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  <title>Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle</title>
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  <description>Liebe Hörer der langsam gesprochenen Nachrichten! Bitte beachten Sie, dass sich die URL dieses Feeds geändert hat. Sie können die langsam gesprochenen Nachrichten künftig mit dem Feedlink http://rss.dw-world.de/xml/DKpodcast_lgn_de abonnieren.</description>
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  <copyright>2012 DW-WORLD.DE, Deutsche Welle</copyright>
  <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 00:18:11 GMT</pubDate>
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   <title>11.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Die griechische Regierung hat dem mit den internationalen Geldgebern ausgehandelten Sparkonzept zugestimmt, das Griechenland vor der drohenden Staatspleite retten soll. Nach einer Dringlichkeitssitzung des Kabinetts ist der Gesetzentwurf am späten Freitagabend ins Parlament eingebracht worden. Am Sonntag sollen die Abgeordneten über die Sparbeschlüsse abstimmen und damit den Weg freimachen für ein neues Rettungspaket im Umfang von 130 Milliarden Euro. Unter anderem sehen die Maßnahmen die Entlassung zehntausender Staatsbediensteter sowie eine Absenkung des Mindestlohns vor. Aus Protest gegen die massiven Einschnitte waren am Freitag fünf Regierungsmitglieder zurückgetreten. Auch auf den Straßen demonstrierten Tausende gegen das Sparpaket. Ministerpräsident Lukas Papademos warnte davor, die Rettung scheitern zu lassen. Ein Staatsbankrott würde das Land in ein katastrophales Abenteuer stürzen und zu unkontrollierbarem wirtschaftlichem Chaos und sozialer Explosion führen, sagte er.

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	Die US-Ratingagentur Standard &amp;amp; Poor&#039;s hat die Kreditwürdigkeit von 34 italienischen Banken herabgestuft. Betroffen sind unter anderem die Bankhäuser UniCredit sowie Banco Popolare und Intesa Sanpaolo. In den kommenden fünf Jahren sei weiter mit einer schwachen Profitabilität der Geldhäuser zu rechnen, erklärten die Bonitätswächter. Nur drei italienische Banken behielten ihr Rating. Der Schritt folgt auf die Herabstufung Italiens durch Standard &amp;amp; Poor&#039;s im Zuge einer schlechteren Bewertung von neun Euro-Ländern.

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	Nach der gescheiterten Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat soll sich die UN-Vollversammlung auf Wunsch Saudi-Arabiens erneut mit der Lage in dem arabischen Land befassen. Die saudische Führung will laut CNN einen neuen Resolutionsentwurf vorlegen. In dem Dokument wird demnach die Verletzung von Menschenrechten durch das syrische Regime scharf verurteilt. Am Montag will UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay die Vollversammlung über die Situation in dem Land unterrichten. Nach Angaben von Oppositionellen nähern sich die Gefechte zwischen Gegnern und Anhängern von Präsident Baschar al-Assad immer mehr dem Zentrum von Damaskus. Seit dem Beginn der Proteste vor elf Monaten sei noch nie so nahe des Zentrums gekämpft worden, hieß es. Auch in der Protesthochburg Homs ging der Dauerbeschuss durch Regimetruppen weiter. Hier seien am Samstag mindestens vier Menschen getötet worden, melden Oppositionelle. Unterdessen suchen immer mehr Mitglieder der syrischen Oberschicht nach einem Weg ins Ausland oder bereiten ihre Flucht vor. Das US-Außenministerium teilte mit, man habe Informationen darüber, dass Mitglieder der Führungsschicht den oppositionellen Syrischen Nationalrat um Hilfe gebeten haben, um Geld und Verwandte aus dem Land zu schaffen.

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	Kurz vor dem ersten Jahrestag des Sturzes von Ägyptens langjährigem Präsidenten Husni Mubarak hat der regierende Militärrat eine vorgezogene Übergabe der Macht an eine zivile Regierung erneut abgelehnt. Man werde sich niemals Drohungen oder Druck beugen und auch keine Ultimaten akzeptieren, heißt es in einem Brief der Generäle, der am Freitagabend im Staatsfernsehen verlesen wurde. Gleichzeitig warnten sie vor Verschwörungen im Land, die einen Umsturz und die Verbreitung von Chaos zum Ziel hätten. Aktivisten haben anlässlich des Jahrestags von Mubaraks Sturz für diesen Samstag zu einem Generalstreik und zu neuen Protesten gegen die Militärmachthaber aufgerufen.

