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  <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Der Wochenrückblick auf wesentliche Ereignisse und Entwicklungen in Europa.]]></title>
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  <description><![CDATA[Wichtiger Hinweis: Diese Sendereihe wird am 23.10.2009 zum letzten Mal im Deutschen Programm von DW-RADIO ausgestrahlt. Dieser Podcast wird ebenfalls nicht fortgesetzt.]]></description>
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  <copyright>2009 DW-WORLD.DE, Deutsche Welle</copyright>
  <pubDate>Sat, 21 Nov 2009 12:41:34 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa - der Wochenrückblick]]></title>
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   <description><![CDATA[Mehr als zwei Drittel der EU-Staaten scheitern in diesem Jahr an den Euro-Stabilitätskriterien. Wie reagiert die Politik? Die EU-Strategie für den Weltklimagipfel in Kopenhagen und ein europäischer Rebell feiert Geburtstag: die Themen in dieser letzten Ausgabe von "Treffpunkt Europa".<br /><p>Sparen, sparen, sparen – so hieß die Devise für die Haushalte der europäischen Regierungen noch vor kurzem. Der Europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt verpflichtete die Euro-Länder zum Schuldenabbau und dafür müssten die Staaten auf die Ausgabenbremse treten. Mit der Wirtschaftskrise scheint dieses Gebot nun nicht mehr zu gelten.</p>

<p><strong>Europas Strategie gegen die Erderwärmung</strong></p>

<p>In wenigen Wochen soll in Kopenhagen ein neuer Klimavertrag verhandelt werden. Doch anstatt sich geschlossen für den Kampf gegen die Erderwärmung zu präsentieren, reisen die Europäer wohl heillos zerstritten zu dem Gipfel. Eine Gruppe mittel- und osteuropäischer Länder um Polen sperrt sich vor allem gegen die geplante Verteilung der milliardenschweren Kosten für den Kampf gegen die Erderwärmung. </p>

<p><strong>Ein kleiner Franzose wird 50</strong></p>

<p>Der Franzose Asterix - erschaffen von einem italienisch-stämmigen Zeichner und einem Texter mit polnisch-ukranischen Vorfahren - ist die wohl bekannteste europäische Comicfigur. In diesem Jahr feiert der rebellische Gallier seinen 50. Geburtstag. Wir gratulieren.</p>

<p><strong>Gibt es eine europäische Identität?</strong></p>

<p>Die 42. Ausgabe des Treffpunkts Europa in diesem Jahr ist zugleich die letzte Sendung. Bereits in diesem Sommer hat die Deutsche Welle den Radioverbund europäischer Rundfunkanstalten "Euranet" verlassen – nun endet auch die in dieser Kooperation entstandene Wochenendsendung mit europäischen Themen. In der letzten Ausgabe des Treffpunkts blicken wir auf ein Vierteljahrhundert Europaberichterstattung zurück und fragen die Erlanger Kommunikationswissenschaftlerin Christina Holtz-Bacha, wie es heute um die europäische Identität bestellt ist.</p>

<p><em>Moderation und Redaktion der Sendung: Andreas Noll</em></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
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   <pubDate>Fri, 23 Oct 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa - der Wochenrückblick]]></title>
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   <description><![CDATA[Warum die EU die Türkei rügt. Wie die Türkei darauf reagiert. Und wie es abgeschobenen Kosovo-Flüchtlingen ergehen könnte.

Das und vieles mehr – diesmal im Treffpunkt Europa.
<br /><p>
<p>Es steht 26 zu eins. In 26 EU-Ländern ist der Reformvertrag von Lissabon mittlerweile ratifiziert, am vergangenen Wochenende unterschrieb als Vorletzter auch der ewige EU-Reformbremser, Polens Präsident Kaczynski – wobei ihm ironischerweise beim ersten Versuch der Füller versagte. Die rote Laterne der Reformvertrag-Verweigerer trägt deshalb der tschechische Präsident Vaclav Klaus. Wie reagiert Brüssel? </p>

<p>
<p>Vor genau vier Jahren hat die Europäische Union Beitrittsverhandlungen mit der Türkei eröffnet. Wenn es nach Frankreich, Griechenland und Österreich geht, schlägt die EU beim kommenden Gipfel im Dezember eine härtere Gangart gegen die das Land am Bosporus ein. Alle Gegner einer Vollmitgliedschaft können sich durch den in dieser Woche vorgelegten Fortschrittsbericht der EU bestätigt fühlen. Darin kritisiert die EU nämlich das Reformtempo in der Türkei – und rügt insbesondere Mängel bei Pressefreiheit und Bürgerrechten. </p>

<p><strong>Europa-Euphorie verflogen</strong></p>

<p>Die Hausaufgabenliste der EU konnte den Alltag in Ankara überhaupt nicht aus der Bahn werfen. Weil Ministerpräsident Erdogan und die gesamte Regierung das Gefühl hat, dass eine baldige EU-Aufnahme unmöglich ist, machen sie ihren eigenen Stiefel. Dabei reformieren sie an einigen Stellen weiter – aber ohne auf Brüssel zu schielen. Denn die Europa-Euphorie am Bosporus ist vorbei. </p>

<p>Gut zehn Jahre nach Ende des Kosovo-Krieges stehen Tausende kosovarischer Flüchtlingen in Deutschland vor der Abschiebung. 14 Tausend sollen in den kommenden Jahren davon betroffen sein, heißt es aus dem Bundesinnenministerium, im Herbst soll ein Rücknahmeabkommen unterzeichnet werden. Die Mehrzahl der Abgeschobenen sind Roma. Wo sie landen werden, davon haben wir uns ein Bild gemacht. </p>

<p><strong>Tretminen in Kroatien</strong></p>

<p>In Kroatien, vorwiegend im touristisch unterschlossenen Nordosten des Landes, liegen noch zwei Millionen Landminen, die der Krieg dem Land als Altlast hinterlassen hat. Tausende Menschen wurden inzwischen dadurch verletzt, mehr als 500 getötet. Die Minen vermiesen nicht nur den Kindern ihr Spiel und den Bauern ihre Ernte, sie verhindern überhaupt, dass die Region sich wirtschaftlich entwickelt. </p>

<p><strong>Rummel um Jean Sarkozy</strong></p>

<p>Bei seinem Amtsantritt noch hatte Frankreichs Staatspräsident Sarkozy gegen die Vetternwirtschaft gewettert und geschworen, sie mit Stumpf und Stil zu bekämpfen. Zu dumm bloß, dass jetzt hochkocht, dass sein eigener Sohn, gerade mal 23, Chef einer milliardenschweren Planungsgesellschaft werden soll. Ein Schelm, wer da Nepotismus wittert. Denn Jean Sarkozy, ein Jurastudent, ist noch meilenweit vom Abschluss entfernt. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Europa, Reformvertrag, Lissabon, Türkei, Fortschrittsbericht, Kosovo, Abschiebung, Kroatien, Tretminen, Sarkozy, Karriere, Nepotismus]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 16 Oct 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: "Treffpunkt Europa": Der Wochenrückblick]]></title>
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   <description><![CDATA[Wie es nach dem Referendum in Irland mit der europäischen Integration nun weiter geht. Warum das italienische Verfassungsgericht die Immunität des Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi aufgehoben hat. Was sich Griechenland von seinem neuen Premier Giorgos Papandreou verspricht. Dies und mehr bei "Treffpunkt Europa". <br /><p>Die Iren haben am Freitag (02.10.2009) im zweiten Anlauf den Vertrag von Lissabon mit deutlicher Mehrheit gebilligt. Nach dem Endergebnis votierten 67,1 Prozent der Iren für das EU-Reformwerk. Der Lissabon-Vertrag soll die Europäische Union handlungsfähiger machen, nachdem sie auf 27 Mitglieder angewachsen ist. Seit fast acht Jahren haben sich Europa-Politiker für den Vertrag eingesetzt. Irland ist das einzige Land, in dem per Referendum über die Reform entschieden wurde. Torsten Huhn berichtet für <strong>Treffpunkt Europa</strong> aus Dublin über das Referendum. Außerdem erklärt der Europa-Experte der Deutschen Welle, Bernd Riegert, wie es nun mit der europäischen Integration weiter geht. </p>

