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  <title>Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle</title>
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  <copyright>2013 DW.DE, Deutsche Welle</copyright>
  <pubDate>Sun, 19 May 2013 13:08:01 GMT</pubDate>
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   <title>17.05.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	***

	US-Präsident Barack Obama und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan haben den sofortigen Rückzug des syrischen Machthabers Baschar al-Assad gefordert. &quot;Wir sind uns beide einig, dass Assad weg muss&quot;, sagte Obama nach einem Treffen mit Erdogan im Weißen Haus in Washington. Er sehe aber keine einfache und schnelle Lösung für die außerordentlich gewaltsame und schwierige Situation in Syrien. Zugleich bekräftigte Obama, dass es keinen amerikanischen Alleingang gegen das Regime geben werde. Erdogan sagte, Tyrannei und Diktatur in Syrien müssten durch Demokratie ersetzt werden. Die Türkei sei damit völlig auf einer Linie mit den USA.

	***

	Ein weiterer hochrangiger Vertreter der US-Steuerbehörde IRS tritt als Konsequenz aus dem Skandal um die gezielte Überprüfung konservativer Gruppen wie der Tea Party zurück. Joseph Grant, der Leiter der Abteilung für Steuerbefreiungen, die im Zentrum der Affäre steht, kündigte an, sein Amt niederzulegen. Am Mittwoch hatte Präsident Barack Obama bereits IRS-Chef Steven Miller gefeuert. Als kommisarischen Nachfolger ernannte er den Haushaltspolitiker Danny Werfel. Die Steuerbehörde hatte vergangene Woche eingeräumt, politische Gruppen verschärft unter die Lupe genommen zu haben, die eine Steuerbefreiung beantragten und etwa der erzkonservativen Tea Party nahestanden. Der demokratische Präsident steht wegen des IRS-Skandals erheblich unter Druck.

	***

	20.000 strengreligiöse Juden haben in Israel gegen ihre mögliche Verpflichtung zum Wehrdienst demonstriert. Die ultraorthodoxen Demonstranten versammelten sich vor dem Rekrutierungsbüro der Armee in Jerusalem. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei. Mehrere Menschen wurden verletzt, einige Demonstranten festgenommen. In Israel müssen Männer einen dreijährigen Militärdienst leisten, Frauen werden für zwei Jahre eingezogen. Ultraorthodoxe Juden sind dagegen fast ausnahmslos freigestellt. Derzeit diskutiert die Mitte-Rechts-Regierung von Benjamin Netanjahu, sie zumindest zu einem Zivildienst zu verpflichten.

	***

	Zum Auftakt einer dreitägigen Reise in den Nahen Osten und nach Algerien ist Außenminister Guido Westerwelle in Israel eingetroffen. In Tel Aviv und Jerusalem will er sich an diesem Freitag mit Staatspräsident Schimon Peres, Premierminister Benjamin Netanjahu und weiteren Regierungsmitgliedern treffen. Im Zentrum der politischen Gespräche stehen die Bemühungen um eine Wiederaufnahme des Friedensprozesses mit den Palästinensern, der Bürgerkrieg in Syrien und das iranische Atomprogramm. Israelische Kampfjets haben nach inoffiziellen Angaben seit Jahresbeginn bereits dreimal Ziele in Syrien bombardiert, um die Übergabe hochmoderner Waffen an die israelfeindliche Hisbollah im Südlibanon zu verhindern.

	***

	Die Bundeswehr beteiligt sich ein weiteres Jahr am Anti-Piraten-Einsatz vor der Küste Somalias. Der Bundestag verlängerte mit der Mehrheit der Regierungsfraktionen die Teilnahme von bis zu 1400 deutschen Soldaten an der EU-Mission &quot;Atalanta&quot;. Derzeit befinden sich knapp 300 Einsatzkräfte der Bundeswehr im Indischen Ozean, um dort die für den Welthandel wichtigen Seewege zu sichern. Im vergangenen Jahr sind die Piratenangriffe vor der somalischen Küste deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zu 2011 halbierte sich auch die Zahl der Schiffsentführungen.

	***

	Zum ersten Jahrestag seiner Amtsübernahme hat Frankreichs Präsident Francois Hollande um weiteres Vertrauen und Zeit geworben. Die Umfragewerte des Sozialisten sind auf einem Tiefpunkt, die Arbeitslosigkeit im Land ist auf Rekordniveau. Hollande plädierte in einer dreistündigen Pressekonferenz in Paris für die Einrichtung einer &quot;Wirtschaftsregierung&quot; in der Eurozone. Sie könnte sich einmal pro Monat treffen, um sich beispielsweise um die Harmonisierung von Steuerregelungen zu kümmern. Ähnliche Vorstöße gab es unter anderen von Kanzlerin Angela Merkel und Hollandes konservativem Vorgänger Nicolas Sarkozy. Deutschland bezeichnete Hollande mehrfach als unentbehrlichen Partner.</description>
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   <itunes:author>DW.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
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   <pubDate>Fri, 17 May 2013 08:18:00 GMT</pubDate>
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   <title>16.05.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
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	Die UN-Vollversammlung hat eine &quot;Eskalation&quot; des Bürgerkriegs in Syrien durch den Einsatz schwerer Waffen seitens der Regierung verurteilt. Sie rief alle Konfliktparteien auf, die Empfehlungen einer Konferenz in Genf im vergangenen Juni zur Bildung einer Übergangsregierung rasch umzusetzen. Die Resolution, die allerdings nicht bindend ist, begrüßte die Bildung der oppositionellen &quot;Nationalen Koalition&quot;. Der Text, der insbesondere bei Russland auf vehemente Ablehnung stieß, wurde von deutlich weniger Staaten unterstützt als eine ähnliche Resolution im vergangenen August. 107 der 178 anwesenden Staaten stimmten am Mittwoch in New York dafür, bei 59 Enthaltungen und 12-Neinstimmen.

	***

	Im Skandal um die gezielte Überprüfung konservativer Gruppen ist auf Druck von US-Präsident Barack Obama der Leiter der Steuerbehörde IRS, Steven Miller, zurückgetreten. Finanzminister Jack Lew habe Miller zum Rücktritt aufgefordert, sagte Obama. Er versicherte, alles in seiner Macht stehende zu tun, damit ein solches Fehlverhalten nicht mehr vorkomme. Die IRS hatte kürzlich zugegeben, politische Gruppen ins Visier genommen zu haben, die eine Steuerbefreiung als gemeinnützige Organisation beantragt hatten und Wörter wie &quot;Tea Party&quot; oder &quot;patriotisch&quot; in ihren Namen trugen. Obama steht wegen dieses Skandals erheblich unter Druck. Kritiker werfen ihm eine Aushöhlung des Rechtsstaats vor und verweisen auch auf die jüngst bekanntgewordene Affäre um die heimliche Ausforschung von Telefondaten der US-Nachrichtenagentur AP.

	***

	Mehr als 100 Abgeordnete aus der Konservativen Partei des britischen Premierministers David Cameron haben den Regierungschef im Unterhaus ein weiteres Mal blamiert. Die erklärten Europaskeptiker brachten einen Antrag im Parlament ein, in dem sie die jüngste Regierungserklärung Camerons kritisieren. Darin fehlte die Ankündigung eines Referendums über einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Im Januar hatte Cameron signalisiert, er könne sich solch eine Volksabstimmung 2017 vorstellen, wenn er 2015 wiedergewählt werde. Den EU-Kritikern ist das zu vage. Einige wollen das Referendum gesetzlich festlegen lassen, andere es noch vor 2015 abhalten. Insgesamt stimmten 130 Parlamentarier gegen den Premier, 115 von ihnen waren Konservative. Die Partei hat im Unterhaus 305 Sitze.

