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  <title><![CDATA[Fokus Amerika | Deutsche Welle]]></title>
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  <description><![CDATA[Kompakte Hintergrundinformationen aus Amerika. Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Kritische Analysen, lebendige Reportagen, exemplarische Alltagsgeschichten.]]></description>
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  <copyright>2009 DW-WORLD.DE, Deutsche Welle</copyright>
  <pubDate>Sun, 22 Nov 2009 03:48:42 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Entschädigung für "Katrina"-Opfer]]></title>
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   <description><![CDATA["Katrina" hatte New Orleans am 29. August 2005 getroffen. Die Wucht des Hurrikans ließ die Dämme an mehreren Stellen brechen, mehr als 1500 Menschen kamen an der Golfküste ums Leben, zehntausende Häuser wurden zerstört.<br /><p>Jetzt hat ein Gericht in New Orleans der US-amerikanischen Armee eine Mitschuld an der Flutkatastrophe zugewiesen und sie zu Schadenersatz an die Opfer verurteilt. </p>
<p><strong>Mercosur Fluch oder Segen für Uruguay?</strong></p>
<p>Der Mercosur, der gemeinsame Markt des Südens, dem Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay angehören, hat keinen guten Ruf. Ständig liegen sich die beiden großen Partner in den Haaren. Der Grund: die Machtverteilung innerhalb des gemeinsamen Marktes. An den Streitigkeiten hat auch ein Treffen zwischen den Präsidenten von Argentinien und Brasilien, Christina Kirchner und Lula da Silva, in dieser Woche nichts geändert. Nutznießer des Hahnenkampfes war bislang Uruguay. Doch das zweitkleinste Land Südamerikas muss sich in letzter Zeit immer wieder fragen, ob der Mercosur für seine eigene Entwicklung eher wirtschaftlicher Fluch oder Segen ist. </p>
<p><strong>Drogenumschlagplatz Westafrika</strong></p>
<p>In letzter Zeit gelangen immer häufiger Drogen von Südamerika aus über Westafrika nach Europa.Transportiert wird die brisante Ware nicht nur auf Schiffen oder in Kleinflugzeugen - sondern mittlerweile auch in großen Maschinen. Nach dem Absturz eines Frachtflugzeugs aus Venezuela vor wenigen Tagen im Norden Malis vermuten die Vereinten Nationen nun etwa zehn Tonnen Kokain in der Region. Der Drogenhandel nimmt dabei immer dramatischere Züge an und hat schwere Folgen für die ohnehin politisch instabilen Staaten Westafrikas. </p>
<p><strong>Auswärtsspiel in Costa Rica</strong></p>
<p>Auswärtsspiel heißt unsere Serie in dieser Woche. Wir begleiten Timo bei seiner Arbeit in Costa Rica. Der junge Deutsche leistet dort ein Jahr feiwillige soziale Dienste in dem Projekt Futbol por la Vida, Fußball fürs Leben. Dabei soll Kindern und Jugendlichen in den Slums von Costa Rica die Chance gegeben werden, aus dem Kreislauf aus Armut, Drogen und Gewalt auszubrechen und andere Werte zu lernen, wie Solidarität, Gruppenzusammengehörigkeit und Disziplin. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[New Orleans, Drogen, Westafrika, Venezuela, Auswärtsspiel, Costa Rica, Mercosur, Uruguay]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:04:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Begegnung mit der Wirklichkeit]]></title>
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   <description><![CDATA[Bilanz der Asienreise von Barack Obama +++ Human Rights Watch legt Menschenrechtsbericht zu Kuba vor +++ Alltag eines deutschen Freiwilligen in Costa Rica<br /><p>Barack Obama nannte sich selbst einmal den "ersten pazifischen Präsidenten" der USA – er ist auf Hawaii aufgewachsen und hat vier Jahre in Indonesien gelebt. Am Donnerstag hat er seine erste Asien-Reise als US-Präsident beendet. Japan, der APEC-Gipfel in Singapur, China und zum Abschluss Südkorea - in neun Tagen hat der US-Präsident ein Mammutprogramm absolviert. Doch nennenswerte konkrete Ergebnisse wird er nicht mit nach Hause nehmen. Dafür aber sicher wichtige neue Erkenntnisse. Es war nämlich eine Reise, bei der Obama mit dem dramatischen Wandel in der globalen Machtbalance konfrontiert wurde, meint Matthias von Hein in seinem Kommentar.</p>
<p><strong>In Kuba nichts Neues</strong></p>
<p>Auf seiner letzten Station in Seoul hat Obama auch dem kommunistischen Nordkorea direkte Gespräche angeboten. Die Rhetorik von den Schurkenstaaten seines Amtsvorgängers George Bush ist damit wohl endgültig überwunden. Das hatte Obama auch schon kurz nach seiner Amtsübernahme klar gestellt, als er die Haltung der USA gegenüber Kuba in einigen Punkten revidierte. Noch ist das Embargo zwar nicht augehoben, aber einige Bestimmungen sind gelockert worden. </p>
<p>Seit drei Jahren hat in Kuba Raúl Castro das Heft in der Hand - mit der Übergabe der Macht durch Fidel an seinen jüngeren Bruder hatten viele Beobachter auf erst Anzeichen für eine Öffnung gehofft. Doch der anfängliche Optimismus scheint unbegründet gewesen zu sein. Das geht aus dem jetzt von Human Rights Watch vorgelegten Bericht zur Menschenrechtslage in Kuba vor. Marianne Heuwagen, die Direktorin des Deutschland-Büros von Human Rights Watch, stellt im Interview mit der DW fest: "In Kuba geht die Repression unter Raúl Castro unverändert weiter." </p>
<p><strong>Daheim in der Fremde</strong></p>
<p>Auswärtsspiel - so heißt unsere Serie in dieser Woche. Wir begleiten Timo, der als Freiwilliger ein Jahr lang soziale Arbeit in Costa Rica leistet. Timo arbeitet in einem Armenviertel von San José bei dem Projekt "Fútbol por la vida", das Kindern und Jugendlichen sozialen Halt in einer von Gewalt und Drogen geprägten Umgebung bieten soll. Neben der Arbeit nimmt sich Timo aber auch Zeit, den Alltag in San José kennenzulernen und eigene Kontakte mit den <em>ticos</em> zu knüpfen. </p>

<p><strong>Redaktion/Moderation: Mirjam Gehrke</strong></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Asien, Barack Obama, China, Kuba, Menschenrechte, Human Rights Watch, Costa Rica, Futbol por la vida]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 12:31:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Welche Strategie ist die richtige für Afghanistan?]]></title>
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   <description><![CDATA[+++Afghanistan: Auf der Suche nach der richtigen Strategie +++
Kuba: Erinnerungen an den Bruderstaat DDR +++ Costa Rica: Die Kehrseite der Postkartenide
<br /><p>Die Asienreise von Barack Obama, die am Mittwoch in Korea zu Ende gegangen ist, wurde auch in Afghanistan mit großer Aufmerksamkeit beobachtet. Weniger vielleicht auf Grund der Äußerungen Obamas zur Lage am Hindukusch - in seiner Rede vor Stunden in Shanghai hatte der US-Präsident erneut darauf hingewiesen, dass er die islamische Extremisten-Organisation Al-Kaida nach wie vor für die größte Bedrohung der Sicherheit seines Landes halte, und deshalb sei es für die USA auch von großer Bedeutung, Afghanistan zu stabilisieren. </p>
<p>Mit viel größerer Spannung warten die Afghanen jetzt darauf, dass Obama seine neue Afghanistan-Strateige bekanntgibt. Das will er nach seiner Rückkehr aus Asien tun. Dabei wird er sicher aufmerksam zu Kenntnis genommen haben, was die deutsche Regierung am Donnerstag beschlossen hat. Nämlich, dass der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr um ein weiteres Jahr verlängert wird. Gleichzeitig soll eine klare Abzugsperspektive entwickelt werden, die das Ende des Einsatzes aufzeigt. Tom Koenigs, Grünen-Politiker und ehemaliger UN-Sonderbeauftragter für Afghanistan, äußert sich im DW-Interview zu den neuen Herausforderungen für die USA in Afghanistan. </p>
<p><strong>Erinnerungen an einen untergegangen Staat</strong></p>
<p>Solidarität durch Ausbildung - unter diesem Motto schickte Kuba ab Anfang der 60er Jahre Studenten in den weiter entwickelten Bruderstaat DDR. Dort sollten sie Fachwissen zum Aufbau des Sozialismus im Heimatland erwerben. Eine von ihnen war Yrene Hampe. Die Kubanerin hat in den 60er Jahren in der DDR studiert. Die Rückkehr nach Kuba war für Yrene ein Albtraum. </p>
<p><strong>Das andere Gesicht Costa Ricas</strong></p>
<p>Costa Rica gilt als die Schweiz Mittelamerikas - relativ wohlhabend, politisch stabil, dazu gesegnet mit einer abwechslungsreichen und fantastischen Landschaft, die dem Ökotourismus in den letzten Jahren einen großen Aufschwung beschert hat. Doch hinter den Traumstränden und Urwaldlodges hat Costa Rica noch ein anderes Gesicht. Das der Armenviertel am Rande der Hauptstadt San José. Für die Kinder, die hier aufwachsen, sind Gewalt und Drogen Teil des Alltags. Das erlebt auch Timo, der als Freiwilliger ein Jahr in Costa Rica verbringt, und dort bei dem Projekt Fútbol por la vida mitarbeitet. Wir begleiten ihn in dieser Woche bei seinem ganz persönlichen Auswärtsspiel.</p>
<p>Redaktion/Moderation: Mirjam Gehrke</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Afghanistan, Costa Rica, Kuba, DDR]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:43:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Obamas neue Asienpolitik]]></title>
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   <description><![CDATA[Die USA wollen enger mit Asien zusammenarbeiten +++ Klimaschutz stellt Lebensstil der US-Amerikaner in Frage +++ Fußball als Chance zur Integration in Costa Rica<br /><p>US-Präsident Barack Obama hat auf seiner ersten Asienreise am Dienstag Gespräche mit der chinesischen Regierung in Peking geführt. Nächste und letzte Station ist Korea. Nachdem sein Vorgänger Bush die asiatisch-pazifische Region stark vernachlässigt hatte, legt Obama großen Wert darauf, den Ländern in Südost- und Ost-Asien zu versichern, dass die USA künftig wieder eine stärkere Rolle dort spielen wollen. Und dass Asien in der US-Außen- und Sicherheitspolitik künftig eine Schlüsselrolle spielen wird. Wie diese neue Rolle aussehen könnte erläutert der Politikwissenschaftler und Asien-Experten Xuewu Gu von der Universität Bonn im Interview mit DW.</p>
<p><strong>USA tun sich schwer mit Klimaschutz</strong></p>
<p>Ein eher ernüchterndes Ergebnis der Asienreise von Barack Obama ist die Weigerung der APEC-Staaten, sich auf verbindliche Ziele zum Klimaschutz festzulegen. Das war das Ergebnis des Gipfeltreffens der Asien-Pazifik-Staaten, an dem Obama zum Auftakt seiner Reise teilgenommen hat. Damit ist vom bevorstehenden UN-Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember nicht mehr viel zu erwarten. </p>
<p>Ein Rückschlag, der Obama vielleicht aber gar nicht so ungelegen kommt. Denn Klimawandel und Klimaschutz sind in den USA heikle Themen. Zwar hat der ehemalige Vizepräsident Al Gore für seinen Einsatz im Kampf gegen die globale Erwärmung 2007 den Friedensnobelpreis verliehen bekommen und auch Präsident Barack Obama will das Land zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz und green economy machen. Doch der Kongress mauert. Viele republikanische Politiker halten den Klimawandel grundsätzlich für ein Märchen – und spiegeln damit die Auffassung ihrer Wähler wider. Doch das heißt nicht, dass die Amerikaner ein Volk von Umweltverschmutzern sind.</p>
<p><strong>Fußball fürs Leben</strong></p>
<p>In Costa Rica steigt die Fußballfieberkurve wieder. Nach der 0:1 Niederlage am vergangenen Samstag gegen Uruguay im Relegationsspiel um die Qualifikation für die WM in Südafrika steht am Mittwoch das Rückspiel an. Dann müssen die <em>ticos</em> in Mondevideo gegen die zweimaligen südamerikanischen Weltmeister antreten. </p>
<p>Bei Fußball geht es in Costa Rica aber um mehr als um internationale Ambitionen. Fußball ist für viele Jugendliche aus den Slums von San José die Chance auf gesellschaftliche Integration, zum Beispiel über Projekte wie Fútbol por la vida. Da engagiert sich auch Timo, ein junger Deutscher, der ein Jahr lang als Freiwilliger in Costa Rica arbeitet. </p>