<p><strong>Silvio Berlusconi verliert Immunität </strong></p>


<p>Das italienische Verfassungsgericht hat am Mittwoch (07.10.2009) in Rom ein Gesetz gekippt, das dem Regierungschef Silvio Berlusconi Immunität während seiner Amtszeit zusicherte. Die Richter erklärten, dass das Gesetz gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoße. Nun drohen dem 73-jährigen Ministerpräsidenten verschiedene Strafverfahren. So wird er sich unter Umständen wegen Beeinflussung der Justiz vor Gericht verantworten müssen. Gregor Hoppe fasst die Einzelheiten des folgenschweren Urteils zusammen. </p>

<p><strong>Gericht spricht "Cap Anamur"-Retter frei</strong></p>

<p>Ein Gericht in Sizilien hat am Mittwoch den ehemaligen Leiter der Hilfsorganisation "Cap Anamur", Elias Bierdel, vom Vorwurf der Beihilfe zur illegalen Einwanderung freigesprochen. Ebenfalls Freisprüche gab es für den Schiffskapitän Stefan Schmidt und einen Schiffsoffizier. Die Männer hatten vor fünf Jahren 37 afrikanische Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Nach zähen Verhandlungen hatten sie die Flüchtlinge in Sizilien an Land bringen dürfen. Allerdings warf ihnen die italienische Staatsanwaltschaft daraufhin Beihilfe zur illegalen Einwanderung vor. Karl Hoffmann berichtet über die italienische Flüchtlingspolitik. </p>

<p><strong>Machtwechsel in Athen </strong></p>

<p>Griechenland hat am vergangenen Sonntag (04.10.2009) gewählt und sich für einen Neuanfang entschieden. Neuer sozialistischer Premier ist Giorgos Papandreou. Er holte für die "Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK)" die absolute Mehrheit. Seine Partei hält im Parlament nun 160 von 300 Sitzen. Giorgos Papandreou entstammt einer alten Politikerfamilie: Bereits sein Vater und sein Großvater waren Ministerpräsidenten. Europaweit ist das eine Premiere. Der "junge Giorgos", wie ihn die Griechen nennen, soll dem von Korruption und Vetternwirtschaft gebeutelten Land nun Moral und Modernisierung bringen. Ulrich Pick mit einem Bericht über Griechenland nach der Wahl. </p>

<p><strong>Kampf gegen Bandenkriminalität in Manchester </strong></p>

<p>Eine ganze Reihe von britischen Großstädten ist für ihre Banden-Kriminalität berüchtigt. Jugendliche, die noch lange nicht volljährig sind, machen nachts die Straßen unsicher. Sie leisten sich Kämpfe mit verfeindeten Gangs, dealen mit Drogen und stehlen. Der "Daily Telegraph" zitierte vor einiger Zeit ein früheres Bandenmitglied, das erklärte, welche seiner Altersgenossen besonders gefährdet seien: "Am einfachsten sind jene in die Bande zu locken, deren Mutter abends lange weg ist und arbeitet, die keinen Vater in der Familie haben. Also Kids, die noch spät auf der Straße sind und nach einer Gelegenheit suchen, an Geld zu kommen." In Manchester hat die Kirche reagiert: Dort versuchen nun "Street Pastors", kirchliche Sozialarbeiter, gefährdete Jugendliche wieder auf den rechten Weg zu bringen - mit Erfolg. Lars Bevanger war mit einem Street Pastor unterwegs. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Irland, Referendum, Berlusconi, Immunität, Banden-Kriminalität, Cap-Anamur, Manchester]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 9 Oct 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Treffpunkt Europa: "Der Wochenrückblick"]]></title>
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   <description><![CDATA[Großbritanniens Arbeiterpartei sorgt sich um Machtverlust. Italienische Bürger protestieren gegen die Einschränkung der Pressefreiheit. Polen produziert ein  Elektroauto für den Stadtverkehr. DDR-Flüchtlinge und Politiker gedenken an die Massenflucht vor 20 Jahren in Prag. Diese und weitere Themen in unserer Sendung.<br /><p>Ein ähnliches Schicksal wie der deutschen Sozialdemokratie droht der Labour-Partei in Großbritannien. Seit zwölf Jahren ist die Arbeiterpartei an der Macht. Laut Umfragen würden sie jetzt aber nur noch 24 Prozent der Briten wählen. Nun hofft Premierminister Gordon Brown das Ruder noch mal rumzureißen. Auf dem großen Labour-Parteitag in Brighten schwor er seine Partei auf einen harten Wahlkampf ein. Voraussichtlich im Mai nächsten Jahres wird in Großbritannien eine neue Regierung gewählt. Barbara Wesel berichtet</p>

<p><strong>Pressefreiheit in Italien bedroht</strong></p>

<p>Trotz zahlreicher Skandale genießt der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi weiterhin viel Zustimmung bei den Bürgern. Ein Grund liegt in seiner Medienmacht. Die meisten Privatsender gehören ihm und auch staatliche Sender und unabhängige Medien versucht er zu beeinflussen. Die Pressefreiheit ist in Italien ernsthaft bedroht. An diesem Wochenende protestieren dagegen mehrere tausend Italiener. </p>

<p><strong>EU-Kampagne zur gesunden Ernährung </strong></p>

<p>Falsche Ernährung und fehlende Bewegung sind die Ursache für Übergewicht und Fettleibigkeit. In Europa sind besonders die Deutschen davon betroffen. Zwei Drittel der erwachsenen Männer und mehr als die Hälfte der Frauen gelten inzwischen als übergewichtig oder gar fettleibig. Bei Kindern sind es schon 15 Prozent. Die damit verbundenen Behandlungskosten belasten das Deutsche Gesundheitssystem mit bis zu 20 Milliarden Euro pro Jahr. In den europäischen Nachbarländern sieht die Situation nicht viel besser aus. Mit einer Kampagne zur gesunden Ernähung will die EU-Kommission Eltern und Kinder für dieses Thema sensibilisieren. Susanne Henn berichtet.</p>

<p><strong>Serienproduktion von Elektro-Autos in Polen </strong></p>

<p>In der zentralpolnischen Stadt Pruszkow hat die Serienherstellung von elektrisch angetriebenen Kleinautos begonnen. Das Elektroleichtmobil SAM fährt bis zu 90 km/h schnell, braucht nur sehr wenig Energie und hat eine Reichweite von 100 Kilometern. Das Stadtauto für zwei Personen fährt auf drei Rädern und kostet um die 15.000 Euro. In den nächsten Tagen soll der Verkauf beginnen. Vor allem Italiener, Deutsche, Briten und Schweizer zeigen sich interessiert. Justyna Bronska hat das Elektroauto getestet.</p>


<p><strong>Gedenken an Massenflucht von DDR-Bürgern vor 20 Jahren in Prag </strong></p>

