte eine Bauerlaubnis für 900 Wohnungen in einem Teil des Küstenstreifens erteilt, den es 1967 erobert hatte und später dem Stadtgebiet von Jerusalem zuschlug. Die Annexion Ost-Jerusalems ist international nicht anerkannt. Israel betrachtet die gesamte Stadt als unteilbare Hauptstadt. Die Palästinenser verlangen den Ostteil Jerusalems als Hauptstadt eines künftigen Palästinenser-Staates.</p>

<p><strong>TEHERAN:</strong> Im Zusammenhang mit den Unruhen nach der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad sind im Iran bisher fünf Menschen zum Tode verurteilt worden. Das Staatsfernsehen berichtete unter Berufung auf das Justizministerium, die fünf seien Mitglieder terroristischer bewaffneter Oppositionsgruppen oder hätten diese unterstützt. Gegen 81 Angeklagte verhängte die Justiz demnach Haftstrafen zwischen sechs Monaten und 15 Jahren. Drei Angeklagte seien freigesprochen worden. Die blutigen Proteste nach der Präsidentenwahl vom 12. Juni hatten den Iran in die schwerste innenpolitische Krise seit Gründung der Islamischen Republik vor 30 Jahren gestürzt. Mehr als 4.000 Regierungskritiker wurden inhaftiert, 140 von ihnen wurden vor Gericht gestellt. </p>

<p><strong>FRANKFURT AM MAIN: </strong>Wegen des Verdachts von Datendiebstahl in Spanien ziehen die Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland rund 60.000 Kreditkarten aus dem Verkehr. Betroffen sind nach Angaben des genossenschaftlichen Bankenverbandes Karten von Visa und Mastercard, die in den vergangenen Monaten in Spanien genutzt wurden. Zuvor hatten unter anderen die Anbieter KarstadtQuelle-Bank, Barclaycard und Lufthansa Kreditkarten gesperrt. Damit dürfte die Zahl der ausgetauschten Karten bei insgesamt mehr als 100.000 liegen. </p>

<p><strong>ATHEN:</strong> Bei Krawallen nach einer Demonstration in Athen sind etwa 200 Menschen festgenommen worden. Mehrere Polizisten und Teilnehmer wurden verletzt, als gewaltbereite Jugendliche Steine und Brandsätze auf Polizisten warfen, die Tränengas einsetzten. Die zunächst friedliche Kundgebung sollte an den 36. Jahrestag einer Studentenrevolte während der griechischen Militärdiktatur erinnern. Am 17. November 1973 waren bei der Niederschlagung der Studentenrevolte mindestens 44 Menschen getötet worden. </p>
<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: </strong> Vom Südwesten bis Osten heitere Abschnitte, sonst dichte Wolken und Regen bei Temperaturen zwischen neun und 15 Grad Celsius.</p>]]></description>
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   <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:57:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Dienstag, 17. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>BERLIN</strong>: Mit Aktionen in zahlreichen deutschen Städten demonstrieren Schüler und Studenten für eine bessere Bildung in Deutschland. Sie wollen damit gegen überlastete Studiengänge, soziale Ungleichheit im Bildungssystem und chronische Unterfinanzierung der Unis protestieren. Bundesbildungsministerin Annette Schavan äußerte Verständnis für die Anliegen der Studenten. Die Forderung nach einer Verbesserung der Lehre könne sie nachvollziehen, sagte Schavan im Deutschlandfunk und räumte ein, dass es Fehler bei der Umsetzung der Hochschulreform gegeben habe. Bereits seit Tagen halten Studenten an zahlreichen Unis Hörsäle besetzt. Auch in den Nachbarländern Österreich und Frankreich sind für heute Aktionen geplant. </p>


<p><strong>BERLIN</strong>: Vor der Kabinettsklausur im brandenburgischen Meseberg hat die FDP ihr Drängen auf Steuersenkungen verstärkt. Es gebe eine klare Linie, die im Koalitionsvertrag vereinbart sei, sagte FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger der "Thüringer Allgemeinen". Bereits zum Jahresbeginn 2011 sollte es weitere Entlastungen verbunden mit der Einführung eines Stufentarifs geben, forderte Homburger. Das Bundeskabinett kommt an diesem Dienstag unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu seiner ersten Klausurtagung zusammen. Bei der zweitägigen Konferenz soll über die Themen Steuern, Gesundheit, Sicherung von Arbeitsplätzen sowie Energie und Klimaschutz beraten werden.</p>


<p><strong>BERLIN</strong>: Die Organisation Transparency International kritisiert in ihrem aktuellen Jahresbericht ein weltweit weiterhin mangelhaftes Einschreiten gegen Korruption. Das Schlusslicht der Organisations-eigenen Skala bildet demnach Somalia, gefolgt von Afghanistan. Am besten schneiden Neuseeland, Dänemark und Singapur ab. Deutschland ist nach den Worten der Vorsitzenden Sylvia Schenk nicht viel schlechter platziert, könnte allerdings mehr tun. So fehle ein Anti-Korruptionsregister für Unternehmen. Zudem gebe es Strafdefizite bei Abgeordnetenbestechung.</p>


<p><strong>BERLIN</strong>: Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, will die Entscheidung über ihren Einzug in den Rat der Vertriebenenstiftung verschieben. Dann habe die Bundesregierung mehr Zeit, ihre Position zu beraten, kündigte Steinbach an. Das Präsidium des Vertriebenenbundes will am Mittag über die in der schwarz-gelben Koalition heftig umstrittene Frage beraten, ob der Verband an der Entsendung Steinbachs festhält. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte mehrfach betont, dass er aus Rücksicht auf Polen die dort unbeliebte CDU-Politikerin als Stiftungsrätin nicht akzeptieren wolle. Dagegen ist die CSU für Steinbach.</p>


<p><strong>PEKING</strong>: Die Zusammenarbeit mit China hat nach den Worten von US-Präsident Barack Obama den Vereinigten Staaten auf ihrem Weg aus der tiefen Wirtschaftskrise geholfen. Nach einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao in Peking, versprach er, die Staatsausgaben zu senken. Das amerikanische Rekorddefizit von 1,4 Billionen Dollar hatte zuletzt für Spannungen bei den Währungs- und Handelsbeziehungen der beiden Länder geführt. Chinas Staatschef Hu Jintao sagte, die USA und die Volksrepublik müssten in dieser schwierigen Lage der Versuchung des Protektionismus widerstehen. Er deutete zudem marktgerechtere Wechselkurse für die Zukunft an. Darüber hinaus vereinbarten Hu und Obama weitere Gespräche bei den Themen Klimaschutz und Menschenrechte.</p>


<p><strong>BRÜSSEL</strong>: Die Europäische Union lehnt ähnlich wie die USA die einseitige Ausrufung eines palästinensischen Staates ab. Der Außenbeauftragte Javier Solana nannte die Forderung der palästinensischen Autonomiebehörde verfrüht, auch ohne Zustimmung Israels die Unabhängigkeit Palästinas in den Grenzen von 1967 anzuerkennen. Zunächst müssten die Friedensverhandlungen wieder in Gang gesetzt werden, hieß es in Brüssel bei Beratungen der EU-Außenminister. Die palästinensische Autonomiebehörde will den UN-Sicherheitsrat bitten, die Unabhängigkeit Palästinas in den Grenzen von 1967 anzuerkennen. Nach den Worten ihres Chefunterhändlers Sajeb Erakat soll damit wegen der festgefahrenen Verhandlungen mit Israel die Hoffnung auf Frieden in der Region am Leben gehalten werden.</p>


<p><strong>RANGUN</strong>: Bei einem Fährunglück sind in Birma mindestens 50 Menschen getötet worden. Das Schiff aus Holz sei im Süden des Landes auf dem Fluss Ngawun mit einem Öl-Tanker zusammengestoßen, teilten die Behörden in Rangun mit. Zum Zeitpunkt des Unglücks seien etwa 180 Menschen an Bord gewesen. Die meisten hätten sich aus eigener Kraft gerettet.</p>


<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Dicht bewölkt, vor allem in den Mittelgebirgen Regen. Südlich der Donau und an der Nordsee größere Auflockerungen. Höchsttemperaturen zwischen zehn und 19 Grad.</p>]]></description>
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   <pubDate>Tue, 17 Nov 2009 12:26:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Montag, 16. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>SCHANGHAI</strong>: US-Präsident Barack Obama hat in China Meinungsfreiheit als universelles Recht bezeichnet. Auch die Religionsfreiheit und der Zugang zu Informationen und politischer Beteiligung sollten allen Menschen zugänglich sein, sagte er während einer Diskussionsveranstaltung mit Studenten in Schanghai. Zwar wollten die USA keiner anderen Nation irgendein Regierungssystem aufzwingen, versicherte der US-Präsident. Aber die Menschenrechte seien überall auf der Welt gültig, sei es in den Vereinigten Staaten, in China oder einem anderen Land. Anschließend reist Obama nach Peking weiter, wo er mit Staats- und Parteichef Hu Jintao zusammentrifft. Im Mittelpunkt seines dreitägigen Staatsbesuches in China stehen Handelsfragen, der Klimaschutz, die Atomstreitigkeiten mit Nordkorea und dem Iran sowie die Lage in Afghanistan und Pakistan. </p>

<p><strong>ROM</strong>: In der italienischen Hauptstadt hat ein dreitägiges Gipfeltreffen zur Situation der Welternährung begonnen. Am Hauptsitz der UN-Organisation für Landwirtschaft beraten rund 1.000 Delegierte aus 190 Ländern über Strategien und Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung des Hungers. Deutschland wird in Rom durch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vertreten. Nach Schätzungen hat die Zahl der Hungernden auf der Erde mittlerweile mit mehr als einer Milliarde Menschen einen historischen Höchststand erreicht. Die Präsidentin der deutschen Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, bezeichnete die Zahl als nicht mehr hinnehmbar. Hauptproblem sei das Wachstum der Weltbevölkerung.</p>

<p><strong>BRÜSSEL</strong>: Die Europäische Union und Russland haben ein Frühwarnsystem für drohende Versorgungskrisen im Energiesektor eingerichtet. Das Abkommen wurde jetzt in Brüssel unterzeichnet. Das Frühwarnsystem war bereits 2007 nach der Unterbrechung russischer Gas- und Öllieferungen über die Ukraine und Weißrussland angekündigt worden. Russland hat im Streit über die Energiepreise wiederholt die Lieferung an seine beiden Nachbarstaaten eingestellt. Zuletzt drehte die Führung in Moskau im Januar dieses Jahres der Ukraine den Gashahn zu. Dies führte zu Versorgungsengpässen auch in vielen anderen europäischen Ländern, weil ein Großteil der Gaslieferungen in die EU-Staaten über die Ukraine fließen.</p>

<p><strong>DETROIT</strong>: Der angeschlagene Opel-Mutterkonzern General Motors hat wegen besserer Geschäfte für das Ende des Jahres die Rückzahlung erster staatlicher Milliarden-Kredite in Aussicht gestellt. Einzelheiten wolle das Unternehmen bei der Vorlage seiner Quartalszahlen am heutigen Montag mitteilen. Insgesamt haben die amerikanischen und kanadischen Steuerzahler etwa 52 Milliarden Dollar in den Konzern gepumpt. Der Autobauer befindet sich zu mehr als 60 Prozent in öffentlicher Hand. General Motors will nach eigenen Angaben bis zum Monatsende auch den von Deutschland für Opel gewährten Brückenkredit von noch rund 400 Millionen Euro getilgt haben. Unterdessen streiten sich Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle und die Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Standorten über neuerliche Staatshilfe bei der Sanierung der deutschen Tochter durch GM. </p>

<p><strong>WIESBADEN</strong>: Die deutsche Industrie baut trotz verbesserter Auftragslage weiter massiv Stellen ab. So zählten die Betriebe des verarbeitenden Gewerbes Ende September nur noch gut fünf Millionen Beschäftigte. Das waren 233.000 oder 4,4 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Überdurchschnittlich viele Stellen fielen im Maschinenbau, in der Automibilindustrie, der Metallbranche sowie bei Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren weg. Lediglich die Nahrungs- und Futtermittelindustrie stockte ihre Belegschaften auf.</p>

<p><strong>BERLIN</strong>: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will ein Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz auf den Weg bringen. Darin solle unter anderem geregelt werden welche Fragen bei Bewerbungsgesprächen generell zulässig seien, sagte Leutheusser-Schnarrenberger im Deutschlandradio. Derzeit gebe es bei Arbeitgebern einen Trend, möglichst viel von Mitarbeitern und Bewerbern wissen zu wollen. Nötig sei deshalb eine sichere Rechtsgrundlage. </p>

<p><strong>BERLIN</strong>: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat die Forderung der SPD nach einer neuen Vermögenssteuer als rückwärtsgewandt kritisiert. Mit einem Plädoyer für eine bürokratische und leistungsfeindliche Neidsteuer löse man keine Zukunftsfragen, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der "Frankfurter Rundschau". Der SPD-Bundesparteitag hatte am Wochenende die Wiedereinführung der seit 1997 ausgesetzten Vermögenssteuer in ihre Beschlüsse aufgenommen. Der neue Parteichef Sigmar Gabriel hatte erklärt, die Steuer solle nur bei Millionären greifen. </p>

<p><strong>CANBERRA</strong>: Australiens Ministerpräsident Kevin Rudd hat sich für die Rolle seines Landes bei der Misshandlung zehntausender Kinder verarmter britischer Familien öffentlich entschuldigt. Die Kinder waren von Großbritannien im Alter ab drei Jahren ohne Angehörige unter anderem nach Australien verschickt worden. Viele derjenigen, die in den vergangenen dreieinhalb Jahrhunderten dieses Schicksal erlitten, wurden Opfer von Missbrauch oder Vernachlässigung. Bei einer Zeremonie in Canberra schloss Rudd auch die sogenannten vergessenen Australier ein. Nach einem Bericht des australischen Senats wurden im 20. Jahrhundert auf diese Weise mehr als 500.000 Kinder in Heime gesteckt. Der Ministerpräsident hatte sich im vergangenen Jahr bereits bei den Ureinwohnern Australiens für langjährige Unterdrückung durch die europäischen Einwanderer entschuldigt.</p>


<p><strong>PESCHAWAR</strong>: In der nordwestpakistanischen Stadt sind durch einen Selbstmordanschlag auf eine Polizeiwache mindestens vier Menschen getötet worden. Mehr als 20 weitere Personen wurden nach Angaben der örtlichen Behörden verletzt. Wie es heißt, raste der Selbstmordattentäter mit einem Lieferwagen auf die Wache zu, bevor er den Sprengsatz zündete. Es war der bereits fünfte Selbstmordanschlag in der Region binnen acht Tagen. Radikal-islamische Aufständische beantworten damit eine anhaltende Militäroffensive der pakistanischen Regierung in der Stammesregion Süd-Wasiristan. </p>

<p><strong>ROM</strong>: In Italien ist der Polizei ein wichtiger Schlag gegen die sizilianische Mafia gelungen: Die Nummer zwei der Cosa Nostra, Domenico Raccuglia, wurde nach 15 Jahren auf der Flucht festgenommen. Raccuglia sei in einer Wohnung nahe der Stadt Trapani im Westen Siziliens aufgegriffen worden, teilte die Polizei mit. Der wegen Mordes und anderer Verbrechen zu lebenslanger Haft verurteilte Mafioso gilt als einer der 30 gefährlichsten flüchtigen Verbrecher Italiens.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Von Südwesten ziehen dichte Wolken mit Regen durch. Später vom Rheinland her Auflockerungen. Tagestemperaturen zehn bis 17 Grad.</p>
<p><em>Zuletzt meldeten:</em></p>
<p>Hamburg: 9°, dunstig<br>Berlin: 5°, wolkig<br>Dresden: 8°, leicht bewölkt<br>Köln/Bonn: 9°, leichter Regen<br>Frankfurt am Main: 9°, leichter Regen<br>München: 9°, Regen</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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   <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 11:48:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Sonntag, 15. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>HANNOVER: </strong>Im Stadion von Hannover wird mit einer großen Trauerfeier des verstorbenen Torhüters der Fußballnationalmannschaft, Robert Enke, gedacht. Mehrere zehntausend Fußballfans, die komplette Nationalmannschaft und zahlreiche Prominente aus Sport, Politik und Gesellschaft sind bei der Zeremonie anwesend. Trauerreden halten der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff und DFB-Präsident Theo Zwanziger. Der Sarg Enkes ist im Stadion aufgebahrt. Sein Verein Hannover 96 hat die im deutschen Sport bislang einmalige Trauerfeier organisiert. Der 32-jährige, der jahrelang an Depressionen litt, hatte sich das Leben genommen. 


<p><strong>DRESDEN: </strong>Der SPD-Parteitag berät zum Abschluss weiter über den künftigen Kurs der Sozialdemokraten. Aus Anlass des 50. Jubiläums des sogenannten Godesberger SPD-Programms hält der langjährige SPD-Vordenker Erhard Eppler eine Rede. Der neue Parteichef Sigmar Gabriel verteidigte vor Journalisten die vom Parteitag in Dresden beschlossene Forderung nach Wiedereinführung der Vermögensteuer. Die Vermögensteuer stehe sogar im Grundgesetz als Steuer, die Ländern und Kommunen zustehe, sagte Gabriel vor Journalisten. Seine Partei werde im nächsten Jahr ein Steuerkonzept vorlegen, in dem die Vermögensteuer und auch eine Börsenumsatzsteuer eine Rolle spielten. Gabriel stellte auch die derzeitige Regelung der Pendlerpauschale infrage, </p>

<p><strong>BERLIN: </strong>Der Opel-Mutterkonzern General Motors kann nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle staatliche Hilfen zur Sanierung von Opel bestenfalls von den Bundesländern mit Opel-Standorten erwarten. Falls die betroffenen Ministerpräsidenten die finanziellen Möglichkeiten hätten, Hilfen aus ihren Haushalten zu geben, dann sei das deren freie Entscheidung, sagte der FDP-Minister der "Bild am Sonntag". Von Seiten der Bundesregierung werde es kein Geld für die Sanierung von Opel geben. Das sei die Aufgabe der US-Muttergesellschaft GM, betonte Brüderle.</p>

<p><strong>SINGAPUR: </strong>Mit einem Appell zu stärkerer wirtschaftlicher Zusammenarbeit ist das Gipfeltreffen des asiatisch-pazifischen Forums -APEC- zu Ende gegangen. Die Staats- und Regierungschefs aus den USA, China, Japan, Russland und 17 weiteren Ländern sprachen sich strikt gegen protektionistische Maßnahmen aus. Die APEC-Staaten einigten sich zudem darauf, dass Wirtschaftswachstum mit Umwelt- und Klimaschutz einhergehen müsse. Der dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen schlug als Gast des Treffens in Singapur vor, die bevorstehenden Klimaverhandlungen in Kopenhagen als zweistufiges Projekt zu betrachten. Zunächst solle eine politische Vereinbarung mit Zielen zum Klimaschutz verabschiedet werden, der bindende neue Klimaschutzvertrag aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Die Konferenz begrüßte die Pläne.</p>

<p><strong>SINGAPUR: </strong>Die USA und Russland werden nach eigenen Angaben noch in diesem Jahr ein Nachfolgeabkommen zur Verringerung strategischer Atomwaffen unterzeichnen. Das bekräftigten US-Präsident Barack Obama und sein russischer Kollege Dmitri Medwedew bei einem Treffen am Rande des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums in Singapur. Das Abkommen soll den am 5. Dezember auslaufenden START-Vertrag ablösen. Geklärt werden müssten noch einige Details zur Kontrolle, hieß es. Obama und Medwedew hatten bereits vor Monaten vereinbart, die Zahl der atomaren Sprengköpfe innerhalb von sieben Jahren auf jeweils 1.500 bis 1.675 zu begrenzen. </p>

<p><strong>TEGUCIGALPA: </strong>Wenige Tage vor der Wahl eines neuen Präsidenten in Honduras hat der gestürzte Staatschef des Landes, Manuel Zelaya, seinen Verzicht auf eine Rückkehr ins Präsidentenamt erklärt. Er akzeptiere kein Abkommen über eine Rückkehr ins Präsidentenamt, das den Staatsstreich vertusche, schrieb er in einem in Tegucigalpa veröffentlichten Brief an US-Präsident Barack Obama. Zelaya, der am 28. Juni dieses Jahres gestürzt worden war, hatte bisher seine Wiedereinsetzung als Voraussetzung für die Rückkehr zur demokratischen Ordnung verlangt. Die Übergangsregierung von Präsident Roberto Micheletti, erklärte, sie werde alles für eine ordnungsgemäße Wahl am 29. November tun. Der neue Präsident soll im Januar sein Amt antreten.</p>

<p><strong>PRISTINA: </strong>Im Kosovo finden erstmals seit der Unabhängigkeit von Serbien im Februar 2008 Wahlen statt. Mehr als 1,5 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, in 36 Kommunen die Bürgermeister und Gemeinderäte neu zu bestimmen. Die Kommunalwahl gilt als wichtiger Test für die Demokratie in dem jungen Staat. Die serbische Minderheit im überwiegend von ethnischen Albanern bewohnten Kosovo dürfte die Wahl nach Agenturberichten mehrheitlich boykottieren.</p>

<p><strong>PRAG: </strong>Mit einem Konzertabend ist in der tschechischen Hauptstadt der Massendemonstrationen von vor 20 Jahren gedacht worden, die zum Ende der kommunistischen Herrschaft führten. Auf Einladung von Ex-Präsident Vaclav Havel, der zu den Anführern der sogenannten samtenen Revolution im November 1989 gehörte, traten Stars wie Joan Baez und Lou Reed in einer ehemaligen Kirche in Prag auf. Während des live im Frnsehen übertragenen Konzerts wurden Grußworte von US-Präsident Barack Obama und des Dalai Lama übermittelt. Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte in einer Videobotschaft den Freiheitswillen der damaligen Demonstranten.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: </strong>Im Süden und Osten meist aufgelockert bewölkt und überwiegend trocken. Von Westen her im Tagesverlauf zunehmend regnerisch. Höchstwerte zehn bis 16 Grad. </p>
<p>Zuletzt meldeten:</p>
<p>Hamburg: 10 Grad, wolkig;</p>
<p>Berlin und Dresden: 10 Grad, leicht bewölkt;</p>
<p>Köln/Bonn: 11 Grad, nach Regen;</p>
<p>Frankfurt am Main: 8 Grad, wolkig und</p>
<p>München: 7 Grad, wolkig.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Langsam gesprochene Nachrichten, Deutschkurse, Deutsch lernen]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:11:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Samstag, 14. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>DRESDEN: </strong>Nach Wahl ihres neuen Führungsduos berät die SPD auf ihrem Parteitag in Dresden über den künftigen politischen Kurs. Bundestags-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier schwor die Sozialdemokraten auf eine scharfe Oppositionspolitik ein. Erneut kritisierte er die geplanten Steuererleichterungen der Bundesregierung. Die schwarz-gelbe Koalition betreibe Klientelpolitik und verteile Steuergeschenke, die auf Pump finanziert seien, sagte Steinmeier. Das Geld fehle für künftige Investitionen. Das werde die SPD nicht durchgehen lassen. Beraten werden soll in Dresden auch über einen Leitantrag der SPD-Führung, in dem sie auf deutliche Distanz zur Rente mit 67 und zu den Hartz-IV-Arbeitsmarktreformen geht. Die neue Führungsspitze, Sigmar Gabriel als Parteichef und Andrea Nahles als Generalsekretärin, wurde von den Parteitagsdelegierten bereits am Freitag gewählt. 