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	Der Sudan und der Südsudan haben unter Vermittlung der Afrikanischen Union einen Nicht-Angriffspakt geschlossen. Das Abkommen wurde in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba von Sudans Geheimdienstchef Mohammed Atta und seinem südsudanesischen Kollegen Thomas Douth unterzeichnet. Mit dem Abkommen verpflichten sich die beiden Staaten, die Souveränität und die territoriale Integrität ihres Nachbarn zu achten und sich jedes Angriffs zu enthalten. Das Abkommen war von dem Chefvermittler der Afrikanischen Union, dem früheren südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki, in die Wege geleitet worden. Es sei nun an den beiden Staaten zu handeln, sagte Mbeki. Zwischen den beiden Nachbarsländern bestehen zahlreiche Grenzkonflikte. Um diese zu verhindern, sollen künftig Grenzstreitigkeiten an eine gemeinsame Kommission überwiesen werden. Seit der Abspaltung des Südsudan im vergangenen Juli gibt es zudem Streit über die Verteilung der Öl-Vorkommen zwischen den beiden Staaten. Der Süden verfügt über rund Dreiviertel der Ölvoräte des ehemaligen Gesamtstaates, ist aber auf die Pipelines der Republik Sudan angewiesen.

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	Argentinien hat bei den Vereinten Nationen formellen Protest gegen ein britisches Militärmanöver auf den Falkland-Inseln eingelegt. Außenminister Héctor Timerman warf London eine Militarisierung des Südatlantiks vor. Nach Informationen seines Landes nehme an den Militärübungen auch ein atomgetriebenes U-Boot teil, das Atomwaffen transportieren könne, sagte Timerman nach Gesprächen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und den amtierenden Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrats und der UN-Generalversammlung in New York. Der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant wies die Vorwürfe als absurd zurück. Ban rief beide Seiten auf, den Konflikt auf dem Dialogweg zu lösen. - Argentinien hatte am 2. April 1982 die seit 1833 von Großbritannien verwalteten Falklandinseln im Südatlantik besetzt. Nach einem Krieg von zweieinhalb Monaten eroberten die Briten die Inselgruppe zurück.</description>
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   <title>10.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Das von der Pleite bedrohte Griechenland kann erst dann mit weiterer Milliardenhilfe rechnen, wenn es vorher drei Bedingungen erfüllt. Die Finanzminister der Euro-Länder vertagten zunächst ihren Beschluss und stellten der Regierung in Athen stattdessen ein Ultimatum. Bis Mittwoch soll sie zusätzliche Einsparungen über 325 Millionen Euro für dieses Jahr benennen. Zudem verlangen die Euro-Länder von den Koalitionsparteien schriftliche Verpflichtungen auf den Spar- und Reformkurs. Schließlich muss das griechische Parlament noch dem Sparpaket zustimmen, auf das sich die Athener Koalition nach langem Ringen am Donnerstag verständigt hatte. Erst dann könne das dringend benötigte Paket von 130 Milliarden Euro freigegeben werden, hieß es nach dem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel.

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	Den sechsten Tag in Folge ist die syrische Armee wieder gegen Regierungsgegner vorgegangen. Landesweit ist von 80 Toten die Rede. Allein in der Protesthochburg Homs seien mehr als 50 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Zivilisten, teilten Aktivisten mit. Die USA fordern ein Ende des Blutvergießens. Präsident Barack Obama bezeichnete die anhaltende Gewalt als &quot;schockierend&quot;. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu sagte, die internationale Gemeinschaft dürfe nicht zusehen, wie täglich ein &quot;Massaker&quot; angerichtet würde. Sein Land werde sich für eine internationale Konferenz einsetzen. Trotz des brutalen Vorgehens der Armee riefen Aktivisten für diesen Freitag zu neuen Massendemonstrationen auf, die sich diesmal gegen das russische Veto gegen eine UN-Resolution zur Verurteilung der Gewalt richten sollen.