<p>Es war eine dramatische Geschichte. Tausende DDR-Bürger flüchteten im August und September 1989 in die Bundesdeutsche Botschaft in Prag, um die Ausreise in den Westen zu erzwingen. Die befreiende Nachricht kam dann nach wochenlanger Belagerung am 30. September. Der damalige deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher rief vom Botschaftsbalkon den Flüchtlingen zu, dass sie ausreisen dürften. Diese Massenflucht beschleunigte das Ende der Teilung Europas. An diesem Mittwoch kamen ehemalige Flüchtlinge und Politiker zu einem Festakt in Prag zusammen. Christina Janssen war für uns dort.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Europa, Brown, Labour, Übergewicht, Lärm, Elektroauto, Polen, Botschaftsflüchtlinge, Prag, Genscher, DDR, Italien, Berlusconi, Pressefreiheit,]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 2 Oct 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: In Europa geht es Irland am besten]]></title>
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   <description><![CDATA[Eine Woche vor der erneuten Abstimmung über den Lissabon-Vertrag machen sich die Iren ihre  Gedanken. Der Trend geht eher zur Zustimmung, denn außerhalb der Union möchte man nicht stehen.<br /><p>Einmal im Jahr versammeln sich die irischen Bauern zur Ploughing Championship, der Meisterschaft im Wett-Pflügen, und dem dazugehörigen Landwirtschaftsfestival. Diesmal fand die Meisterschaft in Athy in der Grafschaft Kildare statt - ganz gegen irische Gewohnheit bei trockenem, meist sonnigem Wetter. Rund 150.000 Menschen waren vor Ort und zwischen Traktorenausstellung und Zuchtschau wurde auch über Politik gesprochen. Insbesondere das anstehende EU-Referendum war Thema: Am nächsten Freitag (02.10.2009) wird Irland erneut über den Lissabon-Vertrag abstimmen, der vor gut 15 Monaten noch deutlich abgelehnt worden war. Was sagen die Bauern diesmal? Martin Alioth hat sich umgehört.</p><strong>
<p>Schlag gegen Schleuser</p></strong>
<p>Die EU-Innenminister haben in dieser Woche mal wieder über eine gemeinsame Flüchtlingspolitik in Europa beraten. Vor allem ging es dabei um den besseren Schutz der Flüchtlinge. Gleichzeitig aber räumte die französische Polizei in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais mehrere illegale Flüchtlingslager und war dabei nicht gerade zimperlich: Viele Menschen wurden festgenommen, ihre Hütten und Verschläge mit Bulldozern dem Erdboden gleichgemacht. Offiziell verkaufte man die Aktion hinterher als erfolgreichen Schlag gegen Schleuser. Das Flüchtlingsproblem an der nordfranzösischen Küste lösen die Räumungen aber nicht. In der Gegend um Calais halten sich viele Flüchtlinge illegal auf, weil sie hoffen durch den Kanaltunnel oder über den Fährhafen nach Großbritannien zu kommen. Johannes Duchrow war bei den Räumungen in Calais dabei.</p><strong>
<p>Tag der Sprachen</p></strong>
<p>Die EU-Kommission feiert an diesem Samstag (26.09.2009) den Europäischen Tag der Sprachen. Ein Aktionstag, der mit vielen Aktivitäten und Veranstaltungen auf die Bedeutung des Spracherwerbs hinweisen und zu lebenslangem Lernen ermutigen soll. Seit der Gründung der Europäischen Union hat die Zahl der Amtsprachen ständig zugenommen. Im Moment gibt es 23. Dass das oft auch zu Problemen und immensem Verwaltungsaufwand führt, darüber spricht EU-Kommissar Leonard Orbán mit der Deutschen Welle. Er ist für das Ressort Mehrsprachigkeit zuständig.</p><strong>
<p>Urteil im Formel-Eins-Skandal</p></strong>
<p>Die Formel Eins ist die Königsklasse des Motorsports. In keiner anderen Rennsportserie kann man sich ähnliche Meriten verdienen wie hier. Da überrascht es nicht, dass der eine oder andere Rennstall schon mal versucht zu schummeln, um sich einen Vorteil zu verschaffen. In der Vergangenheit hat es das immer wieder gegeben. Viel mehr als nur eine Schummelei war allerdings das, was sich das Formel-Eins-Team von Renault geleistet hat: Beim Rennen in Singapur im vergangenen ahr verursachte einer ihrer Piloten absichtlich einen Unfall, um seinem Team so einen Vorteil zu verschaffen. Ein Skandal, der vom Weltverband in den vergangenen Monaten geprüft worden ist. Über das Urteil gegen die Verantwortlichen, das diese Woche in Paris fiel, berichtet Olivia Fritz.</p><strong>
<p>Die Prinzessin und der Präsident </p></strong>
<p>Wenn ein Autor einen fiktiven Roman schriebt, muss er sich von den Lesern oft fragen lassen, was in seinem Buch denn nun der Realität entspricht, oder wie viel von ihm selbst in der Hauptperson seiner Geschichte steckt. Je näher die Handlung an realen Begebenheiten ist, umso stärker der Verdacht, dass der Verfasser eigentlich über sich selbst schreibt. Wenn der Autor noch dazu ein ehemaliger französischer Präsident ist und er in seinem Buch über eine Liebschaft mit einer nicht minder prominenten englischen Prinzessin erzählt, dann wirft das natürlich besonders viele Fragen auf. Der ehemalige französische Präsident Giscard- D’Estaign jedenfalls gibt den Lesern mit seinem neuen Buch "Die Prinzessin und der Präsident" ganz schön was zum Nachdenken mit auf den Weg. Evi Seibert hat nachgelesen. </p>
<p>Moderation: Andreas Ziemons<br></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[EU-Vertrag, Irland, Flüchtlinge, Frankreich,  Formel Eins, Formel 1, Skandal, Urteil, Lady Diana, Leonard Orban, Sprachen,]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 25 Sep 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Entspannt durch die Krise - Polen meistert die Wirtschaftskrise besser als alle anderen EU Staaten]]></title>
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   <description><![CDATA[Ein Wirtschaftswachstum von 5 Prozent wie im letzten Jahr, werden zwar auch die Polen in diesem Jahr nicht mehr erreichen, aber immerhin soll die Wirtschaft auch nicht schrumpfen.

<br /><p>Tatsächlich ist Polen als einziges Land in Europa ohne Rezession durch die Krise gekommen. Die polnische Wirtschaft hat sogar vom Absturz der heimischen Währung profitiert. Der schwache Zloty hat den Export beflügelt und Investoren im Land bei der Stange gehalten. Vor allem aber haben die Banken in Polen viel "solider" gearbeitet und der private Konsum ist in Polen, nach wie vor, hoch.</p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>No milk today</strong></p>

<p>No milk today – wenn es nach den Bauern in Österreich, Frankreich, Belgien und Luxemburg ginge, dann wäre genau das im Moment das Ziel. Sie befinden sich im Milchstreik. Genau, wie die deutschen Bauern, die im letzten Jahr recht erfolgreich einen Milchboykott ausgerichtet hatten, wurden in dieser Woche Hunderttausende Liter Milch auf Äcker gekippt oder anderweitig entsorgt. Der Grund für den Ärger sind, nach wie vor, die niedrigen Milchpreise, die die aufgebrachten Bauern in regelmäßigen Abständen auch immer wieder vor die Tore der EU-Institutionen treiben. Auf den wachsendem Druck hatte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel vor dem Europaparlament in Straßburg mehr Unterstützung zugesagt. Sie will Milchbauern in den Preisverhandlungen mit der Industrie stärken. Fischer Boel schlug vor, einen neuen Rechtsrahmen für Verträge zwischen Erzeugern und Industrie zu schaffen.</p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Europa zum Weiterwursteln?</strong></p>

<p>So lautete eine der Überschriften in der Presse nach der Wiederwahl von Jose Manuel Barroso zum EU-Kommissionspräsidenten. Mit 382 von 718 möglichen Stimmen wurde der Portugiese in seinem Amt bestätigt. Ein gutes Ergebnis für Barroso, der ohne Gegenkandidat angetreten war. Nach seiner Nominierung im Juni war er als "schwach" und als "Chamäleon" beschimpft worden, weil er angeblich versuche es jedem Recht zu machen. Nach seiner Wiederwahl gab es Standing-Ovations im Europaparlament, allerdings nur von den Konservativen. Die Liberalen hatten nur nach vielen Versprechen, die Barroso ihnen gegeben hatte, für ihn gestimmt, die Sozialdemokraten hatten sich enthalten. Jetzt wird sich Barroso an dem messen lassen müssen, was er von den Versprechungen umsetzen kann. </p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Slante! Cheers!</strong></p>