<p><em>Redaktion/Moderation: Mirjam Gehrke</em></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Barack Obama, China, Asien, Außenpolitik, Costa Rica, Klimaschutz, Klimagipfel, Fußball]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 17 Nov 2009 13:47:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Obama im Reich der Mitte]]></title>
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   <description><![CDATA[Obama zu Besuch in China +++ El Salvador will Jesuitenmord vor 20 Jahren aufklären +++ Fußball als Mittel der Gewaltprävention in Costa Rica<br /><p>US-Präsident Barack Obama ist im Rahmen seiner Asienreise in China eingetroffen. Den Auftakt seines Besuches im Reich der Mitte machte am Montag eine Diskussion mit Studenten an der Universität von Shanghai. Dabei hat Obama die Einhaltung der Menschenrechte in China eingefordert. Meinungs- und Religionsfreiheit sowie der ungehinderte Zugang zu Informationen müssen für alle Menschen gelten, so Obamas Botschaft, einschließlich ethnischer und religiöser Minderheiten. Damit hat Obama schon mal einen Gruß nach Peking geschickt, wo er am Dienstag Gepräche mit Präsident Hu Jintao führt. Dabei stehen Handelsfragen im Mittelpunkt. China überschwemmt den US-Makt mit Billigexporten, die USA reagieren ihrerseits mit protektionistischen Maßnahmen. Nur in der Klimapolitik scheint zur Zeit Einigkeit zwischen Washington und Peking zu herrschen. Beide Seiten wollen sich nicht auf verbindliche Ziele zur Verringerung des CO2-Austoßes festlegen. Damit droht der UN-Klimagipfel von Kopenhagen im Dezember zu scheitern. </p>
<p><strong>El Salvador - Priestermord immer noch nicht aufgeklärt</strong></p>
<p>Im Januar 1992 wurde der Bürgerkrieg in El Salvador nach 12 Jahren mit einem Friedensvertrag beendet. Doch erst jetzt gibt es in dem mittelamerikanischen Land Hoffnung auf eine juristische Aufarbeitung der damals durch das Militär und rechtsgerichtete Paramilitärs begangenen Menschenrechtsverbrechen. Seit Juni dieses Jahres stellen die ehemaligen Guerilleros erstmals die Regierung des Landes. Für die Ermordung von Erzbischof Óscar Romero 1980 übernahm diese Regierung stellvertretend für El Salvador erst kürzlich die Verantwortung. Und noch ein Mord an Kirchenvertretern ist bis heute ungesühnt: Vor 20 Jahren wurden in San Salvador sechs Jesuiten-Pater auf dem Campus der Jesuiten-Universität druch Soldaten hingerichtet.</p>
<p><strong>Kicken für eine bessere Zukunft</strong></p>
<p>Der 19jährige Timo Heidbrink ist für ein Jahr nach Costa Rica aufgebrochen - als Freiwilliger beim Projekt Fútbol por la Vida. Fußball dient dabei als Türöffner zu den Kindern aus den Slums. So kommen die Sozialarbeiter an sie heran und versuchen, ihnen Chancen für ein besseres Leben aufzuzeigen - ohne Drogen, Gewalt und Armut. Seine Erlebnisse stehen im Mittelpunkt unserer Serie in dieser Woche.</p>
<p><em>Redaktion/Moderation: Mirjam Gehrke</em></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Barack Obama, China, Hu Jintao, Menschenrechte, Peking, El Salvador, Costa Rica]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:08:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Barack Obama zu Besuch in Japan]]></title>
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   <description><![CDATA[Keine Nation kann die Herausforderungen des 21.Jahrhunderts alleine bewältigen, sagt Barack Obama. Dieser Appell richtet sich an das Land, das der US-amerikanische Präsident bei der Asienreise als erstes besucht: Japan.<br /><p>Denn der bisher treueste Verbündete der USA im asiatisch-pazifischen Raum hat mit Yukio Hatoyama einen neuen, äußerst selbstbewussten Regierungschef, der angekündigt hat, künftig im Umgang mit den Vereinigten Staaten die japanischen Interessen offensiver zu vertreten. </p>
<p><strong>My Lai: Das US-amerikanische Trauma</strong></p>
<p>Kaum ein anderes Ereignis hat Ende der sechziger Jahre die Weltöffentlichkeit so bewegt wie das Massaker in My Lai. Am 16. März 1968 ermordeten US-amerikanische Soldaten über 500 vietnamesische Dorfbewohner. Das Kriegsverbrechen besiegelte den moralischen Zusammenbruch der Vereinigten Staaten in Südostasien. My Lai wurde zum Inbegriff des Vietnamkrieges. Den US-Militärs gelang es zunächst, das Verbrechen zu vertuschen. 18 Monate vergingen, bis am 13. November 1969, heute vor 40 Jahren, der erste Zeitungsartikel über das Kriegsverbrechen auftauchte. Es war der Journalist und spätere Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh, der als erster über die Hintergründe des Massakers berichtete. </p>
<p><strong>Fremde Heimat DDR</strong></p>
<p>Die Republik Chile unter Präsident Salvador Allende versprach eine sozialistische Zukunft für Lateinamerika – ein Versprechen, das der blutige Putsch von General Pinochet am 11.September 1973 abrupt beendete. Für die chilenischen Demokraten begann eine grausame Zeit der Verfolgung und Flucht. Die DDR übte Solidarität mit den Unterdrückten und bot chilenischen Emigranten eine Heimat. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[My Lai, Vietnam, USA, Japan, Obama, Fremde Heimat, DDR, Chile]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 13 Nov 2009 12:44:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Rio de Janeiro wirklich reif für Olympia 2016?]]></title>
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   <description><![CDATA[Der Jubel war riesengroß, als Rio den Zuschlag bekam für die Sommerspiele 2016. Doch so mancher IOC-Funktionär dürfte sich heute fragen, ob er seine Stimme nicht doch lieber Chicago, Tokio oder Madrid gegeben hätte.<br /><p>Denn der Krieg zwischen Drogenbanden und der Polizei in den Favelas von Rio de Janeiro wird immer härter.</p>
<p><strong>Brasilien will Olympiastützpunkte errichten</strong></p>
<p>Das Thema Gewalt in Brasilien wird uns also voraussichtlich bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und zu den Olympischen Spielen 2016 erhalten bleiben. Dabei möchte das größte Land Lateinamerikas doch lieber sportlich für Schlagzeilen sorgen. Bei der WM versteht sich das von selbst, die 'Selecao' ist im eigenen Land natürlich der Favorit auf den Titel. Doch bei Olympia sieht das etwas anders aus, denn Sportarten außer Fußball werden bislang in Brasilien nur stiefmütterlich behandelt. </p>
<p><strong>"Kultur" der Drogenkartelle in Mexiko</strong></p>
<p>Sie haben eigenen Balladen, in denen sie ihre Heldentaten oder den Lebensstil eines Drogenschmugglers besingen lassen. Sie haben ihre eigene Architektur, prunkvolle Friedhöfe, vergoldete Pistolen und sogar ihren eigenen „Heiligen''. Das organisierte Verbrechen ist in Mexiko mehr als eine Gangsterbande: Die Drogenkartelle haben längst eine eigene "Kultur'', mit der sie ihre Schlachtfelder verherrlichen.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Drogenkartelle, Mexiko, Brasilien, Rio, Olympia, Favelas]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Thu, 12 Nov 2009 14:02:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Millionen Brasilianer ohne Strom]]></title>
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   <description><![CDATA[Vor gut einem Monat lag man sich in Rio de Janeiro noch in den Armen. Die brasilianische Metropole hatte vom Internationalen Olympischen Komitee den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2016 bekommen.<br /><p>Und immerhin so namhafte Bewerber wie Tokio, Madrid und Chicago besiegt. Die IOC-Funktionäre waren begeistert von der emotionalen Bewerbung der Metropole am Zuckerhut - dass Rio in punkto Infrastruktur den drei Mitkonkurrenten weit unterlegen war, nahm man billigend in Kauf. Gestern abend wurde nicht nur den Bewohnern Rios klar, dass auf diesem Gebiet wahrlich noch viel zu tun ist. </p>
<p><strong>Fremde Heimat DDR: ein Kubaner in Ostdeutschland</strong></p>
<p>Industrie und technisches KnowHow gegen Zucker und Südfrüchte – zur Zeit des Ostblocks verbanden Kuba und die DDR enge wirtschaftliche Beziehungen. Doch Ende der 70er brach der Zuckerpreis ein, einige im Austausch geplante Investitionen konnten nicht mehr bezahlt werden. Doch was konnte die weniger entwickelte Karibikinsel der DDR anderes bieten? Arbeitskräfte natürlich. Denn daran herrschte im nur 16. Millionen Einwohner zählenden Bruderstaat ein chronischer Mangel. Mehr als 30.000 Kubaner kamen ab Ende der 70er Jahre als Vertragsarbeiter ins so genannte "Paradies des Sozialismus" nach Leuna, Karl-Marx-Stadt oder Eisenach. Mit dem Mauerfall war die sozialistische Bruderhilfe plötzlich zu Ende – doch sie hat ihre Spuren bis heute hinterlassen.</p>
<p><strong>Fremde Heimat DDR: ein 'Nica' in Ostdeutschland</strong></p>
<p>Für Zentralamerika hatte sich die DDR im Gegensatz zu Kuba lange nicht interessiert. Erst mit dem Sieg der Sandinistischen Revolution 1979 in Nicaragua wurde man aufmerksam. Auch wenn die sandinistische Idee damals nur wenig mit dem DDR-Marxismus zu tun hatte, begann man doch, schnell Kontakte zu knüpfen: Ostdeutschland lieferte Hilfsmittel und bekam dafür die so dringend benötigten Devisen. Die DDR lud Studenten ein und wollte so ideologischen Einfluss auf den neuen Staat nehmen. Carlos Ampié Loría war einer dieser Studenten: Er kam in die DDR, weil er mit einer Ausbildung die Revolution in seiner Heimat unterstützen wollte. Doch dann fiel erst die Mauer und dann scheiterte der Sandinismus.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[DDR, Fremde Heimat, Nicaragua, Kuba, Brasilien, Strom, Rio de Janeiro, Sao Paulo]]></itunes:keywords>
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   <title><![CDATA[Venezuela droht Kolumbien mit Krieg]]></title>
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   <description><![CDATA[Venezuelas Staatschef Hugo Chávez hat den Ton gegenüber Kolumbien deutlich verschärft. Er rief das Militär und die Bevölkerung in Venezuela offen dazu auf, sich auf einen Krieg mit dem Nachbarland vorzubereiten.<br /><p>Einschätzungen von Markus Schultze-Kraft, Programmdirektor für Lateinamerika bei der International Crisis Group in Bogotá.</p>
<p><strong>Sesamstraße feiert 40.Geburtstag</strong></p>
<p>Eine der berühmtesten Straßen der Welt feiert an diesem Dienstag ihren 40.Geburtstag: die 'Sesamstaße'. Am 10. November 1969 wurde das Original 'Sesame Street' zum ersten Mal in den USA ausgestrahlt. Seit 1973 sind Bibo, das Krümelmonster sowie Ernie und Bert auch in Deutschland zu sehen, die weltweit berühmteste Kindersendung hat mittlerweile die jungen Herzen in mehr als 140 Ländern erobert. Das Original in einem New Yorker Slum hat mit der heutigen 'Sesamstraße' allerdings nur noch wenig zu tun - denn damals sah man noch bunte Puppen in umgekippten Mülltonnen sitzen.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Obama, Chávez, Venezuela, Kolumbien, Sesamstraße, 40 Jahre]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:51:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Der amerikanische Mauerfall]]></title>
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   <description><![CDATA[Obamas Gesundheitsreform nimmt erste Hürde +++ Wie NBC-Reporter Tom Brokaw vor 20 Jahren über den Mauerfall berichtete +++ Wie Los Angeles die Mauer fallen lässt<br /><p>Obamas Gesetzesentwurf zur Gesundheitsreform hat die erste wichtige Hürde genommen. Eine - wenn auch ganz knappe - Mehrheit im Repräsentantenhaus hat der Gesundheitsreform zugestimmt. Was bedeutet das für Obama? </p>

<p><strong>Der Satz, der die Welt erschüttert hat</strong></p>
<p> </p>
<p>"Go through the border" - das war der Satz, mit dem SED-Funktionär Günther Schabowski am 9. November 1989 die Welt erschüttert hat. Genau 20 Jahre ist es jetzt her, dass in Berlin die Mauer gefallen ist - und einer war damals mittendrin in den Ereignissen: Tom Brokaw, Reporter für den amerikanischen Fernsehsender NBC. </p>

<p><strong>Mauerprojekt in Los Angeles</strong></p>

<p>Vor wenigen Stunden ist die Mauer noch einmal gefallen, diesmal in Los Angeles. Obwohl sie 9000 Kilometer von Berlin entfernt sind, wollten die Kalifornier unbedingt mitfeiern an diesem historischen 9. November. Deswegen haben sie sich kurz entschlossen eine eigene Mauer gebaut - und sie hoch-symbolisch niedergerissen.</p>