<p><strong>BERLIN: </strong>Nach Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg spricht nun auch Bundeskanzlerin Angela Merkel von kriegsähnlichen Zuständen in Teilen Afghanistans. Sie teile die Meinung des Ministers, sagte Merkel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". - Guttenberg hatte am Freitag zum Abschluss seines zweitägigen Afghanistan-Besuchs die Entsendung einer weiteren Infanterie-Kompanie ins deutsche Feldlager in Kundus angekündigt. Die 120 Soldaten würden von Januar an eingesetzt, sagte der CSU-Politiker. </p>

<p><strong>SINGAPUR: </strong>Der chinesische Präsident Hu Jintao hat die Aufnahme offizieller Gespräche über ein Wirtschaftsabkommen mit Taiwan in Aussicht gestellt. Die Beratungen sollten bereits Ende des Jahres beginnen, sagte Hu laut Berichten staatlicher Medien. Er war am Rande des Gipfeltreffens des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) mit dem früheren Regierungschef Taiwans, Lien Chan, zusammengekommen. Dieser leitet die taiwanesische Delegation. Auf Druck Pekings darf der Präsident Taiwans nicht teilnehmen, weil die Inselrepublik in den Augen Chinas eine abtrünnige Provinz und kein eigener Staat ist. </p>

<p><strong>TOKIO: </strong>US-Präsident Barack Obama hat eine enge Zusammenarbeit mit China angekündigt. In einer Grundsatzrede während seiner Asienreise sagte Obama in der japanischen Hauptstadt Tokio, ein "starkes und wohlhabendes China" sei wichtig für eine starke internationale Gemeinschaft. Er strebe eine pragmatische Zusammenarbeit der USA mit der Volksrepublik an, so Obama, der im Verlauf seiner Reise auch China besuchen wird. Zudem unterstrich er die wirtschaftliche und politische Bedeutung des pazifischen Raumes für die USA und bekräftigte die amerikanischen Sicherheitsgarantien für Japan und Südkorea. </p>

<p><strong>SAO PAULO: </strong>Brasilien will den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich senken. Umweltminister Carlos Minc und die Chefin des Präsidialamtes, Dilma Roussef, kündigten in Sao Paulo an, bis 2020 werde die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas die CO2-Emissionen freiwillig um fast 40 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Mit dieser Zielvorgabe werde Brasilien in den Weltklimagipfel im Dezember in Kopenhagen gehen, sagte Minc. - Die Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen soll vor allem dadurch erreicht werden, dass weniger Regenwald im Amazonas-Gebiet gerodet wird. </p>

<p><strong>ANKARA: </strong>Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Pläne seiner Regierung zur friedlichen Beilegung des Kurdenkonflikts gegen die Kritik der nationalistischen Opposition verteidigt. Seine Regierung wolle die Demokratie zum Wohle aller Staatsbürger stärken, sagte Erdogan im Parlament. Die Regierung plant unter anderem, das Verbot der kurdischen Sprache weitgehend aufzuheben. Seit Beginn des Aufstands der kurdischen PKK-Rebellen im Jahre 1984 sind in dem Konflikt mehr als 40.000 Menschen getötet worden.</p>

<p><strong>PHNOM PENH: </strong>Der in Thailand mit Haftbefehl gesuchte Ex-Regierungschef Thaksin Shinawatra hat seinen in der Heimat als Provokation empfundenen Aufenthalt im Nachbarland Kambodscha beendet. Er habe das Land mit unbekanntem Ziel verlassen, teilte ein Regierungssprecher in Phnom Penh mit. Der vor drei Jahren vom Militär gestürzte Thaksin lebt zurzeit im Exil in Dubai, um einer Haftstrafe wegen Korruption in seinem Heimatland zu entgehen. In einem Affront gegen den Nachbarstaat ernannte Kambodscha den Milliardär kürzlich zum Regierungsberater. -- Thaksin hat breite Unterstützung unter den Armen in Thailand, weckte aber mit populistischen Maßnahmen den Argwohn der alteingesessenen Eliten in Bangkok. </p>

<p><strong>WASHINGTON: </strong>Dem mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001, Chalid Scheich Mohammed, und vier weiteren mutmaßlichen Mitgliedern des Terrornetzwerks El Kaida wird vor einem zivilen Gericht in New York der Prozess gemacht. Dies teilte US-Justizminister Eric Holder in Washington mit. Die fünf Männer sind derzeit in dem umstrittenen Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba inhaftiert. Präsident Barack Obama hatte angekündigt, das Lager bis Januar 2010 zu schließen. Gegenwärtig sitzen in Guantanamo noch 215 Gefangene ein, die im Kampf gegen den Terrorismus vor allem in Afghanistan und Pakistan gefasst worden sind. Bei den Anschlägen vom 11. September waren fast 3000 Menschen getötet worden.</p>

<p><strong>ROM: </strong>Aus Solidarität mit den mehr als eine Milliarde hungernden Menschen auf der Welt will UN-Generalsekretär Ban Ki Moon von Samstag an 24 Stunden lang fasten. Ban folge damit einem Aufruf der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft, teilte eine Sprecherin der Vereinten Nationen in New York mit. - Anlass für die Aktion ist der am Montag in Rom beginnende Welternährungsgipfel. Für Deutschland wird Agrarministerin Ilse Aigner an der Konferenz teilnehmen.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: </strong>In der Westhälfte etwas Regen. Sonst wechselnd bewölkt mit teils größeren Auflockerungen im Südosten und an der Ostsee. Höchstwerte neun bis 17 Grad.</p>
<p>Zuletzt meldeten:</p>
<p>Hamburg: 13 Grad, stark bewölkt;</p>
<p>Berlin: 9 Grad, wolkig;</p>
<p>Dresden: 10 Grad, leicht bewölkt;</p>
<p>Köln/Bonn: 14 Grad, stark bewölkt;</p>
<p>Frankfurt am Main: 7 Grad, stark bewölkt und</p>
<p>München: 7 Grad, wolkig.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Langsam gesprochene Nachrichten, Deutschkurse, Deutsch lernen]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:02:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Sonntag, 25. Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>BERLIN: </strong>Die FDP trifft sich an diesem Sonntag in Berlin zu einem Sonderparteitag. Einziger Tagesordnungspunkt ist der bereits ausgehandelte Koalitionsvertrag der Liberalen mit der Union. Erwartet wird, dass der Parteitag dem Papier zustimmt, so wie bereits am Samstag die FDP-Bundestagsfraktion und der Parteivorstand. Am Montag will die CDU und CSU auf Sonderparteitagen über die Vereinbarung abstimmen. Die künftige schwarz-gelbe Bundesregierung will nach eigenen Angaben vor allem die Wirtschaftskrise überwinden und dabei auf Wachstum und Steuersenkungen setzen. Geplant ist unter anderem, Bürger und Unternehmen um bis zu 24 Milliarden Euro im Jahr zu entlasten. 


<p><strong>BERLIN: </strong>Der designierte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble schließt einen ausgeglichenen Haushalt für die kommenden vier Jahre aus. Es sei ehrgeizig genug, die Schuldenbremse des Grundgesetzes einzuhalten, sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag". Die Koalition müsse mit exorbitant hohen Schulden fertig werden, wie man sie in der Geschichte der Republik bislang nicht gekannt habe. An eine Schuldenrückführung und an Sparmaßnahmen sei erst nach einem Ende der Wirtschafts- und Finanzkrise zu denken. </p>


<p><strong>ROSTOCK: </strong>Auf dem Grünen-Parteitag in Rostock steht eine Debatte über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan auf dem Programm. Einig sind sich die Parteiflügel in der Forderung nach einem Abzug der deutschen Soldaten aus dem Land am Hindukusch. Streit gibt es aber über den genauen Zeitpunkt. Während sich der Bundesvorstand nicht auf einen Termin festlegen möchte, verlangt eine Gruppe Delegierter, die deutschen Soldaten müssten bis Ende kommenden Jahres Afghanistan verlassen.</p>

<p><strong>BAGDAD: </strong>Bei der Explosion zweier Autobomben sind in der irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens 65 Menschen getötet worden. Es habe zudem mehr als 100 Verletzte gegeben, teilte die Polizei mit. Ziel des Anschlags seien das Justizministerium und der Sitz des Gouverneurs von Bagdad gewesen. Bei ähnlichen Anschlägen auf das Außen- und das Finanzministerium in der irakischen Hauptstadt waren am 19. August etwa hundert Menschen getötet worden.</p>
<p><strong>TEHERAN: </strong>Vier Experten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sind in Teheran eingetroffen. Sie sollen die erst seit kurzem bekannte zweite, im Bau befindliche Anlage zur Urananreicherung bei Ghom inspizieren. In der kommenden Woche sollen in Genf weitere Gespräche zu dem Thema mit den fünf ständigen UN-Sicherheitsratsmitgliedern und Deutschland stattfinden. US-Präsident Barack Obama hat sich unterdessen mit Frankreich und Russland abgestimmt. Sowohl der französische Präsident Nicolas Sarkozy als auch Kremlchef Dmitri Medwedew hätten ihre Unterstützung für einen internationalen Kompromissvorschlag zur iranischen Urananreicherung bekräftigt, teilte das Weiße Haus mit. Bei dem Kompromissvorschlag geht es um eine kontrollierte Anreicherung eines Großteils des iranischen Urans in Russland, das der Iran für medizinische Zwecke braucht.</p>

<p><strong>JERUSALEM: </strong>Bei Unruhen im Bereich des Tempelbergs in Jerusalem sind mindestens zwölf Palästinenser festgenommen worden. Nach Angaben der israelischen Polizei waren Beamte zuvor von Demonstranten mit Steinen angegriffen worden. Israelische Medien berichteten, in der Al-Aksa-Moschee auf der Anlage in Jerusalems Altstadt hätten sich mehrere Dutzend junge Muslime verschanzt. Hintergrund des Protests der Palästinenser sind immer wieder auftauchende Gerüchte, jüdische Extremisten wollten den für beide Religionen heiligen Ort angreifen. </p>

<p><strong>TUNIS: </strong>In Tunesien wird ein neuer Präsident gewählt. Dabei gilt ein Sieg des seit 22 Jahren autoritär regierenden Amtsinhabers Zine el Abidine Ben Ali als sicher. Der 73-Jährige bewirbt sich bereits um das fünfte Mandat. Gegen den westlich orientierten Staatschef treten nur drei wenig bekannte Politiker an. Bei der ebenfalls stattfindenden Parlamentswahl wird erwartet, dass Ben Alis Partei, die Konstitutionelle Demokratische Versammlung, erneut eine überwältigende Mehrheit der Sitze erringt. Die Partei ist seit 1956 an der Macht. Menschenrechtsgruppen kritisieren die Regierung als eine Ein-Parteien-Diktatur. Insgesamt sind fünf Millionen Wähler aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.</p>
<p><strong>KAIRO: </strong>Nach dem Zusammenstoß zweier Personenzüge in Ägypten hat sich die Zahl der Opfer erhöht. Nach Polizeiangaben kamen mindestens 20 Menschen ums Leben. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt. Die beiden Züge waren aus noch ungeklärter Ursache am Samstag in der Ortschaft El Ajat, etwa 40 Kilometer südwestlich von Kairo, zusammengestoßen. </p>


<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: </strong>An Nord- und Ostsee sowie in den nördlichen Mittelgebirgen viele Wolken und zeitweise Regen. Sonst Auflockerungen möglich, zeitweise auch heitere Abschnitte. Höchstwerte 12 bis 18 Grad.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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   <pubDate>Sun, 25 Oct 2009 11:13:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Samstag, 24. Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>BERLIN: </strong>Die Koalitionspartner CDU/CSU und FDP stellen zur Stunde ihren Koalitionsvertrag vor. Das Vertragswerk über die künftige Regierungsarbeit wurde nach dreiwöchiger Verhandlungszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Guido Westerwelle von der FDP präsentiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, die Vereinbarung zwischen Union und FDP stünde auf zwei Eckpfeilern zur Krisenbewältigung. Man werde keine Abgaben und Steuern erhöhen und auf Wachstum setzen. Der Koalitionsvertrag muss noch von den Parteitagen gebilligt werden. Die FDP trifft sich dazu am Sonntag, CDU und CSU kommen am Montag in Berlin und München zusammen. Das Bundeskabinett wird vorraussichtlich aus 15 Ministern und einem Kanzleramtschef bestehen. Acht stellt die CDU, 5, die FDP und 3 die CSU. 

<p><strong>BERLIN: </strong>Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Kritik zu den Beschlüssen kam von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Ihr Vorsitzender Frank Bsirske sagte, Schwarz-gelb stelle Profit vor Gemeinwohl. Auch der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, Michael Hüther, sieht Probleme: Er hält angesichts des Schuldenbergs in öffentlichen Kassen Kürzungen im Sozialbudget für unausweichlich. Im Bereich der Umweltpolitik forderte der Naturschutzbund (NABU) deutliche Nachbesserungen im Koalitionsvertrag. NABU-Chef Olaf Tschimpke kritisierte die geplante Aufhebung des Atomausstiegs. Lob kam dagegen vom Wehrbeauftragten des Bundestages, Reinhold Robbe. Er sieht die vorgesehene Kürzung des Wehrdienstes von neun auf sechs Monate grundsätzlich positiv.</p>

<p><strong>ROSTOCK: </strong>Die Grünen wollen auf ihrem Parteitag in Rostock die Weichen für die kommenden vier Jahre stellen. Erwartet wird eine kontroverse Debatte. Bis zum Abend berät der Parteitag über die Grundsatzanträge zur politischen Rolle der Grünen nach der Bundestagswahl. Vor allem der geplante Einstieg des saarländischen Landesverbands in eine sogenannte Jamaika-Koalition mit CDU und FDP dürfte für Kontroversen sorgen. </p>

<p><strong>WASHINGTON: </strong>Im Atomstreit mit dem Iran fordert die Staatengemeinschaft eine baldige Antwort Teherans auf einen internationalen Kompromissvorschlag. Die US-Regierung mahnte eine rasche Stellungnahme des Irans an, nachdem dieser am Freitag eine Frist hatte verstreichen lassen. Die Führung in Teheran hatte wissen lassen, dass sie erst in der nächsten Woche den Vorschlag beantworten wolle. Dabei geht es um eine kontrollierte Anreicherung eines Großteils des iranischen Urans in Russland. Der Iran braucht diesen Brennstoff für einen medizinischen Forschungsreaktor.</p>

<p><strong>WASHINGTON: </strong>Drei führende US-Menschenrechtsorganisationen haben eine vom Verteidigungsministerium angebotene Besichtigung des Gefangenenlagers Guantanamo abgelehnt. Amnesty International USA, Human Rights Watch und die Amerikanische Bürgerrechtsvereinigung (ACLU) erklärten, ein Besuch des Lagers auf Kuba ohne freien Zugang zu den Insassen sei inakzeptabel. Eine solche Tour würde nicht helfen, die wirklichen Haftbedingungen in Guantanamo zu verstehen, sagte Tom Parker von Amnesty International. Die Gruppen hatten im Januar US-Präsident Barack Obama um eine Inspektion des Lagers gebeten. Dort sitzen noch rund 220 Terrorverdächtige ein.</p>

<p><strong>RAMALLAH: </strong>Der Konflikt zwischen den zerstrittenen Palästinensergruppen spitzt sich wieder zu: Präsident Mahmud Abbas hat für den 24. Januar Präsidenten- und Parlamentswahlen angesetzt. Die Autonomiebehörde erklärte, Abbas habe sich zu dem Schritt entschieden, weil die Vermittlungsgespräche mit der rivalisierenden Hamas erfolglos geblieben seien. Die radikalislamische Hamas verurteilte die Ankündigung umgehend. Hamas-Führer Ismail Radwan sagte, Wahlen ohne vorheriges Versöhnungsabkommen auszurufen, untergrabe alle Versuche, die Spaltung der Palästinenser zu überwinden. Ein solches Abkommen hätte eigentlich die Weichen für Wahlen im Juni 2010 stellen sollen. Unklar ist nun vor allem, wie die Fatah von Abbas die Wahl im Gazastreifen organisieren will, der von der Hamas kontrolliert wird. </p>


<p><strong>TEGUCIGALPA: </strong>Die Gespräche zur Lösung der Staatskrise in Honduras sind nach Angaben beider Parteien vorerst gescheitert. Die Positionen der Übergangsregierung und jene des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya ließen sich auch nach stundenlangen Verhandlungen nicht miteinander vereinbaren. Hauptstreitpunkt war die Frage, ob Zelaya sein Amt wieder übernehmen darf. Der Sondergesandte der Organisation Amerikanischer Staaten, John Biehl, sagte, der Abbruch der Gespräche sei auch eine Gelegenheit, die Positionen nochmals zu überdenken. Zelaya wurde am 28. Juni vom Militär gestürzt und nach Costa Rica abgeschoben. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion kehrte er im September zurück und befindet sich seitdem in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa. </p>

<p><strong>WASHINGTON: </strong>Mit dem Zusammenbruch von vier kleinen Finanzinstituten aus den Bundesstaaten Florida und Georgia ist die Zahl der Bankenpleiten in den USA in diesem Jahr auf über 100 gestiegen. Der staatliche US-Einlagensicherungsfonds (FDIC) übernahm zunächst die in Florida ansässige Partners Bank, die Flagship National Bank und die Hillcrest Bank Florida. Auch in Georgia wurde mit der American United Bank ein in Zahlungsschwierigkeiten geratenes kleineres Institut vom FDIC übernommen. Damit mussten in diesem Jahr bereits 103 Banken Insolvenz anmelden. Das ist höchste Zahl seit der Krise der Spar- und Darlehensbanken im Jahr 1992. - Die Banken-Insolvenzen haben den Einlagensicherungsfonds in diesem Jahr bereits 25 Milliarden Dollar gekostet. </p>

<p><strong>DETROIT: </strong>Der geplante Verkauf von Opel an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna verzögert sich bis in den November. Der Verwaltungsrat der Opel-Muttergesellschaft General Motors werde sich erst am 3. November mit dem Thema und den Bedenken der EU-Kommission befassen, teilte GM-Vize John Smith mit. Die EU-Kommission fordert von dem US-Konzern eine rechtliche Klarstellung, dass die Entscheidung für den Verkauf an Magna ohne politischen Druck erfolgt ist. Anderenfalls will die Brüsseler Behörde die staatlichen Beihilfen von 4,5 Milliarden Euro nicht genehmigen. Nach Medienberichten wollen wichtige Mitglieder der GM-Führung den Verkauf von Opel verhindern.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUSCHLAND: </strong>Es ist wechselnd bewölkt, im gesamten Ostteil des Landes fällt gelegentlich Regen. Höchstwerte 10-18 Grad.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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   <pubDate>Sat, 24 Oct 2009 11:25:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Freitag, 23. Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>BERLIN: </strong>CDU/CSU und FDP wollen den zu Jahresbeginn gestarteten Gesundheitsfonds nach Medienberichten grundlegend ändern. Nach Angaben aus Kreisen der künftigen schwarz-gelben Koalition sollen die gesetzlichen Krankenkassen längerfristig wieder einen Teil der Beiträge selbst erheben können. Damit sieht der Kompromiss eine Abkehr vom einheitlichen Beitragssatz vor. Das erwartete Defizit der Krankenversicherung von 7,5 Milliarden Euro im kommenden Jahr soll nach anderen Berichten aus einer Mischung aus Steuerdarlehen, Einsparungen und Beitragsanpassungen gedeckt werden. Eine Einigung gab es auch bei Bildung und Forschung. Wie Unions-Fraktionschef Volker Kauder sagte, sollen hier jährlich drei Milliarden Euro mehr investiert werden. 