<p>Vor 250 Jahren setzte ein Mann namens Arthur Guinness seine Unterschrift unter den Pachtvertrag einer heruntergekommenen Brauerei am St. James’s Gate in Dublin. Das war der Anfang für eines der bekanntesten dunklen Biere der Welt. Der Pachtvertrag, der am 31. Dezember 1759 unterschrieben wurde hatte eine Laufzeit von 9.000 Jahren. Ein klarer Hinweis darauf, dass Arthur überzeugt war, dass es das Getränk aus Wasser, Hopfen, Hefe und Gerste, das seinen Namen tragen sollte, lange geben würde. Jetzt, 250 Jahre später, feiert die Dubliner Guinness Brauerei diesen runden Geburtstag mit einer ganzjährigen Party, bei der ganz sicher das eine oder andere Glas erhoben wird. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[EU, Europa, Polen, Wirtschaftskrise, Rezession, Milch, Bauern, EU-Kommission, Europaparlament, Barroso, Kommissionspräsident, Wiederwahl, Guinness, Dublin, Brauerei]]></itunes:keywords>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Nato kritisiert Bundeswehr in Afghanistan]]></title>
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   <description><![CDATA[Warum die Nato meint, dass der deutsche Oberst Georg Klein die Bombardierung von zwei entführten Tanklastern nicht hätte anordnen dürfen. Wie sich die Sicherheitspolitik in Europa nach dem 11. September 2001 verändert hat. Wann das EU-Parlament über den Kommissionspräsidenten abstimmt - diese und weitere Themen bei uns in der Sendung. <br /><p>Ein deutscher Oberst hat in Afghanistan am Freitag vergangener Woche (4.9.2009) zwei entführte Tanklaster bombardieren lassen. Die LKW steckten zu diesem Zeitpunkt in der Nähe von Kundus in einem Fluss fest. Bei dem Bomben-Abwurf kamen mindestens 56 Menschen um. Je nach Quelle wird auch von über hundert Toten gesprochen. Die Nato hat den Einsatzbefehl des Obersts scharf kritisiert. Sie geht davon aus, dass auch Zivilisten unter den Opfern sind. Laut Nato sei der Bomben-Abwurf nicht nötig gewesen. Am Boden habe keine Gefahr für Soldaten der Schutztruppe bestanden. </p>

<p>Das Bundes-Verteidigungsministerium weist die Kritik zurück. In Berlin möchte man zunächst den abschließenden Untersuchungsbericht abwarten. Seit etwa sechs Jahren ist die Bundeswehr - zusammen mit anderen europäischen Verbündeten – Teil einer internationalen Schutztruppe in Afghanistan. Kai Küstner berichtet für <strong>Treffpunkt Europa</strong>. Außerdem erläutert Henning Riecke, Experte für Sicherheits- und Verteidigungspolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin, die Hintergründe des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr. </p>

<p><strong>EU-Sicherheitspolitik nach dem 11. September 2001 </strong></p>

<p>Vor acht Jahren entführten Terroristen der Al-Kaida in den USA vier Flugzeuge. Zwei Flugzeuge lenkten sie in die Türme des World Trade Center, eines ins Pentagon. Das vierte stürzte nach einem Kampf zwischen den Entführern und der Besatzung sowie den Fluggästen im Bundesstaat Pennsylvania ab. Über 3.000 Menschen starben bei den Anschlägen. Die Attentate hatten immense Auswirkungen auf die ganze Welt. Auch die Sicherheitspolitik in Europa hat sich seither geändert. </p>

<p>Die europäischen Regierungen haben ihre Sicherheitsapparate ausgebaut. Um den Schutz ihrer Bürger zu gewährleisten, haben sie viele Kontrollmaßnahmen ergriffen. Das führte auch dazu, dass Freiheitsrechte der Bürger beschnitten wurden. Christoph Hasselbach analysiert die Sicherheitspolitik der EU nach dem 11. September. </p>

<p><strong>Abstimmung im EU-Parlament über den Kommissionspräsidenten </strong></p>



<p>EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat einen Etappensieg erzielt: In dieser Woche (10.9.2009) kündigte das Europäische Parlament an, man werde bereits am Mittwoch (16.9.2009) über eine zweite Amtszeit des Portugiesen abstimmen. Seit Monaten setzt sich der konservative Kommissionspräsident für diesen relativ frühen Wahltermin ein. Für die Sozialisten im EU-Parlament liegt der Grund auf der Hand: Im September könne sich Barroso noch mit einer einfachen Mehrheit wiederwählen lassen. Ist der Lissabon-Vertrag erst in Kraft, sei eine absolute Mehrheit nötig. Katrin Brand berichtet für <strong>Treffpunkt Europa</strong> aus Brüssel. </p>

<p><strong>Europäer zeigen sich der Atomenergie gegenüber wieder aufgeschlossener </strong></p>

<p>Über Atompolitik wird leidenschaftlich gestritten: Die einen sagen, Atomenergie sei teuer und gefährlich. Die anderen halten sie für eine besonders saubere und kostengünstige Lösung. Fakt ist, dass die meisten europäischen Regierungschefs die Atomenergie auch weiterhin nutzen möchten. Und seit einiger Zeit sind die Europäer der Kernenergie gegenüber auch wieder aufgeschlossener, so die Meinungsforscher. Susanne Henn berichtet aus Brüssel über eine kontroverse Diskussion. </p>

<p><strong>Morgenkonzerte am Genfer See </strong></p>

<p>Die Stadt Genf und das örtliche Freibad "Des Paquis" haben in diesem Sommer ein Festival der klassischen Musik ausgerichtet, das jeweils in den Morgenstunden am Genfer See stattfand. Der Tag solle mit Kunst beginnen, das mache die Menschen vielleicht etwas toleranter, begründen die Veranstalter die Konzerte. Sie sind kostenlos und zum Wachwerden gibt es gratis eine Tasse Kaffee. Unsere Korrespondentin Stefanie Markert hat ein Konzert besucht. </p>


<p><strong>EM-Titel für deutsche Fußballerinnen </strong></p>

<p>Die deutschen Frauen sind Fußball-Europameister. Zum siebten Mal haben sie den Pokal geholt. In einem hochklassigen Spiel besiegte die deutsche Mannschaft am Donnerstagabend (10.9.2009) die englische Mannschaft mit 6:2. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Afghanistan, Georg Klein, Kundus, Sicherheitspolitik, Atompolitik, Barroso, Morgenkonzerte]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 11 Sep 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
  <item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Politiker und Veteranen gedenken des Beginns des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren in Danzig]]></title>
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   <description><![CDATA[Gedenkfeier auf der Danziger "Westerplatte". EU-Kommission verlangt von Europa, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Die Türkei und Armenien wollen ihre Beziehungen normalisieren. Sulina in Rumänien: Wie es sich am östlichsten Punkt der Europäischen Union heute lebt.<br /><p>
Mit dem Beschuss der Danziger Halbinsel "Westerplatte" begann vor 70 Jahren der Zweite Weltkrieg. Am Dienstag (1.9.2009) erinnerten Politiker und Veteranen in einer Gedenkfeier in Polen an die Opfer des Krieges. Über 20 europäische Staats- und Regierungschefs waren angereist. Vor Ort legten sie als Zeichen der Versöhnung große, blaue Grablichter am Fuße eines riesigen Denkmals ab. Mit Angela Merkel nahm zum ersten Mal ein deutscher Regierungschef an den Feierlichkeiten auf der Westerplatte teil. Die Polen gedenken an diesem Ort jedes Jahr des Kriegsbeginns. Ebenfalls anwesend: Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin. Jan Pallokat berichtet für Treffpunkt Europa von der Feier. 


<p><strong>EU-Kommission: "Europa soll mehr Flüchtlinge aufnehmen" </strong></p>

<p>Weltweit sind etwa zehn Millionen Flüchtlinge unterwegs. Sie schlafen am Wegesrand, bauen sich notdürftig Unterkünfte, kommen in Flüchtlingslagern unter. Ihr Schicksal ist häufig ungewiss. Ein kleiner Teil der Flüchtlinge wird von der UNO allerdings auch offiziell umgesiedelt. Im vergangenen Jahr waren es 66.000 Menschen. Wenn die sicheren Staaten mehr Flüchtlinge aufnehmen würden, ließe sich für mehr Menschen eine neue Heimat finden, sagt die UNO. Im weltweiten Vergleich gehört Europa zu den Regionen, die besonders wenige Flüchtlinge aufnehmen. Das müsse anders werden, verlangt Jacques Barrot, Innen-Kommissar der EU. Er hat am Mittwoch (02.09.2009) ein entsprechendes Strategie-Papier vorgelegt. Susanne Henn berichtet aus Brüssel. Außerdem im Interview bei Treffpunkt Europa: Martin Watson, Leiter der Abteilung Kommunikation beim "Europäischen Rat für Flüchtlinge und Exilanten", einer Nichtregierungsorganisation in Brüssel. </p>

<p><strong>Türkei und Armenien wollen diplomatische Beziehungen aufnehmen </strong></p>