<p>Redaktion: Anna Kuhn-Osuis</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Mauer, 9. November 1989, Obama, Gesundheitsreform, Schabowski, Brokaw]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Mon, 9 Nov 2009 16:05:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Westerwelle in Amerika]]></title>
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   <description><![CDATA[Opel überschattet Westerwelles Antrittsbesuch+++Argentinien macht neuen Umschuldungsversuch+++Generation89 in Chile interessiert sich kaum für Politik+++ <br /><p>Eigentlich sollte es ein strahlender Auftritt werden. Doch die neuste Kehrtwende im Schachern um Opel überschattete den Antrittsbesuch des neuen Außenministers Guido Westerwelle in Washington</p>
<p><strong>Vertrauen fehlt</strong></p>
<p>Seit Argentinien 2001 die Zahlunsunfähigkeit erklärte, gilt es an den internationalen Finanzmärkten als Schmuddelkind. Nun startet das Land einen neuen Umschuldungsversuch, um wieder kreditwürdig zu werden - denn es braucht dringend Geld.</p>
<p><strong>Generation89</strong></p>
<p>Vor 20 Jahren kehrte Chile zur Demokratie zurück. Wie denkt die Generation89 über Politik, Vergangenheitsbewältigung und die Zukunft ihres Landes?</p>

<p>Redaktion: Anne Herrberg</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Clinton, Westerwelle, Opel, Argentinien, Kredite, Umschuldung, Schulden, Generation89, Chile, Jugend]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 6 Nov 2009 15:55:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Unverzichtbare Partner]]></title>
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   <description><![CDATA[Wie verträgt sich Obamas USA mit Merkels Deutschland?+++Warum macht GM eine Kehrtwende bei Opel?+++Wann begann die Eiszeit zwischen Iran und der USA?+++<br /><p>Ein historischer Auftritt im Kapitol: 20 Jahre nach dem Mauerfall hat Bundeskanzerlin Angela Merkel am Dienstag vielleicht ihre wichtigste Rede im Ausland gehalten. Es gab Lob und Dank aber auch Forderungen und Verpflichtungen an den wichtigen Bündnispartner - der an Deutschland vor allem seine Verlässlichkeit schätzt.</p>
<p><strong>Überraschende Wende</strong></p>
<p>Der US-Autobauer General Motors will sich nun doch nicht von seiner deutschen Tochter Opel trennen. Der geplante Verkauf an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna wurde überraschend abgeblasen. Wie der US-Konzern am späten Dienstagabend mitteilte, hat der GM-Verwaltungsrat in Detroit entschieden, das Europa-Geschäft rund um Opel nun selbst zu sanieren. </p>
<p><strong>Der Beginn der Eiszeit</strong></p>
<p>Teheran, am 4. November 1979. Vor der US-amerikanischen Botschaft protestieren iranische Studenten. Plötzlich kippt die Stimmung, einige stürmen die Botschaft und nehmen die Mitarbeiter als Geiseln. Der Beginn eines 444 Tage dauernden Politdramas, das das Verhältnis zwischen dem Iran und den USA nachhaltig belastete. </p>

<p>Redaktion: Anne Herrberg</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Merkel, Obama, transatlantische Beziehungen, GM, Opel, Teheran, Iran, Botschaft, Geiselnahme]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 4 Nov 2009 17:05:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Mehr als eine Ehre]]></title>
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   <description><![CDATA[Krisenregion außer Kontrolle - Pakistan und Afghanistan ein Jahr nach Obamas Wahl+++Mehr als eine Ehre - Angela Merkel spricht vor dem Kongress+++Druck wächst - was die USA außenpolitisch von Deutschland erwarten+++<br /><p>Noch im Herbst 2008 beschwor Barack Obama seine Entschlossenheit im Kampf gegen Osama bin Laden und Al Qaida. Notfalls auch gegen den Willen der pakistanischen Regierung. Doch nun sieht es eher so aus, als müsste er retten, was noch zu retten ist.</p>
<p><strong>Merkel? Find ich gut!</strong></p>
<p>Klug, pragmatisch, vertrauenswürdig - so sieht US-Präsident Obama seine deutsche Amtskollegin. Nun darf Merkel sich einreihen in die Liste der Auserwählten, die vor dem US-Kongress eine Rede halten dürfen. </p>
<p><strong>Mehr als nur die Ehre</strong></p>
<p>Doch es geht mehr als nur um die Ehre. Obama erhofft sich von Merkel Rückenwind bei der Klimapolitik und Rückendeckung am Hindukusch.</p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Redaktion: Anne Herrberg</strong></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Obama, Afghanistan, Pakistan, Merkel, Kongress]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 3 Nov 2009 15:25:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Was ist vom Obama-Zauber übrig?]]></title>
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   <description><![CDATA[Ein Jahr Obama - was hat er innenpolitisch erreicht? 12 Monate Apelle - wie agiert die USA im Nahostkonflikt? 16 Meilen bis Abilene - in Merkel ticken die Uhren anders+++<br /><p>"Der Wandel ist nach Amerika gekommen!" - mit diesen Worten begeisterte der frisch gewählte Präsident Barack Obama bei seiner Dankesrede am 4. November 2008 in Chicago Millionenen. Und heute? Was ist übrig geblieben vom Zauber Obama. Was hat er innenpolitisch erreicht?</p>
<p><strong>Vermittlungen festgefahren</strong></p>
<p>Eines der wichtigsten Ziele, die Barack Obama sich zu Beginn seiner Amstzeit gesetzt hatte, war: den Friedensprozess im Nahen Osten wiederzubeleben. Doch die Situation ist festgefahren. Das sei auch Clintons Fehler, meint Peter Philipp im Kommentar.</p>
<p><strong>Merkel, Texas</strong></p>
<p>Wirtschaftlich setzt Merkel nun vor allem auf Ackerbau und Viezucht, steht im Internet. Da könne man nichts falsch machen. Und auch sonst läuft alles rund für Merkel, 16 Meilen westlich von Abilene in Texas, USA. Dass es in Deutschland eine Bundeskanzlerin gibt, mit der man den Namen teilt, das ist dort weniger bekannt. </p>