<p><strong>BRATISLAVA: </strong>Die Bundesregierung plant derzeit nicht die Entsendung zusätzlicher Soldaten nach Afghanistan. Verteidigungsminister Franz Josef Jung sagte beim NATO-Treffen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava, das Mitte Dezember auslaufende Bundestagsmandat solle mit einer unveränderten Obergrenze von 4500 deutschen Soldaten erneuert werden. Erst nach der geplanten internationalen Afghanistan-Konferenz könne neu darüber diskutiert werden. Der Termin ist aber wegen der offenen Wahlentscheidung in Afghanistan noch offen. Die US-Regierung dringt darauf, dass jene Staaten, die keine zusätzlichen Soldaten entsenden, ihre Finanzhilfen für den Wiederaufbau des Landes aufstocken.</p>

<p><strong>ISLAMABAD: </strong>Die Serie von Anschlägen in Pakistan reißt nicht ab. Auf dem Parkplatz eines Restaurants in der Stadt Peschawar wurde eine Bombe gezündet. Ersten Angaben zufolge wurden mindestens acht Menschen verletzt. Wenige Stunden zuvor waren bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe einer Militärbasis mindestens sieben Menschen getötet und mehr als zwölf verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, sprengte sich ein Radfahrer an einer Straßensperre nahe dem Luftwaffenstützpunkt Kamra in die Luft. - Pakistan wurde in den vergangenen drei Wochen von mehreren Anschlägen erschüttert. Dabei wurden mindestens 170 Menschen getötet. Unterdessen setzte die Armee ihre Offensive gegen Kämpfer der radikal-islamischen Taliban in Süd-Wasiristan an der Grenze zu Afghanistan fort.</p>

<p><strong>BANGKOK: </strong>In Thailand hat das 15. Gipfeltreffen der südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN begonnen. In seiner Eröffnungsrede rief der thailändische Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva die Mitgliedsländer zu größeren Anstrengungen auf, um bis 2015 eine Staatengemeinschaft ähnlich der Europäische Union aufbauen zu können. Weitere Themen des Treffens sind die globale Wirtschafts- und Finanzkrise, die gemeinsame Bewältigung von Naturkatastrophen sowie die Gründung einer asiatischen Menschenrechtskommission. Der Gipfel findet unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen im Badeort Cha-am 130 Kilometer südwestlich von Bangkok statt.</p>

<p><strong>TEGUCIGALPA: </strong>In Honduras spitzt sich der Machtkampf zwischen der Übergangsregierung unter Roberto Micheletti und dem gestürzten Staatschef Manuel Zelaya weiter zu. Micheletti wies ein Ultimatum Zelayas zurück, nach dem er der Wiedereinsetzung Zelayas hätte zustimmen müssen und kündigte einen Gegenvorschlag an. Zelaya brach daraufhin wie angekündigt die Gespräche über eine Beilegung der Staatskrise ab. Er verhandelt von der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa aus, in der er nach seiner heimlichen Rückkehr nach Honduras am 21. September Zuflucht gefunden hatte. - Zelaya war am 28. Juni im Streit um ein Verfassungsreferendum gestürzt und außer Landes gebracht worden. Die internationale Staatengemeinschaft sieht in ihm den einzig rechtmäßigen Präsidenten Honduras und fordert seine Wiedereinsetzung.</p>

<p><strong>MONTEVIDEO: </strong>Der frühere uruguayische Diktator Gregorio Alvarez ist wegen der Verwicklung in mindestens 37 Todesfälle während der Zeit der Militärdiktatur zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Ein mitangeklagter Marineoffizier erhielt wegen Totschlags in 29 Fällen 20 Jahre Haft. Der heute 83-jährige Alvarez war während der Militärherrschaft von 1973 bis 1985 zunächst Armee- und dann amtierender Staatschef. Gegen das Urteil sind Rechtsmittel zulässig.</p>

<p><strong>BERN: </strong>Die USA haben die Schweiz formell um die Auslieferung von Starregisseur Roman Polanski ersucht. Dem Oscar-Preisträger wird sexueller Missbrauch einer 13-Jährigen im Jahre 1977 vorgeworfen. Polanski hatte sich in dem Verfahren schuldig bekannt, war aber vor der Urteilsverkündung ins Ausland geflohen und seitdem nicht wieder in die USA zurückgekehrt. Der 79-Jährige, der die polnische und französische Staatsbürgerschaft besitzt, war auf Ersuchen der USA am 26. September bei seiner Einreise in die Schweiz festgenommen worden.</p>

<p><strong>BRUNSBÜTTEL: </strong>Im abgeschalteten Atomkraftwerk Brunsbüttel in Schleswig-Holstein hat es wieder eine Panne gegeben. An einem Schalter im Notstandssystem sei ein Defekt festgestellt worden, bestätigte die Landesregierung in Kiel. Es war der zweite Defekt binnen weniger Tage. Brunsbüttel gehört zu den ältesten Atomkraftwerken in Deutschland. Die neue, von Union und FDP geführte Bundesregierung will die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern. Neue Meiler sollen aber nicht gebaut werden.</p>

<p><strong>BERLIN: </strong>Bei der Namensauswahl für Internetseiten gibt es von diesem Freitag an mehr Möglichkeiten. Die Adressen mit der Deutschlandendung ".de" können jetzt aus einem oder zwei Buchstaben bestehen, auch ausschließlich Zahlen sind nun zulässig. Der erste Antragssteller bekommt den Zuschlag. Einschränkungen gibt es allerdings durch das Markenrecht. Zuständig für die Vergabe der Adressen im Internet ist in Deutschland die Genossenschaft DENIC, das Deutsche Network Information Center. Neuanmeldungen erfolgen allerdings meist über kommerzielle Anbieter, die so genannten Provider. Mit über 13 Millionen registrierten Adressen wird die Deutschlandendung ".de" im Internet nur noch von ".com" übertroffen.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: </strong>Meist wechselnd bis stark bewölkt, teils Nebel, gelegentlich etwas Regen. Nur örtlich freundlicher. Höchstwerte sieben bis 16 Grad.</p>]]></description>
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   <pubDate>Fri, 23 Oct 2009 12:45:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Donnerstag, 22. Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>JERUSALEM:</strong> Israel und der Iran haben erstmals seit drei Jahrzehnten direkte Gespräche über die Atompolitik geführt. Eine Vertreterin der israelischen Atombehörde und ein iranischer Repräsentant hätten sich im September mehrfach in der ägyptischen Hauptstadt Kairo getroffen, sagte der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Jigal Palmor. Dabei sei es um eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten gegangen. Israel gilt als die einzige Atommacht in der Region, hat aber den Besitz von Nuklearwaffen nie eingeräumt. Die Regierung in Jerusalem hat mehrfach erklärt, ein iranisches Atomwaffenprogramm notfalls durch einen militärischen Angriff stoppen zu wollen.</p>
<p><strong>JERUSALEM:</strong> Neun Monate nach dem Ende des Gazakriegs im vergangenen Januar hat Israel erneut Ziele im Gazastreifen angegriffen. Wie ein Militärsprecher mitteilte, bombardierte die israelische Luftwaffe eine Waffenfabrik im Norden des Gazastreifens und im Süden zwei Schmugglertunnel an der Grenze zu Ägypten. Über mögliche Opfer wurde bisher nichts bekannt. Nach Armeeangaben hatte zuvor die palästinensische Seite eine Rakete aus dem Gazastreifen abgefeuert, die in der israelischen Negevwüste einschlug. Seit dem Ende der israelischen Militäroffensive im Januar wurden nach Angaben aus Jerusalem mehr als 250 Raketen und Granaten aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert.</p>
<p><strong>WASHINGTON:</strong> Die Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea bleiben angespannt. Ihr Land werde niemals normale Beziehungen zur Führung in Pjöngjang unterhalten, solange Nordkorea über Atomwaffen verfüge, sagte US-Außenministerin Hillary Clinton in Washington. Die Sanktionen würden erst gelockert, wenn das abgeschottete Land überprüfbare und unwiderrufliche Schritte zu völligen Denuklearisierung unternommen habe. US-Verteidigungsminister Robert Gates erklärte, Nordkorea sei noch gefährlicher geworden und stelle eine Bedrohung für die Region dar. Bei einem Besuch in Südkorea sicherte Gates Südkorea weiter den nuklearen Schutzschirm der USA zu. Nordkorea hatte sich kürzlich zur Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche über sein Atomprogramm bereit erklärt, fordert aber zuvor einen bilateralen Dialog mit den USA.</p>
<p><strong>WASHINGTON:</strong> 106 Millionen Neugeborene konnten im vergangenen Jahr gegen lebensgefährliche Krankheiten geimpft werden, so viele wie nie zuvor. Dennoch muss weiterhin jedes fünfte Kind auf der Welt ohne Impfschutz auskommen, die meisten von ihnen in Asien und Afrika. Dies geht aus dem in Washington vorgestellten Welt-Impfbericht hervor, der jährlich von der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Weltbank und dem Kinderhilfswerk UNICEF erstellt wird. Impfungen gegen Masern, Tetanus, Kinderlähmung und Tuberkulose retteten im letzten Jahr 2,5 Millionen Kindern das Leben. Ziel sei es, diesen Schutz für 90 Prozent der Kinder unter fünf Jahren auf der ganzen Welt zu gewährleisten.</p>
<p><strong>DEN HAAG:</strong> Der ehemalige bosnische Serbenführer Radovan Karadzic will seinen Prozess vor dem UN-Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien boykottieren. Der in Den Haag wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord angeklagte 64-Jährige erklärte, ihm sei nicht genügend Zeit zur Vorbereitung seiner Verteidigung eingeräumt worden. Karadzic verteidigt sich auf eigenen Wunsch selbst. Der Prozess soll am kommenden Montag beginnen. - Der Gerichtshof nahm zu den Vorwürfen bislang keine Stellung. In juristischen Kreisen in Den Haag hieß es jedoch, der Prozess könne auch ohne Karadzic eröffnet oder der Angeklagte gezwungen werden vor dem Gericht zu erscheinen.</p>
<p><strong>WIEN:</strong> Mehr als 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat das österreichische Parlament die Rehabilitierung aller Wehrmachtsdeserteure und anderer Gegner und Verfolgten des Nazi-Regimes beschlossen. Die späte juristische Wiedergutmachung wurde mit den Stimmen der regierenden sozialdemokratischen SPÖ und der konservativen ÖVP sowie der oppositionellen Grünen beschlossen. Dagegen stimmten die rechtsgerichteten Parteien FPÖ und BZÖ. Mit dem Gesetz werden sämtliche Urteile aufgehoben, die der NS-Volksgerichtshof, die Standgerichte und die Sondergerichte in den Jahren 1938 bis 1945 gegen Österreicher und Ausländer fällten. In diesen Jahren gehörte Österreich zu Nazi-Deutschland.</p>
<p><strong>BERLIN:</strong> In den Koalitionsverhandlungen sind sich Union und FDP beim zentralen Streitthema Finanzen näher gekommen. CSU-Chef Horst Seehofer sagte in Berlin, man sei sich über Steuersenkungen einig geworden. Einzelheiten dazu nannte er nicht. Auch der CDU-Politiker und niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hatte von einer Annäherung in der Steuerpolitik gesprochen. Im Bereich Energie sind die verlängerten Laufzeiten für Atomkraftwerke abgesegnet worden. - Union und FDP setzen an diesem Donnerstag ihre Beratungen über den Koalitionsvertrag fort. Bis spätestens Samstag soll das Regierungsprogramm stehen.</p>
<p><strong>KARLSRUHE:</strong> Das Bundesverfassungericht hat homosexuelle Lebenspartnerschaften in einem weiteren Punkt den Ehen gleichgestellt. Nach der Entscheidung aus Karlsruhe haben auch Partner einer so genannten Homoehe Anspruch auf die Hinterbliebenenversorgung des öffentlichen Dienstes. Die Richter erklärten die bisherige Ungleichbehandlung von Ehepartnern und eingetragenen Lebenspartnern für verfassungswidrig. Es lägen keine besonderen Gründe dafür vor, dass der Staat Lebenspartnerschaften schlechter behandle als Ehen, so die Verfassungsrichter. - Ein anderslautendes Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2007 wurde aufgehoben und zur Neuentscheidung zurückverwiesen.</p>
<p><strong>ZUM FUSSBALL:</strong> In der Champions-League hat Bayern München seine erste Niederlage kassiert. Die Bayern verloren mit 1:2 beim französischen Meister Girondins Bordeaux und müssen nun um den Einzug ins Achtelfinale bangen. - Der deutsche Meister VfL Wolfsburg spielte gegen Besiktas Istanbul 0:0.</p>
<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND:</strong> Meist dicht bewölkt und nach Nordosten durchziehender Regen, später vom Rhein her Auflockerungen. Höchsttemperaturen zwischen 8 und 16 Grad.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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   <pubDate>Thu, 22 Oct 2009 10:43:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Montag, 26. Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>DEN HAAG</strong>: Der frühere bosnisch-serbische Führer Radovan Karadzic hat den Beginn seines Kriegsverbrecherprozesses boykottiert. Der 64-Jährige hatte dies bereits vorher angekündigt und damit begründet, er habe nicht genug Zeit zur Vorbereitung erhalten. Das Haager Tribunal konnte sein Erscheinen nicht durchsetzen. Der Prozess wurde nach einigen Minuten vertagt und soll am Dienstag mit der Verlesung der Anklagepunkte fortgesetzt werden. Karadzic will sich in dem Verfahren selbst verteidigen, einen Anwalt hat er nicht genommen. Er muss sich in elf Anklagepunkten wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Bosnien-Krieges verantworten. Zu den Gräueltaten, die ihm zur Last gelegt werden, zählt das Massaker von Srebrenica im Jahr 1995. - Die deutsche Staatsanwältin Hildegard Uertz-Retzlaff beantragte im Namen der Anklage, Karadzic das Recht zu entziehen, sich selbst zu verteidigen. Das Gericht müsse stattdessen einen Pflichtverteidiger für ihn bestellen. </p>


<p><strong>BERLIN</strong>: Union und FDP werden an diesem Montag ihren Koalitionsvertrag unterzeichnen. Zuvor muss die Vereinbarung noch von kleinen Parteitagen von CDU und CSU gebilligt werden. Die Zustimmung der Delegierten gilt als sicher. Gestern hatte bereits die FDP auf ihrem Parteitag grünes Licht für den Vertrag gegeben. Die Opposition hat die Vereinbarung in den vergangenen Tagen bereits deutlich kritisiert. Die Wiederwahl von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist für den Mittwoch vorgesehen. Danach soll auch das neue Bundeskabinett vereidigt werden.</p>


<p><strong>NÜRNBERG</strong>: Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich erstmals seit einem Jahr wieder verschlechtert. Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung beurteilen die Verbraucher die Konjunkturaussichten zwar weiterhin optimistisch, ihre eigene wirtschaftliche Perspektive sehen sie aber nicht mehr so günstig. Grund seien unter anderem zunehmende Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt und steigende Energiepreise.</p>


<p><strong>BERLIN</strong>: An diesem Montag beginnt in Deutschland die seit Monaten geplante Impfaktion gegen die sogenannte "Schweinegrippe". Der Plan sieht vor, dass zunächst Ärzte, Krankenschwestern, Feuerwehrleute und Polizisten die Grippeimpfung bekommen. Der Rest der deutschen Bevölkerung wird sich vermutlich ab Ende November impfen lassen können. Bisher wurden in Deutschland rund 23.000 Schweinegrippe-Erkrankungen festgestellt. Drei Menschen starben an der Krankheit.</p>


<p><strong>DRESDEN</strong>: Vor dem Landgericht in Dresden hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der Ägypterin Marwa El-Sherbini begonnen. Er steht unter besonders strengen Sicherheitsvorkehrungen. Einem 29-jährigen Russlanddeutschen wird vorgeworfen, die Frau im Juli während eines Verfahrens am selben Gericht mit mindestens 16 Messerstichen getötet zu haben. Der Ehemann des Opfers wurde lebensgefährlich verletzt, als er seine schwangere Frau schützen wollte. Tatmotiv war nach Ansicht der Ermittler fanatischer Hass auf Muslime. Die Anklage geht von versuchtem Mord aus. Das Verbrechen löste in der islamischen Welt heftige Proteste aus. </p>


<p><strong>BAGDAD</strong>: Die Zahl der Todesopfer der beiden Bombenanschläge in Bagdad ist auf mehr als 150 gestiegen. Zudem wurden nach Polizeiangaben mehr als 500 Menschen bei dem schwersten Anschlag in der irakischen Hauptstadt seit mehr als zwei Jahren verletzt. Am Sonntag hatten zwei Selbstmordattentäter binnen weniger Minuten zwei Bomben vor dem Justizministerium sowie einem Verwaltungsgebäude gezündet. Zu der Tat bekannte sich bislang niemand. Die Regierung vermutet Anhänger des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein hinter der Tat. Die Anschläge sei gegen die Parlamentswahl im Januar gerichtet. - Die Anschläge wurden weltweit verurteilt. </p>


<p><strong>SEOUL</strong>: Nach fast zweijähriger Unterbrechung will Südkorea wieder Nahrungsmittel nach Nordkorea liefern. Die Regierung in Seoul hat angeboten, über das Rote Kreuz 10.000 Tonnen Getreide sowie 20 Tonnen Milchpulver und Medikamente in den Norden zu schicken. Mit der Hilfslieferung könne der Nahrungsmittel-Engpass in Nordkorea nicht behoben werden, betonte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Es gehe lediglich um humanitäre Hilfe. Ob es weitere Lieferungen gebe, hänge davon ab, wie sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern entwickelten.</p>


<p><strong>SEOUL</strong>: Der südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk ist von einem Gericht in Seoul des Betrugs schuldig gesprochen worden. Der 56-Jährige war angeklagt, für seine Stammzellenforschung unter Vortäuschung falscher Tatsachen Geld angenommen und illegal menschliche Eizellen gekauft zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine vierjährige Haftstrafe. Das Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Hwangs 2004 und 2005 veröffentlichte Forschungsberichte galten zunächst als Durchbruch in der Stammzellenforschung und gaben Hoffnungen Auftrieb, genetisch bedingte Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson heilen zu können. Hwang hatte zudem behauptet, erstmals Stammzellen von geklonten menschlichen Embryonen gewonnen zu haben. Später stellten sich seine Angaben jedoch als falsch heraus. </p>


<p><strong>MONTEVIDEO</strong>: Der frühere Guerillakämpfer José Mujica ist aus der Präsidentenwahl in Uruguay als Sieger hervorgegangen, muss jedoch in die Stichwahl. Laut Hochrechnungen verfehlte der Kandidat des regierenden Linksbündnisses "Breite Front - Frente Amplio" mit etwa 48 Prozent der Stimmen die erforderliche absolute Mehrheit. Der 74-Jährige trifft damit Ende November auf den zweitplatzierten der Wahl, den konservativen Ex-Präsidenten Luis Alberto Lacalle. Dieser erhielt am Sonntag etwa 30 Prozent. Mujica versprach im Wahlkampf eine Fortsetzung der Politik des populären, gemäßigt linken Präsidenten Tabaré Vázquez, der laut Verfassung nicht wieder kandidieren durfte. </p>


<p><strong>TUNIS</strong>: Der tunesische Staatschef Zine El Abidine Ben Ali ist bei der Präsidentenwahl erwartungsgemäß im Amt bestätigt worden. Nach Angaben des Innenministeriums bekam er rund 90 Prozent der Stimmen. Es ist für den 73-jährigen Ben Ali die fünfte und letzte Amtszeit, da die Verfassung für gewählte Politiker eine Altershöchstgrenze von 75 Jahren vorsieht. Der autoritär regierende Präsident war vor 22 Jahren in einem unblutigen Putsch an die Macht gekommen. </p>


<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Es regnet vor allem im Norden. Im Süden und in Richtung der Lausitz ist es stellenweise freundlich. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 9 und 17 Grad.</p>

<p><strong>Am Vormittag meldeten:</strong></p>

<p>Hamburg: 12 Grad, stark bewölkt;</p>
<p>Berlin: 9 Grad, stark bewölkt;</p>
<p>Dresden: 9 Grad, wolkig;</p>
<p>Köln/Bonn: 12 Grad, nach Regen;</p>
<p>Frankfurt am Main: 8 Grad, dunstig und</p>
<p>München: 10 Grad, bedeckt.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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   <pubDate>Mon, 26 Oct 2009 12:25:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Freitag, 13. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>DRESDEN</strong>: Mit einer Rede des scheidenden Vorsitzenden Franz Müntefering hat in Dresden der Bundesparteitag der Sozialdemokraten begonnen. Anschließend wollen die mehr als 500 Delegierten in einer Aussprache über das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl im September und über den künftigen Kurs der SPD in der Opposition beraten. Auf der dreitägigen Konferenz wird auch eine neue Spitze gewählt. Designierter Parteivorsitzender ist der frühere Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. An Stelle von Hubertus Heil soll Andrea Nahles neue SPD-Generalsekretärin werden. Dem Parteitag liegen rund 340 Anträge aus den SPD-Gliederungen vor. Dazu gehören auch Forderungen nach einem raschen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan oder nach einer völligen Abkehr von der Rente mit 67. </p>


<p><strong>BERLIN</strong>: Die fünf so genannten Wirtschaftsweisen gehen mit den Steuersenkungsplänen der schwarz-gelben Koalition hart ins Gericht. Angesichts der großen Haushaltslöcher seien Entlastungen, die nicht gegenfinanziert würden, mit einer seriösen Finanzpolitik nicht vereinbar, heißt es im neuen Jahresgutachten des Sachverständigenrates. Ohne harte Einschnitte bei den öffentlichen Ausgaben oder ohne Erhöhungen von Steuern oder anderen Abgaben könne eine Konsolidierung der staatlichen Haushalte nicht gelingen, so die Ökonomen, die die Regierung in finanz- und wirtschaftspolitischen Fragen beraten. Für 2010 erwarten die Wirtschaftsweisen ein Wachstum von 1,6 Prozent. - Das Gutachten wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin offiziell überreicht.</p>


<p><strong>KABUL</strong>: Angesichts der verschärften Sicherheitslage im nordafghanischen Kundus werden die Eingreifkräfte der Bundeswehr dort deutlich aufgestockt. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sagte bei einem Truppenbesuch in Kundus, ab Mitte Januar komme eine zusätzliche Infanteriekompanie mit 120 Soldaten in die Unruheregion. Sie sollen die bereits dort stationierten 1.000 Bundeswehrsoldaten unterstützen.--- Guttenberg war am Donnerstag zu seinem ersten Besuch nach Afghanistan gereist. In Kabul hatte er mit Präsident Hamid Karsai gesprochen und später die deutschen Truppen im Feldlager in Masar-i-Scharif besucht. </p>


<p><strong>LONDON</strong>: Die NATO-Staaten könnten den Kampf gegen die Taliban am Hindukusch nach Angaben des britischen Premierministers Gordon Brown mit weiteren 5.000 Soldaten unterstützen. Er habe die Aufgabe übernommen, die Bündnispartner zu fragen, ob sie dieses Vorhaben in Afghanistan unterstützten, sagte Brown im BBC-Radio. Nähere Angaben machte er nicht. Ungeachtet immer mehr gefallener britischer Soldaten und zunehmender öffentlicher Ablehnung des Truppeneinsatzes hatte die Londoner Regierung sich jüngst bereiterklärt, 500 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan zu schicken, falls andere Länder einen "fairen Anteil" schulterten. </p>


<p><strong>KABUL</strong>: Bei einem Selbstmordanschlag auf US-Truppen am Rand der afghanischen Hauptstadt sind mindestens drei Soldaten und drei Passanten verletzt worden. Der Angriff richtete sich laut Innenministerium gegen Camp Phoenix, einen Logistik-Stützpunkt der amerikanischen Streitkräfte. - Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban. </p>


<p><strong>PESCHAWAR</strong>: Auf die regionale Geheimdienstzentrale in der pakistanischen Stadt Peschawar ist ein Autobombenanschlag verübt worden. Der Attentäter riss nach Angaben der Behörden mindestens zehn Menschen mit in den Tod. 55 Personen wurden verletzt. Das Gebäude ist schwer beschädigt. --- Bei einem Anschlag auf eine Polizeiwache in der nordwestlichen Region Bannu kamen mindestens fünf Polizisten und ein Zivilist ums Leben. </p>