<p>Seit fast einem Jahrhundert stehen sich die Türkei und Armenien feindlich gegenüber. Im kollektiven Gedächtnis der Armenier fest verankert sind verheerende Massaker, die Türken an der armenischen Bevölkerung Anfang des 20. Jahrhunderts verübten. Vor knapp einem Jahr allerdings flog der türkische Präsident Abdulla Gül überraschend nach Eriwan, um sich dort das WM-Qualifikationsspiel zwischen der Türkei und Armenien anzuschauen. Die Schweiz hatte zuvor im Geheimen vermittelt. Und in dieser Woche, Montagnacht (31.08.2009), erklärten die Türkei und Armenien, sie wollten diplomatische Beziehungen aufnehmen. Ulrich Pick mit einem Bericht aus Istanbul über die Annäherung der beiden Staaten. </p>

<p><strong>Sulina in Rumänien: Leben am östlichsten Punkt der Europäischen Union </strong></p>

<p>Sulina ist einer der exotischsten Orte Europas. Das 5.000 Einwohner-Städtchen in Rumänien liegt am östlichsten Punkt der EU. Bei Sulina mündet die Donau ins Schwarze Meer und der Ort ist umgeben von weiten Schilfflächen, Kanälen und Flussarmen. Die Stadt ist nicht an das Straßennetz angeschlossen und nur mit dem Boot erreichbar. Bis zum Zweiten Weltkrieg war Sulina noch eine florierende Hafenstadt: Viele Waren aus dem fernen Osten wurden hier umgeschlagen. Doch der alte Glanz ist längst verblasst. Heute ist Sulina ein verschlafener, fast dörflicher Ort. Und viele Menschen hier fühlen sich nicht nur geografisch am Ende Europas. Keno Verseck hat Sulina besucht. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Westerplatte Zweiter Weltkrieg EU-Kommission Flüchtlinge Armenien Türkei Sulina]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 4 Sep 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
  <item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: "Treffpunkt Europa": Der Wochenrückblick]]></title>
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   <description><![CDATA[Scharfe Kritik am Krisenmanagement bei den Waldbränden in Griechenland. Der Bundestag berät über die neuen Begleitgesetze zum Lissabon-Vertrag. Schottische Regionalregierung verteidigt die Freilassung des Lockerbie-Attentäters. Schweden lehnt es ab, sich bei Israel für einen Zeitungsartikel zu entschuldigen. "Interkulturelles Gärtnern": Ein Projekt in Berlin. <br /><p>Es ist erst zwei Jahren her, dass auf dem griechischen Peloponnes verheerende Waldbrände wüteten. Jetzt, im August 2009, mussten wieder viele Menschen ihre Häuser verlassen. Diesmal hat es vor allem rund um Athen gebrannt. Und wieder gab es harsche Kritik am Krisenmanagement. Treffpunkt Europa berichtet über das Ausmaß des Schadens und fragt nach den Gründen für die häufigen Brände in Griechenland. Darüber hinaus spricht Markus Radday, Waldexperte beim WWF Deutschland, in einem Interview über die ökologischen Folgen der Katastrophe. </p>

<p><strong>Bundestag berät über Begleitgesetze zu Lissabon-Vertrag </strong></p>

<p>Das Bundesverfassungsgericht hatte am 30. Juni 2009 in einem viel beachteten Urteil verlangt, die Ratifizierung des Lissabonner Vertrags in Deutschland vorerst zu stoppen. Ohne Not hätten die Bundestags-Abgeordneten auf Rechte verzichtet, die ihnen im europäischen Einigungsprozess zustünden, so die Richter. Sie verlangten nachzubessern. Am Mittwoch (26.08.2009) hat der Bundestag in einer ersten Lesung die neuen Begleitgesetze beraten. Die Mehrheit der Parlamentarier steht hinter ihnen und sie sollen am 8. September beschlossen werden. </p>

<p>Für die Bundesregierung bedeutet das, dass sie sich in der Europapolitik stärker als bisher mit den Parlamentariern absprechen muss. Das wird Zeit kosten und Kompromisse erfordern. Die Frage steht im Raum, ob die Regierung überhaupt noch mit dem nötigen Drive die europäische Einigung vorantreiben kann. Andreas Reuter hat Europa-Parlamentarier gefragt, wie sie die Situation einschätzen. </p>

<p><strong>Kritik an Freilassung des Lockerbie-Attentäters wächst </strong></p>


<p>Am 21. Dezember 1988 stürzte über der schottischen Kleinstadt Lockerbie ein Verkehrsflugzeug der PanAm ab und riss einen tiefen Krater in ein Wohngebiet. Alle 259 Passagiere und 11 Menschen aus Lockerbie starben dabei. Das Flugzeug war Ziel eines Sprengstoff-Attentats geworden. Bis vor neun Tagen saß der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Basset Ali al-Megrahi in Schottland eine entsprechende Haftstrafe ab. Am 20. August 2009 hat ihn die schottische Regionalregierung vorzeitig freigelassen. Aus humanitären Gründen, wie sie sagt. Aber daran gibt es Zweifel. Ralf Borchard berichtet aus Großbritannien. </p>

<p><strong>Schweden lehnt es ab, sich für einen Zeitungsartikel bei Israel zu entschuldigen </strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Ein Zeitungsartikel in der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet" hat eine schwere diplomatische Krise zwischen Schweden und Israel verursacht. Die Zeitung wirft israelischen Soldaten vor, toten palästinensischen Soldaten Organe entnommen zu haben. Beweise für diese Behauptung liefert die Zeitung nicht. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verlangte eine Entschuldigung für diesen Artikel. Das lehnt die schwedische Regierung ab. Albrecht Breitschuh mit einem Bericht aus Schweden. </p>

<p><strong>"Interkulturelles Gärtnern": Ein Projekt in Berlin </strong></p>

<p>Bundesweit gibt es inzwischen fast hundert "interkulturelle Gärten", in denen sich Menschen unterschiedlicher Nationen treffen und gemeinsam gärtnern. Die Bewegung "Interkultureller Garten" ist aus einem Projekt entstanden, bei dem 1996 in Göttingen bosnische Flüchtlingsfrauen gemeinsam Gartenarbeit betrieben haben. Inzwischen unterstützt sogar eine Stiftung die Gärtner, die "Stiftung Interkultur". Lydia Leipert hat einen solchen Garten der Begegnung in Berlin besucht. </p>
<p>Es ist erst zwei Jahren her, dass auf dem griechischen Peloponnes verheerende Waldbrände wüteten. Jetzt, im August 2009, mussten wieder viele Menschen ihre Häuser verlassen. Diesmal hat es vor allem rund um Athen gebrannt. Und wieder gab es harsche Kritik am Krisenmanagement. Treffpunkt Europa berichtet über das Ausmaß des Schadens und fragt nach den Gründen für die häufigen Brände in Griechenland. Darüber hinaus spricht Markus Radday, Waldexperte beim WWF Deutschland, in einem Interview über die ökologischen Folgen der Katastrophe. </p>

<p><strong>Bundestag berät über Begleitgesetze zu Lissabon-Vertrag </strong></p>

<p>Das Bundesverfassungsgericht hatte am 30. Juni 2009 in einem viel beachteten Urteil verlangt, die Ratifizierung des Lissabonner Vertrags in Deutschland vorerst zu stoppen. Ohne Not hätten die Bundestags-Abgeordneten auf Rechte verzichtet, die ihnen im europäischen Einigungsprozess zustünden, so die Richter. Sie verlangten nachzubessern. Am Mittwoch (26.08.2009) hat der Bundestag in einer ersten Lesung die neuen Begleitgesetze beraten. Die Mehrheit der Parlamentarier steht hinter ihnen und sie sollen am 8. September beschlossen werden. </p>

<p>Für die Bundesregierung bedeutet das, dass sie sich in der Europapolitik stärker als bisher mit den Parlamentariern absprechen muss. Das wird Zeit kosten und Kompromisse erfordern. Die Frage steht im Raum, ob die Regierung überhaupt noch mit dem nötigen Drive die europäische Einigung vorantreiben kann. Andreas Reuter hat Europa-Parlamentarier gefragt, wie sie die Situation einschätzen. </p>