	***

	Im Kampf gegen die radikal-islamische Sekte Boko Haram hat Nigerias Zentralregierung in drei Bundesstaaten im Nordosten den Notstand ausgerufen. Der Ausnahmezustand gilt für Borno, Yobe und Adamawa. Gleichzeitig kündigte das Militär die Verlegung zahlreicher Soldaten in die Region an. Präsident Goodluck Jonathan erklärte im Rundfunk, man werde den Krieg gegen den Terrorismus gewinnen, was immer es auch kosten sollte. Boko Haram kämpft im mehrheitlich muslimischen Norden für einen streng islamischen Staat. Die Extremisten verüben seit 2009 immer wieder Anschläge auf Christen und ihre Kirchen sowie auf Polizeistationen und staatliche Einrichtungen.

	***

	In Saudi-Arabien ist erstmals eine Übertragung des hochgefährlichen Coronavirus von Patienten auf Mitarbeiter eines Krankenhauses nachgewiesen worden. Unter sechs diagnostizierten neuen Krankheitsfällen seien zwei Klinikangestellte, die mit infizierten Patienten in Kontakt gekommen seien, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Es habe zwar schon erkrankte Mitarbeiter aus dem Medizinbereich, etwa in Jordanien, gegeben, aber eine Übertragung von Patienten sei bisher nicht nachgewiesen worden. An dem Coronavirus, das Ähnlichkeit mit der vor zehn Jahren weltweit grassierenden Atemwegserkrankung SARS aufweist, starben nach WHO-Angaben seit September 2012 weltweit 20 Menschen. Besonders stark ist Saudi-Arabien betroffen. Der genaue Übertragungsweg ist noch unklar.</description>
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   <pubDate>Thu, 16 May 2013 08:35:00 GMT</pubDate>
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   <title>15.05.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	***

	Der angeschlagene ThyssenKrupp-Konzern verschärft sein Sparprogramm und will 3000 Arbeitsplätze in der Verwaltung streichen. Rund 1500 Stellen davon sollen in Deutschland wegfallen. Weltweit werde damit jeder fünfte Job in der Verwaltung des Konzerns gestrichen, teilte ThyssenKrupp in Essen mit. Auf betriebsbedingte Kündigungen solle verzichtet werden. Insgesamt sollen in den kommenden drei Jahren dadurch rund 250 Millionen Euro eingespart werden. Das Unternehmen hatte in diesem Jahr bereits die Streichung von 2000 Stellen in seinem europäischen Stahlgeschäft angekündigt.

	***

	Wegen des Verdachts auf Preismanipulationen haben die Kartellwächter der EU-Kommission Ölkonzerne in drei Staaten durchsuchen lassen. Die Firmen, darunter Shell, BP und Statoil, könnten sich abgesprochen haben, um die Feststellung der Ölpreise durch die sogenannten Preisagenturen zu beeinflussen, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Die Razzien hätten in zwei EU-Staaten sowie einem weiteren europäischen Land stattgefunden. Die Preisagenturen stellen aufgrund von Angaben der Rohstoffhändler den aktuellen Preis für Ölprodukte fest.

	***

	Eine Geheimdienstaffäre belastet das Verhältnis zwischen den USA und Russland. Der in Moskau gefasste angebliche CIA-Spion wurde zur &quot;unerwünschten Person&quot; erklärt und muss das Land sofort verlassen. Während das russische Außenministerium von einer &quot;Provokation&quot; sprach, die an den Kalten Krieg erinnere, bemühte man sich in Washington um Mäßigung. Man solle den &quot;Zwischenfall nicht überbewerten&quot;, kommentierte ein Außenamtssprecher. Er wies Befürchtungen zurück, dass durch die Affäre die jüngste gemeinsame amerikanisch-russische Initiative für eine Syrien-Konferenz torpediert werden könne. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigte den festgenommenen Mitarbeiter der US-Botschaft, als Agent versucht zu haben, FSB-Offiziere abzuwerben.

	***

	Mit 520 Millionen Euro will die Europäische Union Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung des afrikanischen Krisenlandes Mali fördern. Dies teilte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso vor der internationalen Geberkonferenz mit, die an diesem Mittwoch in Brüssel stattfinden soll. Vertreter von etwa 100 Staaten treffen sich, um über den Wiederaufbau Malis zu beraten. Der westafrikanische Staat steht im Norden noch im Kampf gegen islamistische Rebellen. Die Geber sollen knapp zwei Milliarden Euro aufbringen. Malis Regierung soll umfangreiche politische Reformen, freie Wahlen und die Einhaltung von Menschenrechten versprechen.

	***

	Mit Schalldämpfer-Pistolen bewaffnete Extremisten haben in mehreren Alkohol-Geschäften der irakischen Hauptstadt mindestens zwölf Menschen erschossen. Zuvor hätten die Unbekannten mit ihren Fahrzeugen einen Kontrollposten der Polizei im Westen Bagdads durchbrochen, hieß es aus dem Innenministerium. Da Alkoholgenuss nach islamischem Recht verboten ist, bieten Spirituosen-Läden in Bagdad eine Zielscheibe für Fundamentalisten. Dies gilt umso mehr, als in den Geschäften oft Angehörige religiöser Minderheiten arbeiten.

	***

	Mit der Literaturverfilmung &quot;Der große Gatsby&quot; wird an diesem Mittwoch das 66. Internationale Filmfestival in Cannes eröffnet. Zur Premiere an der französischen Cote d&#039;Azur werden Regisseur Baz Luhrmann und die Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Carey Mulligan erwartet. &quot;Der große Gatsby&quot; basiert auf der Romanvorlage von F. Scott Fitzgerald. Der Film läuft in Cannes außer Konkurrenz. Im Wettbewerb konkurrieren 20 Werke um die Goldene Palme. Darunter sind Filme von Regisseuren wie Ethan und Joel Coen, Asghar Farhadi, Jim Jarmusch, Roman Polanski und Steven Soderbergh. Als einzige Frau ist Regisseurin Valeria Bruni Tedeschi im Rennen um die Goldene Palme vertreten. Die Preise werden am 26. Mai von der Jury unter Vorsitz von US-Regisseur Steven Spielberg verliehen. 2012 hatte der Österreicher Michael Haneke mit seinem Drama &quot;Liebe&quot; gewonnen.</description>
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   <pubDate>Wed, 15 May 2013 12:55:00 GMT</pubDate>
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   <title>14.05.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	***

	In Deutschland wird an diesem Dienstag der Prozess um die Morde der Terrorzelle &quot;Nationalsozialistischer Untergrund&quot; (NSU) fortgesetzt. Die Verteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe haben für den zweiten Verhandlungstag weitere Anträge angekündigt. Befangenheitsanträge gegen drei Richter des Senats hat das Münchner Oberlandesgericht schon zurückgewiesen. Zschäpe ist als Mittäterin an sämtlichen Verbrechen des NSU angeklagt, darunter die Morde an acht Türken, einem Griechen sowie an einer deutschen Polizistin. Außerdem stehen vier mutmaßliche Helfer der Gruppe vor Gericht. Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestags, Sebastian Edathy, hatte am Montag ein vernichtendes Zwischenfazit über die Arbeit der deutschen Sicherheitsbehörden gezogen. Der SPD-Politiker sprach von einem &quot;beispiellosen&quot; und &quot;beschämenden Versagen&quot; gegenüber dem Rechtsextremismus.