<p><strong>TOKIO</strong>: US-Präsident Barack Obama ist auf der ersten Station seiner neuntägigen Ostasienreise in Japan eingetroffen. Hauptthemen seiner Gespräche dürften der Klimaschutz, der Afghanistan-Einsatz und die Weltwirtschaft sein. Der neue japanische Ministerpräsident Yukio Hatoyama will dem asiatischen Land ein stärkeres Gewicht in der Welt geben. Tokio wünscht sich vor allem eine Verkleinerung oder gar Aufgabe des US-Militärstützpunktes in Okinawa und will sich vom Sicherheitspartner USA emanzipieren. - Nächste Stationen Obamas sind das APEC-Gipfeltreffen in Singapur, die Volksrepublik China sowie zum Abschluss Südkorea. </p>


<p><strong>KATHMANDU</strong>: Zehntausende maoistischer Demonstranten haben in der nepalesischen Hauptstadt den zweiten Tag in Folge das Regierungsviertel blockiert. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei waren am Vortag mehr als 20 Personen verletzt worden, darunter mehrere Parlamentsabgeordnete. Es ist die größte Protestwelle seit dem Machtverlust der Maoisten im Mai. Diese fordern weiterhin den Rücktritt der gesamten politischen Führung, der sie vorwerfen, sich einem Diktat des Militärs gebeugt zu haben. --- Die von den Kommunisten geführte Koalition war in einem Kompetenzstreit um die Entlassung des Generalstabschefs zerbrochen. Der Militärchef hatte sich geweigert, ehemalige Rebellen in die Armee aufzunehmen, wie es ein Friedensabkommen vorsah. </p>


<p><strong>SINGAPUR</strong>: Der chinesische Präsident Hu Jintao hat eine positive Bilanz der massiven Konjunkturprogramme seiner Regierung gezogen, die auch zur Stabilisierung der Weltwirtschaft beigetragen hätten. Man sei dabei, vor allem die Nachfrage im eigenen Land weiter anzukurbeln und arbeite an neuen Reformen zur Unterstützung chinesischer Unternehmen, berichtete Hu in einer Rede vor Geschäftsleuten in Singapur im Vorfeld des APEC-Gipfeltreffens. --- Das milliardenschwere Konjunkturpaket und der Bauboom könnten in China im 4. Quartal zu einem Anstieg des Wachstums auf bis zu zehn Prozent führen, teilte eine staatliche Wirtschaftsbehörde in Schanghai mit. </p>


<p><strong>WIESBADEN</strong>: Die deutsche Wirtschaft erholt sich offenbar schneller als angenommen: Im dritten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal real um 0,7 Prozent zu. Dies meldet das Statistische Bundesamt. Das war das stärkste Wachstum seit Anfang 2008. Zum Wachstum trugen vor allem die Exporte und die Investitionen der Unternehmen bei. Der private Konsum ging dagegen zurück und dämpfte den Aufwärtstrend. </p>


<p><strong>LONDON/MADRID</strong>: Die spanische Iberia und British Airways (BA) wollen sich zu einer der größten Fluggesellschaften der Welt zusammenschließen. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, die Fusion solle bis Ende 2010 vollzogen sein und Kosten von jährlich 400 Millionen Euro einsparen. Beide Marken, die derzeit tief in den roten Zahlen stecken, würden erhalten bleiben. BA werde 55 Prozent an dem neuen Konzern halten, die Spanier 45 Prozent. Mit dem Zusammenschluss entsteht am Umsatz gemessen die weltweit drittgrößte Fluggesellschaft nach Air France-KLM und der deutschen Lufthansa. </p>


<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Überwiegend stark bewölkt mit Schauern. Nur südlich der Donau meist trocken. Höchstwerte sieben bis 17 Grad. </p>]]></description>
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   <pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:56:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Donnerstag, 12. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>KABUL</strong>: Zwei Wochen nach Amtsantritt ist der neue deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nach Afghanistan gereist. Nach den USA, Großbritannien und den Vereinten Nationen forderte auch Guttenberg den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai zu konkreten Zielsetzungen und Maßnahmen auf. Deutschland stehe zu seinem Engagement am Hindukusch, aber man wolle "Erfolge sehen", so der CSU-Minister zum Auftakt seiner Antrittsvisite. Auf dem Programm standen Treffen mit der afghanischen Führung, dem ISAF-Oberkommando sowie ein Truppenbesuch bei der Bundeswehr im Norden des Landes. </p>


<p><strong>BERLIN</strong>: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat eine grundlegende Steuerreform ausgeschlossen. Dafür fehle in den kommenden vier Jahren das Geld, sagte Schäuble der "Rheinischen Post". Allerdings seien die im Koalitionsvertrag beschlossenen Maßnahmen für die kommenden beiden Jahre ein erster Schritt dahin, so der CDU-Politiker. Das erst kürzlich von der schwarz-gelben Regierung vorgelegte Gesetz zur Beschleunigung des Wachstums in Deutschland sieht Entlastungen für Familien, Unternehmen und Erben im Gesamtumfang von 8,5 Milliarden Euro vor. Es ist an diesem Donnerstag Thema im Bundestag und soll schon Anfang kommenden Jahres in Kraft treten.</p>


<p><strong>BERLIN</strong>: In der Bundestagsdebatte über die künftige Gesundheitspolitik hat Ressortchef Philipp Rösler die umstrittene Festschreibung des Arbeitgeberanteils an den Kassenbeiträgen verteidigt. Damit sollten Wachstum und Beschäftigung angekurbelt werden, sagte der FDP-Politiker. Der Ausgleich zwischen Arm und Reich solle künftig über das Steuersystem erfolgen. Die SPD-Expertin Elke Ferner hielt dem entgegen, die Regierung hebele die Prinzipien des Sozialstaates aus. </p>


<p><strong>BERLIN</strong>: Die SPD strebt offenbar eine Abkehr von der Rente mit 67 an. Als Oppositionsführer im Bundestag wolle er darauf drängen, dass das Gesetz im nächsten Jahr überprüft werde, kündigte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier vor dem SPD-Bundesparteitag am Freitag in Dresden an. Der "Berliner Zeitung" sagte Steinmeier, eine Bestandsaufnahme zur Lage älterer Beschäftigter sei Bestandteil des von der damaligen Großen Koalition verabschiedeten Gesetzes. Die Rente mit 67 gilt als einer der Gründe für das Desaster der SPD bei der Bundestagswahl, das sie in eine der tiefsten Krisen ihrer Geschichte gestürzt hat. </p>


<p><strong>MOSKAU</strong>: Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat eine politische und wirtschaftliche Modernisierung seines Landes gefordert, um wieder Weltmacht zu werden. In seiner zweiten Rede an die Nation beklagte Medwedew, die Wirtschaft sei nach wie vor durch die veraltete industrielle Basis aus Sowjetzeiten geprägt und in hohem Maße von Öl- und Gas-Exporten abhängig. Zur Sicherung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit seien vor allem neue Technologien und Know-how notwendig. </p>


<p><strong>PEKING/ MÜNCHEN</strong>: Der deutsche Autobauer BMW und sein chinesischer Partner investieren umgerechnet weitere 560 Millionen Euro in den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten in der Volksrepublik. Mit dem Bau eines zweiten Werks für den größten Automarkt der Welt soll 2010 in der nordostchinesischen Stadt Shenyang begonnen werden. Trotz der Wirtschaftskrise hat BMW in China seine Verkaufszahlen in den ersten zehn Monaten dieses Jahres um 36 Prozent auf 72.000 Autos gesteigert. </p>


<p><strong>KAIRO</strong>: Die Regierung in Kairo hat das Dresdner Urteil gegen den Mörder der Ägypterin Marwa El-Sherbini begrüßt. Die Verhängung der höchsten nach deutschem Recht möglichen Strafe diene der Gerechtigkeit und werde abschreckend auf diejenigen wirken, die aus Hass und Böswilligkeit handelten, erklärte das ägyptische Außenministerium. Das Dresdner Landgericht hatte den Russlanddeutschen Alex W. des Mordes an der Ägypterin für schuldig befunden und ihn zu lebenslanger Haft verurteilt. Zugleich wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt, was eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren praktisch ausschließt. </p>

<p><strong></strong> </p>
<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Im Nordosten und Westen bedeckt und etwas Regen. Sonst etwas freundlicher bei Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius.</p>]]></description>
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   <pubDate>Thu, 12 Nov 2009 12:15:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Mittwoch, 11. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>PARIS</strong>: Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt zur Stunde als erste deutsche Regierungschefin an den jährlichen französischen Feiern zum Ende des Ersten Weltkrieges teil. Gemeinsam mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy will sie am Triumphbogen in Paris die traditionelle Truppenparade abnehmen und am Grabmal des Unbekannten Soldaten einen Kranz niederlegen. Anschließend sind kurze Reden beider Politiker vorgesehen. Sarkozy kündigte im Vorfeld der Feiern an, er wolle das traditionelle Weltkriegsgedenken auch zu einem Tag der deutsch-französischen Aussöhnung machen. </p>

<p><strong>HANNOVER</strong>: Der deutsche Fußball-Nationaltorwart Robert Enke hatte vor seinem Selbstmord einen Abschiedsbrief hinterlassen. Nach Einschätzung der Polizei besteht damit kein Zweifel mehr, dass sich der Spieler von Hannover 96 das Leben nahm. Der 32-Jährige war am Dienstag in der Nähe von Hannover von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Beim Deutschen Fußballbund und unter den Fans herrschen Trauer und Entsetzen. Vor der Arena in Hannover trugen sich Hunderte Menschen in ein Kondolenzbuch ein, das der Bundesligaclub ausgelegt hatte. Die Nationalmannschaft, die sich auf ein Länderspiel gegen Chile vorbereiten wollte, sagte sämtliche Termine ab. Der DFB berät darüber, die für Samstag geplante Begegnung abzusagen.</p>

<p><strong>BERLIN</strong>: Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat die Banken aufgefordert, vor allem die mittelständischen Unternehmen in Deutschland stärker mit Krediten zu versorgen. Wer Steuergelder zur Finanzbereinigung entgegennehme, müsse auch seiner Verantwortung bei der Kreditvergabe nachkommen, verlangte der FDP-Politiker bei der Bundestagsdebatte über die Wirtschaftspolitik. Dabei kündigte er Steuersenkungen im Umfang von 21 Milliarden Euro an, um die Konjunktur angesichts der immer noch herrschenden Krise anzukurbeln. </p>

<p><strong>PEKING</strong>: Die chinesische Industrie wächst wieder so zügig wie vor Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise. Die Regierung wertet dies als Erfolg ihrer umfangreichen staatlichen Konjunkturprogramme. Die Industrieproduktion lag nach amtlichen Angaben im Oktober um 16,1 Prozent über dem Vorjahresniveau - die größte Zunahme seit März 2008. Auch der Einzelhandelsumsatz fiel mit einem jährlichen Anstieg von 16,2 Prozent unerwartet hoch aus. Analysten sehen sich in der Hoffnung bestätigt, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt die Krise größtenteils überwunden habe. </p>

<p><strong>BERLIN</strong>: In der Diskussion über eine Aufstockung der Nato-Truppen in Afghanistan hat der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg auf die für nächstes Jahr geplante internationale Afghanistan-Konferenz verwiesen. Erst wenn dort neue Ziele und Zeitvorgaben festgesetzt seien, werde man über das weitere militärische Engagement entscheiden, sagte Guttenberg im deutschen Fernsehen. Das Thema steht auch bei Guttenbergs Antrittsbesuch im Nato-Hauptquartier in Brüssel an diesem Mittwoch auf dem Programm. </p>

<p><strong>JARRETT</strong>: Sieben Jahre nachdem er als "Heckenschütze von Washington" für Angst und Schrecken gesorgt hat, ist John Allen Muhammad im US-Bundesstaat Virginia hingerichtet worden. Der wegen zehnfachen Mordes verurteilte Muhammad starb nach Behördenangaben durch eine Giftspritze. Im Herbst 2002 hatte er mehr als drei Wochen lang gemeinsam mit einem 17jährigen Komplizen willkürlich aus dem Hinterhalt auf Menschen geschossen.</p>
<p><strong>SAO PAULO</strong>: Ein gigantischer Stromausfall hat weite Teile Brasiliens ins Chaos gestürzt. Bis zu 50 Millionen Menschen saßen im Dunkeln, als kurz nach 21.00 Uhr Ortszeit der Strom in mindestens neun Bundesstaaten ausfiel. Betroffen waren nach Rundfunkberichten etwa 800 Städte, darunter für mehrere Stunden auch die Metropolen Sao Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte und die Hauptstadt Brasilia. Ursache war laut Energieminister Edison Lobao eine Störung im Wasserkraftwerk Itaipu an der Grenze zu Paraguay, des leistungsfähigsten Kraftwerks der Welt.</p>

<p><strong>BRÜSSEL</strong>: Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union wollen am 19. November über die neuen EU-Spitzenjobs entscheiden. Es geht um die Wahl des ersten ständigen EU-Ratspräsidenten sowie eines "Außenministers" der EU. Die Posten werden mit dem Reformvertrag von Lissabon geschaffen. </p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Stark bewölkt und örtlich Regen. Im Südwesten kurze Auflockerungen. Die Temperaturen liegen zwischen vier und neun Grad Celsius. </p>]]></description>
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   <itunes:keywords><![CDATA[Langsam gesprochene Nachrichten, Deutschkurse, Deutsch lernen]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:48:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Dienstag, 10. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>SAARBRÜCKEN</strong>: CDU-Landeschef Peter Müller ist wieder zum neuen Ministerpräsidenten des Saarlandes gewählt worden. Mit den Stimmen von CDU, FDP und Grünen wurde er zum ersten Regierungschef einer schwarz-gelb-grünen Landesregierung in Deutschland bestimmt. SPD und Linkspartei bilden die Opposition im Landtag von Saarbrücken. Der Linke-Fraktionschef und ehemalige Regierungschef Oskar Lafontaine war der Sitzung fern geblieben. Die Landesvorsitzenden von CDU, FDP und Grünen hatten am Vortag den Koalitionsvertrag unterzeichnet. Müller ist bereits seit 1999 Ministerpräsident. Seine bisher allein regierende CDU hatte bei der Landtagswahl Ende August herbe Verluste hinnehmen müssen.</p>

<p><strong>BRÜSSEL</strong>: Die Bundesregierung will die gestiegenen Staatsschulden ab dem Jahr 2011 bis 2013 entsprechend den Vorgaben der EU-Kommission abbauen. Das kündigte Finanzminister Wolfgang Schäuble bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel an. Zugleich sagte er, er halte den Schuldenabbau bei gleichzeitigen Steuersenkungen für möglich. Am kommenden Mittwoch will die EU-Kommission die Frist zum Schuldenabbau bis 2013 beschließen. Der Spielraum für Steuersenkungen in Deutschland wird damit geschmälert. Das deutsche Defizit liegt in diesem Jahr nach Kommissionsangaben bei 3,4 Prozent und dürfte im kommenden Jahr auf fünf Prozent steigen.</p>

<p><strong>BERLIN</strong>: Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt zur Stunde im Bundestag die erste Regierungserklärung seit ihrer Wiederwahl ab. Darin will sie die Schwerpunkte der neuen Koalition von Union und FDP für die nächsten vier Jahre darlegen. Mit Interesse wird erwartet, ob und wie sie zu dem schwelenden Steuerstreit quer durch das Regierungslager und zwischen Bund, Ländern und Gemeinden Stellung bezieht. Uneinig sind die schwarz-gelben Koalitionäre auch beim Umbau des Gesundheitswesens. Die SPD forderte, Merkel müsse in ihrer Erklärung auch zu der überraschenden Absage des Opel-Verkaufs durch die US-Konzernmutter General Motors Stellung beziehen. </p>

<p><strong>BERLIN</strong>: Deutschland hat den 20. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert. Zehntausende Menschen kamen zum Brandenburger Tor in Berlin, um mit mehr als 30 aktiven und ehemaligen Staats- und Regierungschefs das historische Ereignis zu würdigen. Bundeskanzlerin Angela Merkel nannte den Mauerfall eine der glücklichsten Stunden der deutschen und europäischen Geschichte. US-Präsident Barack Obama sagte in einer Videobotschaft, der 9. November 1989 sei eine deutliche Zurückweisung von Tyrannei und ein starkes Zeichen für die Freiheit gewesen. Optischer Höhepunkt der Feier war ein symbolischer Mauerfall. Mehr als 1.000 überdimensionale Domino-Steine aus Styropor fielen auf zwei Kilometern Länge zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor. </p>

<p><strong>SEOUL</strong>: Im Gelben Meer haben sich zwei Kriegsschiffe aus Nord- und Südkorea ein Feuergefecht geliefert. Wie ein Militärsprecher in Seoul mitteilte, griff ein südkoreanisches Kriegsschiff ein Patrouillenboot aus dem Norden an, nachdem dieses die Seegrenze überschritten und auch auf Warnschüsse nicht reagiert habe. Das nordkoreanische Schiff schoss zurück, wurde im Verlauf des Gefechts jedoch schwer beschädigt. Berichte über Tote oder Verletzte liegen bisher nicht vor. Der ungeklärte Verlauf der Grenze westlich der koreanischen Halbinsel hatte bereits 1999 und 2002 zu tödlichen Zwischenfällen auf See geführt.</p>

<p><strong>WASHINGTON</strong>: US-Präsident Barack Obama ist zu einem kurzfristig anberaumten Gespräch mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Begegnung hinter verschlossenen Türen stand der immer noch festgefahrene Nahost-Friedensprozess. Auch die beiderseitigen Beziehungen und das Thema Iran seien erörtert worden, verlautete nach dem Treffen aus dem Weißen Haus. In Israel haben die deutlichen Forderungen Obamas nach einem völligen Siedlungsstopp in den Palästinenser-Gebieten für Beunruhigung gesorgt. Netanjahu lehnt dies strikt ab. </p>

<p><strong>TOKIO</strong>: Japan hat Finanzhilfen für Afghanistan angekündigt. Innerhalb der nächsten fünf Jahre seien fünf Milliarden Dollar für den Aufbau der Polizei, die Landwirtschaft sowie für Infrastrukturprojekte geplant, teilte das Außenministerium in Tokio mit. Diese Unterstützung soll das militärische Engagement Japans im Afghanistan-Konflikt ersetzen. Derzeit betankt die japanische Marine im Indischen Ozean noch Schiffe der USA und anderer Nationen zur Unterstützung des Anti-Terror-Kampfes. Die neue Regierung in Tokio unter Ministerpräsident Yukio Hatoyama lehnt die Mission aber mit der Begründung ab, dass hierfür die Billigung der Vereinten Nationen fehle. </p>

<p><strong>BAGDAD</strong>: Im Irak soll am 21. Januar ein neues Parlament gewählt werden. Staatspräsident Dschalal Talabani und seine beiden Stellvertreter hätten einen entsprechenden Vorschlag bestätigt, teilte die Wahlkommission in Bagdad mit. Das neue Parlament werde insgesamt 323 Mandate umfassen. Derzeit sitzen 275 Abgeordnete in der irakischen Volksvertretung. Erst am Vortag hatte diese nach wochenlangem Streit zwischen Arabern und Kurden um die Erdöl-Stadt Kirkuk das neue Wahlgesetz verabschiedet.</p>

<p><strong>SAN SALVADOR</strong>: Nach dem Unwetter-Tod von mindestens 130 Menschen hat das Parlament im mittelamerikanischen El Salvador eine dreitägige Staatstrauer beschlossen. Mindestens 60 Menschen werden weiterhin in einer Kleinstadt etwa 50 Kilometer östlich von San Salvador vermisst. Nach dem verheerenden Durchzug des Hurrikans "Ida" sind nach Angaben der Vereinten Nationen etwa 10.000 Menschen im Land auf Lebensmittelhilfe angewiesen.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: In der Westhälfte stark bewölkt oder neblig-trüb und zeitweise Regen. Im Osten trocken bei Temperaturen zwischen drei und neun Grad Celsius.</p>]]></description>
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   <itunes:keywords><![CDATA[Langsam gesprochene Nachrichten, Deutschkurse, Deutsch lernen]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:42:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Montag, 9. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>BERLIN</strong>: Mit einem festlichen ökumenischen Gottesdienst in der Gethsemanekirche haben in der deutschen Hauptstadt die Feiern zum 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer begonnen. An dem Gottesdienst nahmen auch Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und internationale Gäste teil. Die Gethsemane-Kirche im Stadtteil Prenzlauer Berg war im Herbst 1989 ein Zentrum der Oppositionellen in der DDR. - Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Fall der Mauer vor 20 Jahren wird an diesem Montagabend ein Festakt vor dem Brandenburger Tor sein, zu dem neben mehreren hunderttausend Menschen aus dem In- und Ausland auch rund 30 Staats- und Regierungschef erwartet werden. - Nach den Worten von Kanzlerin Merkel ist die deutsche Einheit auch 20 Jahre nach Öffnung der innerdeutschen Grenzen noch nicht vollendet. Um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, müssten die struktuellen Unterschiede zwischen Ost und West abgebaut werden, sagte Merkel im ARD-Fernsehen. </p>

<p><strong>BERLIN</strong>: US-Außenministerin Hillary Clinton hat dazu aufgerufen, bei den Feiern zum 20. Jahrestags des Falls der Berliner Mauer den Blick nach vorn zu richten. Es gelte nun, die Mauern des 21. Jahrhunderts zu Fall zu bringen, sagte Clinton bei einer Veranstaltung des Atlantic Council in Berlin. Als größte internationale Herausforderungen bezeichnete die US-Außenministerin den Kampf gegen den Terrorismus, gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen sowie gegen den Klimawandel. - Clinton und Bundesaußenminister Guido Westerwelle erhielten vom Atlantic Council stellvertretend für das amerikanische und das deutsche Volk "Freiheitspreise" überreicht. - Der Council ist eine Organisation zur Föderung der transatlantischen Beziehungen. </p>

<p><strong>BERLIN</strong>: Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat die Aufnahme neuer Schulden für das von der schwarz-gelben Koalition geplante weitere Konjunkturpaket verteidigt. Die Entlastungen sollten die Nachfrage stützen, sagte Brüderle im deutschen Fernsehen. Dafür Kedite aufzunehmen, sei verantwortbar, so der FDP-Politiker. - Das Bundeskabinett will an diesem Montag das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz auf den Weg bringen. Es sieht die Erhöhung von Kindergeld und Kinderfreibetrag sowie Steuererleichterungen für Unternehmen, Erben und das Hotelgewerbe vor. </p>