<p><strong>Kritik an Freilassung des Lockerbie-Attentäters wächst </strong></p>


<p>Am 21. Dezember 1988 stürzte über der schottischen Kleinstadt Lockerbie ein Verkehrsflugzeug der PanAm ab und riss einen tiefen Krater in ein Wohngebiet. Alle 259 Passagiere und 11 Menschen aus Lockerbie starben dabei. Das Flugzeug war Ziel eines Sprengstoff-Attentats geworden. Bis vor neun Tagen saß der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Basset Ali al-Megrahi in Schottland eine entsprechende Haftstrafe ab. Am 20. August 2009 hat ihn die schottische Regionalregierung vorzeitig freigelassen. Aus humanitären Gründen, wie sie sagt. Aber daran gibt es Zweifel. Ralf Borchard berichtet aus Großbritannien. </p>

<p><strong>Schweden lehnt es ab, sich für einen Zeitungsartikel bei Israel zu entschuldigen </strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Ein Zeitungsartikel in der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet" hat eine schwere diplomatische Krise zwischen Schweden und Israel verursacht. Die Zeitung wirft israelischen Soldaten vor, toten palästinensischen Soldaten Organe entnommen zu haben. Beweise für diese Behauptung liefert die Zeitung nicht. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verlangte eine Entschuldigung für diesen Artikel. Das lehnt die schwedische Regierung ab. Albrecht Breitschuh mit einem Bericht aus Schweden. </p>

<p><strong>"Interkulturelles Gärtnern": Ein Projekt in Berlin </strong></p>

<p>Bundesweit gibt es inzwischen fast hundert "interkulturelle Gärten", in denen sich Menschen unterschiedlicher Nationen treffen und gemeinsam gärtnern. Die Bewegung "Interkultureller Garten" ist aus einem Projekt entstanden, bei dem 1996 in Göttingen bosnische Flüchtlingsfrauen gemeinsam Gartenarbeit betrieben haben. Inzwischen unterstützt sogar eine Stiftung die Gärtner, die "Stiftung Interkultur". Lydia Leipert hat einen solchen Garten der Begegnung in Berlin besucht. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Waldbrände Griechenland, Begleitgesetze, Lockerbie-Attentäter, Zeitungsstreit, "interkulturelles Gärtnern"]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 28 Aug 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
  <item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Rekorde bei der Leichtathletik WM - aber die Zweifel bleiben]]></title>
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   <description><![CDATA[Sind Spitzenleistungen ohne Doping überhaupt noch möglich? In Berlin kämpft im Moment die Weltelite der Leichtathletik bei den Weltmeisterschaften um Medaillen. Und vorneweg, im wahrsten Sinne des Wortes immer ein Mann, Usain Bolt aus Jamaika – der von seinen Landsleuten auch "der Blitz" genannt wird.

<br /><p>Und der Sprinter hat nicht nur Gold über die 100 und 200 Meter geholt, er lief beide Strecken auch noch in Weltrekordzeit. Von seinen Fans wird der Ausnahmeathlet gefeiert. Doch in den ganzen Jubel mischen sich, wie immer bei solchen Leistungen, Zweifel, ob denn das alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann. </p>
<p>Der Verdacht ist da, in Berlin aber ist, zumindest keiner der Sprintstars positiv auf Doping getestet worden. Dennoch drängt sich die Frage auf. Sind solche Spitzenleistungen im Sport überhaupt noch ohne Doping möglich? Ja, sagen die Experten. Auch wenn Skepsis angebracht ist, aber grundsätzlich gibt es immer wieder Ausnahmetalente, die besondere Leistungen vollbringen können.</p>

<p><strong>Wasser ist überall</strong></p>
<p><strong><em></em></strong> </p>
<p>Wasser brauchen wir zum Leben. Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Weltweit haben über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auf der Weltwasserwoche im schwedischen Stockholm haben Experten über das Thema diskutiert. Und wir haben uns gefragt. Wo begegnet uns Wasser eigentlich? Und die Antwort lautet - überall - und nicht immer nur in flüssiger Form, sondern auch versteckt. In unserem Körper, in unserem Essen, in vielen Produkten, die wir täglich nutzen. Das nennt man das "virtuelles Wasser".</p>

<p><strong>Unterricht in Zeiten der Schweinegrippe</strong></p>

<p>Die Schweinegrippe grassiert - weltweit. In Europa sind bis jetzt über 35.000 Menschen infiziert. Viele von ihnen haben sich während der Urlaubszeit jetzt im Sommer mit der neuen Grippe angesteckt. Um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, hatten deshalb in Deutschland mehrere Bundesländer darüber nachgedacht, die Schulferien zu verlängern - sich aber im Endeffekt doch dagegen entschieden. Stattdessen wollen die Schulen auf Aufklärung setzen und auf verstärkte Hygiene, um die Gefahr der Ansteckung klein zu halten. Genau das hat auch die EU-Kommission empfohlen. Was aber soll im Herbst passieren. Denn dafür sagen Experten eine neue, noch viel größere Welle von Infektionen voraus? In Frankreich, wo die Sommerferien noch andauern, gibt es für dieses Szenario bereits einen Krisenplan. Danach könnten die Schule geschlossen werden und der Unterricht per Internet stattfinden. Eine gute Lösung für die Schüler. Eine schlechte Lösung für die meist berufstätigen Eltern, denn sie müssten sich dann um Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder bemühen.</p>

<p><strong>Rasende Rolltreppen in Prag</strong></p>

<p>Sie rumpeln und rasen: Die Rolltreppen in den U-Bahnstationen der Prager Linie B sind für manche Fahrgäste eine sportliche Herausforderung, für andere kann es gar nicht schnell genug gehen. Doch jetzt wollen die Prager Verkehrsbetriebe die Rolltreppen aus alter Sowjetproduktion modernisieren und dabei an die EU-Norm anpassen. Laut Brüsseler Richtlinie dürfen Europas Rolltreppen nicht schneller als drei Kilometer pro Stunde fahren - viele Prager Pendler halten das allerdings für ein Schneckentempo. Und die Aussicht auf die vielen Baustellen macht viele rasend.</p>