<p>Redaktion: Anne Herrberg</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Obama, Bilanz, Clinton, Friedensbemühungen, Naher Osten, Merkel, Texas]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 3 Nov 2009 13:18:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Abkommen in Honduras ebnet politischen Neuanfang]]></title>
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   <description><![CDATA[Die Krise in Honduras ist zwar noch nicht beendet, aber eine Lösung des Konfliktes scheint so nah wie nie zuvor. Das Parlament muss entscheiden, ob der am 28.Juni gestürzte Präsident Manuel Zelaya wieder eingesetzt wird.<br />
<p>Allerdings waren es gerade diese Abgeordneten, die nach dem Putsch Roberto Micheletti zum Präsidenten kürten - und damit versuchten, den Vorgängen einen demokratischen Anstrich zu geben. Sie müssten also quasi ihre damalige Entscheidung widerrufen. Damit liegt die Zukunft von Honduras in der Hand der Parlamentarier: nur bei einer Rückkehr Zelayas an die Macht würden die internationalen Sanktionen aufgehoben und die Präsidentenwahl Ende November anerkannt. Einschätzungen von Professor Günter Maihold von der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin. </p>
<p><strong>Reichtum als Fluch - Kohleabbau in Kolumbien</strong></p>
<p>Der kulturelle Reichtum, die aktive Wissenschaft und eine engagierte Wirtschaft Kolumbiens werden in Deutschland kaum thematisiert. Zu Unrecht! - sagen die Veranstalter der einwöchigen Ausstellung ExpoKolumbien, die an diesem Samstag in Berlin zu Ende geht. Doch nicht nur Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur finden hierzulande kaum Beachtung - auch die Situation der Landbevölkerung, die unter dem Abbau von Bodenschätzen wie Erdöl, Kohle oder Smaragden leidet, wird leicht unterschlagen. Die Bewohner der Abbaugebiete werden vertrieben, ihr Lebensraum zerstört. In der kolumbianischen Catatumbo-Region zum Beispiel mussten sich 100.000 Menschen eine neue Bleibe suchen - unter ihrem Land lagern gigantische Kohlevorkommen. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Honduras, Kolumbien, Zelaya, Micheletti, Kohleabbau]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 30 Oct 2009 12:57:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Konzert mit Kalaschnikow: César Lopez macht Musik für den Frieden]]></title>
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   <description><![CDATA[Bogotá, 2003 - bei einem Bombenanschlag kommen über 30 Menschen ums Leben, Hunderte werden verletzt. Es ist das Schlüsselerlebnis für den Musiker César López, sich für den Frieden in seinem Land zu engagieren. <br />
<p>Mit einer ganz besonderen Idee: er spielt seitdem auf einem Maschinengewehr, das zu einer Gitarre umgebaut wurde - und funktioniert so eine Waffe, ein Symbol der Gewalt und des Tötens, zu einem Instrument um, das dem Frieden und der Musik gewidmet ist. </p>
<p><strong>Wilder Westen Wyoming</strong></p>
<p>Wyoming, im mittleren Westen der USA - mit nur 500.000 Menschen der Bundesstaat mit den wenigsten Einwohnern in den Vereinigten Staaten. Für Barack Obama gab es hier bei den Präsidentschaftswahlen am 4. November vergangenen Jahres nichts zu holen: mit nur 33 Prozent der Stimmen fuhr der damalige demokratische Kandidat in der Heimat der Cowboys das schlechteste Resultat aller Bundesstaaten ein. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Obama, Wyoming, Kolumbien, César López, Kalaschnikow, Gitarre]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Thu, 29 Oct 2009 14:31:00 GMT</pubDate>
  </item>
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   <title><![CDATA[Vier Wochen nach dem Putsch: Stillstand in Honduras]]></title>
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   <description><![CDATA[Erstmals seit dem blutigen lateinamerikanischen Jahrhundert hatte ein Staatsstreich mit Unterstützung des Militärs wieder Erfolg - und das gegen den einstimmigen Widerstand der internationalen Gemeinschaft. <br /><p>Die USA und die UNO, die Europäische Union und vor allem die Organisation Amerikanischer Staaten konnten es trotz allen Drucks nicht erreichen, dass der demokratisch gewählte Präsident Manuel Zelaya ins Amt zurückkehrt.</p>
<p><strong>Arizona: Nationalparks vor dem Aus</strong></p>
<p>Barack Obamas "Förderpaket" sieht viele Infrastrukturmaßnahmen für die Bundesstaaten der USA vor. So will der Präsident Arbeitsplätze schaffen und Regionen stärken. Vor allem Arizona kann das Geld gut gebrauchen, gehört man doch zu den höchstverschuldeten Bundestaaten der USA. Nationalparks mussten bereits geschlossen werden, weil die Regierung in Phoenix sich schlichtweg nicht mehr leisten kann, ihre Bediensteten zu bezahlen. Mit dem Ende der Naturparks wird auch der Tourismus hart getroffen - für die Menschen eine der wichtigsten Einnahmequellen.</p>
<p><strong>Texas: Grüne Revolution statt Öl</strong></p>
<p>Rund 1.000 Kilometer weiter östlich trotzt man auf anderen Wegen der Krise. In Roscoe setzt man auf Windenergie - und das ausgerechnet im Ölstaat Texas. Seit mit Barack Obama ein Präsident am Ruder ist, der mit Steuermilliarden für regenerative Energien für eine grüne Revolution sorgen will, weht selbst im traditionell republikanischen Texas sprichwörtlich ein anderer Wind. </p>
<p><strong>Missouri: Rechte Medien gegen Obama</strong></p>
<p>Barack Obama hatte einen Medien-Wahlkampf gemacht wie kein anderer Kandidat vor ihm. Viele Journalisten waren regelrecht verliebt in den telegenen, eloquenten, jederzeit zugänglichen Kandidaten. Das hat eindeutig nachgelassen, aber der Präsident spielt immer noch virtuos auf der Medien-Klaviatur, nutzt sie für seine Anliegen. Doch auch seine Gegner wissen, wie man sich der Massenmedien bedient. Die Proteste gegen die Gesundheitsreform wurden geschickt vermarktet, konservative TV- und Radiomoderatoren sind machtvolle Stimmen in der politischen Landschaft.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Arizona, Texas, Missouri, USA, Wahlen, Obama, Honduras, Micheletti, Zelaya, OAS]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 28 Oct 2009 13:54:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Arizona, Missouri, Michigan: wie zufrieden sind die US-Amerikaner mit Barack Obama ein Jahr nach seiner Wahl?]]></title>
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   <description><![CDATA[Vor allem in Kalifornien, Arizona und New Mexico hat Barack Obama im vergangenen Jahr viele Wähler mobilisieren können. Dies lag vor allem an der wachsenden Unzufriedenheit mit der Einwanderungspolitik der Republikaner. <br /><p>Obama versprach, die Einwanderungspolitik zu reformieren, den Bau der Mauer entlang der mexikanischen Grenze zu stoppen und der Drogenmafia das Wasser abzugraben. Was hat Obama von seinen Versprechen eingelöst? </p>
<p><strong>Missouri: Hoffnungsträger Obama</strong></p>
<p>Auch 2.000 Kilometer weiter östlich, in Missouri, hofft man, dass Obama Wort hält. Gleichheit, gleiche Chancen für alle - das hatte Obama im Wahlkampf und auch bei seiner ersten Rede als Präsident nach der Vereidigung versprochen. Manche Kommentatoren nahmen diesen Ball gerne auf und sagten, erst mit Obama sei die Sklaverei endgültig vorbei. Doch wieviel Einfluss hat die Wahl des ersten schwarzen Präsidenten, der übrigens selbst nur ungern über Rassenfragen spricht, bislang auf das Leben der schwarzen US-Amerikaner gehabt? </p>
<p><strong>Michigan: Rettungsanker Obama</strong></p>
<p>Rund 1.000 Kilometer weiter nordöstlich, im US-Bundesstaat Michigan, geht es den Menschen um etwas ganz anderes: um Arbeitsplätze und die Existenz. Tausende haben hier wegen der Krise der Automobilindustrie ihren Job verloren - Obama wurde gewählt, um zumindest die verbliebenen Arbeitsplätze zu retten. Schließlich hatte er erklärt, die Autobranche sei das Rückgrat der Industrie in den USA. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Arizona, Missouri, Michigan, USA, Wahlen, Obama, Einwanderungspolitik, Automobilindustrie]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 27 Oct 2009 13:48:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA["Change has come to America?" - ein Jahr Obama]]></title>
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   <description><![CDATA[Am 4.11.2008 gewinnt Barack Obama die Präsidentschaftwahlen in den Vereinigten Staaten und startet mit riesigen Vorschusslorbeeren in sein Amt. Wie geht es den US-Amerikanern heute? Konnte Obama die Erwartungen erfüllen?<br /><p>Ein Besuch in einem Obdachlosenheim im kalifornischen Santa Monica, in einer Schule in Mississippi und in der zweiten Heimat Obamas, in Chicago.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Obama, USA, Wahlen, Mississippi, Chicago, Santa Monica]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Mon, 26 Oct 2009 13:45:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Drogenkrieg in Rio de Janeiro spitzt sich zu]]></title>
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   <description><![CDATA[Der Jubel in Brasilien war grenzenlos, als Rio vom IOC den Zuschlag für Olympia 2016 bekam. Präsident Luiz Inacio Lula da Silva weinte vor Glück und versprach, mehr gegen die organisierte Kriminalität zu unternehmen.<br /><p>Knapp einen Monat später werden sich viele Funktionäre des IOC fragen, ob sie ihre Stimme nicht doch lieber Chicago, Madrid oder Tokio gegeben hätten: denn der Drogenkrieg in den Armenvierteln von Rio wird immer härter.</p>
<p><strong>In Caracas wächst die Angst vor Entführungen</strong></p>
<p>Rio wäre sicherlich auch ein heißer Tipp für die Stadt mit der höchsten Mordrate weltweit. Doch dieser wenig schmeichelhafte Titel ging im letzten Jahr an eine andere Metropole in Lateinamerika. Es ist Caracas, wo in mancher Nacht vom Samstag zum Sonntag 30, 40, manchmal sogar 70 Personen sterben, weil Drogengangs alte Rechnungen begleichen oder ihre Claims abstecken. Und auch die Entführungen sind in den letzten Jahren auf Rekordniveau angestiegen.</p>
<p><strong>Ein Besuch bei Seymour Hersh</strong></p>
<p>Einen "globalen Polizeireporter" nannte ihn die New York Times, für die er seit Jahrzehnten schreibt. Bei den US-amerikanischen Fernsehsendern CNN und CBS ist er Stammgast. Seine Kritiker gehen dagegen weniger freundlich mit ihm um. Der frühere Präsident George W. Bush bezeichnete ihn als "Lügner". Die Rede ist von Seymour Hersh, dessen Stern schon vor 40 Jahren aufging, als er das Massaker von My Lai während des Vietnam-Krieges aufdeckte - und dafür mit dem renommierten Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Hersh, USA, Obama, Bush, Rio, Gewalt, Morde, Caracas, Chávez, Entführungen, Venezuela, Brasilien]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 23 Oct 2009 12:21:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Obama streicht Gehälter der Manager]]></title>
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   <description><![CDATA[Bei den US-amerikanischen Bürgern wächst seit Wochen die Wut darüber, dass die Wall Street anscheinend nichts aus der Finanzkrise gelernt hat und dass die riesigen Gehälter und Bonuszahlungen zurück sind.<br /><p>Die Bank Goldman Sachs zum Beispiel will in diesem Jahr höhere Boni auszahlen als jemals zuvor. Dass auch die Obama-Regierung verärgert ist war am Wochenende nicht zu überhören, als der wichtigste Berater des Präsidenten, David Axelrod, die millionenschweren Bonuszahlungen widerlich nannte.</p>
<p><strong>Uruguay blickt nach vorne und zurück</strong></p>
<p>Am Sonntag wählt Uruguay einen neuen Präsidenten. Im Wahlkampf spielte die weltweite Finanzkrise natürlich auch eine große Rolle, produziert doch die Industrie fast ausschließlich für den Export und ist von der Konjunkturflaute besonders betroffen. Manche Unternehmen aber nutzen die Chance, sich "neu zu erfinden" - und expandieren, statt zu schließen. Am Sonntag entscheiden die rund 2,5 Millionen Wähler aber nicht nur darüber, welchem Kandidaten und welcher Partei sie den wirtschaftlichen Aufschwung eher zutrauen - die Uruguayer bestimmen auch, ob die seit 1986 geltenden Amnestiegesetze für Verbrechen während der Diktatur abgeschafft werden sollen. </p>
<p><strong>Höchste Mordrate weltweit in Mittelamerika</strong></p>
<p>Die Mittelamerikaner leben in der größten Gefahr weltweit, ermordet zu werden. Die Studie des UN-Entwicklungsprogramm nennt drei Tätergruppen als Hauptschuldige der dramatischen Entwicklung: Drogenkartelle, das organisierte Verbrechen und Jugendbanden, die berüchtigten Maras. Besonders gefährlich ist es in den drei Ländern des Norddreiecks von Mittelamerika: In Guatemala fielen im letzten Jahr 48 von 100.000 Menschen einem Kapitalverbrechen zum Opfer, in El Salvador 52 und in Honduras sogar 58.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Manager, Boni, USA, Obama, Mittelamerika, Morde, El Salvador, Guatemala, Honduras, Uruguay, Wahlen, Amnestiegesetze]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Thu, 22 Oct 2009 12:25:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[USA begrüßen Neuwahlen in Afghanistan]]></title>
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   <description><![CDATA[Wenn man Robert Gates auf Afghanistan anspricht, darf man keine optimistische Prognose erwarten. Der US-amerikanische Verteidigungsminister ist trotz Stichwahl skeptisch über die weitere Entwicklung am Hindukusch.<br />
<p>"Die Fragen der Korruption und des Regierungsstils werden nicht einfach mit dem Ergebnis der Präsidentschaftswahl gelöst", so Gates. Und der Verteidigungsminister setzt gleichzeitig seinen Präsidenten unter Zugzwang: die US-amerikanische Regierung müsse ihre eigene Afghanistan-Strategie entwickeln und dürfe nicht abwarten, bis sich die neue Regierung in Kabul etabliert habe. Barack Obama war zunächst aber einmal froh, das der afghanische Präsident Hamid Karsai den Neuwahlen am 7.November zugestimmt hat.</p>
<p><strong>Kuba lässt Oppositionellen frei</strong></p>
<p>Am 1. Januar 2010 übernimmt Spanien den Vorsitz der Europäischen Union. Ganz oben auf der Agenda: die Verbesserung des Verhältnisses zwischen der EU und Kuba. Das Engagement Madrids kommt nicht von ungefähr: hat Spanien doch traditionell die intensivsten Beziehungen zu Kuba und ist einer der größten Investoren auf der Insel. Der spanische Außenminister Miguel Ángel Moratinos machte schon vor dem Beginn der EU-Ratspräsidentschaft in gut zwei Monaten einen Anfang: beim Treffen mit Raúl Castro in Havanna versprach er dem kubanischen Staatschef, sich für eine Normalisierung der Beziehungen zur Europäischen Union einzusetzen. Die Gegenleistung ließ nicht lange auf sich warten. </p>
<p><strong>Uruguay vor den Wahlen und den Referenden</strong></p>
<p>Uruguay muss sich entscheiden: ein ehemaliger Guerillero oder ein neoliberaler Ex-Präsident an der Staatsspitze, Amnestie oder Verfolgung von Verbrechen aus den Zeiten der Militärdiktatur und schließlich: Sollen die Uruguayer im Ausland endlich wählen dürfen? Am Sonntag werden die zweieinhalb Millionen Wahlberechtigten in und um Montevideo diese drei Fragen beantworten. Einschätzungen der Uruguay-Expertin Gaby Weber.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Uruguay, Wahlen, Mujica, Tabaré Vazquez, Lacalle, USA, Obama, Afghanistan, Karsai, Kuba, Spanien, Castro]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 21 Oct 2009 13:53:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[30 Islamisten aus Deutschland in pakistanischen Terror-Camps]]></title>
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   <description><![CDATA[Das Brandenburger Tor in Berlin, der Kölner Dom oder auch der Hamburger Hauptbahnhof - alle drei gelten als mögliche Anschlagsziele der Taliban. Zumindest wurde damit in mehreren islamistischen Propagandavideos gedroht.<br /><p>Hintergrund: vor den Bundestagswahlen forderten die Taliban wegen des Einsatzes deutscher Soldaten in Afghanistan Vergeltung. Dass man diese Botschaften durchaus ernst nehmen muss, zeigt die jüngste Meldung aus der US-amerikanischen Hauptstadt: Mindestens 30 Islamisten aus Deutschland sind nach Angaben der Zeitung "Washington Post" seit Januar zur paramilitärischen Ausbildung in Trainingslager nach Pakistan gereist. </p>
<p><strong>USA stehen weiterhin fest zu Israel</strong></p>
<p>„Um ehrlich zu sein: Ich hatte mir von den US-amerikanischen Bemühungen und den bisher sieben Reisen des Nahostbeauftragten George Mitchell mehr versprochen" beklagt der jordanische König Abdullah resignierend in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung "La Republicca". In Washington spreche man fast nur vom Iran und lasse dabei außer Acht, dass im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern wertvolle Zeit verstreiche. Ein in diesen Tagen stattfindendes Militärmanöver demonstriert indes die alte Einigkeit zwischen den USA und Israel. </p>
<p><strong>Zeitungskrise in den USA spitzt sich weiter zu</strong></p>
<p>Als die Redakteure der New York Times an diesem Montag eine E-Mail ihres Chefredakteurs bekamen, schwante ihnen schon nichts gutes. Und tatsächlich hatte Bill Keller schlechte Nachrichten für seine Mitarbeiter: wegen der Anzeigenflaute streicht die einflussreiche Zeitung in der Redaktion weitere 100 Stellen bis zum Jahresende. Die Zeitungskrise in den Vereinigten Staaten geht also weiter: allein im vergangenen Jahr verloren 6.000 festangestellte Journalisten ihren Job - und viele Blätter mussten ihre letzten Ausgaben drucken.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Afghanistan, Pakistan, Zeitungskrise, Israel, Obama]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 20 Oct 2009 12:50:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Argentinien, Ecuador, Kuba: Medien und Zensur in Lateinamerika]]></title>
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   <description><![CDATA[Für die argentinische Regierung ist es ein Instrument im Kampf gegen Medienmonopole und für mehr Medienvielfalt - für die Opposition hingegen ist es der Versuch, sich regierungshörige Medien zu schaffen.<br /><p>Das Gesetz 'Ley K' in Anlehnung an die Präsidentin Cristina Kirchner und ihren Ehemann und Vorgänger Nestor spaltet derzeit das Land am Río de la Plata.</p>
<p><strong>Correa versus "Teleamazonas"</strong></p>
<p>Auch in Ecuador ist ein regierungskritischer Fernsehsender der Regierung ein Dorn im Auge: seit Monaten versucht der linksgerichtete Präsident Rafael Correa, das Verbot des Kanals "Teleamazonas" voran zu treiben. Die staatliche Aufsichtsbehörde beschuldigt den Sender, der einem einflussreichen Großindustriellen gehört, gleich in mehreren Berichten gegen Gesetze verstoßen zu haben. Der Sender behauptet dagegen, Correa wolle sich rächen: "Teleamazonas" hatte über Verbindungen von Regierungsmitgliedern zu Drogenbanden und der kolumbianischen FARC-Guerilla berichtet.</p>
<p><strong>Castro versus Yoani Sánchez</strong></p>
<p>Ins Internet zu gehen gehört in Kuba mit zu den größten Herausforderungen: Zugang gibt es nur in Hotels, eine Stunde Surfen surfen oder bloggen kostet umgerechnet sechs Dollar. Trotzdem gibt es in Kuba eine kleine, aber lebendige Bloggerszene. Yoani Sánchez zum Beispiel ist durch ihren Blog Generación Y weltberühmt geworden, hat zahlreiche internationale Preise gewonnen, darf seitdem aber auch das Land nicht mehr verlassen. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Correa, Kirchner, Castro, Sánchez, Teleamazonas, Ecuador, Argentinien, Kuba, Medien, Zensur, Lateinamerika]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:38:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Kleinbauern verlieren Existenzgrundlage]]></title>
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   <description><![CDATA[+++Kolumbien: Agrarindustrie produziert Hunger +++ Argentinien: Gastland auf Buchmesse 2010 +++ Kuba: Schriftsteller auf der Flucht vor Zensur +++<br /><p>Jeder sechste Mensch auf der Welt hungert. Das geht aus einem Bericht hervor, den die FAO, die UN-Landwirtschaftsorganisation in dieser Woche veröffentlicht hat. Die weltweite Wirtschaftskrise hat die Situation in den letzten Monaten noch verschärft. Zu den Ursachen des Hungers zählen aber auch hohe Lebensmittel- und Energiepreise. Die FAO fordert, mehr in die Nahrungsmittelproduktion zu investieren. Doch immer mehr Agrarfläche wird zum Anbau nachwachsender Rohstoffe genutzt - in Kolumbien zum Beispiel für Palmölplantagen. Der ökologische Schaden durch großflächig angelegte Monokulturen ist dabei immens. Und hunderttausende Kleinbauern sind gewaltsam von ihrem Land vertreiben worden. Ihr Menschenrecht auf Nahrung wird durch die Agrarindustrie systematisch verletzt, sagen Menschenrechtsorganisationen wir Brot für die Welt und Kolko e.V. </p>
<p><strong>Argentinien präsentiert sich auf der Buchmesse</strong></p>
<p>Im kommenden Jahr feiern gleich acht Länder Lateinamerikas das 200. Jubiläum ihrer Unabhängigkeit von Spanien. Unter ihnen ist auch Argentinien. Das <em>bicentenario </em>ist unter anderem der Anlass, warum das Land im kommenden Jahr Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein wird. Unter dem Motto "Kultur in Bewegung" hat sich das südamerikanische Land in dieser Woche schon mal vorgestellt. </p>
<p><strong>Verfolgte Denker, eingesperrte Gedanken</strong></p>
<p>Das PEN-Zentrum Deutschland versteht sich, wie seine internationale Dachorganisation, als ein Anwalt des freien Wortes. Dass Literatur keine Landesgrenzen kennt, dass der ungehinderte Gedankenaustausch, die Schätze der Kunst, die Freiheit der Presse unangetastet bleiben sollen – auch in Zeiten von Konflikten und Kriegen – diese Maximen gehören zu den Grundsätzen des PEN. </p>
<p>1960 wurde das „Writers in Prison“-Komitee gegründet, es koordiniert die Hilfe für verfolgte Autoren. Zur Buchmesse legte es seine jüngste Bilanz vor und das Fazit: Auch nach dem Ende des Kalten Krieges hat sich die Lage von Schriftstellern und Journalisten weltweit nicht verbessert. In Lateinamerika bereitet dem Komitee vor allem die Lagen von Autoren und Journalisten in Mexiko und Kuba große Sorgen. </p>