<p><strong>RÜSSELSHEIM</strong>: General-Motors-Chef Fritz Henderson besucht an diesem Montag die Zentrale der deutschen GM-Tochter Opel in Rüsselsheim. Ein Opel-Sprecher bestätigte entsprechende Medienberichte. In den nächsten Tagen will die GM-Spitze ein Konzept zur Sanierung von Opel vorlegen. Parallel dazu sucht der US-Konzern nach einem Nachfolger für den scheidenden GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster. Nach einem Bericht der 'Frankfurter Rundschau' hat der Manager des Zulieferers Magna, Herbert Demel, gute Chancen, auf den Posten berufen zu werden.</p>

<p><strong>WASHINGTON</strong>: Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat das Ausland mitverantwortlich für die Korruption in seiner Regierung gemacht. Karsai sagte im US-Fernsehen, dass das viele Geld, das aus dem Ausland in sein Land fließe, eine bis dahin ungesehene Art von Korruption nach Afghanistan gebracht habe. Problematisch sei eine mangelnde Transparenz bei der Auftragsvergabe und die Korruption bei der Umsetzung von Projekten. Konkrete Beispiele nannte Karsai nicht. </p>

<p><strong>PESHAWAR</strong>: Bei einem Selbstmord-Anschlag in der pakistanischen Stadt Peshawar sind vier Menschen getötet worden, unter ihnen auch der Attentäter. Fünf weitere Personen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Der Mann zündete die Bombe bei einer Polizeikontrolle. Der Sprengsatz war in einer Fahrrad-Rikscha versteckt. - Islamische Extremisten haben in Pakistan in den vergangenen sechs Wochen zahlreiche Anschläge verübt. Dabei kamen mehr als 300 Menschen ums Leben. </p>

<p><strong>WASHINGTON</strong>: US-Präsident Barack Obama hat das irakische Parlament für die Verabschiedung eines neuen Wahlgesetzes gelobt. Die Einigung sei ein "Meilenstein" auf dem Weg zu einem dauerhaftem Frieden im Irak, sagte Obama. Außerdem erlaube es einen "verantwortungsvollen" Abzug der US-Truppen aus dem Land. Das irakische Parlament hatte nach wochenlangem Streit am Sonntag das Wahlgesetz für die Parlamentswahl im Januar beschlossen. Hauptstreitpunkt war der Machtkampf zwischen Turkmenen, Arabern und Kurden in der Stadt Kirkuk gewesen. Dieses Problem wurde gelöst, indem man den Turkmenen und Arabern aus der Stadt eine feste Zahl von Sitzen im Parlament zusagte. - Araber und Turkmenen wehren sich gegen Bestrebungen der Kurdenparteien, Kirkuk zu einem Teil des nordirakischen Autonomiegebietes der Kurden zu machen.</p>

<p><strong>CARACAS</strong>: Die Spannungen zwischen den beiden lateinamerikanischen Staaten Venezuela und Kolumbien spitzen sich zu. Der linksgerichtete venezolanische Präsident Hugo Chávez wies die Streitkräfte an, sich auf einen möglichen bewaffneten Konflikt mit dem Nachbarland vorzubereiten. Er reagierte damit auf ein Abkommen, das die kolumbianische Regierung mit den USA geschlossen hat. Es erlaubt US-Militärs den Zugang zu mehreren Armeestützpunkten Kolumbiens. Chavez sieht darin eine gezielte Aggression gegen sein Land. </p>

<p><strong>SAN SALVADOR</strong>: In El Salvador sind durch Überschwemmungen und Erdrutsche mindestens 124 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte Rettungskräfte und Freiwillige suchen nach Vermissten. Zuvor war Hurrikan "Ida" über Mittelamerika hinweg gezogen. El Salvadors Präsident Mauricio Funes rief den Notstand aus. gegenwärtig bewegt sich der Sturm über die Ölfelder im Golf von Mexiko in Richtung USA. Für die Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Florida wurde eine Hurrikan-Warnung ausgegeben. Louisiana rief vorsorglich den Notstand aus. </p>

<p><strong>JAKARTA</strong>: Bei Erdrutschen auf der indonesischen Insel Sulawesi sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Die Schlamm- und Gerölllawinen verschütteten etwa 20 Häuser außerhalb der Stadt Palopo. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst. - Auf der Insel Sumbawa starben bei einem Erdbeben mindestens zwei Menschen. Nach Medienangaben erschütterte ein Erdstoß der Stärke 6,7 die östlich von Bali gelegene Insel. </p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Meist bedeckt, teils trübe. Von Südosten in Richtung Nordsee vorankommender Regen. Im Nordwesten und Teilen Bayerns meist trocken. Tagestemperaturen zwei bis acht Grad Celsius.</p>
<p><em>Am Vormittag meldeten:</em></p>
<p>Hamburg: 7 Grad, bedeckt<br>Berlin und Dresden: 4 Grad, Nieseln<br>Köln/Bonn: 6 Grad, bedeckt<br>Frankfurt am Main: 6 Grad, leichter Regen<br>München: 4 Grad, nach Regen</p>]]></description>
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   <pubDate>Mon, 9 Nov 2009 13:51:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Sonntag, 8. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>WASHINGTON: </strong>Das US-Repräsentantenhaus hat der von Präsident Barack Obama vorangetriebenen Gesundheitsreform zugestimmt. Die Kammer billigte mit knapper Mehrheit und gegen den Widerstand der oppositionellen Republikaner das Projekt. Der Abstimmungserfolg bedeutet einen Etappensieg für Obama, da die Gesundheitsreform sein wichtigstes innenpolitisches Vorhaben ist. Obama will möglichst allen US-Bürgern den Zugang zu einer Krankenversicherung ermöglichen. Die Finanzierung soll über eine Art Reichensteuer für besonders vermögende US-Bürger gesichert werden. Zudem verpflichtet der Entwurf die Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter zu versichern. - Bis zur endgültigen Verabschiedung ist es jedoch noch ein langer Weg. Im Senat, in dem die Republikaner die Mehrheit haben, liegt ein eigener Entwurf zur Abstimmung vor. Wann es dort zur Abstimmung kommt, ist offen. 

<p><strong>PESHAWAR: </strong>Ein Selbstmordattentäter hat in der pakistanischen Stadt Peshawar nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Wie die Polizei mitteilte, sprengte sich der Mann vor dem Haus eines Bezirksbürgermeisters in die Luft, der eine Miliz gegen die radikal-islamischen Taliban aufgestellt hatte. - Die Großstadt Peshawar im Nordwesten Pakistans ist in den vergangenen Monaten mehrfach von Anschlägen erschüttert worden. Die Polizei vermutet, dass sie von islamistischen Taliban verübt wurden.</p>

<p><strong>TEL AVIV: </strong>Israels Präsident Schimon Peres hat den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas aufgerufen, seinen angekündigten Rückzug vom Amt noch einmal zu überdenken. Israel wolle einen wirklichen Frieden, das kommende Jahr könne die Unabhängigkeit für das palästinensiche Volk bringen, sagte Peres auf einer Kundgebung in Tel Aviv. Palästinenserpräsident Abbas hatte zuvor angekündigt, er werde sich bei den Wahlen im Januar nicht um eine weitere Amtszeit bewerben. Als Grund dafür nannte er den festgefahrenen Friedensprozess mit Israel.</p>

<p><strong>TOKIO: </strong>Wenige Tage vor dem Besuch von US-Präsident Barack Obama in Japan haben Tausende Menschen gegen amerikanische Militärstützpunkte auf der Insel Okinawa protestiert. Nach Angaben der Organisatoren nahmen mehr als 20.000 Menschen an der Kundgebung teil. Die Demonstranten forderten die ersatzlose Schließung einer Marinebasis in der Stadt Ginowan. Die USA wollen den Stützpunkt zwar aufgeben, planen aber auf der südjapanischen Insel eine neue Basis. In Japan sind derzeit fast 47.000 US-Soldaten stationiert.</p>

<p><strong>NEU DELHI: </strong>Trotz Protesten aus China hat der Dalai Lama im Nordosten Indiens nahe der tibetischen Grenze einen fünftägigen Besuch begonnen. Ziel der Reise ist im Bundesstaat Arunachal Pradesh ein buddhistisches Kloster. Der Besuch des geistigen Oberhaupts der Tibeter sorgt bei der chinesischen Regierung für Verstimmung, weil das Territorium in der östlichen Himalaya-Region von China beansprucht wird. Indien betont dagegen, dass der dort im Exil lebende Buddhist als Gast jeden Teil des Landes besuchen könne.</p>

<p><strong>BERLIN: </strong>Schon kurz vor dem eigentlichen Termin haben in der deutschen Hauptstadt erste Feiern zum Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren begonnen. Tausende Menschen strömten auf den Potsdamer Platz, wo eine symbolische Mauer aus tausend jeweils zweieinhalb Meter hohen Klötzen aufgestellt wurde. Sie sollen am Montag wie Dominosteine umfallen und an das Ende der Mauer erinnern. Zur zentralen Feier werden dann die Staats- und Regierungschefs aller EU-Länder sowie US-Außenministerin Hillary Clinton und der russische Präsident Dmitri Medwedew erwartet. In ihrer wöchentlichen Videobotschaft hatte Merkel die Rolle der DDR- Bürgerrechtler und der Kirchen am 9. November 1989 gewürdigt. Die Bürgerrechtler hätten durch ihr mutiges Eintreten für Freiheit und Demokratie ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die Maueröffnung möglich wurde.</p>

<p><strong>BERLIN: </strong>Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will die Infrastruktur im Westen Deutschlands vorantreiben. Die Konzentration auf Ostdeutschland sei aus Solidarität 20 Jahre lang richtig gewesen. Jetzt aber gebe es im Westen erheblichen Nachholbedarf bei Straße und Schiene, sagte er der "Welt am Sonntag". Eine Privatisierung der Bahn will Ramsauer aber zunächst nicht vorantreiben. Er stehe dafür, dass Schienennetz und Infrastruktur der Bahn dauerhaft in der Hand des Bundes bleiben.</p>

<p><strong>RÜSSELSHEIM: </strong>Der Gesamtbetriebsratschef von Opel, Klaus Franz, unterstützt mögliche Überlegungen beim Mutterkonzern General Motors (GM), einen Deutschen zum Chef des Konzerns in Europa zu ernennen. Ein neuer Verantwortlicher bei Opel müsse von außen kommen und Europäer mit Teamgeist sein, forderte Franz. In Medienberichten war unter Berufung auf GM-Kreise über Nachfolgemodelle spekuliert worden. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle warnte derweil den US-Autobauer, bei der Sanierung von Opel grundsätzlich auf Hilfe aus dem Deutschlandfonds zu setzen. Sollte GM einen Antrag auf Staatshilfen stellen, gälten die gleichen Kriterien wie für alle anderen Unternehmen. &shy;Konzernchef Fritz Henderson wird kommende Woche zu Sondierungsgesprächen in der Rüsselsheimer Opel-Zentrale erwartet.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: </strong>Häufig dicht bewölkt oder trübe, örtlich auch ganztägig neblig. Höchstwerte zwischen vier und zehn Grad.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Langsam gesprochene Nachrichten, Deutschkurse, Deutsch lernen]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Sun, 8 Nov 2009 15:33:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Samstag, 7. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>BERLIN: </strong>Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat den von einem deutschen Oberst angeordneten tödlichen Luftangriff in Afghanistan als angemessen bezeichnet. Nach dem Studium des NATO-Berichts zu dem Angriff auf zwei Tanklastwagen bei Kundus teile er damit die Einschätzung von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan, sagte zu Guttenberg. Zugleich räumte er ein, dass der NATO-Bericht Verfahrensfehler in der Bundeswehr festgestellt habe. Nach den Worten des FDP-Politikers Jörg van Essen will die Bundesregierung in Potsdam rasch eine zentrale Gerichtsbarkeit für Bundeswehrsoldaten aufbauen. Die Soldaten erwarteten zu Recht, dass Richter und Staatsanwälte über Spezialwissen verfügten, sagte er der “Neuen Osnabrücker Zeitung“. 

<p><strong>KABUL: </strong>Die Führung in Afghanistan hat Vorwürfe des Westens gegen Präsident Hamid Karsai zurückgewiesen, dieser unternehme nicht genug gegen die Korruption. Diese Vorhaltungen verletzten die Souveränität des Landes und widersprächen den anerkannten internationalen Normen, verlautete vom Außenministerium in Kabul. In den vergangenen Tagen hatten unter anderem US-Präsident Barack Obama, der britische Regierungschef Gordon Brown und zuletzt auch der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen von Karsai verlangt, härter gegen Vetternwirtschaft vorzugehen. Nach Einschätzung der Organisation "Transparency International" gehört Afghanistan weltweit zu den fünf Ländern mit den größten Korruptionsproblemen. Auch Präsident Karsai hatte dies zum Beginn seiner zweiten Amtszeit eingestanden.</p>

<p><strong>TORONTO: </strong>Kanada bereitet den Abzug seiner Truppen aus Afghanistan vor. Die Soldaten sollen das Land einem Parlamentsbeschluss zufolge bis Ende 2011 verlassen haben. Eine Militärsprecherin sagte, der Generalstabschef habe den Beginn des Abzugs von 2.800 Soldaten aus dem Süden Afghanistans angeordnet.</p>

<p><strong>BRÜSSEL: </strong>Die EU-Kommission will Pläne von Bundesregierung und Ländern verhindern, Staatshilfe für General Motors und Opel nur beim Erhalt aller deutschen Werke zu gewähren. Der Sprecher der zuständigen EU-Kommissarin Neelie Kroes erklärte der "Berliner Zeitung", es bestehe kein Zweifel daran, dass Staatshilfe, die an die Bedingung des Arbeitsplatzerhalts in Deutschland geknüpft werde, von der Kommission nicht akzeptiert werde. Indessen bekräftigte der hessische Ministerpräsident Roland Koch nochmals, er werde mögliche längerfristige Staatshilfen für den Opel-Mutterkonzern General Motors an weitreichende Bedingungen knüpfen. - Allein im Opel-Stammwerk im hessischen Rüsselsheim sind mehr als 15.000 Menschen beschäftigt, insgesamt hat Opel rund 25.000 Mitarbeiter in Deutschland.</p>

<p><strong>NEW YORK: </strong>Die Pleitewelle bei US-Banken ebbt nicht ab. Die staatliche Einlagensicherung bestätigte jetzt die Schließung von fünf Regionalbanken in mehreren Bundesstaaten. Die United Commercial Bank in San Francisco mit Gesamtaktiva in Höhe von gut 11 Milliarden Dollar war dabei die größte Insolvenz. Die anderen betroffenen Geldinstitute waren wesentlich kleiner. Bislang mussten in diesem Jahr in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise 120 US-Kreditinstitute aufgeben. Ein Ende des Bankensterbens ist nicht abzusehen. </p>

<p><strong>ST. ANDREWS: </strong>Die führenden Wirtschaftsnationen ringen weiter um ein Klimaschutzpaket. Die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer beraten seit Freitag im schottischen St. Andrews unter anderem über die Finanzierung weltweiter Maßnahmen zum Klimaschutz. Anwesende Diplomaten konnten bislang über keine erkennbaren Fortschritte berichten.</p>

<p><strong>ADDIS ABEBA: </strong>Die Konfliktparteien in Madagaskar haben ein Abkommen zur Beilegung der Staatskrise in dem Inselstaat im Indischen Ozean unterzeichnet. Nach Angaben der Vereinten Nationen einigten sich die Beteiligten dabei in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba auf Details einer Übergangsregierung der nationalen Einheit. Dieser sollen Vertreter aller wichtigen politischen Gruppierungen angehören. Danach wird Interimspräsident Andry Rajoelina bis zu der Ende 2010 geplanten Wahl im Amt bleiben. Er erhält allerdings zwei Vize-Präsidenten zur Seite gestellt, die aus dem Lager des im März gestürzten Präsidenten Marc Ravalomanana stammen. Rajoelina hatte Ravalomanana Mitte März mit Hilfe der Armee entmachtet und sich selbst zum Übergangspräsidenten ausrufen lassen.</p>

<p><strong>BEIRUT: </strong>Im Libanon deutet sich ein Ende der politischen Krise an. Fünf Monate nach der Parlamentswahl hat die schiitische Hisbollah nach eigenen Angaben der Bildung einer neuen Regierung der nationalen Einheit zugestimmt. Ähnliches gelte auch für andere Oppositionsparteien, verlautete nach langen und zähen Verhandlungen in Beirut. Der Libanon wartet seit Anfang Juni auf ein neues Kabinett. Aus der Wahl war das pro-westliche Lager um Saad Hariri als Sieger hervorgegangen. Seitdem bemühte sich der Sohn des ermordeten Oppositionsführers Rafik Hariri vergeblich um eine Regierung.</p>

<p><strong>ORLANDO: </strong>In den USA löst ein weiterer Amoklauf Betroffenheit aus. In Florida hat ein Mann offenbar aus Wut über seine mehr als zwei Jahre zurückliegende Entlassung in seiner Exfirma um sich geschossen. Nach Angaben der Polizei in Orlando wurde ein Mensch getötet, fünf weitere sind verletzt. Der 40-jährige Täter konnte nach kurzer Flucht festgenommen werden. Die Schießerei erfolgte nur einen Tag nach dem blutigen Amoklauf auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas. Dort hatte ein Militärpsychiater aus noch ungeklärten Motiven 13 Menschen erschossen und 30 weitere verletzt. Die Armee will nun auf allen amerikanischen Stützpunkten die Sicherheitsvorkehrungen verbessern. </p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: </strong>Nach Nebelauflösung im Osten und Südosten freundlich, im Westen Deutschlands dagegen stark bewölkt und regnerisch. Höchstwerte zwischen fünf und elf Grad.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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   <pubDate>Sun, 8 Nov 2009 15:27:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Freitag, 6. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>DRESDEN: </strong>Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe soll sich mit den möglichen strafrechtlichen Konsequenzen des von einem deutschen Oberst angeordneten Luftangriffs in Nordafghanistan beschäftigen. Die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden verwies das laufende Ermittlungsverfahren an die obersten Ermittler. Als Grund wurde angegeben, dass in Afghanistan ein bewaffneter Konflikt im Sinne des Völkerstrafgesetzbuchs vorliegen könnte, mit dem die Entscheidung von Oberst Georg Klein im Zusammenhang gestanden haben könne. Sollte dies so sein, würde dies nicht nur zur Anwendung des Völkerstrafgesetzbuches führen, sondern auch zu den Regeln des humanitären Völkerrechts, hieß es in Dresden. Dann könnte auch dieser Militäreinsatz innerhalb des Mandats der Vereinten Nationen grundsätzlich gerechtfertigt gewesen sein. -- Klein hatte als ISAF-Kommandeur in Kundus am 4. September die Bombardierung zweier von Taliban entführter Tanklaster durch US-Kampfflugzeuge veranlasst. Dabei kamen auch Zivilisten ums Leben. 

<p><strong>RÜSSELSHEIM: </strong>Die Belegschaft des deutschen Autobauers Opel läuft Sturm gegen den Verbleib beim US-Mutterkonzern General Motors. Die IG Metall will die Proteste gegen GM ausdehnen. Am Donnerstag hatten bereits tausende von Opel-Mitarbeitern an den vier deutschen Standorten gegen die Entscheidung protestiert, Opel nicht an den Zulieferer Magna und die russische Sberbank zu verkaufen und stattdessen in Eigenregie zu sanieren. Der Bund und die betroffenen Bundesländer forderten nach einem Krisentreffen von GM umgehend ein klares Konzept zur Rettung der deutschen Opel-Werke. -- GM-Chef Fritz Henderson kündigte an, das Opel-Management werde umgebildet. Zugleich räumte er ein, dass die Beziehungen zu Opel durch den langen Entscheidungsprozess - so wörtlich - "gestört" seien.</p>


<p><strong>HOUSTON: </strong>Ein Militärpsychiater hat auf dem größten US-Armeestützpunkt ein Blutbad angerichtet. In Fort Hood in Texas erschoss der Offizier Nidal Malik Hasan zwölf Soldaten, 31 wurden verletzt, bevor er selbst schwer getroffen wurde. Das Motiv des 39-jährigen Muslims palästinensischer Herkunft aus Virginia war zunächst unklar. Ende November sollte er offenbar im Irak eingesetzt werden. Zudem soll er sich über Mobbing beklagt haben und wollte den Dienst quittieren. -- Präsident Barack Obama sagte, es sei schwer genug, Soldaten bei Kämpfen im Ausland zu verlieren. Um so schrecklicher sei es, dass sie auf einem Stützpunkt auf amerikanischem Boden unter Beschuss kämen. - Die islamische Vereinigung CAIR verurteilte die Bluttat. Sie zeigte sich gleichzeitig besorgt über mögliche Vergeltungsaktionen gegen Muslime in den USA.</p>
<p><strong>TEGUCIGALPA: </strong>Im Machtkampf in Honduras ist auch der jüngste Vermittlungsversuch gescheitert. Übergangspräsident Roberto Micheletti hatte zwar wie geplant sein Kabinett aufgelöst. Dann rief er die vereinbarte "Regierung der nationalen Einheit und Versöhnung" aber ohne Mitwirkung seines Rivalen, des gestürzten Staatsoberhaupts Manuel Zelaya aus. Sie repräsentiere ein Spektrum von Parteien und Bürgerorganisationen, verteidigte sich Micheletti. Führen sollte diese Regierung nach dem vergangene Woche erzielten Kompromiss eigentlich Zelaya, und zwar bis zur Wahl eines neuen Präsidenten Ende November. Zelaya ließ jetzt erklären, diese Vereinbarung sei hinfällig. Man werde auch die Ergebnisse der kommenden Präsidentenwahl nicht anerkennen. </p>

<p><strong>HARARE: </strong>Der simbabwische Ministerpräsident Morgan Tsvangirai hat seinen Boykott der Einheitsregierung beendet. Er gebe Präsident Robert Mugabe 30 Tage Zeit, die noch strittigen Vereinbarungen zur Teilung der Macht umzusetzen, teilte Tsvangirai nach der Rückkehr von einem Krisengipfel der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) in Mosambik mit. Er und die Minister seiner Bewegung des Demokratischen Wandels (MDC) waren drei Wochen lang den Kabinettssitzungen ferngeblieben. Unmittelbarer Auslöser für den Boykott war die Festnahme eines engen Vertrauten unter Terrorismusverdacht gewesen. --- Tsvangirai und sein Rivale Mugabe hatten die Einheitsregierung im Februar auf Drängen der SADC gebildet. </p>