<p><strong>Nase voll von der Millionenhysterie</strong></p>

<p>Er wächst wöchentlich und das schon seit Januar. Und hielt er zunächst eine ganze Nation in Atem, so hat sich diese Atemlosigkeit inzwischen auf fast ganz Europa ausgeweitet. Ist ja auch klar, denn der italienische Lottojackpot ist so hoch, wie noch nie zuvor in der Geschichte des Landes. Und während er auf der einen Seite viele Menschen begeistert, so geht er einigen anderen inzwischen mächtig auf die Nerven, so wie dem Korrespondenten Stefan Troendle, der übrigens ausgerechnet hat, dass die Wahrscheinlichkeit vom Blitz erschlagen zu werden, sie liegt bei 1:20 Millionen, deutlich größer ist, als die den Jackpot zu knacken, denn die liegt bei 1:622 Millionen.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Europa, EU. Leichtathletik, WM, Doping, Schweinegrippe, Frankreich, Krisenplan, Wasser, Weltwasserwoche, Rolltreppe, Jackpot, Lotto]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 21 Aug 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Diese Woche in Europa: "Nach den ETA-Bomben auf Mallorca"]]></title>
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   <description><![CDATA[Wie die Spanier mit den neuen ETA-Anschlägen umgehen, wie jugendliche Alkoholsünder in Italien bestraft werden sollen und wie die Belgier den Comic-Sommer feiern. <br /><p>Sie nennen es zynisch "Sommerkampagnen", die Mitglieder der baskischen Terrororganisation ETA. Klingt freundlich, aber hinter diesem Codewort verbergen sich brutale Bombenanschläge, mit denen sich die Unabhängigkeitskämpfer in Spanien jeden Sommer wieder ins Gedächtnis rufen. </p>
<p> </p>
<p>Zuletzt am 9. August 2009, wo erneut Sprengsätze auf der Ferieninsel Mallorca detonierten und Urlauber und Einheimische in Angst versetzten. Ein politisch aussichtsloser Kampf, der trotz allem Spaniens Politiker und Polizei in Atem hält. Danny Wood berichtet.</p>
<p> </p>
<p><strong>Italien: Trinken kann teuer werden</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p> Gesundheitsschädigende Besäufnisse unter Jugendlichen haben in der Stadt Mailand in diesem Sommer für ein Verbot gesorgt: Strafen von 450 Euro sind vorgesehen, für Jugendliche, die auf offener Straße mit Alkohol erwischt werden und diejenigen, die ihnen Alkohol verkaufen.  </p>
<p> </p>
<p>Ministerpräsident Silvio Berlusconi begrüßte die Initiative Mailands, andere Städte ziehen mit ähnlichen Verboten nach. Aus der Hauptstadt Rom berichtet  Nancy Greenleese.</p>
<p> </p>
<p><strong>Großbritannien: Rentner wollen länger arbeiten</strong></p>
<p> </p>
<p>In vielen europäischen Ländern wird die Bevölkerung im Schnitt immer älter. Einerseits steigt die Lebenserwartung, andererseits werden weniger Kinder geboren. Das ist auch in Großbritannien so, wo deshalb immer mehr Menschen gern über das offizielle Rentenalter hinaus arbeiten möchten. </p>
<p>Doch die britische Gesetzgebung sieht vor, dass Firmen ihre Arbeitnehmer ab dem 65. Lebensjahr entlassen dürfen. Jetzt haben Wohltätigkeitsorganisationen die britische Regierung verklagt, mit dem Vorwurf der Altersdiskriminierung. Lars Bevanger berichtet aus Manchester. </p>
<p><strong>Belgien: Comic-Helden werden groß gefeiert</strong></p>
<p> In Belgien herrscht Sprachenvielfalt, drei offizielle Landessprachen gibt es dort - Flämisch, Französisch und Deutsch. Außerdem herrscht in der EU-Hauptstadt Brüssel ein wahres pan-europäisches Stimmengewirr. Da ist es wohl einfacher, Bilder sprechen zu lassen: Vielleicht gilt Belgien ja gerade deshalb als Comic-Hochburg Europas? </p>
<p> </p>
<p>In diesem Sommer wird das Jahr des Comics ganz groß gefeiert. Eberhard Nembach war für uns in Brüssel unterwegs und hat sich die wahrscheinlich größte Comic-Wandzeichnung Europas angeschaut.</p>
<p> </p>
<p><strong>Wofür steht eigentlich IKEA?</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Die amtierenden EU-Ratspräsidenten, die Schweden, werden - ob sie wollen oder nicht - oft mit ihrem berühmtesten Möbelhaus in Verbindung gebracht. In den blau-gelben Landesfarben leuchten die IKEA-Einrichtungshäuser weltweit. </p>
<p> </p>
<p>Eine einzigartige, aber nicht immer unumstrittene Erfolgsgeschichte, die schon rund 60 Jahre andauert. Bis Ende August läuft in der schwedischen Hauptstadt Stockholm eine Ausstellung über die Geschichte des Möbelhauses. Anja Günther hat sie besucht und dabei auch erfahren, warum IKEA eigentlich IKEA heißt.</p>
<p> </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
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   <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Der Wochenrückblick: "Sprecht mehr Deutsch im Ausland…"]]></title>
   <link>http://www.dw-world.de/dw/episode/0,,4490396,00.html?maca=de-podcast-treffpunkt-europa-1229-xml-mrss</link>
   <description><![CDATA[Menschenmassen im Fußballstadion - aber ohne Ball! "Nichts wie weg", so das Motto polnischer Uni-Absolventen. Deutschlehrer auf der Suche nach mehr Schüler. Und: Georgien - ein Jahr nach dem Krieg.<br /><p>Er ist 74 Jahre alt, trägt eine altmodische Goldbrille und immer ein strahlendes Lächeln auf den Lippen: Der Dalai Lama. Über 50.000 Menschen hat er diese Woche in Deutschland und in der Schweiz begeistert, bewegt, vielleicht auch bekehrt. Denn seine "teachings", also seine buddhistischen Lehrstunden, waren nicht politisch. Was ist es, was die Menschen so an ihm fasziniert? </p>

<p><strong>Polnische Studenten – Jobperspektive gleich Null?</strong></p>

<p>Wer in Europa mal mit Studenten über ihre Zukunftschancen spricht, der bekommt fast überall ähnliche Antworten: Die Zukunft sei nicht sicher, einen Job in Aussicht haben die Wenigsten, vielleicht ein Praktikum. Aber irgendwie hoffen alle irgendwann einen Job zu ergattern, bei dem sie ihr Uni-Wissen anwenden können. Nicht so in Polen. Viele polnische Studenten sehen ihrer miesen Zukunft knallhart in die Augen - und studieren trotzdem…</p>

<p><strong>3000 Deutschlehrer und ein großer Wunsch</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Noch haben die meisten Europäer ja Urlaub - doch nicht alle liegen da in der Sonne, viele nutzen ihre Ferien um eine Sprache zu lernen. Über 3000 Deutschlehrer aus aller Welt haben sich gerade in Jena, in Ostdeutschland, getroffen. Sie stehen nämlich vor einer Herausforderung: Immer weniger Menschen wollen deutsch lernen. </p>
<p>Doch das soll anders werden!</p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Georgien - von "Entspannung" keine Spur</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Vor genau einem Jahr sind georgische Soldaten nach Südossetien einmarschiert. Sie wollten die abtrünnige Region zurückgewinnen. Die Russen haben die Osseten unterstützt, und die Georgier zurückgeschlagen. Mittlerweile haben sich die russischen Truppen zwar aus dem georgischen Kernland zurückgezogen, aber entspannt hat sich die Lage noch nicht. Vor allem nicht an der Grenze zu Südossetien. </p>

<p><strong>100 Jahre in geheimer Mission</strong></p>

<p>Sie lauern überall, die deutschen Spione. Als Friseure, Pferdehändler oder Kellner</p>
<p>getarnt, wollen sie Geheimnisse aus Großbritannien abgreifen. Das</p>
<p>zumindest glaubte die britische Presse - vor 100 Jahren. Und die Briten haben gehandelt: Um gegen das aufstrebende, kaiserliche Deutschland gewappnet zu sein, haben sie im August 1909 den "Secret Intelligence Service" gegründet, einen organisierten Geheimdienst. Am bekanntesten ist wohl der Auslandsgeheimdienst, genannt MI6. Denn für ihn arbeitet ja auch der Superagent mit der Nummer 007! </p>

<p><strong>Sommer in Wien - rockt!</strong></p>

<p>Es ist Sommer in Europa und tausende von Touristen sind unterwegs, um was Neues zu sehen - oder zu hören. Zum Beispiel in Wien. Hier gibt's nur eine Devise: Ohren auf und rein ins Getümmel. </p>

<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p>Redaktion: Miriam Klaussner<strong> </strong></p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
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   <pubDate>Fri, 7 Aug 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Neuer Mann an der Spitze der NATO]]></title>
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   <description><![CDATA[Der ehemalige dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen hat den Posten des NATO-Generalsekretärs von seinem Vorgänger de Hoop Scheffer übernommen. <br /><p>Und auch wenn es seltsam klingt, seine Frau und seine Tochter wurden kurz vorher aus dem Kerker entlassen. Das ist kein Witz. Tatsächlich haben Anne-Mette und Christina Rasmussen an einer so genannten Reality TV Show teilgenommen und sich dafür auf einer entlegenen Festung im Atlantik einkerkern lassen. Was die Familie des ehemaligen dänischen Ministerpräsidenten dort so alles erlebte, werden die Dänen im Herbst im Fernsehen sehen. Dann wird die Sendung ausgestrahlt. Aber bis dahin hat die Familie vermutlich schon längst ihre neue Dienstwohnung im fernen Brüssel bezogen. Rasmussen wird sich vor allem mit drei Themen beschäftigen müssen: Mit dem Afghanistan-Einsatz, mit der strategischen Neuausrichtung und Erweiterung der NATO sowie mit dem Verhältnis zwischen der NATO und der EU. Im Treffpunkt Europa stellen wir den neuen Nato-Generalsekretär und seine Familie vor. </p>