<p><em>Redaktion: Mirjam Gehrke<br>Moderation: Anne Herrberg</em> </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Welternährungstag, Kolumbien, FAO, Hunger, Ölpalmen, Palmöl, Plantagen, Monokultur, Alvaro Uribe, Buchmesse, Argentinien, Mempo Giardinelli, Writers in Prison, Kuba]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:01:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[US-Kriegsgegner sind kriegsmüde]]></title>
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   <description><![CDATA[+++ Acht Jahre Krieg in Afghanistan und kein Ende in Sicht +++ Eine Militärärztin berichtet über ihre Erlebnisse am Hindukusch +++ Argentinien schafft WM-Qualifikation für Südafrika +++<br />
<p>Seit acht Jahren führen die USA Krieg in Afghanistan - ein Ende ist nicht abzusehen. Präsident Obama hat von seinem Vorgänger eine ziemlich ausweglose Situation geerbt auf die er zunächst mit einer Aufstockung der US-Truppen am Hindukusch reagiert hat. Jetzt wird in Washington angeblich über einen Strategiewechsel nachgedacht. Es sollen verstärkt gezielte Anti-Terror-Operationen im Nachbarland Pakistan ausgeführt werden, um den Taliban von dort aus den Nachschub abzuschneiden. Die damit einhergehende mögliche Ausweitung des Konflikts scheint in den USA jedoch kaum jemanden noch zu alamieren: Die Kriegsgegner sind müde geworden.</p>
<p><strong>Innenansichten aus Afghanistan</strong></p>
<p>Einem Bericht der Washington Post zufolge, soll Obama darüber hinaus auch die Entsendung von zusätzlichen 13.000 Mann genehmigt haben. Bereits im März hatte er 21.000 weitere Soldaten an den Hindukusch beordert. </p>
<p>Was diese Soldaten dort durchmachen kann man ungefähr nachvollziehen, wenn man das Buch "Ein schöner Tag zum Sterben" von Heike Groos liest. Sie ist Militärärztin und war vier Mal für die Bundeswehr in Afghanistan im Einsatz. Ihre Buch hat sie jetzt auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Im DW-Interview schildert sie ihre Eindrücke aus einem Land, in dem Angst und Unsicherheit den Alltag beherrschen - sowohl den der Zivilbevölkerung als den der ISAF-Soldaten.</p>

<p><em>Redaktion/Moderation: Mirjam Gehrke</em></p>

<p><strong>Infos zum Buch: </strong></p>
<p><em>Heike Groos: "Ein schöner Tag zum Sterben"<br>Verlag Krüger, Frankfurt<br>geb. Ausgabe, 272 Seiten<br>ISBN<strong>:</strong> 978-3-8105-0877-5<br>Preis: € 18,95</em></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Afghanistan, Pakistan, USA, Barack Obama, Kriegsgegner, Taliban, Heike Groos, Bundeswehr, Diego Armando Maradona, Argentinien, WM 2010, Südafrika, Chile, Paraguay, Brasilien]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 13:50:00 GMT</pubDate>
  </item>
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   <title><![CDATA[Ein kleiner Schritt für die Reform, ein großer für Obama]]></title>
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   <description><![CDATA[+++ Gesundheitsreform nimmt wichtige Hürde +++ Bildungsskandal in Brasilien +++ Effizientes Frühwarnsystem in Nicaragua +++<br /><p>Eine Krankenversicherung für jeden US-Bürger - das ist das erklärte innenpolitische Ziel von US-Präsident Barack Obama. Das sich das in vollem Umfang wohl nicht wird durchsetzen lassen, hat er inzwischen wohl einsehen müssen - aber immerhin hat die heiß umkämpfte Gesundheitsreform jetzt eine wichtige Hürde genommen - der Finanzausschuss des Senats hat das Projekt am Dienstag bestätigt. Allerdings werden noch weitere Entwürfe in beiden Kammern des Kongresses diskutiert. </p>
<p><strong>Bildungsskandal in Brasilien</strong></p>
<p>Als die OECD vor einigen Jahren dem Deutschen Bildungssystem ein verheerend schlechtes Zeugnis ausstellte, ging ein Aufschrei der Empörung durchs Land. Als Reaktion auf den Pisa-Schock wurde hektisch darüber nachgedacht, wie man das Wissen der Schüler nicht nur verbessern kann, sonder auch besser messen und vergleichen kann. Als Ergebnis wurde u. a. das Zentralabitur mit gleichen Themen für alle Schüler eingeführt. Die Prüfungsaufgaben werden seit einigen Jahren von den Schulministerien zentral erarbeitet und unter größtmöglicher Geheimhaltung am Prüfungstag an die Schulen verteilt. Bislang ist das ohne nennenswerte Pannen von statten gegangen - weniger Glück hat jetzt die brasilianische Regierung mit ihrem Versuch, einen einheitlichen Einstufungstests für alle Schulabgänger durchzuführen. Die Testfragen sind vorab bekanntgeworden. Jetzt wird die Prüfung verschoben - möglicherweise bis ins nächste Jahr - und tausende Schulabgänger wissen nicht, wie es weiter gehen soll. </p>
<p><strong>Preiswert und effizient</strong></p>
<p>Fünf Jahre nach der Tsunami-Katastrophe in Asien haben am Mittwoch 18 Anrainer des Indischen Ozeans an dem ersten umfassenden Test eines Warnsystems teilgenommen. Doch so kostenintensive High-Tec-Systeme sind für viele Entwicklungsländer viel zu teuer. In Nicaragua gibt es ein Beispiel, wie so ein Frühwarnsystem funktionieren kann ohne riesige Summen an Entwicklungshilfe zu verschlingen. Dort organisieren Dorfbewohner mit Unterstützung der Deutschen Welthungerhilfe in einer abgelegenen Region ein Frühwarnsystem, mit dem rechtzeitig vor Überflutungen gewarnt werden kann.</p>

<p><em>Redaktion/Moderation: Mirjam Gehrke</em></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Obama, Gesundheitsreform, Brasilien, Bildungs, Test, Skandal, Nicaragua, Welthungerhilfe, Frühwarnsystem]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 14 Oct 2009 15:36:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Dritte Welt in Washington]]></title>
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   <description><![CDATA[+++ Wie sich ein ehemaliger Senatsmitarbeiter um mittellose US-Bürger kümmert +++ Mexikanische Drogenkartelle expandieren in die USA +++ Kolumbianische Straßenkinder verlangen mehr Rechte +++<br /><p>In dieser Woche sind die Nobelpreisträger 2009 bekanntgegeben worden - für besonderes Aufsehen hat dabei die Auszeichnung von US-Präsident Barack Obama mit dem Friedensnoblepreis gesorgt. Vor allem aus dem konservativen Lager der US-Republikaner kam ätzende Kritik an der Entscheidung des Nobekommitees. Wir haben darüber berichtet. Obama habe für ein neues Klima in der Weltpolitik aber eben auch in den USA für eine Aufbruchtstimmung und mehr Hoffnung gesorgt - so das Nobelkommitee. Doch Hoffnung alleine reicht auch in den USA nicht, um Armut und Elend zu überwinden. Wenige Kilometer vom neuen Nobelpreisträger entfernt ist Washington dritte Welt. Hier kämpft ein ehemaliger Senatsmitarbeiter für die Armen der Hauptstadt.</p>
<p><strong>Narcoguerrilla in Arizona</strong></p>
<p>Der Drogenkrieg in Mexiko nimmt immer brutalere Formen an. Die Regierung setzt auf das Militär, weil die korrupte Polizei vielfach mit dem Drogenkartellen unter einer Decke steckt. Und immer wieder werden brutale Morde aus Mexiko gemeldet. Weniger bekannt ist hingegen, dass die Gewalt der mexikanischen Drogenkartelle auch jenseits der Grenzen zu den USA tobt. So werden in Arizona inzwischen mehr Menschen entführt als im Irak. Der US-Dokumentarfilmer Chris Burgard hat zwei Jahre recherchiert, um zu verstehen, was an der Südgrenze der USA vor sich geht. Herausgekommen ist ein erschreckender packender Film: "Border". </p>
<p><strong>Straßenkinder fordern mehr Rechte</strong></p>
<p>Vor 20 Jahren wurde die UN-Kinderrechtekonvention unterzeichnet - doch in vielen Ländern werden die darin verankerten Rechte bis heute nicht respektiert. Weltweit müssen rund 150 Millionen Kinder arbeiten - dabei bleibt der Schulbesuch häufig auf der Strecke, und so ist der Teufelskreis aus Armut und Chancenlosigkeit vorprogrammiert. In Lateinamerika haben sich in vielen Ländern arbeitende Kinder und Jugendliche in eigenen Organisationen zusammengeschlossen, um ihren Forderungen nach Vereinbahrkeit von Schule und Arbeit und nach fairen Bedingungen Nachdruck zu verleihen. Auf Verständnis durch die Regierungen können sie dabei allerdings nur selten zählen - in Kolumbien jedenfalls nicht.</p>