<p><strong>NEW YORK: </strong>Die UN-Vollversammlung hat Israelis und Palästinenser aufgefordert, die Vorwürfe wegen Kriegsverbrechen während der israelischen Offensive im Gazastreifen zu untersuchen. Eine entsprechende Resolution verabschiedete das Gremium mit 114 gegen 18 Stimmen. Mit Nein stimmten auch Deutschland, Israel und die USA. In der Entschließung wird der Weltsicherheitsrat zum Handeln aufgerufen, falls beide Seiten nicht innerhalb von drei Monaten mit einer glaubwürdigen Untersuchung beginnen sollten. Die Vollversammlung billigte zudem den UN-Bericht zur Gaza-Offensive Israels im vergangenen Winter. In dem sogenannten Goldstone-Bericht wird beiden Seiten Kriegsverbrechen vorgeworfen, Israel weist ihn jedoch als unausgewogen zurück. Bei der Militäraktion waren 1.400 Palästinenser und zehn Israelis getötet worden.</p>

<p><strong>WASHINGTON: </strong>Bei seinem Antrittsbesuch in den USA hat sich Bundesaußenminister Guido Westerwelle für einen neuen Anlauf bei der atomaren Abrüstung eingesetzt. Der weltweite Abbau der Waffenarsenale könne aber nur in enger Abstimmung mit den Partnern erfolgen, sagte Westerwelle nach einem Gespräch mit US-Außenministerin Hillary Clinton in Washington. Clinton bedankte sich für den deutschen Afghanistan-Einsatz. Sie schätze das Engagement der Bundeswehrsoldaten, die für den Frieden in Afghanistan arbeiteten.</p>


<p><strong>MÜNCHEN: </strong>Der insolvente Modehersteller Escada wird von der Familie des indischen Stahlproduzenten Lakshmi Mittal übernommen. Der Kaufvertrag mit der Schwiegertochter des Unternehmers, Megha Mittal, sei unterzeichnet worden, teilte Escada in München mit. Mit der Transaktion gehe der Geschäftsbetrieb der Unternehmensgruppe mit Markenrechten, Produktionsstätten und Mitarbeitern auf die neue Besitzerin über. Der einst größte deutsche Luxusmodenhersteller hatte im August nach jahrelangem Niedergang Insolvenz angemeldet. Derzeit hat er weltweit noch 2.200 Beschäftigte. </p>


<p><strong>NEW YORK: </strong>Der angeschlagene US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae hat im dritten Quartal erneut hohe Verluste geschrieben. Unter dem Strich habe ein Fehlbetrag von 18,9 Milliarden Dollar gestanden, teilte das staatlich kontrollierte Institut mit. Deshalb will Fannie Mae den Staat abermals um finanzielle Unterstützung in Höhe von 15 Milliarden Dollar bitten. Damit würden die Hilfen der US-Regierung auf insgesamt knapp 71 Milliarden Dollar anwachsen. Der größte Hypothekenfinanzierer der USA wie auch der Schwesterkonzern Freddie Mac konnten 2008 nur durch staatliche Hilfe vor dem Kollaps bewahrt worden. - Fannie Mae und Freddie Mac stehen hinter etwa jedem zweiten Immobilienkredit in den USA. </p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: </strong>In der Südosthälfte zum Teil freundlich. Sonst meist stark bewölkt mit etwas Nieselregen. Höchstwerte sieben bis zwölf Grad. </p>
<p>Zuletzt meldeten:</p>
<p>Hamburg: 8 Grad, dunstig;</p>
<p>Berlin: 7 Grad, stark bewölkt;</p>
<p>Dresden: 4 Grad, fast wolkenlos;</p>
<p>Köln/Bonn: 8 Grad, bewölkt;</p>
<p>Frankfurt am Main: 8 Grad, stark bewölkt und</p>
<p>München: 4 Grad, wolkig.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Langsam gesprochene Nachrichten, Deutschkurse, Deutsch lernen]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Sun, 8 Nov 2009 15:08:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Donnerstag, 5. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>RÜSSELSHEIM</strong>: Nach dem Rückzieher des US-Autokonzerns General Motors vom Verkauf der deutschen Tochter Opel machen deren Beschäftigte mit Großdemonstrationen gegen die Entscheidung mobil. Massenproteste gegen drohende Werksschließungen und den Verlust tausender Arbeitsplätze sind für alle vier deutschen Standorte in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern angekündigt. Am morgigen Freitag sollen nach dem Willen der Betriebsräte europaweit Kundgebungen stattfinden. In Deutschland arbeiten mehr als 25.000 Menschen für Opel. Über die Pläne des GM-Mutterkonzerns ist bisher wenig bekannt. Etwa 10.000 der insgesamt 50.000 Arbeitsplätze in Europa wolle man streichen, verlautete zuletzt aus Detroit.</p>


<p><strong>LEIPZIG</strong>: Wegen eines international viel kritisierten Luftangriffes auf entführte Tanklastwagen im nordafghanischen Kundus wird nach Presseinformationen ein Strafverfahren gegen den verantwortlichen deutschen Oberst immer wahrscheinlicher. Die "Leipziger Volkszeitung" und die "Mitteldeutsche Zeitung" berichten übereinstimmend von Ermittlungen der Dresdner Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung von Zivilisten. Auch der neue CSU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gehe zunehmend auf Distanz zu seinem CDU-Vorgänger Franz-Josef Jung und Generalinspekteur Wolfgang Scheiderhahn, die den deutschen Offizier öffentlich verteidigt hatten, heißt es. Ein geheimer Untersuchungsbericht der NATO wirft diesem vor, gegen militärische Einsatzregeln verstoßen zu haben.</p>


<p><strong>KABUL</strong>: Eine Woche nach dem Anschlag auf ein UN-Gästehaus in Kabul bringen die Vereinten Nationen vorübergehend 600 ihrer internationalen Mitarbeiter an sichereren Orten unter, die meisten außerhalb des Landes. UN-Sprecher teilten mit, die Evakuierung etwa der Hälfte des ausländischen UN-Personals sei zunächst für mehrere Wochen geplant. Die Entscheidung gilt als Rückschlag für die Bemühungen des Westens, Afghanistan zu stabilisieren. Der Leiter der UN-Mission, Kai Eide, betonte aber, von einem Abzug könne keine Rede sein. --- Ende Oktober waren bei dem schweren Anschlag auch fünf UN-Mitarbeiter getötet worden. Es war der folgenschwerste Angriff auf eine UN-Einrichtung in dem rund 50-jährigen Engagement der Weltorganisation am Hindukusch.</p>


<p><strong>NAIROBI</strong>: Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC), Luis Moreno-Ocampo, ist in Kenia eingetroffen, um mit der politischen Führung über die Bestrafung der Hintermänner der Unruhen von 2008 zu verhandeln. Geplant waren unter anderem Treffen mit Vertretern der Einheitsregierung der früheren Rivalen, Präsident Mwai Kibaki und Ministerpräsident Raila Odinga. Nach der Gewaltwelle mit mehr als 1.300 Toten war bei Versöhnungsgesprächen ein Sondertribunal angekündigt worden, das vom Parlament aber mehrfach vertagt wurde. Der Krisenvermittler Kofi Annan hatte Moreno-Ocampo im Juli eine Liste mit Hauptverdächtigen für die Gewaltakte übergeben, auf der Spitzenpolitiker aus den Lagern Kibakis und Odingas, Minister, Abgeordnete und einflussreiche Geschäftsleute stehen sollen. </p>


<p><strong>RANGUN</strong>/ <strong>BANGKOK</strong>: Regierungsvertreter haben die Bereitschaft der USA bekräftigt, die Beziehungen zu Birma zu verbessern, eine Aufhebung der Sanktionen aber von einer Demokratisierung abhängig gemacht. Man stehe noch ganz am Anfang, verlautete von den beiden US-Gesandten nach Gesprächen mit der birmanischen Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi in einem Luxushotel in Rangun und einem Treffen mit Ministerpräsident Thein Sein. Washington warte nun ab, wie die Militärjunta reagiere, erläuterten der für Ostasien zuständige US-Außenstaatssekretär Kurt Campbell und sein Stellvertreter Scott Marciel im Anschluss bei einem Forum im benachbarten Thailand. - Bei ihrer zweitägigen "Erkundungsmission" handelte es sich um den hochrangigsten offiziellen US-Besuch in Birma seit 1995. Das US-Außenministerium sprach von der "Vorbereitung eines Dialogs" </p>


<p><strong>HANOI</strong>: In Vietnam ist die Zahl der Todesopfer durch den Tropensturm "Mirinae" auf mindestens 99 gestiegen. Zudem würden noch mehr als 20 Personen vermisst, teilten die Behörden mit. --- Der Sturm hatte Anfang der Woche zu schweren Überschwemmungen in den Provinzen in der Mitte Vietnams geführt. </p>


<p><strong>PASSAU</strong>: Die neue Bundesregierung hat die Pläne für eine Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen wiederbelebt. CSU-Verkehrsminister Peter Ramsauer kündigte in der "Passauer Neuen Presse" eine Kommission zur Prüfung aller Möglichkeiten an. Eine höhere Maut für Lastwagen schloss er in der laufenden Legislaturperiode aus. Unterstützung für seinen Vorstoß erhielt Ramsauer vom designierten CDU-Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg, Stefan Mappus.</p>


<p><strong>HAMBURG</strong>: Der Otto-Versand übernimmt nach eigenen Angaben ab sofort das Russland-Geschäft des insolventen Konkurrenten Quelle. Das in einem offenen Bieterverfahren gegen zahlreiche Konkurrenten erworbene Paket umfasse darüber hinaus die Markenrechte für Russland, Deutschland und weitere mittel- und osteuropäische Länder sowie die Nutzung der meisten Internetseiten, hieß es aus Hamburg. Quelle-Russland beschäftigt 280 Mitarbeiter. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.</p>


<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Wechselnd bis stark bewölkt. Gelegentlich Regen, vor allem im Westen und Nordwesten. Höchstwerte sieben bis zwölf Grad.</p>

<p><strong>Zuletzt meldeten:</strong></p>

<p>Hamburg: 7 Grad, stark bewölkt;</p>
<p>Berlin: 6 Grad, regnerisch;</p>
<p>Dresden: 6 Grad, wolkig;</p>
<p>Köln/Bonn: 8 Grad, wolkig;</p>
<p>Frankfurt am Main: 8 Grad, stark bewölkt und</p>
<p>München: 5 Grad, leicht bewölkt.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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   <pubDate>Thu, 5 Nov 2009 11:34:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Mittwoch, 4. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>DETROIT</strong>: Der monatelange Übernahme-Poker um den Autobauer Opel ist mit einem Paukenschlag beendet worden: Der Verwaltungsrat des US-Konzerns General Motors entschied, die deutsche Tochter nicht wie geplant an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna und die russische Sberbank zu verkaufen. Zur Begründung verwies GM-Chef Fritz Henderson in Detroit auf zuletzt bessere Geschäfte sowie die technische Bedeutung von Opel für die künftige weltweite Strategie seines Unternehmens. General Motors kündigte an, in Kürze einen Sanierungsplan im Umfang von drei Milliarden Euro vorzulegen. Die europäischen Länder mit Opel-Standorten bat Henderson um finanzielle Unterstützung. Die US-Regierung ließ verlauten, sie sei an der Entscheidung trotz einer Mehrheitsbeteiligung von 60 Prozent an GM nicht beteiligt gewesen.</p>


<p><strong>BERLIN</strong>: Die deutsche Regierung hat die amerikanische Absage des von ihr unterstützen Opel-Verkaufes kritisiert. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle nannte die Entscheidung von General Motors "inakzeptabel". Gleichzeitig forderte er die staatliche Überbrückungshilfe für den angeschlagenen Autobauer von 1,5 Milliarden Euro bis zum Monatsende zurück. Auch Ministerpräsidenten in Ländern mit Opel-Standorten zeigten sich verärgert. Der Betriebsrat zog alle Zugeständnisse der Belegschaft zur Sanierung des Unternehmens zurück und rief zu europaweiten Warnstreiks auf. Als "fantastisch" für britische Arbeitsplätze feierten dagegen Gewerkschafter auf der Insel die Entscheidung von General Motors. </p>


<p><strong>TEHERAN</strong>: Am 30. Jahrestag des Geiseldramas an der US-Botschaft in Teheran ist die iranische Polizei mit Tränengas gegen oppositionelle Demonstranten vorgegangen. Während wie zum Jahrestag üblich tausende regierungstreue Iraner gegen die USA demonstrierten, protestierten am Rande der offiziellen Aktionen Oppositionsanhänger gegen die umstrittene Wiederwahl von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Juni. Nach Angaben von Augenzeugen wurden mehrere regierungskritische Demonstranten festgenommen. Die Behörden hatten der Opposition jede Kundgebung zum Jahrestag verboten und ein entschlossenes Vorgehen der Polizei angedroht. - Am 4. November 1979 hatten iranische Studenten die US-Botschaft in Teheran besetzt und die Mitarbeiter 444 Tage als Geiseln genommen. Die USA unterhalten seither keine diplomatischen Beziehungen mehr zu Teheran. </p>


<p><strong>LONDON</strong>: Im Süden Afghanistans hat ein Polizist fünf britische Soldaten erschossen. Wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte, ereignete sich der Zwischenfall an einem Kontrollpunkt in der Provinz Helmand. Der Polizist habe ohne Vorwarnung das Feuer eröffnet, bevor einer der Soldaten habe reagieren können. Nach Angaben eines Armeesprechers waren die Soldaten mit der Ausbildung der afghanischen Polizei betraut und in dem Kontrollpunkt seit längerer Zeit eingesetzt.</p>


<p><strong>BERLIN</strong>: Die FDP will die zum Ende des Jahres auslaufende Altersteilzeit-Regelung durch eine Rentenreform ersetzen. Wie der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Heinrich Kolb, der "Bild"-Zeitung sagte, soll sich künftig jeder Arbeitnehmer ab 60 Jahren für eine Teil- oder Vollrente entscheiden können. Zudem müssten Rentner soviel hinzuverdienen können, wie sie wollten.</p>


<p><strong>DÜSSELDORF</strong>: Vier Wochen nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages werden Union und FDP nach Informationen der "Rheinischen Post" ihren anhaltenden Streit über Steuer- und Gesundheitspolitik auf einer Kabinettsklausur diskutieren. Wie das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin berichtet, treffen sich dazu die Spitzen der Koalition am 18. und 19. November zu einer zweitägigen Tagung auf Schloss Meseberg, dem Gästehaus der Bundesregierung.</p>


<p><strong>TEHERAN</strong>: Bei einem Erdbeben der Stärke 4,9 sind im Iran mehr als 260 Menschen verletzt worden. Wie staatliche Medien berichteten, rannten die Bewohner der südiranischen Hafenstadt Bandar Abbas in Panik auf die Straßen, als die Erde bebte. Strom- und Telefonleitungen waren unterbrochen. </p>


<p><strong>TOKIO</strong>: Der weltgrößte Autobauer Toyota steigt zum Ende der Grand Prix-Rennsaison aus der Formel 1 aus. Der Konzern erwarte das zweite Jahr in Folge rote Bilanzzahlen und habe diesen Schritt aus Kostengründen beschlossen, verlautete offiziell in Tokio. Erst am Montag hatte der weltgrößte Reifenkonzern Bridgestone seinen Abschied von der Formel 1 zum Ende der kommenden Saison bekanntgegeben. </p>


<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Nur kurze Auflockerungen und immer wieder Schauer. Die Höchstwerte reichen von drei Grad an der Küste bis 13 Grad im Südwesten.</p>

<p><strong>Zuletzt meldeten bei durchweg regnerischem Himmel:</strong></p>

<p>Hamburg: 5 Grad, </p>

<p>Berlin: 1 Grad,</p>
<p>Dresden: 4 Grad, </p>
<p>Köln/Bonn: 7 Grad, </p>
<p>Frankfurt am Main: 9 Grad, </p>
<p>München: 8 Grad.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Deutsch lernen, deutsch kurs, langsame nachrichten]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 4 Nov 2009 12:27:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Dienstag, 3. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>PRAG</strong>: Das tschechische Verfassungsgericht hat den Lissabon-Vertrag der Europäischen Union für vereinbar mit nationalem Recht erklärt. Damit ist der Weg für ein europaweites Inkrafttreten des Grundlagenabkommens frei. Tschechien hat als einziger der 27 EU-Staaten den Reformvertrag noch nicht gebilligt. Präsident Vaclav Klaus signalisierte zuletzt, die Ratifikationsurkunde zu unterzeichnen, wenn das Gericht den Vertrag gutheißt. Gegen diesen hatten insgesamt 17 EU-kritische Senatsabgeordnete geklagt, weil sie die Souveränität Tschechiens zu stark beschränkt sahen. 

<p><strong>BERLIN</strong>: Der neue CSU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat erstmals "kriegsähnliche Zustände" in Teilen Afghanistans eingeräumt. Sein Vorgänger Franz-Josef Jung hatte diesen Begriff im Zusammenhang mit dem Bundeswehr-Einsatz am Hindukusch aus rechtlichen Gründen strikt vermieden. Zumindest in der Empfindung nicht nur der deutschen Soldaten führten die radikal-moslemischen Taliban einen Krieg gegen die internationale Gemeinschaft, sagte Guttenberg jetzt der "Bild"-Zeitung. Aus den Reihen der FDP wurde inzwischen bestätigt, dass die neue Bundesregierung die Zahl der Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan zunächst unverändert lassen will. Über eine international verlangte Aufstockung werde erst nach einer Konferenz Anfang nächsten Jahres entschieden. </p>

<p><strong>KABUL</strong>: Der im Amt bestätigte afghanische Präsident Hamid Karsai hat die Bildung einer Regierung der "nationalen Einheit" angekündigt. Sein neues Kabinett werde Vertreter aller ethnischen Gruppen und politischen Lager des Landes umfassen, sagte Karsai in Kabul. Ob der Regierung auch sein politischer Rivale, Ex-Außenminister Abdullah Abdullah, angehören wird, ließ der Staatschef allerdings offen. Er sicherte ferner einen verschärften Kampf gegen die Korruption in Regierung und Verwaltung zu. Dazu hatte ihn US-Präsident Barack Obama ausdrücklich aufgefordert. </p>

<p><strong>PJÖNGJANG</strong>: Nordkorea hat nach eigenen Angaben die Aufbereitung abgebrannter Kernbrennstäbe abgeschlossen, wodurch Plutonium für Atomwaffen erzeugt werden kann. Nach Meldungen der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA wurden in der Atomanlage Yongbyon insgesamt 8000 Brennstäbe aufbereitet. Damit verfügt der kommunistische Staat nach Experteneinschätzung über genügend Plutonium, um mindestens eine Atombombe bauen zu können. </p>


<p><strong>MOSKAU</strong>: Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin hat die Europäische Union aufgefordert, die Ukraine beim Transit von russischem Gas Richtung Westen finanziell zu unterstützen. Dafür müsse die EU umgerechnet mindestens eine Milliarde Dollar geben, sagte Putin nach einem Treffen mit dem dänischen Regierungschef Lars Rasmussen in Moskau. Russland seinerseits habe der Ukraine bereits 2,5 Milliarden Dollar für den Gastransit gezahlt. Putin warnte erneut vor möglichen Engpässen bei der Gasversorgung der europäischen Verbraucher. Grund seien die Zahlungsprobleme der Ukraine, die das wichtigste Transitland für die Lieferungen ist. - Nach Berichten russischer Medien muss das Nachbarland allein für Oktober noch etwa 500 Millionen Dollar überweisen. </p>

<p><strong>DEN HAAG</strong>: Der frühere bosnische Serbenführer Radovan Karadzic will an diesem Dienstag erstmals seit Beginn seines Prozesses vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal erscheinen. Dies teilten Karadzics Rechtsberater mit. Der 64-Jährige hatte das Verfahren bislang mit der Begründung boykottiert, ihm sei nicht genügend Zeit für das Aktenstudium gegeben worden. Karadzic wird unter anderem vorgeworfen, die Massaker an bis zu 8000 muslimischen Männern und Jungen 1995 in Srebrenica angeordnet zu haben. </p>

<p><strong>WASHINGTON</strong>: Knapp eine Woche nach Beginn ihrer zweiten Amtszeit ist Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gesprächen in die USA geflogen. In Washington wird die Kanzlerin an diesem Dienstag eine Rede vor beiden Häusern des Kongresses halten. Als einziger Kanzler hatte diese Ehre vor ihr Konrad Adenauer 1957. Merkel will 20 Jahre nach dem Mauerfall den USA auch für die Unterstützung bei der deutschen Wiedervereinigung danken. Zuvor kommt die Kanzlerin im Weißen Haus mit Präsident Barack Obama zusammen. Bei dem Meinungsaustausch geht es vor allem um den Klimaschutz, die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie um internationale Krisenherde wie Afghanistan und den Nahen Osten. </p>

<p><strong>BERLIN</strong>: Die finanziellen Spielräume für Steuersenkungen könnten geringer ausfallen als von Union und FDP erhofft. In der Vorlage für die Steuerschätzung geht das Finanzministerium laut Medienberichten für das laufende Jahr von gesamtstaatlichen Einnahmen von 523 Milliarden Euro aus. Dies wären gut vier Milliarden Euro weniger als noch im Mai vorausgesagt. Für das nächste Jahr rechnet das Ministerium damit, dass Bund, Länder und Gemeinden lediglich 1,5 Milliarden Euro mehr Steuern einnehmen werden als erwartet. Der Arbeitskreis Steuerschätzung beginnt an diesem Dienstag in Hamburg seine dreitägige Arbeit an der neuen Prognose für die staatlichen Einnahmen. </p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Meist bewölkt und regnerisch. Vom Rheinland bis zur Nordsee vorübergehend auch heitere Abschnitte. Höchstwerte zwischen vier und zwölf Grad.</p>
<p>Zuletzt meldeten:</p>
<p>Hamburg: 9 Grad, stark bewölkt;<br>Berlin: 4 Grad, regnerisch;<br>Dresden: 3 Grad, bedeckt;<br>Köln/Bonn: 6 Grad, wolkenlos;<br>Frankfurt am Main: 6 Grad, stark bewölkt und<br>München: 5 Grad, wolkig.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Langsam gesprochene Nachrichten, Deutschkurse, Deutsch lernen]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 3 Nov 2009 14:21:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Montag, 2. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>ISLAMABAD</strong>: Bei einem Selbstmordanschlag in der pakistanischen Stadt Rawalpindi sind mindestens 30 Menschen getötet worden, rund 40 erlitten Verletzungen. Die Behörden machen die Taliban für die Tat verantwortlich. Der Sprengsatz detonierte in der Nähe eines Luxushotels und einer staatlichen Bank. Nur wenige hundert Meter entfernt liegt das Hauptquartier der pakistanischen Streitkräfte, das erst im Oktober von Taliban attackiert worden war. Dabei starben mindestens 20 Menschen. - Unterdessen kündigten die Vereinten Nationen an, aus Sicherheitsgründen alle internationalen Mitarbeiter aus dem Nordwesten Pakistans abzuziehen. Damit reagieren die UN auf die zahlreichen schweren Anschläge islamischer Extremisten in der Grenzregion zu Afghanistan.</p>