	***

	Bundespräsident Joachim Gauck hat bei seinem Brasilien-Besuch für eine Vertiefung der Beziehungen geworben. Beide Länder könnten voneinander lernen, sagte er in Sao Paolo zum Auftakt des &quot;Deutschland-Jahrs&quot;. Dabei soll den Bürgern des größten südamerikanischen Landes mit bis zu 400 Veranstaltungen ein aktuelles Deutschlandbild vermittelt werden, auf kultureller, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene. Zuvor hatte der Bundespräsident Brasilien aufgefordert, seine Märkte weiter zu öffnen. Wenn es Brasilien gelinge, weitere Wachstums- und Wohlstandsbarrieren aus dem Weg zu räumen, dann werde seine Bedeutung für die Weltwirtschaft noch weiter wachsen, sagte Gauck, der gemeinsam mit Präsidentin Dilma Rousseff die 31. deutsch-brasilianischen Wirtschaftstage eröffnete.

	***

	Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten für sechs Jahre ins Gefängnis. Außerdem forderte die Anklage in Mailand, dem 76-jährigen Medienunternehmer auf Lebenszeit das Bekleiden öffentlicher Ämter zu untersagen. Der Multimilliardär hat die sexuellen Beziehungen zu der als &quot;Ruby&quot; bekannten Marrokanerin stets bestritten. Chefanklägerin Ilda Boccassini sprach hingegen von &quot;systematischer Prostitution&quot; mit Millionensummen in einer Villa Berlusconis. Erst am Mittwoch hatte ein Mailänder Berufungsgericht eine vierjährige Haftstrafe gegen Berlusconi wegen Steuerbetrugs bestätigt.

	***

	Die USA und Großbritannien wollen den Druck auf die Regierung in Syrien erhöhen. Man werde versuchen, noch mehr zu tun, um die &quot;entsetzliche Gewalt&quot; zu beenden, sagten Präsident Barack Obama und Premier David Cameron vor der Presse in Washington. Cameron kündigte an, die Hilfe für die Streitkräfte der gemäßigten Opposition zu verdoppeln. Beide Politiker versprachen eine Ausweitung der humanitären Hilfe sowie gemeinsame Anstrengungen für die Bildung einer Übergangsregierung. Obama erläuterte, er werde die mutmaßliche Nutzung von Chemiewaffen in den Auseinandersetzungen zwischen Soldaten und Rebellen weiter prüfen. Der US-Präsident hatte damit gedroht, dass mit dem Gebrauch von Chemiewaffen die &quot;rote Linie&quot; zum einem Militäreinsatz überschritten würde.

	***

	Die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) ist nach eigenen Angaben vom amerikanischen Justizministerium bespitzelt worden. Die Behörde habe sich heimlich die Verbindungsdaten von mehr als 20 Anschlüssen des Medienunternehmens und seiner Journalisten beschafft, auch von privaten Geräten, teilte AP in Washington mit. Es handele sich dabei um Anruflisten aus einem zweimonatigen Zeitraum von Anfang 2012. Möglicherweise sei es um Berichte über den Anti-Terrorkampf gegangen. Die Agentur sei vor wenigen Tagen von offizieller Seite über den Zugriff informiert worden, der in diesem Jahr erfolgt sei. AP ist die größte Nachrichtenagentur der westlichen Welt.</description>
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   <pubDate>Tue, 14 May 2013 08:37:00 GMT</pubDate>
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   <title>13.05.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
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	Nach den Anschlägen an der syrisch-türkischen Grenze hat Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière vor einer Intervention in den Bürgerkrieg in Syrien gewarnt. Ein militärisches Eingreifen wäre sehr aufwändig und verlustreich, sagte der CDU-Politiker im deutschen Fernsehen. &quot;Wir sind verzweifelt und ehrlich gesagt auch ein bisschen ratlos über die Einflussmöglichkeiten von außen&quot;, sagte der Minister weiter. Die Bemühungen der USA und Russlands, gemeinsam eine internationale Syrien-Konferenz zu organisieren, seien ein wirklicher Erfolgsschimmer, aber auch nicht mehr, erklärte de Maiziere. Bei der Explosion zweier Autobomben in der türkischen Grenzstadt Reyhanli waren am Samstag mindestens 46 Menschen getötet worden. Nach Angaben türkischer Regierungspolitiker führen Spuren zum Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

	***

	Bei der Parlamentswahl in Bulgarien ist die ehemalige konservative Regierungspartei GERB stärkste Kraft geworden. Nach stabilen Hochrechnungen kommt sie auf 31,4 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten liegen danach bei 27,4 Prozent. Die Partei der türkischen Minderheit MDL erhielt 9,2 Prozent, die nationalistische Ataka 7,6 Prozent. Da keine Partei eine absolute Mehrheit erreicht hat, dürfte die Bildung einer neuen Regierung in Sofia sehr schwierig werden. Der GERB-Politiker Bojko Borissow war im Februar nach Massenprotesten gegen seine Politik als Ministerpräsident zurückgetreten.

	***

	Der Euro-Krisenstaat Portugal hat mit der sogenannten Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds eine Einigung über sein neues Sparprogramm erzielt und damit den Weg frei gemacht für die Auszahlung der nächsten Hilfstranche in Höhe von zwei Milliarden Euro. Das neue Sparpaket der konservativen Regierung sieht unter anderem den Abbau von 30.000 Stellen im öffentlichen Dienst, die Verlängerung der Wochenarbeitszeit sowie eine Sonderabgabe für Rentner vor. Die Maßnahmen sollen den Staatshaushalt bis 2015 um 4,8 Milliarden Euro entlasten. Das portugiesische Verfassungsgericht hatte Teile des ursprünglichen Sparpakets verworfen. Durch die Sparpolitik ist Portugal in eine Rezession geraten.

	***

	Südkorea und die USA haben trotz der Spannungen mit Nordkorea ein gemeinsames Seemanöver begonnen. An der zweitägigen Übung nimmt auch der atombetriebene US-Flugzeugträger &quot;USS Nimitz&quot; teil, eines der weltweit größten Kriegsschiffe, wie die US-Marine mitteilte. Zu dem Manöver, dass die regionale Sicherheit und Stabilität stärken solle, gehörten auch Flug- und Luftabwehrübungen. Nordkorea hatte die Militärübung bereits vorab als &quot;schwerwiegende militärische Provokation &quot; verurteilt. Unterdessen ersetzte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA den als Hardliner geltenden Minister der Streitkräfte, Kim Kyok Sik, nach nur einem halben Jahr im Amt durch General Jang Jong Nam. Einen Grund nannte die Agentur nicht.

	***

	US-Präsident Barack Obama hat Pakistan zum erfolgreichen Abschluss der Parlamentswahlen gratuliert. Die Vereinigten Staaten begrüßten den historisch friedlichen und transparenten Übergang von ziviler Macht, der einen erheblichen Meilenstein bei der demokratischen Entwicklung Pakistans darstelle, erklärte Obama. Washington freue sich auf die Zusammenarbeit mit der künftigen pakistanischen Regierung. Den Wahlsieger Nawaz Sharif von der konservativen Muslimbruderschaft erwähnte Obama nicht namentlich.</description>
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	Mit Blick auf das Ende des Nato-Kampfeinsatzes 2014 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel weitere Reformen in Afghanistan angemahnt. Man werde ein Auge darauf haben, dass der politische Prozess vorangehe, sagte Merkel vor deutschen Soldaten im nordafghanischen Kundus. Als anstehende Aufgaben nannte die CDU-Chefin die Vorbereitung der Präsidentschaftswahl im April 2014 und den Aufbau der Wirtschaft. Das alles vollziehe sich zum Teil langsamer als gewünscht, beklagte Merkel. Es sei aber unabdingbar dafür, dass der militärische Einsatz auch wirklich als Erfolg gelten könne. Merkel war am Morgen in Begleitung von Verteidigungsminister Thomas de Maizière zunächst in Masar-i-Scharif gelandet, wo die Bundeswehr ihren größten Standort am Hindukusch unterhält.