<p><em>Redaktion: Mirjam Gehrke</em></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Armut, Washington, Mexiko, Drogenkrieg, Kartelle, Kolumbien, Straßenkinder]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 13 Oct 2009 15:05:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Kritik an Nobelpreis für Obama hält an]]></title>
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   <description><![CDATA[+++In den USA wird der Friedensnobelpreis als Einmischung in die Politik empfunden +++ Chile will Weltmarktführer bei Lebensmittelexporten werden +++ Junge Frau aus Deutschland sucht ihre Wurzeln in Bolivien +++<br />
<p>Das Gegenteil von gut ist gut gemeint: US-Präsident Barack Obama hat den Friedensnobelpreis bekommen, vielleicht auch - so mag sich das Komitee gedacht haben - um ihn in seinem Kurs zu bestärken, sich für Frieden und Aussöhnung einzusetzen. </p>
<p>In den USA führt das allerdings zum genauen Gegenteil: Viele seiner Kritiker empfinden den Preis als ein Versuch, sich in die amerikanische Politik einzumischen. Die Republikaner haben fast allesamt beschlossen, ihm nicht zu gratulieren. Die innenpolitischen Gräben wachsen offenbar. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Barack Obama, Friedensnobelpreis, Chile, Anuga, Lebensmittel, Bolivien, Santa Cruz, Auslandsadoptionen, Adoption]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Mon, 12 Oct 2009 15:00:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA["Wow!"]]></title>
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   <description><![CDATA[Barack Obama ist Friedensnobelpreisträger 2009+++Der Fall Broom entfacht Debatte über Todesstrafe neu+++Die Krise in Honduras ist mehr als ein Machtkampf zweier Caudillos<br /><p>Für die meisten ist das eine große Überraschung: Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis für seine "außergewöhnlichen Bemühungen um eine Stärkung der internationalen Diplomatie und um Zusammenarbeit zwischen den Völkern". Er hat doch noch gar nichts konkretes gemacht, sagen Kritiker, schließlich ist Obama noch nicht einmal ein Jahr im Amt.</p>
<p><strong>Der Fall Broom</strong></p>
<p>25 Jahre wartete Romell Broom auf seine Hinrichtung. Mitte September sollte er durch die Giftspritze sterben. Doch die Vollzugsbeamte finden keine geeignete Vene und so wird die Hinrichtung nach zwei Stunden abgebrochen. Der Fall Broom hat die Debatte über die Todesstrafe in den USA neu entfacht.</p>
<p><strong>Hinter dem Machtkampf</strong></p>
<p>In Honduras ist wieder alles wie bisher. Der gestürzte Präsident Zelaya beharrt darauf, sein Amt wieder aufnehmen zu dürfen, Interimspräsident Micheletti beharrt darauf, das er das auf gar keinen Fall darf. Die Fronten sind verhärtet, die internationalen Vermittlungsversuche sind gescheitert, eine Lösung für die politische Krise im Land nicht in Sicht. Schließlich geht es in Honduras um viel mehr als den Machtkampf zweier Caudillos.</p>

<p>Redaktion: Anne Herrberg </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Friedensnobelpreis, Obama, Honduras, Todesstrafe, Broom]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 9 Oct 2009 15:29:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Rio hat Großes vor - billig wird das nicht]]></title>
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   <description><![CDATA[+++Brasiliens Tourismus-Branche reibt sicht die Hände+++Rio plant Investitionen für 9 Milliarden Euro+++Kanadas Ministerpräsident singt auf Youtube+++<br /><p>Die südamerikanische Tourismus-Branche reibt sich die Hände: Über 9 Milliarden Euro wollen die Stadt Rio de Janeiro, der Bund und das Land investieren, um Brasilien fit für die zwei gigantischen Sportereignisse der nächsten Jahre zu machen. Das ist fast genauso soviel Geld wie die drei Mitbewerberstädte Tokio, Madrid und Chicago zusammen veranschlagt hatten. Doch werden die Investitionen wirklich die gewünschten Veränderungen bringen? In Rio guckt man jedenfalls mit viel Optimismus in die Zukunft.</p>
<p><strong>"With a little help from my friends!"</strong></p>
<p>Feierlaune wäre zuviel, aber wenigstens Aufatmen in Kanada. Das Land ist mal wieder knapp an einer Regierungskrise vorbeigeschrammt. Nach der Ankündigung der Liberalen, die konservative Minderheitsregierung von Ministerpräsident Stephen Harper zu stürzen, gab es beinahe die vierten Parlamentswahlen in fünf Jahren. Vor einer Woche nun haben 144 zu 117 Abgeordnete Harper ihr Vertrauen ausgesprochen. Der von manchen als "trockener Knochen" berschimpfte Ministerpräsident bleibt und überrascht nun das ganze Land durch ungewohnte Töne.</p>

<p>Redaktion: Anne Herrberg</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Olympia 2016, Fussball-WM, Rio de Janeiro, Brasilien]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Thu, 8 Oct 2009 15:08:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Enduring Afghanistan?]]></title>
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   <description><![CDATA[Die meisten US-Bürger sind gegen den Krieg, auf Demos geht trotzdem keiner+++Seit acht Jahren wird am Hindukusch gekämpft, besser wird die Lage nicht+++In Honduras wird endlich verhandelt, doch das Kernproblem bleibt+++ <br />
<p>"Wir bleiben in Afghanistan!", sagte US-Verteidigungsminister Gates im Interview mit CNN. Über die Hälfte der US-Bürger wünschen sich dagegen das Ende des Krieges. Die amerikanische Anti-Kriegsbewegung hat inzwischen ihren Fokus verschoben: Weg vom Irak, hin zu Afghanistan und plant zum Jahrestag des Einmarsches Aktionen im ganzen Land. Doch die Friedensaktivisten haben Schwierigkeiten, ihre Mitbürger zu motivieren. Und das liegt auch an Barack Obama.</p>
<p><strong>Provokante Thesen</strong></p>
<p>"Der Krieg in Afghanistan ist militärisch nicht zu gewinnen", sagt Jürgen Todenhöfer. Der Ex-CDU-Politiker und Autor des Bestsellers "Warum tötest du, Zaid?" war mehrfach in Afghanistan unterwegs und hat dort mit Taliban gesprochen. Im Interview erklärt er, warum seiner Meinung nach eine Aufstockung der Truppen am Hindukusch nichts zur Lösung des Konfliktes beitragen kann. </p>
<p><strong>Bereit zum Dialog?</strong></p>
<p>In Honduras herrscht seit hundert Tagen Chaos. Nach dem Sturz des Präsidenten Zelaya gab es Proteste von Gegnern und Befürworten, es herrschte Ausnahmezustand, die ganze Region wurde unruhig. Nun sind beide Widersacher zum Dialog bereit - die Organisation Amerikanischer Staaten soll vermitteln. </p>

<p>Redaktion: Anne Herrberg<strong></strong></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Honduras, Afghanistan, Enduring Freedom,]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 7 Oct 2009 13:32:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Der Ton wird rauer]]></title>
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   <description><![CDATA[Obama wegen Afghanistan-Strategie unter Druck+++Honduras hundert Tage nach dem Präsidenten-Putsch+++Arizona hat kein Geld mehr für Nationalparks+++<br /><p>"Afghanistan wird Obamas Vietnam" sagen Kriegsgegner - aber nur, wenn er die Truppen nicht aufstocken lässt, sagt Oberbefehlshaber McChrystal. Lasst den Präsidenten in Ruhe entscheiden, sagt Verteidigungsminister Gates. Fest steht: der Ton im Streit um Obamas Afghanistan-Strategie wird schärfer. </p>
<p><strong>Dialogbereitschaft?</strong></p>
<p>Honduras vor hundert Tagen: der gewählte Präsident Manuel Zelaya wird vom Militär geputscht. Seither befindet sich das Land in einer politischen Krise, die der ohnehin schwachen Wirtschaft enormen Schaden zufügt. Die Bevölkerung wünscht sich vor allem eins - eine Beilegung des Konfliktes.</p>
<p><strong>Quellen versiegen </strong></p>
<p>Arizona trägt den Beinamen Gran Canyon State, ist der Bundesstaat im Südwesten doch vor allem durch seine atemberaubenden Nationalparks berühmt. Doch ein Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise musste Arizona bereits drei Nationalparks aus Geldnot schließen. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Afghanistan, Obama, McChrystal, Honduras, Zelaya, Micheletti, Arizona, Gran Canyon, Nationalpark]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 6 Oct 2009 13:00:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Die "Stimme Lateinamerikas" ist verstummt]]></title>
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   <description><![CDATA[Panikmache oder Herunterspielen - Irans Atomprogramm spaltet die Welt+++Ohrfeige für Obama+++welches Signal von der Olympia-Entscheidung ausgeht+++Gracias a la Negra - Abschied von Mercedes Sosa+++<br /><p>Panikmache ist man von der "New York Times" eigentlich nicht gewöhnt - doch am Wochenende zündete die berühmte Qualitätszeitung einen nicht ungefährlichen Sprengsatz: der Iran könne jederzeit die Atombombe bauen, hieß es da. Das ist Wasser auf die Mühlen der US-Konservativen, die mental schon zum Krieg rüsten. Und trifft IAEA-Chef el Baradei, der am Wochenende die Dialogbereitschaft des Irans lobte.</p>
<p><strong>Ohrfeige für Obama...</strong></p>
<p>... Party an der Copacabana: Die Olympischen Spiele 2016 werden in Rio de Janeiro ausgetragen. Die Wahl von Kopenhagen hat vor allem zweierlei gezeigt – im IOC ist alles möglich und die Großmacht USA ist in der olympischen Familie ganz klein. </p>
<p><strong>Gracias a la Negra</strong></p>
<p>Vier Jahrzehnte lang war sie die Stimme Lateinamerikas - La Negra, wie Mercedes Sosa von ihren Fans genannt wurde. Am Sonntag ist die nordargentinische Sängerin in einer Klinik in Buenos Aires gestorben - sie wurde 74 Jahre alt. </p>