<p><strong>DEN HAAG</strong>: Die neue schwarz-gelbe Regierung in Deutschland will die Beziehungen zu den kleineren Staaten der Europäischen Union wieder mehr in den Vordergrund rücken. Das kündigte Außenminister Guido Westerwelle bei seinem Antrittsbesuch in den Niederlanden an, wo er mit seinem Kollegen Maxime Verhagen zusammenkam. Später will Westerwelle nach Frankreich weiterreisen. Anders als seine Vorgänger im Amt des deutschen Außenministers hatte er sich nicht als erstes in Paris sondern bei der Regierung in Polen offiziell vorgestellt. Zu Vermutungen, die deutsch-französischen Beziehungen hätten künftig weniger Bedeutung, sagte der FDP-Politiker, auch die Regierung in Paris habe ein hohes Interesse an der Dreier-Beziehung zwischen Deutschland, Polen und Frankreich. </p>


<p><strong>NEW YORK</strong>: Gut ein Jahr nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers ist eine weitere wichtige US-Bank zusammengebrochen. Der Mittelstands-Finanzierer CIT beantragte Insolvenz. Als Grund wurden Schulden von rund 65 Milliarden Dollar genannt. Mit einem geordneten Insolvenzverfahren will das Unternehmen nun mit Hilfe eines Investors Altlasten abwerfen und den Neustart versuchen. CIT war durch die Finanzkrise und Managementfehler in Schwierigkeiten geraten.</p>


<p><strong>BARCELONA</strong>: Fünf Wochen vor dem Weltklimagipfel sind Vertreter aus rund 180 Staaten in Barcelona zu einem letzten Vorbereitungstreffen zusammengekommen. Angestrebt wird eine Annäherung in den festgefahrenen Verhandlungen über ein neues Klimaschutzabkommen. Hauptstreitpunkte sind die Ziele der Industrieländer zur Senkung des CO2-Ausstoßes und die Beiträge großer Schwellenländer zum Klimaschutz. Zudem wird um finanzielle Hilfen für die Entwicklungsländer gerungen. </p>


<p><strong>KABUL</strong>: Nach dem Rückzug von Ex-Außenminister Abdullah Abdullah von der Präsidenten-Stichwahl in Afghanistan ist UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zu einem Besuch in Kabul eingetroffen. Ban wird zunächst mit Präsident Hamid Karsai zusammenkommen, später auch mit Abdullah. Nach dessen Rückzug hatte Karsai angekündigt, als einziger Kandidat bei der Stichwahl am kommenden Samstag anzutreten. Abdullah hatte unter Verweis auf erneut drohende Manipulationen seinen Boykott angekündigt. Die erste Runde im August war von massivem Betrug durch das Karsai-Lager überschattet worden. </p>


<p><strong>TEHERAN</strong>: Im Streit über sein Atomprogramm hat der Iran erstmals offiziell Änderungen an dem internationalen Kompromissvorschlag gefordert. Teheran habe der UN-Atomenergiebehörde (IAEA) vor zwei Tagen seine Einwände übermittelt, teilte Außenminister Manuchehr Mottaki mit. Diese müssten von der Behörde berücksichtigt werden. Die IAEA hatte dem Iran vorgeschlagen, einen Großteil seiner Uranbestände im Ausland anreichern zu lassen. Damit soll verhindert werden, dass Teheran selbst hoch angereichertes Material herstellt, dass für den Bau von Atombomben verwendet werden könnte. </p>


<p><strong>KIEW</strong>: Die Ukraine hat ihre Nachbarstaaten sowie die USA und die Europäische Union um Unterstützung bei der Bekämpfung der grassierenden Schweinegrippe gebeten. In einer Erklärung von Präsident Viktor Juschtschenko heißt es, die ukrainischen Behörden seien mit der Epidemie überfordert. - Das Gesundheitsministerium in Kiew teilte mit, inzwischen seien 53 Menschen an der Schweinegrippe gestorben und mehr als 184.000 erkrankt. - Um die Epidemie einzudämmen, hatte die Regierung alle Schulen und Kindergärten schließen lassen und größere Veranstaltungen verboten.</p>


<p><strong>MOSKAU</strong>: Mit einer russischen Trägerrakete hat die Europäische Raumfahrtorganisation ESA einen neuen Erdbeobachtungssatelliten in eine Umlaufbahn geschickt. Das Hightech-Gerät startete im russischen Plessezk. Der Satellit soll den Salzgehalt der Ozeane und die Bodenfeuchte messen. Wissenschaftler wollen damit Klimaänderungen genauer vorhersagen. Die Kosten der auf drei Jahre angesetzten Mission betragen rund 315 Millionen Euro.</p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Häufig dicht bewölkt und verbreitet Regen. Temperaturen zwischen fünf Grad Celsius im Nordosten und bis 14 Grad am Oberrhein.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Deutsch lernen, deutsch kurs, langsame nachrichten]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 3 Nov 2009 05:15:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Sonntag, 1. November 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei<br /><p><strong>KABUL</strong>: Knapp eine Woche vor der geplanten Präsidenten-Stichwahl in Afghanistan hat sich Herausforderer Abdullah Abdullah aus dem Rennen um das höchste Staatsamt zurückgezogen. Da die Voraussetzungen für eine transparente Wahl nicht gegeben seien, werde er an der Abstimmung am kommenden Samstag nicht teilnehmen, erklärte der Rivale von Staatschef Hamid Karsai in Kabul. Abdullah hatte erfolglos gefordert, dass wegen des massiven Wahlbetrugs in der ersten Runde der Chef der Wahlkommission und drei Minister entlassen werden. Ein Sprecher Karsais teilte unterdessen mit, der Präsident wolle auch ohne Gegenkandidaten an der Stichwahl festhalten.</p>
<p><strong>KABUL</strong>: Nach dem Anschlag auf ein UN-Gästehaus in Kabul haben afghanische Sicherheitskräfte sechs Verdächtige festgenommen. Sie hätten Verbindungen zu den radikal-islamischen Taliban und der Terrororganisation El-Kaida, teilte der afghanische Geheimdienstchef Amrullah Saleh mit. Drahtzieher des Anschlags sei die Gruppe Hakkani - eine der in Afghanistan aktivsten extremistischen Gruppen. Die Taliban hatten sich zu dem Anschlag bekannt, bei dem sie am Mittwoch ein von den Vereinten Nationen genutztes Gästehaus in der afghanischen Hauptstadt gestürmt und dort fünf UN-Mitarbeiter getötet hatten.</p>
<p><strong>JERUSALEM</strong>: US-Außenministerin Hillary Clinton lehnt einen Stopp des israelischen Siedlungsbaus als Voraussetzung für neue Nahost-Friedensverhandlungen ab. Nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in Jerusalem appellierte Clinton an die Palästinenser, ohne Vorbedingungen in neue Verhandlungen zu gehen. Netanjahu warf den Palästinensern vor, den Siedlungsbau als Ausrede zu benutzen. Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hatte zuvor bei einem Treffen mit Clinton in Abu Dhabi auf einem vollständigen Baustopp beharrt. Ansonsten werde es keine Wiederaufnahme der Verhandlungen geben, betonte Abbas. Der Ausbau jüdischer Siedlungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem gilt als Haupthindernis für den Nahost-Friedensprozess.</p>
<p><strong>BERLIN</strong>: Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will beim geplanten Umbau des Gesundheitssystems mehr Wahlmöglichkeiten für Patienten erreichen. Die Versicherten bräuchten mehr Freiheit bei der Wahl der Therapie, des Arztes und der Krankenkasse, sagte der FDP-Politiker der "Bild am Sonntag". Zudem müsse den gesetzlichen Krankenkassen wieder mehr Wettbewerb untereinander erlaubt werden. Zu unterschiedlichen Beiträgen müssten unterschiedliche Leistungen angeboten werden dürfen. Derzeit gebe es überall die gleiche Leistung zum gleichen Preis, ohne dass die Patienten durchschauen könnten, was mit ihrem Geld geschehe und wer was wie abrechne, sagte Rösler. - Die Gesundheitspolitik war eines der zentralen Streit-Themen bei den Koalitionsverhandlungen von Union und FDP. </p>
<p><strong>WARSCHAU</strong>: Der neue deutsche Außenminister Guido Westerwelle hat bei seinem Antrittsbesuch in Polen für eine enge bilaterale Zusammenarbeit geworben. Die deutsch-polnische Freundschaft sei nicht nur gut für beide Länder, sondern auch wichtig für Europa, sagte Westerwelle nach politischen Gesprächen in Warschau. Polens Außenminister Radoslaw Sikorski erklärte, sein Land habe nie bessere Beziehungen zu Deutschland gehabt, als gegenwärtig. </p>
<p><strong>BERLIN</strong>: Bundespräsident Horst Köhler hat die Verdienste von Alt-Kanzler Helmut Kohl, des früheren US-Präsidenten George Bush senior und des ehemaligen sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow um die deutsche Einheit gewürdigt. Die Freiheitsliebe der Völker, die friedlichen Revolutionen von 1989 und die Staatskunst der drei Politiker hätten für Millionen Menschen Türen und Tore aufgestoßen, sagte Köhler auf einer Gedenkfeier zum bevorstehenden 20. Jahrestag des Falls der Mauer in Berlin. Kohl rief die Bürger dazu auf, stolz auf die deutsche Einheit zu sein. </p>
<p><strong>KOROR</strong>: Nach ihrer Freilassung aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo sind sechs chinesische Muslime in den Inselstaat Palau gebracht worden. Das kleine Pazifikland hatte sich zur Aufnahme der Uiguren bereiterklärt. Die USA hatten den Terrorverdacht gegen die Männer bereits vor Jahren fallengelassen. Die Uiguren wurden jedoch nicht nach China ausgewiesen, weil ihnen dort nach Ansicht der US-Regierung Folter droht.</p>
<p><strong>BELGRAD</strong>: Bei einer landesweiten Razzia gegen Drogendealer hat die serbische Polizei mehrere hundert Verdächtige vorläufig festgenommen. Im Rahmen der Operation wurden mehr als 600 Gebäude durchsucht. Die Polizei beschlagnahmte mehrere dutzend Kilogramm verschiedener Drogen, aber auch Waffen und gestohlene Autos. Zudem wurden falsche Dollarnoten im Nominalwert von mehr als einer Million Dollar gefunden. An dem Großeinsatz waren mehr als 2.000 Polizisten beteiligt.</p>
<p><strong>KIEW</strong>: In der Ukraine ist es wegen der starken Ausbreitung der Schweinegrippe zu Panikkäufen von Medikamenten und Schutzmasken gekommen. In vielen Städten seien diese Artikel ausverkauft, hieß es in Agenturberichten. Regierungschefin Julia Timoschenko rief die Bevölkerung auf, sich Schutzmasken zu basteln und in der Öffentlichkeit zu tragen. - Nach Angaben von Präsident Viktor Juschtschenko sind rund 150.000 Menschen an der Schweinegrippe erkrankt und mindestens 48 an der Infektion gestorben.</p>
<p><strong>MOSKAU</strong>: Beim Absturz eines Transportflugzeugs des russischen Innenministeriums sind alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich kurz nach dem Start der Maschine vom Flughafen der Stadt Mirny in der Region Jakutien, wie das Katastrophenschutzministerium in Moskau mitteilte. Die Absturzursache ist unklar.</p>
<p><strong>DAS</strong> <strong>WETTER</strong> <strong>IN</strong> <strong>DEUTSCHLAND</strong>: Im Westen und Nordwesten stark bewölkt, später Regen. In der Südosthälfte längere freundliche Abschnitte. Höchstwerte zwischen fünf Grad auf Usedom und bis zu 17 Grad am Oberrhein. </p>
<p>Zuletzt meldeten:</p>
<p>Hamburg: 4 Grad, dunstig;</p>
<p>Berlin: minus 1 Grad, dunstig;</p>
<p>Dresden: 0 Grad, leicht bewölkt;</p>
<p>Köln/Bonn: 8 Grad, bedeckt;</p>
<p>Frankfurt am Main: 5 Grad, dunstig und</p>
<p>München: 5 Grad, leicht bewölkt.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[lernen, langsam, nachrichten, gesprochen, deutsch, Kurs, Deutschkurs, Vokabular, Vokabel, Wörter, Unterricht]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Sun, 1 Nov 2009 12:01:00 GMT</pubDate>
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  <item>
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   <title><![CDATA[Samstag, 31.Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei<br /><br>
<p>KABUL: Eine Woche vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Afghanistan hat der Herausforderer von Staatschef Hamid Karsai, Ex-Außenminister Abdullah Abdullah, mit einem Rückzug gedroht. Falls seine Forderungen nicht im Lauf des Samstags erfüllt würden, wolle er seinen Boykott der zweiten Wahlrunde bekannt geben, teilte ein Mitglied von Abdullahs Wahlkampfteam mit. Vor wenigen Tagen hatte Abdullah die Entlassung des Vorsitzenden der umstrittenen Wahlkommission gefordert, damit die für den 7. November geplante Stichwahl frei und fair verlaufe. Abdullah macht die Kommission sowie Teile der Kabinetts für massive Wahlfälschungen zugunsten von Amtsinhaber Karsai in der ersten Runde vom 20. August verantwortlich. <br>
<p>BRÜSSEL: Die EU-Staaten gehen ohne konkrete finanzielle Zusagen in die Weltklimakonferenz im Dezember in Kopenhagen. Auf ihrem Gipfel in Brüssel legten sich die 27 EU-Staats- und Regierungschefs auf Drängen Deutschlands und Frankreichs nicht auf eine konkrete Summe fest, mit der Klimaschutzmaßnahmen der Entwicklungsländer unterstützt werden sollen. In Brüssel hieß es lediglich, die EU werde sich mit einem angemessenen Teil an den dafür nötigen Milliarden-Summen beteiligen. - Bundeskanzlerin Angela Merkel dämpte zugleich die Erwartungen an die Klimakonferenz. Sie glaube nicht, dass es in Kopenhagen einen fertigen Vertrag geben werde, so die Kanzlerin. Die Teilnehmerstaaten strebten ein politisches Rahmenwerk an. <br>
<p>NEW YORK: Der Abrüstungsausschuss der UN-Vollversammlung hat mit überwältigender Mehrheit eine verstärkte Kontrolle des internationalen Waffenhandels gefordert. Auch die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, die zu den größten Waffenhändlern gehören, stimmten dafür, eine Resolution zu erarbeiten, die ein globales Abkommen zur Regulierung von Waffengeschäften anstrebt. Einige Staaten wie China und Russland enthielten sich. Die Initiative sieht einen festen Zeitplan für Verhandlungen vor, die mit der Annahme der Resolution auf einer UN-Konferenz im Jahr 2012 enden sollen. MANILA: Der Taifun "Mirinae" ist über die Philippinen gezogen und hat im Osten und Süden des Inselstaates Überschwemmungen und Stromausfälle verursacht. Dutzende Häuser wurden an der Küste ins Meer gerissen. Mehr als 100.000 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Laut Medienberichten kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Vielerorts wurden durch das Unwetter Bäume entwurzelt und Erdrutsche ausgelöst. Der Tropensturm erreichte eine Windgeschwindigkeit von rund 180 Kilometern pro Stunde. Er ist bereits der dritte Sturm, der die Philippinen in den vergangenen Wochen erreichte. In der Hauptstadt Manila stehen immer noch zahlreiche Straßen unter Wasser. <br>
<p>ISLAMABAD: Bei einem weiteren Anschlag auf die pakistanische Armee sind mindestens sieben Soldaten getötet und elf verletzt worden. Der Angriff im Bezirk Khyber in den an Afghanistan grenzenden Stammesgebieten sei mit einer ferngezündeten Bombe verübt worden, sagte ein Vertreter der örtlichen Behörden. Die Stammesgebiete im Nordwesten Pakistans sind eine Hochburg des Terrornetzwerks El Kaida und der radikalislamischen Taliban. In der Grenzstadt Peschawar waren am Mittwoch mindestens 118 Menschen durch einen Autobombenanschlag getötet worden.<br>
<p>ROM: Die italienische Polizei hat einen wichtigen Boss der neapolitanischen Mafia-Organisation Camorra festgenommen. Salvatore Russo sei bei einer frühmorgendlichen Razzia in einem Landhaus in der Nähe von Neapel gefasst worden, so die Polizei. Russo leitete in Neapel den nach ihm benannten Clan und wickelte vor allem in der Landwirtschaft seine kriminellen Geschäfte ab. Er war in Abwesenheit wegen Mordes und der Zugehörigkeit zu einer kriminellen Organisation zu lebenslanger Haft verurteilt worden und stand auf der Liste der 30 meistgesuchten Verbrecher Italiens. PORT-AU-PRINCE: In Haiti ist Planungsminister Jean-Max Bellerive zum neuen Regierungschef ernannt worden. Präsident René Préval trug Bellerive auf, eine neue Regierung zu bilden. Seine offizielle Einsetzung solle so schnell wie möglich erfolgen, um kein politisches Vakuum entstehen zu lassen, hieß es. Zuvor war Regierungschefin Michèle Pierre-Louis vom Senat das Misstrauen ausgesprochen worden. BERLIN: Arbeitgeber und Gewerkschaften dringen weiter darauf, die krisenbedingten Sonderregeln zur Kurzarbeit zu verlängern. Die Probleme am Arbeitsmarkt seien nicht überwunden, sagte der Hauptgeschäftsfüher der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände, Reinhard Göhner, der Tageszeitung "Die Welt". Nach Ausbruch der Wirtschaftskrise im Herbst 2008 war die Dauer der Kurzarbeit von sechs auf 24 Monate verlängert worden. Diese Sonderregelung läuft Ende des Jahres aus. Die Bundesagentur für Arbeit zahlt den Betroffenen bis zu 67 Prozent des Lohnes, der wegen der Arbeitszeitverkürzung wegfällt.<br>
<p>BONN: In Deutschland sind drei weitere Menschen an Schweinegrippe gestorben. Damit gibt es bislang sechs Todesopfer der Infektionskrankheit. Zu den drei neuen Opfern gehört eine 48-Jährige Frau. Sie habe keine der bekannten Vorerkrankungen gehabt, die den schweren Krankheitsverlauf erklären würden, hieß es seitens der Uniklinik Bonn. Wo die Frau sich angesteckt habe, sei unklar. <br>
<p>MÜNCHEN: Die Wüstenstrom-Initiative Desertec, eines der weltweit größten Projekte für erneuerbare Energien, hat die Arbeit aufgenommen. Die zwölf beteiligten Unternehmen, unter ihnen RWE, Eon, Siemens und die Deutsche Bank und die Desertec-Stiftung gründeten in München die Planungsgesellschaft DII. - Ziel der Initiative ist es, in Nordafrika Anlagen zur Stromgewinnung aus Sonnen-und Windenergie zu bauen. Der Strom soll auch nach Europa transportiert werden.</p>


<p><strong>Das Wetter: Viel Sonne</strong>:<br>
<p>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Nach Auflösung von Nebel und Hochnebel viel Sonne. Die Höchsttemperaturen reichen von sechs bis 13 Grad Celsius.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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   <pubDate>Sat, 31 Oct 2009 13:50:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Freitag, 30. Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>ERFURT: </strong>Nach einem Abstimmungsdrama im Landtag von Thüringen ist die CDU-Politikerin Christine Lieberknecht neue Ministerpräsidentin des Bundeslandes. Sie setzte sich im dritten Wahlgang in einer Kampfkandidatur gegen den Linke-Politiker Bodo Ramelow durch. Lieberknecht erhielt 55 von 87 abgegebenen Stimmen. Ramelow kam auf 27 Stimmen. In den ersten beiden Wahlgängen hatte Lieberknecht mit jeweils 44 Stimmen die erforderliche absolute Mehrheit verfehlt. Daraufhin kündigte Ramelow überraschend seine Kandidatur an. Im dritten Wahlgang reichte die einfache Mehrheit. - Lieberknecht tritt damit die Nachfolge von Dieter Althaus an, der vor knapp zwei Monaten nach dem schlechten Abschneiden der CDU bei der Landtagswahl zurückgetreten war. Lieberknecht wurde unmittelbar nach ihrer Wahl als Ministerpräsidentin vereidigt. Sie ist die erste CDU-Politikerin, die Regierungschefin in einem Bundesland wurde.</p>

<p><strong>BRÜSSEL: </strong>Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben ihre Beratungen über die Finanzierung des Klimaschutzes fortgesetzt. Die schwedische Ratspräsidentschaft unterbreitete in Brüssel einen Vorschlag, bei dem die interne Lastenteilung nach der Wirtschaftskraft der einzelnen Länder berechnet werden soll. Zudem soll bei der finanziellen Unterstützung des Klimaschutzes in Entwicklungsländern zunächst keine feste Summe genannt werden. Die EU-Kommission hatte dafür sieben Milliarden Euro jährlich während der nächsten drei Jahre veranschlagt. Deutschland hatte sich geweigert, eine konkrete Summe festzulegen. </p>

<p><strong>BERLIN: </strong>Der neue Entwicklungshilfeminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Dirk Niebel, will die Entwicklungshilfe für China streichen. Wirtschaftsriesen wie die Volksrepublik oder auch Indien erfüllten die Armutskriterien nicht mehr, sagte Niebel der "Bild"-Zeitung. Die Entwicklungshilfe solle Mittel konzentrieren und dort einsetzen, wo es am meisten Not tue. Einen Zeitpunkt für die Änderung nannte er aber nicht. Die FDP hatte im Wahlkampf angekündigt, die staatliche Unterstützung für China von jährlich rund 70 Millionen Euro abzuschaffen.</p>

<p><strong>TEGUCIGALPA: </strong>Die beiden Konfliktparteien in Honduras haben sich nach vier Monaten auf ein Abkommen zur Beendigung der politischen Krise geeinigt. Nach Angaben der Organisation Amerikanischer Staaten unterzeichneten Übergangspräsident Roberto Micheletti und der gestürzte Präsident Manuel Zelaya ein entsprechendes Abkommen. Danach soll das Parlament über eine Wiedereinsetzung des Ende Juni entmachteten Präsidenten Zelaya entscheiden. Nach Worten Michelettis umfasst das Abkommen die Bildung einer Regierung der nationalen Aussöhnung. Die Präsidentenwahl soll wie vorgesehen am 29. November stattfinden. Zelaya war Ende Juni gestürzt und außer Landes gebracht worden. Ihm wird von seinen Gegnern vorgeworfen, die Verfassung gebrochen und einen Verbleib im Präsidentenamt angestrebt zu haben.</p>