	***

	Fast fünf Monate nach ihrer Entführung im Jemen sind ein finnisches Ehepaar und ein österreichischer Student wieder frei. Die Freigelassenen befänden sich bereits in einem Militärkrankenhaus in Wien, sagte der Leiter des österreichischen Krisenstabes vor Journalisten in Wien. Sie seien Dank der Vermittlung des Oman freigelassen worden. Jemens Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi erklärte, die jemenitischen Behörden hätten &quot;vorsichtig auf die Freilassung der Geiseln hingewirkt&quot;. Die drei Europäer waren nach Angaben des Jemen am 21. Dezember vermutlich von Kämpfern des Terrornetzwerks Al Kaida in der Hauptstadt Sanaa verschleppt worden. Österreichischen Presseberichten nach soll ein Lösegeld von einer Million Euro gezahlt worden sein.

	***

	Die Mitte-Links-Regierung in Slowenien hat sieben Wochen nach ihrem Amtsantritt ein Sparprogramm beschlossen, um ohne Notkredite der Euro-Partner die Schuldenkrise zu überwinden. So soll zum 1. Juli die Mehrwertsteuer von 20 auf 22 Prozent erhöht werden. Außerdem wolle sich das Land von 15 Unternehmen trennen, darunter die zweitgrößte Bank des Landes, der größte Telekom-Konzern und die staatliche Fluggesellschaft, sagte Ministerpräsidentin Alenka Bratusek in Ljubljana. Außerdem soll eine Immobilienabgabe erhoben werden. Mit den Gewerkschaften werde zudem über Lohnkürzungen im Staatsdienst verhandelt. Mit den Maßnahmen soll vor allem der Bankensektor des Landes stabilisiert werden.

	***

	Dem mutmaßlichen Kidnapper der drei jungen Frauen in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio droht möglicherweise die Todesstrafe. Wie der zuständige Bezirksstaatsanwalt Timothy McGinty mitteilte, will er den Haupttatverdächtigen Ariel Castro auch wegen vorsätzlichen Mordes, versuchten Mordes und Körperverletzung zur Verantwortung ziehen. McGinty bezog sich damit auf Vorwürfe, nach denen Castro zumindest eine seiner Gefangenen mehrere Male gewaltsam zu Schwangerschaftsabbrüchen gezwungen haben soll, nachdem er sie vergewaltigt hatte. Die drei Frauen waren am Montag nach fast zehn Jahren aus dem Haus Castros in Cleveland befreit worden, wo sie gefangengehalten und missbraucht worden waren.

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	In New York ist eine internationale Bande von Cyber-Bankräubern hochgenommen worden. Sieben Männer seien festgenommen worden, ein achter Verdächtiger sei vor wenigen Tagen in der Dominikanischen Republik ermordet worden, teilten die US-Justizbehörden mit. Die Diebe sollen in zwei Aktionen im Dezember 2012 und im Februar dieses Jahres Kreditkarten und Konten manipuliert und so umgerechnet 34 Millionen Euro erbeutet haben. Dazu sollen sie in die Computersysteme von Banken eingedrungen sein. Betroffen seien weltweit 26 Länder, teilte die New Yorker Staatsanwaltschaft mit. Die Behörden sprachen von einem massiven Raubzug im Stile des 21. Jahrhunderts. Zur Aufdeckung hätten auch die Ermittlungsbehörden in zahlreichen anderen Ländern beigetragen, darunter in Deutschland.

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	Mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen und Lesungen wird an diesem Freitag der Bücherverbrennungen durch die Nazis vor 80 Jahren gedacht. Am zentralen Platz der Verbrennungen, dem heutigen Bebelplatz in Berlin, wollen die katholische und die evangelische Kirche sowie die jüdische Gemeinde zu einer Gedenkstunde zusammenkommen. Der im deutschen Exil lebende chinesische Autor Liao Yiwu wird einen Aufruf zu Freilassung seines inhaftierten Kollegen Li Bifeng vorlesen. Am Abend des 10. Mai 1933 verbrannten die Nazis in Berlin und 20 weiteren Universitätsstädten die Werke von rund 130 Autoren, die als &quot;undeutsch&quot; galten. Auf den schwarzen Listen mit &quot;zersetzendem Schrifttum&quot; standen unter anderem Werke von Karl Marx, Sigmund Freud, Berthold Brecht, Heinrich und Klaus Mann, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Erich Maria Remarque, Erich Kästner, Kurt Tucholsky oder Albert Einstein.</description>
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   <pubDate>Fri, 10 May 2013 09:39:00 GMT</pubDate>
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   <title>09.05.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
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	Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite erhält in Aachen den Internationalen Karlspreis. Mit der renommierten Auszeichnung wollen die Preisverleiher die Verdienste der 57-Jährigen um die europäische Einigung würdigen. Grybauskaite sei eine herausragende Persönlichkeit im baltischen Raum, heißt es in der Begründung des Aachener Karlspreis-Direktoriums. Mit Mut und Augenmaß habe die frühere EU-Haushaltskommissarin Litauen aus der Wirtschaftskrise geführt und strebe jetzt mit ihrem Land, trotz aller Verunsicherung, die Aufnahme in die Eurozone an. Grybauskaite ist seit Mai 2009 litauische Präsidentin. Sie ist die 55. Trägerin des Karlspreises. Er wird seit 1950 an Persönlichkeiten und Institutionen vergeben, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Im vergangenen Jahr hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Auszeichnung erhalten.

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	Ein Mailänder Berufungsgericht hat eine vierjährige Haftstrafe aus dem Jahr 2012 für den früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi bestätigt. Dabei ging es um Steuerbetrug im Zusammenhang mit dem Kauf von Fernsehrechten durch seinen Konzern Mediaset. Die Richter bestätigten auch eine Entscheidung, wonach Berlusconi fünf Jahre lang kein öffentliches Amt ausüben darf. Beide Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig, da eine weitere Berufung möglich ist. Sollte das Urteil auch in letzter Instanz bestätigt werden, muss der 76-Jährige für höchstens ein Jahr ins Gefängnis, da ihm drei Jahre nach einem Gesetz zur Strafermäßigung aus dem Jahr 2006 erlassen werden. Gegen den ehemaligen Spitzenpolitiker sind noch zwei weitere Verfahren anhängig. Darin geht es um Sex mit Minderjährigen und Amtsmissbrauch.

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	Die USA stocken ihre humanitäre Hilfe für die Opfer des Bürgerkriegs um 100 Millionen Dollar (76 Millionen Euro) auf. Das teilte der Sprecher des US-Außenamtes, Patrick Ventrell, in Washington mit. Der Betrag werde von Außenminister John Kerry für das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen freigegeben. Mit der Zusage steigt die US-Hilfe für die Bürgerkriegsopfer auf insgesamt 510 Millionen Dollar. Die Bundesregierung stellte nach Angaben des Auswärtigen Amtes seit Beginn des Aufstands gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad 125 Millionen Dollar zur Verfügung. Die UN brauchen das Geld, um Flüchtlinge in den Nachbarländern Libanon, Jordanien und der Türkei mit Hilfsgütern und Unterkunft zu versorgen. Vor dem Bürgerkrieg flohen nach UN-Angaben mittlerweile 1,4 Millionen Menschen ins Ausland.