<p>Redaktion: Anne Herrberg</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Mercesdes Sosa, Iran, USA, Olympia, Rio de Janeiro]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Mon, 5 Oct 2009 14:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Obama unterstützt Chicago im Rennen um Olympia 2016]]></title>
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   <description><![CDATA[Chicago ist als erstes dran, danach kommen Tokio, Rio de Janeiro und schließlich Madrid. In dieser Reihenfolge stellen sich die vier Bewerberstädte für die Spiele an diesem Freitag in Kopenhagen den IOC-Mitgliedern vor.<br /><p>Gegen 19.00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit wird der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, dann den Sieger verkünden - und während in drei Städten Katzenjammer ausbrechen wird, dürfte beim Gewinner der Sekt in Strömen fließen. Chicago ist felsenfest davon überzeugt, feiern zu können - nicht zuletzt wegen der Unterstützung des mächtigsten Mannes der Welt. </p>
<p><strong>Der größte Konkurrent heißt Rio</strong></p>
<p>Barack Obama möchte also liebend gerne die Olympischen Sommerspiele 2016 in Chicago beginnen lassen - und glaubt man den Prognosen, hat die US-amerikanische Metropole tatsächlich nur einen ernsthaften Mitbewerber: Rio de Janeiro. Vermutlich in keiner der vier Bewerberstädte fiebern die Menschen so sehr einer positiven Entscheidung entgegen wie in der Stadt am Zuckerhut. Auch und vor allem der Bürgermeister.</p>
<p><strong>DEFA-Film-Archiv in Massachusetts</strong></p>
<p>Das Anliegen der DEFA-Gründer war eindeutig: das volkseigene Film-Studio der DDR mit Sitz in Potsdam-Babelsberg sollte helfen, in Deutschland die Demokratie zu restaurieren, die deutschen Köpfe vom Faschismus zu befreien und die Menschen zu sozialistischen Bürgern zu erziehen. Mit diesem Auftrag war es vor 20 Jahren jedoch vorbei: der Fall der Mauer bedeutete gleichzeitig das Ende der Deutschen Film AG. In den USA sind die Streifen jedoch immer noch lebendig: in dem DEFA-Film-Archiv an der University of Massachusetts.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[IOC, Kopenhagen, Rogge, Obama, Chicago, Rio, Brasilien, USA, DEFA, Massachusetts]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 2 Oct 2009 10:09:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Zelayas Handy-Appell an die Vereinten Nationen]]></title>
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   <description><![CDATA[Manuel Zelaya war nur schlecht zu verstehen, aber die Botschaft an die Vereinten Nationen war dafür um so deutlicher: es bestehe kein Zweifel mehr daran, dass in Honduras eine Diktatur herrsche, die das Volk unterdrücke.<br /><p>Per Handy hatte sich der gestürzte honduranische Präsident aus der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa bei der UN in New York gemeldet - und was die Unterdrückung angeht: noch immer herrscht in Honduras der Ausnahmezustand, den die Putschregierung um den faktischen Staatschef Roberto Micheletti erneut ausgerufen hatte. </p>
<p><strong>And the winner is...Chicago ? </strong></p>
<p>Geht es nach den Wettanbietern, ist die US-amerikanische Metropole auf jeden Fall klarer Favorit für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2016. Bei den Buchmachern liegt Chicago deutlich vor den Mitbewerbern Rio de Janeiro und Madrid, als krasser Außenseiter gilt Tokio. Und wenn auch noch US-Präsident Barack Obama extra zur IOC-Session nach Kopenhagen fährt, um Werbung für seinen langjährigen Wohnort zu machen - was soll dann noch schief gehen ? Nichts, denken auch die Menschen in Chicago vor der Entscheidung am Freitagabend um 19.00 Uhr - denn die Stadt hat ja schließlich alles, was man für Olympia braucht.</p>
<p><strong>...oder doch Rio?</strong></p>
<p>Doch auch für die Menschen in Rio de Janeiro wäre es das Größte, sollte die Stadt am Zuckerhut den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2016 bekommen. Es wäre schließlich auch das erste Mal überhaupt, dass Olympia in Südamerika stattfinden würde. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Obama, Chicago, Rio, Lula, Brasilien, USA, Honduras, IOC, Kopenhagen, Zelaya, Micheletti]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Thu, 1 Oct 2009 15:16:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Klimaschützer Obama auf dem Rückzug]]></title>
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   <description><![CDATA["Die Zeit drängt nicht nur, sie ist fast abgelaufen", sagte der UN-Klimasekretär Yvo de Boer zum Auftakt einer internationalen Klimakonferenz in Bangkok. Dort verhandeln die Delegierten gerade über einen Gesetzesentwurf.<br /><p>Dieser soll bis zum Weltklimagipfel im Dezember in Kopenhagen fertiggestellt und dem Kyoto-Protokoll nachfolgen. Doch gegen die darin verankerten Reduktionsziele von CO2 sperrt sich ausgerechnet der größte Emittent USA - auch weil Hoffnungsträger Barack Obama gerade schlichtweg andere Sorgen hat. </p>
<p><strong>Gesundheitsreformer Obama ebenso auf dem Rückzug</strong></p>
<p>Ebenso Makulatur zu werden droht ein anderes prominentes Vorhaben Obamas, die Gesundheitsreform. Symbolisch dafür steht das Ergebnis 15:8 - mit diesem Resultat sprachen sich die Abgeordneten im Finanzausschuss des Senats gegen die von Obama geplante staatliche Krankenversicherung aus. Das besondere dabei: neben den zehn Republikanern in dem Gremium stimmten auch fünf Demokraten gegen das wichtigste innenpolitische Projekt des Präsidenten. Doch die fünf Abweichler müssen sich warm anziehen - denn Michael Moore droht ihnen unverhohlen mit Konsequenzen.</p>
<p><strong>Rio hofft auf Zuschlag für Olympia 2016</strong></p>
<p>Madrid, Tokio oder Chicago, das von US-Präsident Barack Obama unterstützt wird? Oder etwa doch Rio de Janeiro? - an diesem Freitag entscheidet das Internationale Olympische Komitee in Kopenhagen darüber, welcher Ort 2016 die Olympischen Sommerspiele austragen darf. Der Zuschlag für Rio wäre etwas besonderes - denn noch nie in der Geschichte der Olympischen Spiele fanden die Spiele in Südamerika statt. Gottfried Stein mit einem Porträt der brasilianischen Metropole, die wie keine andere der vier Bewerberstädte die Olympischen Spiele 2016 herbeisehnt.</p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Obama, Gesundheitsreform, Klimaschutz, Kyoto, Kopenhagen, Moore, Republikaner, Demokraten, Rio de Janeiro, Olympia 2016, IOC]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 30 Sep 2009 20:43:00 GMT</pubDate>
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  <item>
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   <title><![CDATA[Quo vadis, Honduras?]]></title>
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   <description><![CDATA[Die weitgehend isolierte honduranische Übergangsregierung von Roberto Micheletti rudert langsam zurück: Vertreter der Organisation Amerikanischer Staaten dürfen doch nächste Woche das mittelamerikanische Land besuchen.<br /><p>Auch der am Wochenende verhängte Ausnahmezustand könne in einigen Tagen wieder zurückgenommen werden, so Micheletti. Am Sonntag hatten die Putschisten noch einer Delegation internationaler Vermittler die Einreise verweigert und die Bürgerrechte der Honduraner per Dekret massiv eingeschränkt. </p>
<p><strong>Obama freut sich für Merkel</strong></p>
<p>Am Sonntagabend klingelte im Berliner Kanzleramt häufiger das Telefon, um Angela Merkel zur Wiederwahl zu beglückwünschen. Einer der ersten Gratulanten war Barack Obama: er freue sich auf die weitere enge Zusammenarbeit mit Deutschland und wolle diese in den nächsten vier Jahren noch weiter vertiefen, so der US-amerikanische Präsident. Tatsächlich können die Vereinigten Staaten mit der alten und neuen Kanzlerin sehr gut leben. </p>
<p><strong>Die etwas andere Organisation "J Street"</strong></p>
<p>In Afghanistan und beim Thema Iran erhoffen sich die Vereinigten Staaten also mehr Unterstützung von der neuen deutschen Regierung. Nichts auszusetzen hat Washington indes an der deutschen Rolle im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern: schließlich plädiert Berlin genauso wie Washington für eine Zwei-Staaten-Lösung und einen sofortigen Stopp des israelischen Siedlungsbaus. Vielen jüdischen Lobbygruppen in den USA sind diese Forderungen ein Dorn im Auge - um so erstaunlicher, dass eine dieser Interessenvertretungen jetzt offen die Position von Barack Obama und Angela Merkel unterstützt. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Micheletti, Zelaya, Honduras, Obama, Merkel, USA, Deutschland, Israel, Palästinenser, J Street]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 29 Sep 2009 12:46:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Konflikt in Honduras spitzt sich weiter zu]]></title>
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   <description><![CDATA[Der Machtkampf zwischen dem gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya und der Übergangsregierung in Honduras ist auf einem weiteren traurigen Höhepunkt angekommen. <br /><p>Nur wenige Stunden nachdem Zelaya seine Anhänger für diesen Montag zu Massenprotesten aufgerufen hatte, setzte die Übergangsregierung grundlegende Bürgerrechte außer Kraft: Polizei und Streitkräfte sind jetzt ermächtigt, nichtgenehmigte öffentliche Versammlungen aufzulösen, Personen ohne Haftbefehl festzunehmen und die Berichterstattung in den Medien einzuschränken. Und Versuche aus dem Ausland, im Konflikt zu schlichten, werden bereits im Keim erstickt.</p>
<p><strong>Opfer des mexikanischen Drogenkriegs werden immer jünger</strong></p>
<p>In Mexikos brutalem Drogenkrieg geht es längst nicht mehr nur um Transitrouten für Kokain aus Südamerika in die USA. Die mächtigen Drogenkartelle kämpfen auch um mexikanische Konsumenten – und dabei vor allem um Kinder und Jugendliche. In Mode gekommen ist Crack, eine billige Droge mit hohem Suchtpotenzial - und Hilfe für die Abhängigen gibt es kaum. </p>
<p><strong>"Sun Valley" Arizona</strong></p>
<p>Der US-amerikanische Bundesstaat Arizona hat ein nahezu perfektes Klima, um Sonnenenergie zu gewinnen. Arizona ist außerdem der am schnellsten wachsende Bundesstaat der USA mit einem Durchschnittsalter von nur 34 Jahren. Und Arizona ist Pionier in der erneuerbaren Energiewirtschaft - der erste Staat der USA, in dem Energieversorgungsunternehmen die Auflage haben, zumindest einen Teil ihrer Elektrizität aus Solarenergie zu erzeugen. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Honduras, Zelaya, Micheletti, Brasilien, Arizona, Sonnenenergie, Mexiko, Drogenkrieg, Kinder]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Mon, 28 Sep 2009 11:52:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Reform der Finanzwelt in Pittsburgh]]></title>
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   <description><![CDATA[Bewegung bei den Verhandlungen der G20 in Pittsburgh+++Erste Verhandlungen zwischen den Kontrahenten in Honduras+++Brasiliens wirtschaftliches Interesse an Afrika<br /><p>Der entscheidende Gipfeltag in Pittsburgh steht bevor: Dort beraten die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer über eine Regulierung für die internationalen Finanzmärkte. Es soll vor allem um die Begrenzung von Managerboni und das Eigenkapital der Banken gehen. Annäherungen scheinen in der ehemaligen Stahlmetropole möglich.</p>

<p><strong>Erste Schritte zur friedlichen Lösung?</strong></p>

<p>In Honduras bleibt die politische Lage angespannt. In der Hauptstadt Tegucigalpa protestierten sowohl die Anhänger der Übergangsregierung als auch des gestürzten Präsidenten. Doch langsam kommt Bewegung in den Konflikt: So hat der gestürzte honduranische Präsident Zelaya erstmals Gespräche mit einem Vertreter der Interimsregierung geführt. Es habe noch keine Fortschritte gegeben, so Zelaya, aber dies sei der Beginn der Bemühungen "eine friedliche Lösung zu finden". </p>

<p><strong>Brasiliens Interesse an Afrika</strong></p>

<p>Südamerika und Afrika näher zusammenbringen - das hat sich der zweite Südamerika-Afrika-Gipfel vorgenommen, der am Wochenende in Venezuela auf der Isla de Margarita tagt. Brasilien, die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas, hat die andere Seite des Atlantiks inzwischen bereits als attraktiven Markt entdeckt. Unterstützt vom brasilianischen Präsidenten Lula da Silva expandieren die Unternehmen des Landes immer häufiger nach Afrika.</p>
Redaktion: Stephanie Gebert]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[G20, Pittsburgh, Finanzkrise, Finanzmärkte, Regulierung, Managergehälter, Eigenkapital, Honduras, Staatskrise, Manuel Zelaya, Roberto Micheletti, Brasilien, Afrika, Südamerika-Afrika-Gipfel, Lula da Silva, Wirtschaft]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 25 Sep 2009 11:25:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Skandale und versöhnliche Töne vor der UN]]></title>
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   <description><![CDATA[Eklat und Hoffnung zum Start der UNO-Generaldebatte+++Massive Gewalt gegen Zelaya-Anhänger in Honduras+++Beobachter in Deutschland vor der Bundestagswahl<br /><p>In der Generaldebatte der Vereinten Nationen sorgten Irans Staatschef Ahmadineschad und sein libyscher Amtskollege Gaddafi für Eklats: Ahmadineschad mit den bereits von ihm gewohnten antisemitischen Ausfällen und Gaddafi mit einer wirren, überlangen Rede, in deren Verlauf er die UNO-Charta zerriss. Vor diesen Auftritten hatte jedoch US-Präsident Barack Obama versöhnliche Töne angeschlagen. In seiner ersten Rede vor dem Gremium warb er für eine neue Ära der weltweiten Zusammenarbeit. Und auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach sich für eine engere Kooperation aller Länder aus.</p>

<p><strong>Massive Menschenrechtsverletzungen </strong></p>

<p>Neben Ban und Obama ist auch der brasilianische Präsident Lula da Silva an diesem Tag ans Rednerpult getreten. Er forderte in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung die Wiedereinsetzung Manuel Zelayas als Präsident in Honduras. Nach dessen überraschenden Rückkehr hatte die Regierung in der Hauptstadt Tegucigalpa am Montagnachmittag eine erste Ausgangssperre verhängt und zwischendurch wieder aufgehoben. Bei erneuten Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern des gestürzten Präsidenten sollen am Morgen zwei Menschen ums Leben gekommen sein. Und auch Zelaya, der Zuflucht in der brasilianischen Botschaft gefunden hat, fürchtet um sein Leben. Die Menschenrechtsorganisation FIAN verurteilt die Gewalt gegen Zelayas Anhänger und verlangt klare Worte von der Bundesregierung. </p>

<p><strong>Wahlbeobachter in Deutschland</strong></p>

<p>Erstmals in ihrer Geschichte lässt die OSZE die Bundestagswahlen in Deutschland beobachten. Man wolle damit nicht speziell eine Benachteiligung kleinerer Parteien untersuchen, betonte die OSZE im Vorfeld. Vielmehr gehe es darum, eine Lücke zu schließen. Denn Deutschland sei bislang das einzige Land, in das kein Wahlbeobachter geschickt worden sei. Ein Abschlussbericht wird zwei Monate nach der Wahl den Stand der Demokratie in Deutschland skizzieren. Ein weniger objektives Urteil werden die 19 Wahlbeobachter fällen, die derzeit auf Einladung des DAAD den Wahlkampf in Deutschland kennen lernen. Jeder der Wissenschaftler aus 18 Ländern wie Ägypten, Thailand, Frankreich oder Argentinien möchte dabei seine ganz eigene Erkenntnis aus der Reise ziehen.</p>
<p>Redaktion: Stephanie Gebert</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Vereinte Nationen, UNO, Generaldebatte, US-Präsident, Obama, Gaddafi, Ahamdinedschad, Staatskrise, Honduras, Zelaya, Micheletti, Wahlbeobachter, Deutschland, Bundestagswahl]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 14:54:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Obamas Abrüstungspläne vor der UNO]]></title>
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   <description><![CDATA[US-Abrüstungspläne und die UNO+++ Warnung vor Gewalt in Honduras+++ Vor dem G20-Gipfel in Pittsburgh<br /><p>Barack Obama hat bereits vor im Frühjahr dieses Jahres in Prag seine Vision einer Welt ohne Atomwaffen skizziert. Die UNO-Vollversammlung in New York wird der US-Präsident nutzen, um seinem Ziel ein wenig näher zu kommen. Denn nach seiner "Jungfernrede" vor der Vollversammlung der Weltorganisation leitet er am Donnerstag als erster US-Präsident persönlich eine Sitzung des Weltsicherheitsrats. Das höchste UNO-Gremium soll eine von den Vereinigten Staaten eingebrachte Resolution zur nuklearen Abrüstung verabschieden. </p>