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	Die iranische Marine hat ihre Flotte laut staatlichen Medienberichten mit zwei weiteren im Land gebauten U-Booten aufgerüstet. Schon Ende vergangenen Jahres hatte die Teheraner Regierung gemeldet, dass die Marine durch drei neue U-Boote verstärkt worden sei. Der jüngste Schritt gilt Beobachtern als Teil der Bemühungen Irans, seine militärische Schlagkraft angesichts zunehmender Spannungen mit dem Westen zu erhöhen. Streitpunkt ist das Atomprogramm der Islamischen Republik.

	***

	Die US-Regierung hat erstmals seit mehr als 30 Jahren den Bau neuer Atomreaktoren genehmigt. Das Unternehmen &quot;Southern Company&quot; erhalte alle Lizenzen, sein Kernkraftwerk Vogtle im US-Bundesstaat Georgia zu erweitern, bestätigte die zuständige Regulierungsbehörde in Washington. Es ist die erste derartige Genehmigung seit dem schweren Atomunfall im Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg 1979. US-Präsident Barack Obama ist auch nach der Katastrophe in Japan ein Verfechter der Kernkraft. Er will mit ihr unter anderem die Abhängigkeit von Ölimporten verhindern.

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	Die chinesische Wirtschaft hat einen weiteren Dämpfer erhalten. Infolge der weltweiten Konjunkturflaute ging der Handel in der Volksrepublik im Januar verglichen mit dem Vorjahreszeitraum deutlich zurück. Die Importe sanken nach Angaben des Zollamtes im Januar um 15,3 Prozent. Die Exporte gingen wegen geringerer Nachfrage um 0,5 Prozent zurück. Der Handelsbilanzüberschuss stieg auf 27,3 Milliarden Dollar. Das ist der höchste Wert in sechs Monaten. Im Dezember hatte der Überschuss 16,5 Milliarden Dollar betragen. Damit hat die Volksrepublik die Markterwartungen bei weitem verfehlt. Analysten warnten indes davor, die Daten überzubewerten und sprachen von saisonalen Faktoren. In diesem Jahr fiel das chinesische Neujahrsfest, an dem tagelang die Arbeit ruht, in den Januar.

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	Mexikanische Soldaten haben bei einer Razzia 15 Tonnen der Droge Metamphetamin beschlagnahmt. Die Behörden sprachen von einem historischen Erfolg: Diese Menge wäre auf dem Schwarzmarkt in den USA mehr als vier Milliarden Dollar wert, sagte ein Sprecher der US-Verwaltung. Mexiko gilt als ein internationaler Umschlagplatz von Drogen. Bei Kämpfen rivalisierender Banden starben in den vergangenen Monaten Tausende Menschen.

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	Mit dem französischen Revolutionsdrama &quot;Leb wohl, meine Königin!&quot; sind die 62. Internationalen Filmfestspiele in Berlin eröffnet worden. Die deutsche Schauspielerin Diane Kruger spielt darin die schillernde Königin Marie Antoinette zur Zeit der Französischen Revolution im Juli 1789. Mehr als 1600 Gäste waren zu der Gala in den Berlinale-Palast am Potsdamer Platz gekommen. Darunter war fast die komplette deutsche Filmprominenz, aber auch internationale Schauspieler und Filmemacher.

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	Der frühere Radsportstar Jan Ullrich hat nach seiner Verurteilung wegen Dopings Kontakt zum dem umstrittenen spanischen Arzt Eufemiano Fuentes bestätigt. Zur Begründung gab er den persönichen Druck an, ein zweites Mal die Tour de France zu gewinnen. Für dieses Verhalten wolle er sich entschuldigen, schrieb der 38-Jährige auf seiner Homepage. Allerdings gab er nicht direkt zu, gedopt zu haben. Der Internationalen Sportgerichtshof CAS hatte den Deutschen am Donnerstag wegen Dopings schuldig gesprochen und ihm seinen dritten Platz bei der Tour de France 2005 aberkannt. Die Richter sahen seine Verstrickung in die Doping-Affäre um den spanischen Mediziner Fuentes als erwiesen an.

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