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	Der mutmaßliche Kidnapper von drei jungen Frauen im US-Bundesstaat Ohio wird wegen vierfacher Entführung und auch wegen Vergewaltigung angeklagt. Das teilte der zuständige Staatsanwalt in Cleveland mit. Dem 52-jährigen früheren Schulbusfahrer wird vorgeworfen, Amanda Berry, Gina DeJesus und Michelle Knight rund zehn Jahre lang in seinem Haus festgehalten und vergewaltigt zu haben. Die Freiheitsberaubung von Berrys Tochter, die während der Gefangenschaft ihrer Mutter zur Welt kam, wird als vierter Entführungsfall behandelt. Die Opfer waren am Montag aus dem Haus entkommen. Berry und DeJesus sind inzwischen zu ihren Familien zurückgekehrt, Knight befindet sich noch in einem Krankenhaus. Die Polizei bestätigte, dass die Frauen mit Seilen und Ketten gefangen gehalten wurden.

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	Thomas Bach hat seine Kandidatur für das Präsidentenamt des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bekanntgegeben. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) informierte den scheidenden IOC-Präsidenten Jacques Rogge und die übrigen Vorstandsmitglieder in einem Brief über seine Entscheidung. Bach, Fechtolympiasieger von 1976, ist seit 1991 Mitglied des IOC. Der 59-jährige Franke ist nach Willi Daume erst der zweite Deutsche, der für das höchste Amt im Weltsport kandidiert. Die Entscheidung, wer als neunter IOC-Präsident die Nachfolger von Rogge antritt, wird am 10.September in Buenos Aires von der IOC-Vollversammlung gefällt.</description>
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   <pubDate>Thu, 9 May 2013 08:11:00 GMT</pubDate>
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   <title>08.05.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
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	Russland und die USA planen möglichst noch im Mai eine internationale Syrien-Konferenz, um das Blutvergießen in dem Bürgerkriegsland zu beenden. Moskau und Washington wollten die syrische Regierung und die Opposition im Lande gemeinsam dazu drängen, eine politische Lösung des Konflikts zu suchen, sagte Außenminister Sergej Lawrow in der Nacht zum Mittwoch nach mehrstündigen Gesprächen mit seinem US-Kollegen John Kerry. Grundlage der Konferenz-Gespräche soll die Vereinbarung von Genf vom Juni vergangenen Jahres sein. Damals hatten sich die UN-Vetomächte sowie die Türkei und mehrere arabische Staaten auf Grundzüge eines politischen Übergangs für Syrien geeinigt. In Damaskus sollte demnach eine Übergangsregierung aus Vertretern des bisherigen Regimes und der Opposition gebildet werden.

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	Die Bundesregierung hat dem umstrittenen Verkauf deutscher Kampfpanzer nach Indonesien zugestimmt. Das geht nach Informationen von &quot;Spiegel Online&quot; aus einer Antwort des Kabinetts in Berlin auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Katja Keul hervor. Danach erhielt die deutsche Firma Rheinmetall vom geheim tagenden Bundessicherheitsrat eine Ausfuhrgenehmigung für 104 Kampfpanzer Leopard 2, vier Berge- und jeweils drei Brückenlege- und Pionierpanzer. Daneben wird der Rüstungskonzern laut &quot;Spiegel&quot; weitere 50 Schützenpanzer vom Typ Marder 1A2 nach Südostasien liefern. Das Interesse Indonesiens an deutschen Panzern ist seit langem bekannt. Die Bundesregierung hielt sich jedoch bedeckt. Die Menschenrechtslage in Indonesien gilt als kritisch.

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	Im Nordosten Nigerias haben Mitglieder der Boko Haram-Sekte die Stadt Bama überfallen. Bei den koordinierten Angriffen der 200 Islamisten auf Militärkasernen und Polizeistationen wurden mindestens 55 Menschen getötet, wie ein Armeesprecher mitteilte. Die Angreifer, von denen einige Uniformen trugen, setzten zahlreiche Gebäude in Brand. Außerdem stürmten sie ein Gefängnis und befreiten 105 Häftlinge. Boko Haram kämpft seit Jahren mit Gewalt im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias für einen islamischen Gottesstaat.

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	Das ostafrikanische Somalia erhält für den Wiederaufbau staatlicher Strukturen politische und finanzielle Unterstützung zahlreicher Staaten. Die Europäische Union habe 44 Millionen Euro für den Aufbau von Justiz und Polizei zugesagt, sagte der britische Regierungschef David Cameron zum Abschluss einer internationalen Somalia-Konferenz in London. Großbritannien gibt umgerechnet 41 Millionen Euro für die Sicherheitskräfte und die Regierung, die USA steuern umgerechnet 31 Millionen Euro bei. Zudem gelte es, den Hunger zu bekämpfen und Strukturen zu schaffen, die Investoren aus dem Ausland anlockten, sagte Cameron. Die Teilnehmer begrüßten, dass der Kampf gegen Piraterie vor den Küsten Somalias deutliche Fortschritte gemacht habe. Die im Land agierende islamistische Al-Shabaab-Miliz bleibe allerdings eine Bedrohung für Frieden und Sicherheit, hieß es weiter.

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	US-Präsident Barack Obama und seine südkoreanische Kollegin Park Geun Hye lehnen Zugeständnisse an Nordkorea ab. Vor der Wiederaufnahme von Gesprächen müsse die kommunistische Führung in Pjöngjang einen Kurswechsel in der Atompolitik vollziehen, erklärten die beiden Staatschefs nach einem Treffen in Washington. Bei ihrem demonstrativen Schulterschluss verabredeten Obama und Park zudem eine engere Zusammenarbeit in der Verteidigungs- und Wirtschaftspolitik. Es ist Parks erste Auslandsreise seit ihrem Amtsantritt vor rund zwei Monaten. An diesem Mittwoch hält sie eine Rede vor beiden Kammern des Kongresses.

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	Die Welthandelsorganisation WTO wird in den kommenden vier Jahren vom Brasilianer Roberto Azevedo geführt. Im Rennen um den prominenten Chefposten konnte der US-kritische Karrierediplomat in Genf eine klare Mehrheit der 159 WTO-Mitgliedsstaaten hinter sich bringen und seinen mexikanischen Mitbewerber Herminio Blanco aus dem Feld schlagen. Blanco war von den USA und der EU unterstützt worden. Eine der Hauptaufgaben des Brasilianers wird es sein, die sogenannte Doha-Runde zu den Verhandlungen über den Abbau internationaler Handelsschranken wiederzubeleben. Der 55-Jährige übernimmt den Posten vom Franzosen Pascal Lamy, der am 1. September nach zwei Amtszeiten abtritt.</description>
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   <pubDate>Wed, 8 May 2013 11:31:00 GMT</pubDate>
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   <title>07.05.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
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	Nordkoreanische Soldaten haben nach US-Angaben zwei Raketen von Abschussrampen an der Ostküste des Landes abgezogen. Damit sei die unmittelbare Gefahr eines Raketenstarts gebannt, hieß es aus Washington. Nordkorea hatte die zwei Raketen vom Typ Musudan Mitte April dorthin verlegt. Musudan-Raketen haben eine Reichweite von bis zu 3500 Kilometern und könnten damit auch den US-Stützpunkt auf der Pazifikinsel Guam treffen. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten sich im vergangenen Monat erheblich verschärft. Die kommunistische Führung unter Staatschef Kim Jong Un kündigte den Waffenstillstandsvertrag mit Südkorea von 1953 auf und drohte den USA mit einem atomaren Erstschlag. Zuletzt schloss Nordkorea die mit dem Süden gemeinsam betriebene Sonderwirtschaftszone Kaesong.