<p><strong>Warnung vor massiver Gewalt </strong></p>

<p>Die brasilianische Regierung hat wegen der Belagerung ihrer Botschaft in Honduras eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats gefordert. Denn sie fürchtet um die Sicherheit des abgesetzte Präsident Zelaya, der auf dem Botschaftsgelände Zuflucht gefunden hatte. Dort ist es nach Angaben internationaler Menschenrechtsorganisationen zu schweren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern Zelayas gekommen. So berichtet Human Rights Watch von "exzessiver Gewalt gegen Demonstranten". </p>

<p><strong>Gedämpfte Erwartungen </strong></p>

<p>Die Stadt Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania ist am kommenden Donnerstag und Freitag Gastgeber für den dritten Weltfinanzgipfel der G20-Staaten. Auf diesem Treffen wollen die Staats- und Regierungschefs konkrete Maßnahmen beschließen, um das Weltfinanzsystem krisenfest zu machen. Zudem soll Bilanz gezogen werden, was seit den G20-Gipfeln von Washington und London bei der Bekämpfung der Weltfinanzkrise erreicht worden ist. Beobachter haben ihre Erwartungen an diesen Gipfel jedoch bereits im Vorfeld zurückgeschraubt. </p>

<p>Redaktion: Stephanie Gebert</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Abrüstung, Atomwaffen, USA, UNO, Obama, Honduras, Staatskrise, Manuel Zelaya, Brasilien, UN-Sicherheitsrat, Pittsburgh, G20-Gipfel, Finanzkrise]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 23 Sep 2009 12:42:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Krise in Honduras nach Rückkehr Zelayas]]></title>
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   <description><![CDATA[Zelaya überraschend zurück in Honduras+++Die Angst für einer Null-Nummer: Obamas Nahostgipfel in New York+++Die Rückkehr der USA in den Schoß der Vereinten Nationen<br /><p>Nach der überraschenden Rückkehr des gestürzten honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya haben die USA und die Europäische Union zu Ruhe und Besonnenheit in dem mittelamerikanischen Land aufgerufen. Zelaya war in der Nacht zum Dienstag heimlich nach Honduras zurückgekehrt und hatte in der brasilianischen Botschaft Zuflucht gefunden. Die international nicht anerkannte honduranische Regierung verlangte von Brasilien umgehend die Auslieferung des Präsidenten und verhängte eine Ausgangssperre, die bis zum Abend verlängert wurde. Dennoch versammelten sich Anhänger Zelayas vor der brasilianischen Botschaft und verlangten seine Rückkehr in das Präsidentenamt.</p>

<p><strong>Gedämpfte Erwartungen </strong></p>

<p>Schon viele US-Präsidenten haben versucht im Nahost-Konflikt zu vermitteln. Auch Präsident Barack Obama hat sich dieses Ziel auf die Fahnen geschrieben. Er trifft sich am Rande der UN-Vollversammlung in New York mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu und dem palästinensischen Präsidenten Abbas. Der Dreiergipfel droht jedoch zur vorprogrammierten Nullrunde zu werden. Denn schon in den vergangenen Tagen hatten die USA verschiedene Rückschläge bei den Bemühungen um eine Wiederaufnahme von Friedensgesprächen einstecken müssen. So versuchte der US-Nahostgesandten George Mitchell vergeblich, Israelis und Palästinenser zu einem Kompromiss im Streit um die jüdischen Siedlungen zu bewegen.</p>

<p><strong>USA zur Zusammenarbeit mit UN bereit</strong></p>

<p>Bei den Vereinten Nationen, war die Begeisterung groß, als Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA gewählt wurde. Nach den Sticheleien und abwertenden Bemerkungen der Bush-Ära hatten die Diplomaten in New York auf eine grundsätzliche Änderung in den Beziehungen gehofft. Und tatsächlich sprechen die Fakten in den ersten sechs Monaten der Amtszeit von Barack Obama für sich. So traten die USA dem UN-Menschenrechtsrat bei, unterzeichneten die Konvention über die Rechte von Behinderten und stehen zu den Milleniumszielen der UN. Präsident Obama wird außerdem den Vorsitz einer Sondersitzung im Weltsicherheitsrat übernehmen.</p>

<p>Redaktion: Stephanie Gebert</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Honduras, Staatskrise, Manuel Zelaya, USA, Obama, Nahostgipfel, New York, Vereinte Nationen]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Tue, 22 Sep 2009 14:10:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Obamas "Wandel" im Klimaschutz]]></title>
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   <description><![CDATA[USA als Vorreiter im Klimaschutz+++Paraguays Kampf gegen Filz und Korruption+++Justizskandal in Mexiko<br />
<p>Für den weltweiten Klimaschutz ist in diese Woche in New York ein wichtiger Termin angesetzt. Auf dem internationalen Klimagipfel soll der alte Klimapakt, das Kyoto-Protokoll, ersetzt werden durch einen neuen Vertrag. Bereits im Rennen um die Präsidentschaft hatte Barack Obama unter anderem versprochen, einen radikalen Wandel in der amerikanischen Klimapolitik zu vollziehen. Damit könnten die USA die Vorreiterrolle im weltweiten Klimaschutz übernehmen. Doch der US-Präsident muss gegen politischen Widerstand und eine starke Ölindustrie kämpfen. </p>
<p><strong>Lugos Kampf gegen Filz</strong></p>
<p>Seit langem hat das kleine südamerikanische Land Paraguay den traurigen Ruf, zu den korruptesten Staaten der Welt zu gehören. Während der Stroessner-Diktatur und der Alleinherrschaft der rechtskonservativen Colorado-Partei verankerten sich Bestechlichkeit und persönliche Bereicherung fest auf allen Ebenen von Verwaltung und Justiz. Seit August 2008 ist der ehemalige Bischof und Linkspolitiker Fernando Lugo Paraguays Präsident. Eines seiner wichtigsten Wahlversprechen war, der Korruption ein Ende zu setzen. Sie gilt in Paraguay als eine Hauptursache für die Armut im Land. Die Bevölkerung wartet weiter auf eine weitreichende Reform.</p>
<p><strong>Der Fall Jacinta</strong></p>
<p>Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort und ist dafür zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Die 46-jährige Indio-Großmutter Dona Jacinta vom Volk der Otomí arbeitet als Saftverkäuferin auf einem Markt. Dort soll sie sechs Polizisten entführt haben. Eine völlig unglaubwürdige Geschichte, aber Dona Jacinta wurde dafür zu 21 Jahren Haft verurteilt. Amnesty international nannte sie eine "Gewissensgefangene" des Staates Mexiko. Nach einem erneuten Verfahren wurde die sechsfache Mutter jetzt freigelassen. </p>
<p>Redaktion: Stephanie Gebert</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Klimawandel, Klimaschutz, CO2, Obama, Mexiko, Fernando Lugo, Korruption, Mexiko, Justizwesen, Jacinta, Amnesty International]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Mon, 21 Sep 2009 13:19:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[USA verzichten auf Raketenabwehrschild in Polen und Tschechien]]></title>
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   <description><![CDATA[Washington lenkt ein: Nach jahrelangen Protesten aus Moskau stoppt Barack Obama den Plan seines Vorgängers George W. Bush, in Tschechien und Polen ein Raketenabwehrsystem gegen iranische Langstreckenraketen aufzustellen.<br /><p>Stattdessen planen die Vereinigten Staaten ein neues und einfacheres System gegen iranische Kurz- und Mittelstreckenraketen, welches effektiver und preiswerter sei und zudem besseren Schutz biete. Deutsche Welle-Korrespondentin Christina Bergmann kommentiert.</p>
<p><strong>Renaissance der Atomkraft in den USA</strong></p>
<p>Ohne die Atomkraft würde in den USA nicht das Licht ausgehen, auch wenn es hier und da zu Engpässen käme. 20 Prozent der Energie kommen in den Vereinigten Staaten aus den 104 Atomreaktoren, die sich quer über das ganze Land verteilen. Doch die Tendenz ist steigend: denn der Widerstand gegen die Atomenenergie hat in den letzten Jahren deutlich nachgelassen. Das war vor 30 Jahren nach dem nuklearen Beinahe-Gau von Harrisburg noch anders. </p>
<p><strong>Brasilien setzt auf Biosprit</strong></p>
<p>Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt sind Elektroautos der große Renner. In Brasilien setzt man dagegen weiterhin auf das konkurrenzlos billige Ethanol. Seit vielen Jahren fördern Staat und Industrie die Technik, mit großem Erfolg. Etwa 90 Prozent der Neuzulassungen in Brasilien sind heute sogenannte Flex-Fuel-Autos, die wahlweise sowohl mit Benzin als auch mit Ethanol fahren können. Außerdem ist grundsätzlich jedem Liter Normalbenzin ein Viertel Ethanol beigemischt. Das Ziel: Bis 2013 soll die Hälfte aller Autos auf Brasiliens Straßen mit Biosprit fahren. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Polen, Tschechien, Russland, Raketenschild, Obama, Atomkraft, Harrisburg, Brasilien, Biosprit, Ethanol]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 18 Sep 2009 13:41:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Venezuela will keinen Ärger verursachen und rüstet auf]]></title>
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   <description><![CDATA[Er wolle nicht lästig sein und keinen Ärger verursachen, sagte Hugo Chávez, nachdem er letzte Woche in Russland 92 Panzer und mehrere Flugabwehrraketen gekauft hatte. Kolumbien und die USA waren allerdings "not amused".<br /><p>Für Venezuela ist dies schlicht nur eine Reaktion auf die erhöhte Militärpräsenz der Vereinigten Staaten im Nachbarland Kolumbien. Und den Äußerungen Bogotás, mit Hilfe der USA wolle man nur stärker gegen Drogenhandel und die Guerilla vorgehen, schenkt man in Caracas keinen Glauben. Eine Analyse von Daniel Flemes vom GIGA-Institut für Lateinamerikastudien in Hamburg.</p>
<p><strong>Gefängnisse in Kalifornien vollkommen überfüllt</strong></p>
<p>Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat den Notstand ausgerufen für Kaliforniens Gefängnisse. In Haftanstalten, die für rund 100.000 Häftlinge entworfen wurden, sind mittlerweile mehr als 170.000 untergebracht. Bundesrichter fordern eine Reform und bezeichnen die Zustände in den Gefängnissen des Westküstenstaates als "inakzeptabel". Doch die Parlamentarier in Sacramento können sich auf keine Lösung des Problems einigen. Ein Besuch in einem der überfüllten Gefängnisse von Kalifornien: die staatliche Haftanstalt in Lancaster, in der Wüste nordöstlich von Los Angeles.</p>
<p><strong>Diego Maradonas Trainerkarriere schon zu Ende?</strong></p>
<p>22.Juni 1986, Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft, Argentinien gegen England. In der eigenen Hälfte setzt die argentinische Nummer Zehn zu einem Sololauf an, lässt vier englische Feldspieler wie Slalomstangen stehen, umkurvt auch noch Torhüter Shilton und schiebt den Ball zum 2:0 ins Netz. Es war dieses Tor und der kurz zuvor erzielte Treffer mit der "Hand Gottes", der zum großen Teil den Mythos von Diego Armando Maradona begründet. Und der die argentinischen Fußballfunktionäre glauben ließ, Maradona könne ähnliche Wunder auch als Trainer vollbringen - und die "Selección" nach dem Triumph von 1986 als Spieler auch 2010 als Coach zum Titelgewinn führen. Doch mittlerweile ist noch nicht einmal gesichert, dass sich Argentinien überhaupt für Südafrika qualifiziert - und Maradona selbst ist abgetaucht. </p>
<p>Redaktion: Oliver Pieper</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Maradona, Argentinien, Trainer, Venezuela, Kolumbien, USA, Russland, Chavez, Kalifornien, Gefängnisse, Schwarzenegger]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Thu, 17 Sep 2009 13:54:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[USA verlängern das Kuba-Embargo um ein Jahr]]></title>
   <link>http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4697973,00.html?maca=de-podcast_fokus-nordamerika-1697-xml-mrss</link>
   <description><![CDATA[Der US-amerikanische Präsident Barack Obama hat das 
wichtigste Gesetz, auf dem das Handelsembargo gegen Kuba fußt, um ein weiteres Jahr verlängert. Dies geschehe im "nationalen Interesse" der Vereinigten Staaten.<br /><p>Obama hatte im April angekündigt, Reisen und Geldüberweisungen von aus Kuba stammenden US-amerikanischen Bürgern auf die Karibikinsel zu erleichtern. Weitere Änderungen in der Kuba-Politik machte er von einem Entgegenkommen Kubas bei den Menschenrechten abhängig. Die seit 1917 bestehende Regelung, das "Handel mit dem Feind-Gesetz", bezog sich ursprünglich auf die US-Gegner im Ersten Weltkrieg. Die USA wandten es 1963 erstmals gegen Kuba an. Eine Analyse des Kuba-Experten Bert Hoffmann vom GIGA-Institut für Lateinamerika-Studien in Hamburg und eine Reportage aus Havanna.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Fokus Amerika]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[USA, Kuba, Embargo, Castro, Obama]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Wed, 16 Sep 2009 14:08:00 GMT</pubDate>
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