<p><strong>PORT-AU-PRINCE: </strong>In Haiti hat der Senat Ministerpräsidentin Michèle Pierre-Louis abgesetzt und die Regierung aufgelöst. Vorausgegangen war eine turbulente stundenlange Debatte, in der der Regierungschefin Unfähigkeit vorgeworfen worden war bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Probleme des ärmsten Landes Amerikas.</p>

<p><strong>NEW YORK: </strong>Nach dem Anschlag auf ein Gästehaus der Vereinten Nationen in Kabul fordert UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, die Zahl der Sicherheitskräfte in Afghanistan zu erhöhen. Ban sagte in New York, er habe auch den amtierenden Präsidenten Hamid Karsai gedrängt, den Schutz des UN-Personals zu verbessern. Er erinnerte daran, dass allein in diesem Jahr 27 zivile UN-Mitarbeiter getötet worden seien - mehr als die Hälfte davon in Afghanistan und in Pakistan.</p>

<p><strong>BERLIN: </strong>Der verheerende Luftangriff auf zwei Tanklastzüge nahe Kundus in Afghanistan ist aus Sicht der Bundeswehr-Führung militärisch angemessen gewesen. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, sagte nach Vorlage des ISAF-Untersuchungsberichts, der damalige Kommandant Oberst Georg Klein habe die Lage am 4. September richtig beurteilt. Klein habe davon ausgehen können, dass keine Unbeteiligten durch den Luftangriff zu Schaden kommen würden. Schneiderhan berichtete aus dem als geheim eingestuften NATO-Dokument, dass die Gesamtzahl der Toten und Verletzten immer noch nicht genau beziffert werden könne.</p>

<p><strong>LAHORE: </strong>US-Außenministerin Hillary Clinton hat der Führung in Pakistan vorgeworfen, bei der Suche und Verfolgung von "El-Kaida"-Terroristen im eigenen Land zu versagen. Während ihres Besuches in der Stadt Lahore sagte sie, es sei nur schwer zu glauben, dass niemand in der Regierung wisse, wo sich die Extremisten aufhielten. Die USA vermuten den Anführer von "El-Kaida", Osama bin Laden, und auch andere ranghohe Mitglieder des Terror-Netzwerkes seit langem im schwer zugänglichen pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan.</p>

<p><strong>SEOUL: </strong>Die Internet-Verwaltungsorganisation ICANN hat der Einführung von Internet-Adressen in nichtlateinischer Schrift erwartungsgemäß zugestimmt. Damit sind künftig auch Domain-Namen in Chinesisch, Kyrillisch, Arabisch, Hebräisch, Hindi oder griechischer Schrift möglich. Das Verfahren zur Genehmigung nichtlateinischer Domain-Namen wird voraussichtlich ab Mitte November eingeleitet. Die ersten Adressen könnten dann Anfang 2010 aufgerufen werden.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: </strong>Gebietsweise zäher Nebel, sonst meist sonnig. Die Höchsttemperaturen reichen von sieben Grad im Nordosten bis 15 Grad im Südwesten.</p>

<p> </p>]]></description>
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   <pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:22:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Donnerstag, 29. Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>NÜRNBERG</strong>: Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im Oktober trotz Wirtschaftskrise besser entwickelt als von Experten erwartet. Die Bundesagentur für Arbeit registrierte 3,229 Millionen Arbeitslose. Dies waren 118.000 weniger als im September, aber 232.000 mehr als im Oktober vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote fiel im Monatsvergleich um 0,3 Punkte auf jetzt 7,7 Prozent. Ausschlaggebend dafür war die übliche Herbstbelebung. </p>
<p><strong>BERLIN</strong>: Deutschlands größtes Stellenportal im Internet, die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, lädt nach Ansicht des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar zum Missbrauch geradezu ein. Kriminelle könnten zu Unrecht an Bewerberdaten gelangen, etwa um persönliche Kontakte anzubahnen, sagte Schaar der "Süddeutschen Zeitung". Er betonte, prinzipiell könne sich jeder über die Jobbörse Bewerbungsunterlagen zuschicken lassen, mit Adresse, Telefonnummer, Geburtsdaten, Zeugnissen und Lebenslauf - egal, ob er einen Job zu vergeben habe oder nicht.</p>
<p><strong>BERLIN</strong>: Eine Entscheidung über die von der neuen Regierungskoalition aus Union und FDP geplante Steuerreform wird erst im nächsten Jahr fallen. Das sagte der neue Finanzminister Wolfgang Schäuble der "Bild"-Zeitung. Er betonte, der gesetzgeberische Ablauf der Steuerreform sei mit komplizierten Fragen verbunden. Auch die Bundesländer hätten ein Mitspracherecht. Mehrere Bundesländer, darunter Baden-Württemberg, hatten Kritik an der Absicht von Union und FDP geübt, die Steuern zu senken. </p>
<p><strong>BERLIN</strong>: Im Tarifstreit bei den Gebäudereinigern hat es eine Einigung gegeben. Das bestätigten Arbeitgeber und Gewerkschaft ohne zunächst Details der Einigung zu nennen. Die Gebäudereiniger hatten im ersten bundesweiten Streik in der Geschichte der Branche in den vergangenen Tagen immer wieder große Gebäude bestreikt. In der Branche arbeiten 860.000 Menschen.</p>
<p><strong>PARIS</strong>: Mit einem Kurzbesuch in der französischen Hauptstadt hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den ersten Tag ihrer zweiten Amtszeit beendet. Die deutsche Regierungschefin wurde im Élyséepalast vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zur Vorbereitung des heutigen EU-Gipfeltreffens in Brüssel empfangen. Der Gastgeber kündigte an, dass Merkel als erster deutscher Regierungschef am 11. November in Paris mit einer Rede an das Ende des Ersten Weltkrieges erinnern werde. Die Kanzlerin war Stunden zuvor im Bundestag mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt worden. Mindestens neun Abgeordnete aus der Koalition von Union und Liberalen verweigerten der CDU-Vorsitzenden allerdings ihre Stimme.</p>
<p><strong>BERLIN</strong>: Über einen international umstrittenen Luftangriff, der im September in Afghanistan von einem deutschen Oberst angeordnet worden war, liegt jetzt ein Untersuchungsbericht der NATO vor. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde das Papier per Flugzeug von Afghanistan ins Verteidigungsministerium nach Berlin gebracht. Beleuchtet werden darin die näheren Umstände der Attacke vom 4. September, durch die nach afghanischen Angaben rund 70 Taliban-Kämpfer und etwa 30 Zivilisten getötet worden waren. Der deutsche Oberst hatte aus Furcht vor Brandanschlägen gegen die Bundeswehr in der Region Kundus die Bombardierung zweier entführter Tanklastwagen durch US-Kampfflugzeuge angeordnet. Er war deshalb auch von westlichen Militärs scharf kritisiert worden.</p>
<p><strong>TEHERAN</strong>: Die iranische Regierung hat den Vorschlag begrüßt, Uran für die zivile Nutzung in Russland anreichern zu lassen. Sein Land sei bereit, in diesem Punkt mit den westlichen Ländern zusammenzuarbeiten, sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad in einer vom Fernsehen übertragenen Rede. Seine Äußerung kam nur wenige Stunden bevor der Iran offiziell auf einen internationalen Vorschlag zur Entschärfung des Atomstreits reagieren wollte. Den Vorschlag zur Urananreicherung im Ausland hatte die internationale Atomenergiebehörde unterbreitet. Damit soll verhindert werden, dass die Islamische Republik Uran selbst so weit anreichert, dass sie möglicherweise waffenfähigen Atombrennstoff erhält.</p>
<p><strong>WASHINGTON</strong>: Die verheerenden Anschläge in Kabul und Peschawar sind weltweit auf Kritik und Abscheu gestoßen. Das US-Präsidialamt bekräftigte seine Entschlossenheit, sich von den Taten radikal-islamischer Extremisten nicht beeindrucken zu lassen. US-Außenministerin Hillary Clinton sprach bei ihrem Besuch in Pakistan von feigen Anschlägen. Der Weltsicherheitsrat verurteilte vor allem den Angriff der Taliban auf ein UN-Gästehaus im afghanischen Kabul. Dabei waren elf Menschen getötet worden, darunter auch fünf Mitarbeiter der Weltorganisation. Bei der Explosion einer Autobombe im pakistanischen Peschawar starben mindestens 105 Menschen.</p>
<p><strong>MOGADISCHU</strong>: Somalische Piraten haben nach Angaben des EU-Marinekommandos ein thailändisches Fischerboot entführt. Das Schiff sei rund 1000 Kilometer von Somalia entfernt im Seegebiet nördlich der Seychellen gekapert worden, teilte die Zentrale der "Operation Atalanta" mit. Nach einem Notruf sei ein Kriegsschiff zum Ort des Angriffs geeilt. Die Besatzung habe gesehen, wie die Piraten an Bord gegangen seien und Kurs auf Somalia genommen hätten. Derzeit haben die Seeräuber acht Schiffe in ihrer Gewalt.</p>
<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Im Norden bewölkt, vereinzelt Regen. Im Süden freundlicher, am meisten Sonne zwischen Schwarzwald und Berchtesgadener Land. Tageshöchstwerte acht bis 16 Grad.</p>
<p>Am Morgen meldeten:</p>
<p>Hamburg: 11 Grad, nach Regen;</p>
<p>Berlin: 10 Grad, leichter Regen;</p>
<p>Dresden: 9 Grad, stark bewölkt;</p>
<p>Köln/Bonn: 8 Grad, dunstig;</p>
<p>Frankfurt am Main: 6 Grad, Nebel und</p>
<p>München: 7 Grad, fast wolkenlos.</p>]]></description>
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   <pubDate>Thu, 29 Oct 2009 15:32:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Mittwoch, 28. Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>ISLAMABAD</strong>: Bei der Explosion einer Bombe sind im Nordwesten Pakistans mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 80 wurden nach Krankenhausangaben verletzt, als der Sprengsatz auf einem belebten Markt in der Stadt Peshawar hochging. Der Anschlag ereignete sich nur wenige Stunden nach der Ankunft von US-Außenministerin Hillary Clinton in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Clinton, die in den kommenden drei Tagen Gespräche mit politischen und militärischen Verantwortlichen führen will, rief die pakistanische Armee zu einem entschlossenen Vorgehen gegen das Terrornetzwerk El Kaida auf. </p>
<p><strong>KABUL</strong>: Zehn Tage vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Afghanistan sind bei einem Taliban-Angriff in der Hauptstadt Kabul mindestens sechs ausländische UN-Mitarbeiter getötet worden. Neun wurden verletzt, sagte ein UN-Sprecher. Nach Angaben der Polizei waren drei schwer bewaffnete Männer in ein von den Vereinten Nationen genutztes Gästehaus eingedrungen und hatten sich dort heftige Feuergefechte mit Sicherheitskräften geliefert. Alle Angreifer seien getötet worden. Die Taliban bekannte sich zu dem Angriff und erklärte, dies sei die erste Aktion gegen die Präsidenten-Stichwahl am 7. November gewesen. Die Taliban-Kämpfer hätten außerdem Raketen auf ein Fünf-Sterne Hotel in Kabul nahe des Präsidentenpalastes gefeuert.</p>
<p><strong>BERLIN</strong>: Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich an diesem Mittwoch im Bundestag zur Wiederwahl. Der CDU-Vorsitzenden ist eine deutliche Mehrheit sicher, da die Koalitionsfraktionen von Union und FDP 332 von 622 Abgeordneten stellen. Nach der Wahl erhält Merkel von Bundespräsident Horst Köhler die Ernennungsurkunde und wird im Parlament vereidigt. Anschließend wiederholt sich das Zeremoniell für die 15 Minister des neuen Kabinetts. Am Nachmittag findet dann bereits die erste Kabinettssitzung statt.--Im neuen Kabinett bekommt die CDU neben dem Kanzleramt sechs Ministerien, die FDP stellt fünf Minister, die CSU drei. </p>
<p><strong>ULM</strong>: Hannovers Landesbischöfin Margot Käßmann ist neue Chefin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Das Kirchenparlament wählte die 51-Jährige in Ulm zur EKD-Ratsvorsitzenden. Damit repräsentiert erstmals eine Frau die knapp 25 Millionen Protestanten in Deutschland. Käßmann tritt die Nachfolge des Berliner Bischofs Wolfgang Huber an, der in den Ruhestand geht.</p>
<p><strong>AACHEN</strong>: Vor dem Aachener Landgericht hat einer der wohl letzten NS-Kriegsverbrecherprozesse begonnen. Der mutmaßliche NS-Täter Heinrich Boere muss sich wegen dreifachen Mordes verantworten. Der heute 88-jährige soll als Mitglied eines SS-Killerkommandos 1944 drei Niederländer erschossen haben. Ein Sondergerichtshof in Amsterdam hatte Boere 1949 in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die später in lebenslange Haft umgewandelte Strafe hat er aber nie verbüßt. Boere hält sich wegen eines Herzleidens für nicht verhandlungsfähig.</p>
<p><strong>ESSEN</strong>: Trotz schwarzer Zahlen will der britische Ölmulti BP in Deutschland rund 600 Stellen streichen. Der Vorstandschef der Deutschen BP, Uwe Franke, sagte der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" in Essen, unter anderem sollten von den derzeit 1.200 Arbeitsplätzen in der Bochumer Hauptverwaltung 200 Stellen nach Budapest verlagert werden. Auch betriebsbedingte Kündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden. Zu BP gehört die Tankstellenkette Aral, die in Deutschland Marktführer ist. Der britische Mutterkonzern verbuchte im dritten Quartal des Jahres einen Gewinn von fünf Milliarden US-Dollar.</p>
<p><strong>ATHEN</strong>: In der griechischen Hauptstadt haben mehrere maskierte Männer auf eine Polizeiwache gefeuert und dabei sechs Beamte verletzt, zwei von ihnen schwer. Nach Darstellung der Behörden attackierten die Bewaffneten von Motorrädern aus die Wache im Stadtteil Aghia Paraskevi und konnten anschließend unerkannt entkommen. Polizisten sind in Griechenland immer wieder Ziel von Gewalttaten autonomer Gruppen. </p>
<p><strong>MAPUTO</strong>: In Mosambik haben die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen begonnen. Insgesamt sind rund zehn Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen. Staatschef Armando Guebuza, der seit 2005 im Amt ist, tritt wieder an und gilt als Favorit. Er geht für die ehemals marxistische Frelimo-Partei ins Rennen, die das südost-afrikanische Land seit der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1975 regiert. Gewählt werden auch die Abgeordneten der Provinzparlamente. Mosambik gehört zu den ärmsten Staaten der Welt.</p>
<p><strong>WASHINGTON</strong>: Nach der milliardenschweren Rettung der Bankenbranche in den USA sollen bei künftigen Pleiten die Finanzinstitute selbst stärker in die Pflicht genommen werden. Dies geht aus einem von US-Finanzministerium und Repräsentantenhaus vorgelegten Gesetzentwurf hervor. Danach werden in Zukunft Banken mit mehr als zehn Milliarden Dollar Eigenkapital an der Rettung ihrer von einem Zusammenbruch bedrohten Konkurrenz beteiligt. </p>
<p><strong>DAS</strong> <strong>WETTER</strong> <strong>IN</strong> <strong>DEUTSCHLAND</strong>: Nordöstlich der Elbe viele Wolken, zeitweise Regen. Sonst meist trocken. Am Rhein und südlich des Mains auch heitere Abschnitte. Tageshöchstwerte zwischen neun Grad auf Rügen und 17 Grad im Breisgau.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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   <pubDate>Wed, 28 Oct 2009 15:54:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Dienstag, 27. Oktober 2009]]></title>
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   <description><![CDATA[Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.<br /><p><strong>BERLIN</strong>: Der neue Bundestag kommt zur Stunde zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Darin haben Union und FDP als künftige Regierungspartner eine Mehrheit von 332 Stimmen unter den 622 Abgeordneten. Der CDU-Politiker und ehemalige Forschungsminister Heinz Riesenhuber wird die erste Sitzung der neuen Legislaturperiode als Alterspräsident eröffnen. Für die Wahl des regulären Parlamentspräsidenten haben CDU und CSU Amtsinhaber Norbert Lammert nominiert. Am Montag hatten die Partei- und Fraktionsspitzen von Union und FDP den 124-seitigen Koalitionsvertrag mit dem Titel "Wachstum. Bildung. Zusammenhalt" unterzeichnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll am Mittwoch wiedergewählt werden. 

<p><strong>BERLIN</strong>: Bereits vor der Vereidigung der neuen Bundesregierung formiert sich in den Ländern und Gemeinden massiver Widerstand gegen die von Union und FDP geplanten Steuersenkungen. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberger, klagte, sollten die Pläne Wirklichkeit werden, müssten Städte und Gemeinden im kommenden Jahr Steuerausfälle von 3,6 Milliarden Euro verkraften. Der rheinland-pfälzische Finanzminister Carsten Kühl (SPD) sagte, was Schwarz-Gelb vorhabe, mache den Ländern die Haushalte auf Jahre hinaus kaputt. Ablehnend reagierten auch Regierungsvertreter aus unionsgeführten Bundesländern, wie etwa Thüringen, dem Saarland und Baden-Württemberg.</p>

<p><strong>POTSDAM</strong>: Im Bundesland Brandenburg haben sich SPD und Linke auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Die Verhandlungen zur Bildung einer rot-roten Landesregierung seien abgeschlossen, sagten Sprecher beider Parteien in Potsdam. Die Wiederwahl des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck ist für den 6. November geplant. Die neue Regierung löst nach zehn Jahren eine Koalition von SPD und CDU ab. </p>

<p><strong>BERLIN</strong>: Die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, hat dazu aufgerufen, das Verfahren um den Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini mit Ruhe und Besonnenheit zu verfolgen. In einer Erklärung Böhmers heißt es, die schreckliche Tat habe in Deutschland und Ägypten sowie in weiten Teilen der arabischen Welt Trauer und Entsetzen ausgelöst. Millionen Menschen verfolgten den Prozess mit großer Aufmerksamkeit. Deshalb sei es umso wichtiger, auf die Unabhängigkeit der deutschen Justiz zu vertrauen und diese zu respektieren. Dem 28-jährigen Angeklagten Alex W. wird vorgeworfen, die 31-jährige Muslimin vor den Augen ihres kleinen Kindes erstochen und ihren Mann schwer verletzt zu haben. Der Spätaussiedler soll aus Hass auf Nichteuropäer und Muslime gehandelt haben. Der Prozess wird an diesem Dienstag fortgesetzt. </p>

<p><strong>BRÜSSEL</strong>: Die EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou hat davor gewarnt, die Schweinegrippe zu unterschätzen. Das H1N1-Virus könne in den kommenden Monaten deutlich aggressiver werden, sagte die Europa-Politikerin der Tageszeitung "Die Welt". In diesem Fall rechnet sie mit einer erheblichen Zahl von Toten. Die Staaten, die über zu viel Impfstoff verfügten, sollten anderen Ländern etwas abgeben, forderte Vassiliou. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fehlen in den Entwicklungsländern Milliarden von Impfdosen gegen die Schweinegrippe. Die Organisation hatte bereits vor zwei Wochen davor gewarnt, dass mit den bislang von Pharmakonzernen und Industrieländern zur Verfügung gestellten Chargen nur rund zwei Prozent der Bevölkerung in den Entwicklungsländern geimpft werden können.</p>


<p><strong>PRAG</strong>: Das tschechische Verfassungsgericht hat seine Beratungen über den Lissabon-Vertrag aufgenommen. Von dem Urteil hängt ab, ob der EU-kritische Präsident Vaclav Klaus den Vertrag unterschreibt. Eine Gruppe von 17 EU-kritischen Senatoren ist der Ansicht, das Abkommen stehe im Konflikt zur Verfassung und hat deshalb Klage erhoben. Ob die Richter bereits am ersten Verhandlungstag ein Urteil fällen, ist offen. Der EU-Reformvertrag kann bisher nicht in Kraft treten, weil in Tschechien die Ratifizierung noch nicht abgeschlossen wurde.</p>


<p><strong>JERUSALEM</strong>: Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Israel vorgeworfen, den Palästinensern eine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser zu verweigern. Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch sei in Israel mit 300 Litern gut viermal so hoch wie im Westjordanland und dem Gazastreifen, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation. Der Bericht kritisierte auch, dass die israelischen Behörden den Palästinensern den Neubau und die Instandhaltung von Brunnen untersage. Straßensperren erschwerten zudem, dass abgelegene Dörfer von Lastwagen mit Wasser versorgt würden. Israel hat den Bericht als tendenziös zurückgewiesen.</p>

<p><strong>PEKING</strong>: Eineinhalb Jahre nach den schweren Unruhen in Tibet sind zwei Tibeter wegen Brandstiftung mit tödlichen Folgen hingerichtet worden. Chinas Botschaft in London hat die Exekutionen dem britischen Außenministerium bestätigt. Ein Ministeriumssprecher in London verurteilte die Hinrichtungen und äußerte die Besorgnis, dass es kein ordentliches Verfahren gegeben habe. Bei den Unruhen im vergangenen März gegen die chinesische Fremdherrschaft wurden in der tibetischen Hauptstadt Lhasa nach offiziellen Angaben 22 Menschen getötet, nach tibetischen Schätzungen liegt die Zahl der Opfer deutlich höher. Mehr als 950 Menschen wurden danach festgenommen.</p>


<p><strong>ATHEN/ROM</strong>: Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes in der Ägäis sind mindestens acht Menschen ertrunken. Nach Angaben der griechischen Küstenwache wurden zehn weitere Menschen aus dem Wasser gerettet. Die Flüchtlinge waren nach ersten Erkenntnissen von der Türkei aus in See gestochen. - Etwa 300 weitere Bootsflüchtlinge sind nach tagelanger Irrfahrt zwischen Libyen, Malta und Sizilien im süditalienischen Hafen von Pozzallo aufgenommen worden. Unter den Flüchtlingen sind auch 29 Kinder. In italienischen Medienberichten hieß es, viele der Menschen seien in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. Mindestens ein Flüchtling sei während der vermutlich in Libyen gestarteten Überfahrt gestorben.</p>

<p><strong>DAS WETTER IN DEUTSCHLAND</strong>: Im Norden viele Wolken und örtlich leichter Regen. Südlich von Main und Mosel auch heiter. Höchstwerte zehn bis 16 Grad.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Deutsch XXL]]></category>
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