	***

	In Pakistan haben die Taliban erstmals einen Anschlag auf die Wahlveranstaltung einer religiösen Partei verübt. Die Bombe explodierte auf einer Kundgebung der Partei Jamiat Ulema-e-Islam Fazal (JUI-F) im Distrikt Kurram an der afghanischen Grenze. Nach unterschiedlichen Berichten wurden bis zu 25 Menschen getötet und rund 70 verletzt. Die Taliban erklärten, ihr Ziel sei Spitzenkandidat Munir Orakzai gewesen. Er habe vor seinem Wechsel zur JUI-F jahrelang die weltliche scheidende Regierung unterstützt. Orakzai überlebte den Anschlag nach Angaben der Behörden. Im Wahlkampf haben die Taliban bisher fast täglich Anschläge auf Kandidaten, Büros und Veranstaltungen der drei großen weltlichen Parteien PPP, ANP und MQM verübt. Sie lehnen die Parlamentswahl, die am kommenden Samstag stattfindet, als unislamisch ab.

	***

	Eine internationale Somalia-Konferenz an diesem Dienstag in London soll weitere Finanzhilfen und Unterstützung für das ostafrikanische Land mobilisieren. Gastgeber sind der britische Premierminister David Cameron und der neue somalische Präsident Hassan Scheich Mohamud. Rund 50 Staaten und Organisationen haben ihre Teilnahme zugesagt. Großbritannien hatte Ende April als erstes westliches Land seine Botschaft in der Hauptstadt Mogadischu nach mehr als 20 Jahren Bürgerkrieg in Somalia wiedereröffnet. Diskutiert werden soll unter anderem über den Aufbau funktionierender Justiz- und Polizeistrukturen sowie den Schutz von Menschenrechten und die Bekämpfung der Piraterie.

	***

	Im US-Bundesstaat Ohio sind drei seit rund zehn Jahren vermisste Frauen lebend gefunden worden. Die Polizei stürmte ein Haus in Cleveland, aus dem sich zuvor eine Vermisste mit Hilfe eines Nachbarn befreien konnte. Zwei weitere Frauen konnten gesund geborgen werden. Die Polizei nahm inzwischen drei Männer fest, einer soll in dem Haus gewohnt haben. Die Frauen waren 14, 16 und 20 Jahre alt, als sie zuletzt gesehen worden waren. Die Details ihrer jahrelangen Gefangenschaft sind noch weitgehend unklar, mindestens eine Frau brachte in der Zeit offenbar ein Kind zur Welt.

	***

	Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot haben in Moskau tausende Menschen friedlich gegen die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin demonstriert. Sie forderten auf Plakaten und in Sprechchören Freiheit für politische Gefangene und beklagten zunehmende Repressionen seit Putins Rückkehr in den Kreml vor genau einem Jahr. &quot;Putin ist ein Dieb. Wir werden ihn aus dem Kreml werfen&quot;, rief Oppositionsführer Alexej Nawalny. Dem 36-Jährigen wird derzeit wegen angeblicher Veruntreuung öffentlicher Gelder der Prozess gemacht. Nach Angaben der Opposition waren bis zu 60.000 Menschen auf den Bolotnaja-Platz nahe dem Kreml geströmt. Die Polizei sprach von 8.000 Demonstranten.

	***

	Zum letzten Mal vor der Bundestagswahl tagt an diesem Dienstag die Deutsche Islamkonferenz. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) trifft sich dazu mit Vertretern muslimischer Organisationen in Berlin. Schwerpunkt ist diesmal der Kampf gegen Extremismus wie Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus und Islamismus. Die Gespräche stehen unter schwierigen Vorzeichen: Mehrere beteiligte Religionsverbände haben den Sinn des bisherigen Formats offen infrage gestellt und kritisiert, Friedrich habe das Thema Sicherheit und Terrorismus zu sehr in den Vordergrund gerückt. Die Islamkonferenz wurde 2006 als Dialogforum zwischen Staat und Muslimen ins Leben gerufen.</description>
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   <pubDate>Tue, 7 May 2013 08:40:00 GMT</pubDate>
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   <title>06.05.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
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	Vor dem Oberlandesgericht München beginnt am heutigen Montag der Prozess um die Verbrechensserie der Terrorzelle NSU. In einem der größten Strafverfahren der vergangenen Jahrzehnte muss sich die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe unter anderem wegen Mittäterschaft bei zehn Morden verantworten. Zudem legen die Ermittler ihr die Gründung einer terroristischen Vereinigung mit den beiden Haupttätern Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zur Last, die sich nach ihrer Enttarnung selbst getötet haben. Vier weiteren Angeklagten wird Unterstützung der Terrorzelle beziehungsweise Beihilfe zu deren Taten vorgeworfen. Rund 80 Angehörige und Opfer treten in dem Verfahren als Nebenkläger auf. Der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund war jahrelang unentdeckt geblieben. Die Zelle soll zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2007 neun Migranten und eine deutsche Polizistin ermordet haben.

	***

	Nach den israelischen Luftschlägen auf Ziele in Syrien wächst die Angst vor einer Eskalation des Konflikts mit unkalkulierbaren Folgen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief zu äußerster Zurückhaltung auf. Zuvor hatte die syrische Regierung eine scharfe Warnung an Israel gerichtet. Bei den Luftangriffen auf drei militärische Einrichtungen in der Nacht zum Sonntag habe es Tote und Verletzte gegeben. Von israelischer Seite hieß es, es seien Waffenarsenale bombardiert worden, die für die israelfeindliche Hisbollah-Miliz im Libanon bestimmt waren. Aus libanesischen Diplomatenkreisen verlautete, bei den Zielen habe es sich um den nordwestlich von Damaskus gelegenen Forschungskomplex Dschamraja, ein nahe gelegenes Waffendepot sowie eine Luftabwehrstellung im westlich der Hauptstadt gelegenen Sabura gehandelt. US-Präsident Barack Obama sprach Israel ausdrücklich das Recht zu, sich vor der libanesischen Hisbollah zu schützen.

	***

	Ungarns Regierungschef Victor Orban hat zum Auftakt der Jahresversammlung des Jüdischen Weltkongresses in Budapest eine harte Linie gegen Antisemiten versprochen. Judenfeindlichkeit sei &quot;untragbar und nicht hinnehmbar&quot;, sagte Orban vor den rund 600 Delegierten der Konferenz. Man habe eine moralische Pflicht zur Null-Toleranz gegen Antisemitismus, fügte er hinzu. Seine Regierung suche nach Lösungen zur Bekämpfung von Antisemitismus, der eine Folge der Wirtschaftskrise sei. Zwar begrüßte Israels Energieminister Silvan Schalom die Rede, den Jüdischen Weltkongress konnte Orban damit aber nicht überzeugen. Der Regierungschef sei nicht auf antisemitische oder rassistische Vorfälle in Ungarn eingegangen, hieß es in einer Stellungnahme.

	***

	Bei Straßenschlachten zwischen radikalen Islamisten und Sicherheitskräften sind in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka mindestens 17 Menschen getötet worden. Das berichteten Mitarbeiter von Polizei und Krankenhäusern am Montag. Zehntausende Demonstranten hatten sich am Sonntagabend im Handels- und Finanzviertel der Millionenmetropole verschanzt, ehe die Einsatzkräfte in der Nacht mit Tränengas und Gummigeschossen gegen sie vorrückten. Zuvor hatten Hunderttausende Aktivisten und Unterstützer der islamistischen Organisation Hefajat-e-Islam die Stadt abgeriegelt, um die Einführung eines rigorosen Gesetzes gegen Gotteslästerung zu erzwingen.

	***

	In Frankreich sind zehntausende Gegner der Politik der sozialistischen Regierung von Staatschef François Hollande auf die Straße gegangen. In Paris versammelten sich Anhänger der linken Opposition und protestierten gegen die ihrer Meinung nach zu strikte Sparpolitik der Regierung. In der Hauptstadt sowie in anderen Städten des Landes gingen zudem Gegner der Homo-Ehe auf die Straße. Auf Plakaten forderten die Demonstranten auch eine &quot;Sechste Republik&quot; mit stark beschnittenen Befugnissen des Präsidenten. Präsident Hollande hatte vor genau einem Jahr die Wahl gegen seinen Vorgänger Nicolas Sarkozy gewonnen.</description>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
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	Nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch in der vergangenen Woche ist die Zahl der Toten auf mehr als 500 gestiegen. Polizeiangaben zufolge wurden aus den Trümmern des mehrstöckigen Gebäudes in der Hauptstadt zahlreiche weitere Leichen geborgen. Offiziell gelten noch 149 Menschen als vermisst, die Behörden rechnen aber mit einer deutlich höheren Zahl an Verschütteten. Ein weiterer Ingenieur wurde nach dem Einsturz der Fabrik wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung festgenommen. Er soll die Erweiterung des Gebäudes von fünf auf acht Stockwerke verantwortet haben. Im Zusammenhang mit dem Unglück gab es bereits sieben Festnahmen. Der Bürgermeister des Stadtteils Savar, in dem die Fabrik stand, wurde suspendiert. In den vergangenen Tagen demonstrierten Hunderttausende von Arbeitern für bessere Arbeitsbedingungen. In dem eingestürzten Gebäude soll außer für die Unternehmen Primark, NKD und Mango auch Kleidung für den deutschen Textil-Discounter kik produziert worden sein.

	***

	US-Präsident Obama und sein mexikanischer Amtskollege Enrique Peña Nieto haben eine intensive Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Bildung vereinbart. Bei einem Treffen in Mexiko-Stadt kündigten sie die Gründung einer bilateralen Kommission unter dem Vorsitz von US-Vizepräsident Joe Biden an. Sie soll die Integration der beiden Volkswirtschaften vorantreiben. Die Vereinigten Staaten und Mexiko hätten eine der engsten Wirtschaftsbeziehungen der Welt, betonte Obama. Die beiden Präsidenten vereinbarten zudem, ein Bildungsforum zu schaffen, das den Austausch zwischen Universitäten und Forschungsinstituten fördern soll.

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	Die USA erwägen, die Rebellen in Syrien mit Waffen zu beliefern. Als Reaktion auf den wahrscheinlichen Chemiewaffeneinsatz durch Truppen des Regimes von Präsident Baschar al-Assad sei dies eine Option, sagte Verteidigungsminister Chuck Hagel. Bislang hatte Washington Waffenlieferungen an die Opposition in Syrien kategorisch abgelehnt. Dies würde den Bürgerkrieg nur weiter anheizen, hieß es zur Begründung. Zudem könnten Waffen in die Hände von Islamisten fallen.

	***

	In Venezuela hat die Opposition vor dem Obersten Gerichtshof Beschwerde gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl eingelegt. Die Gruppe um den Wahlverlierer Henrique Capriles sprach in den Dokumenten von &quot;Bestechung, Gewalt und Betrug. Aus der Wahl am 14. April war der Sozialist Nicolás Maduro als Sieger hervorgegangen. Die Wahlkommission hat nach Protesten eine Überprüfung des elektronischen Abstimmungsverfahrens angeordnet. Eine vollständige Neuauszählung der Stimmen lehnte sie jedoch ab. Der mittlerweile vereidigte Präsident Maduro hatte mit 1,5 Prozentpunkten Vorsprung gegen Capriles gewonnen. Daraufhin gab es in ganz Venezuela gewalttätige Proteste, bei denen acht Menschen ums Leben kamen.

	***

	Der Weltsicherheitsrat hat einstimmig eine neue UN-Mission im afrikanischen Krisenstaat Somalia beschlossen. Eine Expertengruppe soll Regierung und Behörden unterstützen und Wahlen vorbereiten. Das Mandat von Unsom - United Nations Assistance Mission in Somalia - ist zunächst auf zwölf Monate begrenzt. Das Land am Horn von Afrika war in den 1990er Jahren in Chaos und Bürgerkrieg gestürzt und blieb mehr als zwei Jahrzehnte ohne funktionierende Regierung. Am Donnerstag waren neue Schätzungen bekanntgeworden, nach denen bei Hungersnöten in Somalia zwischen 2010 und 2012 etwa 260.000 Menschen starben. Die Hälfte davon waren Kinder unter fünf Jahren.

	***

	Zum Welttag der Pressefreiheit an diesem Freitag hat die Journalisten-Organisation &quot;Reporter ohne Grenzen&quot; (ROG) eine neue Liste &quot;Feinde der Pressefreiheit&quot; veröffentlicht. Erstmals stehen darauf die in Ägypten regierende Muslimbruderschaft mit Präsident Mohammed Mursi und die islamistische syrische Rebellengruppe Al-Nusra-Front. ROG wirft insgesamt 40 Staatschefs, paramilitärischen Gruppen und kriminellen Netzwerken vor, unabhängige Journalisten zu verfolgen und Medien unterdrücken zu wollen. Weiterhin auf der Liste befinden sich Russlands Präsident Wladimir Putin, die Staatschefs von Aserbaidschan und Weißrussland, Drogenkartelle aus Mexiko, Mafiagruppen aus Italien und Taliban-Chef Mullah Omar.</description>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
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	Gut zwei Wochen nach dem Terroranschlag auf den Boston-Marathon hat die US-Polizei drei weitere Verdächtige festgenommen. Zwei Studenten aus Kasachstan sollen einen Laptop und einen Rucksack von einem der mutmaßlichen Attentäter versteckt zu haben. Ein dritter Mann, der US-Staatsbürger ist, soll bei den Ermittlungen Falschaussagen gemacht haben. Eine direkte Tatbeteiligung wird den Männern nicht vorgeworfen. Bei dem Anschlag am 15. April waren drei Menschen getötet und 264 verletzt worden. Als Täter gelten die Brüder Tamerlan und Dschochar Zarnajew. Tamerlan wurde bei einer Schießerei mit der Polizei tödlich verletzt. Dschochar liegt in einem Gefängnis-Krankenhaus.

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	Das oberste Gericht des kommunistischen Nordkorea hat einen Staatsbürger der USA zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt. Dies meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA aus Pjöngjang. Der Amerikaner koreanischer Abstammung war im November im Nordosten Nordkoreas festgenommen worden. In den Staatsmedien war ihm vorgeworfen worden, er habe das kommunistische Regime stürzen wollen.

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	Im Streit um die Presseplätze im bevorstehenden Prozess um die Mordserie der neonazistischen Terrorzelle NSU hat das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde eines freien Journalisten zurückgewiesen. Das Oberlandesgericht München habe bei der Verteilung der knappen Sitzplätze einen erheblichen Ermessensspielraum, erklärte das höchste deutsche Gericht. Die Beschwerde eines weiteren Journalisten ist noch anhängig. Mehrere große Tageszeitungen wie die &quot;Frankfurter Allgemeine Zeitung&quot;, die bei der Auslosung keinen Presseplatz mehr erhalten haben, teilten mit, sie würden auf rechtliche Schritte verzichten. In einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages heißt es, die von einigen Medien geforderte Videoübertragung des Prozesses sei mit Blick auf die Menschenwürde der Beteiligten unzulässig. Das Verfahren gegen das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Helfer der Terrorgruppe soll am Montag beginnen.

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	Bei sogenannten Revolutionären 1.-Mai-Demonstrationen ist es in Berlin und Hamburg auch in diesem Jahr wieder zu Krawallen gekommen. In beiden Städten wurden Polizisten mit Steinen, Flaschen oder Böllern angegriffen. In Berlin waren die Zusammenstösse aber weit weniger heftig als in früheren Jahren. In Hamburg ging die Polizei dagegen mit Wasserwerfern gegen Randalierer vor. In der Hauptstadt beteiligten sich nach Angaben der Polizei etwa 9000 Demonstranten an dem Marsch linker Gruppen. In Hamburg waren es rund 1400 Demonstrationsteilnehmer.

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	Der Evangelische Kirchentag in Hamburg beginnt an diesem Donnerstag mit der inhaltlichen Arbeit. Bis Sonntag stehen mehr als 2.500 Veranstaltungen auf dem Programm. Geplant sind Bibelarbeiten, Gottesdienste, Podiumsdiskussionen und Popkonzerte. Als prominente Gäste werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erwartet. Insgesamt 116.000 Dauerteilnehmer haben sich angemeldet. Dazu kommen noch rund 40.000 Tagesgäste und etwa 5.500 ehrenamtliche Helfer. In einem Grußwort zum Auftakt des Kirchentages sagte Bundespräsident Joachim Gauck, derartige Veranstaltungen hätten eine große gesellschaftliche Bedeutung. Sie zeigten, dass Christen nicht nur in dieser Gesellschaft leben, sondern sie mitgestalten wollten.

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	Das erste deutsche Endspiel in der Geschichte der Fußball-Champions League ist perfekt. Bayern München gewann das Halbfinal-Rückspiel beim FC Barcelona 3:0 und kämpft nun am 25. Mai in London gegen Borussia Dortmund um die Krone im europäischen Vereinsfußball. Vor 95.000 Zuschauern im Stadion Camp Nou trafen Robben und Müller für die Münchner, dem Spanier Piqué unterlief ein Eigentor. Barcelona trat ohne Weltfußballer Lionel Messi an. Die Bayern hatten bereits das Hinspiel 4:0 gewonnen. Dortmund hatte am Dienstag bei Real Madrid zwar 0:2 verloren, erreichte aber dank des 4:1-Hinspielsieges das Finale im Wembley-Stadion.</description>
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   <pubDate>Thu, 2 May 2013 09:49:00 GMT</pubDate>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
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	Italiens neuer Regierungschef Enrico Letta hat Deutschland seine enge Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Krise in der Europäischen Union zugesagt. Europa habe immer dann Erfolg gehabt, wenn Deutschland und Italien gemeinsam vorangeschritten seien, sagte Letta bei seinem ersten Besuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Es habe bisher nicht genug Europa gegeben. Deshalb müssten jetzt vier Grundsäulen errichtet werden: eine Bankenunion, eine Wirtschaftsunion, eine Fiskalunion und eine politische Union. Letta versprach zudem eine Fortsetzung der Konsolidierungspolitik. Seine Regierung werde sämtliche Verpflichtungen gegenüber ihren Partnern einhalten. Zugleich bekräftigte der sozialdemokratische Chef einer großen Koalition die Forderung nach einer europäischen Wachstumspolitik. Merkel versprach Letta eine enge Zusammenarbeit. Wichtig sei, dass jedes Land der EU seine eigenen Aufgaben verrichte. Italien habe bereits einen beträchtlichen Weg zurückgelegt.

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	Das zyprische Parlament hat mit knapper Mehrheit die Bedingungen für das Hilfspaket zur Rettung der Inselrepublik vor einem Staatsbankrott gebilligt. 29 Abgeordnete stimmen dafür, 27 dagegen. Damit ist der Weg frei für Hilfen von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Höhe von zehn Milliarden Euro. Die ersten zwei Milliarden könnten bereits im Mai fließen. Das Parlament hatte zuvor einer Reihe weiterer Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung zugestimmt. Darunter sind eine neue Grundbesitzsteuer und Kürzungen bei den Gehältern von Staatsbediensteten. Zypern muss im Gegenzug zu den internationalen Hilfen 13 Milliarden Euro aus eigener Kraft aufbringen. Dazu wird eine Abgabe von 60 Prozent auf Bankguthaben von mehr als 100.000 Euro bei der größten Bank des Landes erhoben. Außerdem sollen Steuern erhöht und Staatsfirmen privatisiert werden.

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	Die US-Ratingagentur Moody&#039;s hat die Kreditwürdigkeit Sloweniens um zwei Stufen auf Ramsch-Niveau herabgestuft. Das Euro-Land werde nur noch mit &quot;Ba1&quot; bewertet, teilte die Agentur in New York mit. Die Aussicht bleibe weiter negativ. Dies könnte bedeuten, dass Moody&#039;s weitere Abwertungen plant. Die Agentur begründete ihren Schritt unter anderem mit der Bankenkrise, der schwierigen Haushaltslage und den unsicheren Finanzierungsaussichten. Slowenien wird derzeit als nächster Kandidat für die Flucht unter den Euro-Rettungsschirm gehandelt. Moody&#039;s schätzt damit die Bonität Sloweniens deutlich schlechter ein als die beiden anderen großen Ratingagenturen, Standard &amp;amp; Poor&#039;s und Fitch.

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	Das Oberlandesgericht München hat Pannen auch bei der Neuvergabe der Presseplätze zum NSU-Prozess eingeräumt. Die Auslosung der reservierten Sitzplätze für die Medien war immer noch nicht korrekt, räumte das Gericht ein. Ein Platz soll nachverlost werden. Der für den 6. Mai festgesetzte Prozessbeginn gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe der Neonazi-Zelle &quot;Nationalsozialistischer Untergrund&quot; (NSU) sowie vier als Komplizen verdächtigte Angeklagte sei aber nicht gefährdet. Das Gericht hatte die 50 Medienplätze am Montag neu verlost, nachdem das Bundesverfassungsgericht die ursprüngliche Vergabe nach zeitlicher Reihenfolge der Anfragen beanstandet hatte. Die türkische Zeitung &quot;Sabah&quot; hatte deswegen Verfassungsbeschwerde erhoben.

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	Borussia Dortmund hat erstmals seit 16 Jahren wieder das Endspiel der Fußball-Champions League erreicht. Das Team von Trainer Jürgen Klopp verlor zwar das Halbfinal-Rückspiel bei Real Madrid mit 0:2, zog aber dank des 4:1 im Hinspiel in das Finale am 25. Mai im Londoner Wembley Stadion ein. Die Tore für Madrid schossen Karim Benzema in der 83. und Sergio Ramos in der 88. Minute. In London könnte es erstmals zu einer rein deutschen Begegnung kommen. Bayern München hat nach dem 4:0 Hinspiel-Erfolg über den FC Barcelona beste Aussichten auf eine Endspielteilnahme.</description>
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