<p>Machtwechsel in der Republik Moldau?</p>

<p>Die Republik Moldau hat gewählt – zum 2. Mal innerhalb von 4 Monaten. Damals, Anfang April hatten die Kommunisten gesiegt, nach Meinung der Opposition durch Wahlfälschung. Was folgte waren gewalttätige Proteste. Das Parlamentsgebäude wurde in Brand gesteckt, drei Demonstranten starben bei den Polizeieinsätzen. Dem neu-gewählten Parlament gelang es anschließend in zwei Wahlgängen nicht, einen Präsidenten zu wählen, weil den Kommunisten eine Stimme fehlte. Jetzt sieht alles anders aus. Die</p>
<p>prowestliche Opposition hat die Kommunisten besiegt. Die Kommunistische</p>
<p>Partei von Präsident Vladimir Voronin wurde zwar trotz großer Einbußen erneut stärkste</p>
<p>Partei. Aber die vier Oppositionsparteien kommen zusammen auf eine absolute Mehrheit und können damit die Regierung bilden. </p>
<p>Und sie haben eine große Aufgabe vor sich, denn Moldawien ist das ärmste Land Europas.</p>

<p>Island will in die EU</p>

<p>Island hat der EU viel zu bieten. Das erklärte der isländische Außenminister Össur Skarphedinsson selbstbewusst im Interview mit der DW. Dabei hat das Land im Moment alles andere als Grund zum Jubeln. Die weltweite Wirtschaftskrise hat das kleine Land schwer gebeutelt. </p>
<p>Nach dem Zusammenbruch aller großen Banken drohte der Staatsbankrott. Und plötzlich zogen die Isländer etwas in Betracht, was sie vorher mehrheitlich noch abgelehnt hatten, einen Beitritt zur Europäischen Union. Und das möglichst schnell und am besten auch gleich mit der Aussicht bald den Euro zu bekommen. Und tatsächlich scheint die Möglichkeit, dass Island schon bald der 28. EU-Mitgliedsstaat sein könnte durchaus gegeben. Denn die EU-Außenminister haben der EU-Kommission den Auftrag erteilt, die EU-Tauglichkeit der Atlantikinsel zu prüfen. Und der Minister hofft jetzt, dass Island schon in 3 Jahren EU-Mitglied ist.</p>

<p>Eine Einschätzung, die Bernd Riegert, Leiter der Europaredaktion der DW, nicht teilt. Zu viele Hürden gilt es noch zu überwinden. Unter anderem wollen Großbritannien und die Niederlande vor einem EU Beitritt ihre Millionenkredite zurück, die sie Island auf dem Höhepunkt der Krise gewährt hatten. Auch andere Beitrittskandidaten wie Kroatien oder Mazedonien sehen diese Bewerbung „auf der Überholspur“ skeptisch. Immerhin arbeiten sie schon seit Jahren auf eine Mitgliedschaft hin. Auch die Isländer selbst könnten zum Problem werden. Im Moment sind sie zwar mehrheitlich für einen EU-Beitritt. Sie müssen aber noch in einem offiziellen Referendum darüber abstimmen. Und falls sich Island bis dahin wieder von der Wirtschaftskrise erholt haben sollte, so ist es durchaus möglich, dass die Isländer wieder zu ihrer ursprünglichen, Anti-EU Haltung zurückkehren. Und Islands Bestreben so schnell wie möglich auch noch der Eurozone anzugehören wird vermutlich noch länger dauern. Denn dafür müssen noch viele weitere Kriterien erfüllt werden, die Island aufgrund seiner aktuellen finanziellen Lage nicht erfüllen kann.</p>

<p>Schwimmen mit dem Duce</p>

<p>Rom ist nicht nur die ewige Stadt sondern aktuell auch das Mekka für alle Fans des Wassersports. Grund dafür; die Schwimm-Weltmeisterschaft, wobei dort nicht nur geschwommen sondern auch getaucht, synchron geschwommen und Wasser Polo gespielt wird. Und um dieses riesige Sport Event zu veranstalten ist die größte Sportspielstätte der ewigen Stadt restauriert worden. Das Foro Italico, das, früher einmal anders hieß – Foro Mussolini. Der Diktator ließ die Anlagen als Modell faschistischer Kunst und Architektur bauen - ausgestattet mit Symbolen, die lauter als jedes Fangeschrei zeigen, wie wichtig der Sport in der Zeit seiner Diktatur war. Im Treffpunkt Europa berichten wir über das herausgeputzte 30iger Jahre Wunder, das den Italienern noch immer ein mulmiges Gefühl gibt. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[NATO, Generalsekretär, Rasmussen, EU, Treffpunkt, Europa, Island, Beitritt, Mitglied, Republik Moldau, Armenhaus, Foro Italico,]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 31 Jul 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Die Wirtschaftskrise als Chance]]></title>
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   <description><![CDATA[Die Wirtschaftskrise als Chance, geht das? Ja, sagen die Optimisten! Es ist eine Chance für neue Ideen - wie zum Beispiel Bio-Landwirtschaft, eine neue Währung oder Tauschwirtschaft.<br /><p>Noch bis vor einem Jahr, da haben die Tschechien die billigen Arbeitskräfte händeringend gebraucht. Die Wirtschaft brummte und da war jeder, der anpacken kann, willkommen. Ukrainer, Mongolen oder Vietnamesen - zehntausende sind gekommen - um Geld zu verdienen, das sie zu ihren Familien schicken können. Doch jetzt in mitten der Wirtschaftskrise wollen die Tschechen sie so schnell wie möglich los werden. </p>

<p><strong>Mit "Bio-Anbau" aus der Krise</strong></p>

<p>Nicht nur die Gastarbeiter haben mit der Wirtschaftskrise ihren Job verloren, denn überall haben Firmen zu gemacht und Menschen auf die Straße gesetzt. Auch in Portugal. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken probieren viele - vor allem junge Portugiesen - mal was Neues aus. Etwas, das in Portugal bisher niemanden so richtig interessiert hat: Bio-Anbau. Um das nötige Know-How zu kriegen, heuern momentan viele bei den Bio-Pionieren an. Sie wollen von ihnen die Kniffe der Bio-Landwirtschaft erlernen. </p>

<p><strong>"Es kann noch viel schlimmer kommen"</strong></p>

<p>Der Soziologe Wolfgang Sachs sieht ebenfalls die nachhaltige, grüne Wirtschaft als Weg aus der Krise. Er hat im vergangenen Jahr die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland" geleitet. Für ihn ist die Krise aber nicht nur eine Chance, denn er sagt: Es kann noch viel schlimmer kommen! </p>

<p><strong>Russischer Ex-Oligarch setzt auf Tauschwirtschaft </strong></p>

<p>Einen ganz anderen Ansatz hat der Russe German Sterligow. Vor rund dreißig Jahren hat er die erste Waren- und Rohstoffbörse Russlands gegründet. Und so wurde er als junger Mann ziemlich schnell zum Dollarmillionär, war Chef eines riesigen Geschäftsimperiums. Doch dann, 2004, hat er alles verloren. Und jetzt? Mitten in der Wirtschaftskrise, da will der Ex-Oligarch mit einer zündenden Idee wieder auf dem Markt mitmischen. </p>

<p><strong>Britisches Anti-Krisen-Mittel: eine neue Währung</strong></p>

<p>Klimafreundlicher werden oder auf Bioanbau setzen, das ist eine Möglichkeit, um aus der Krise rauszukommen. Es geht aber auch anders. Zum Beispiel in Lewes, einer kleinen Stadt bei London. Dort sehen die Bewohner nämlich die Währung als Anti-Krisen-Mittel, ihr "Lewes-Pound". Als hätten sie es geahnt, haben sie nämlich schon kurz vor dem Ausbruch der Finanzkrise begonnen, ihre eigene Währung einzuführen. </p>

<p>Redaktion: Miriam Klaussner</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Wirtschaftskrise, Bioanbau, Tauschwirtschaft]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 24 Jul 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
  <item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Der Wochenrückblick: Jerzy Buzek wird neuer Präsident des EU-Parlamentes]]></title>
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   <description><![CDATA[Konstituierende Sitzung des Europäischen Parlamentes. Startschuss für zwei große Energieprojekte: Nabucco und Desertec. Georgien ein Jahr nach dem Krieg – und die Frage nach der Kriegsschuld. Außerdem: Die Oper "l’Hirondelle Inattendue" auf dem "Festival für verbotene Musik" in Marseille.<br /><p>Das Europäische Parlament ist das einzige Organ der EU, das die Bürger direkt wählen können. Vor rund sechs Wochen haben die Europäer ihre Stimmen abgegeben. Am Dienstag (14.07.2009) hielt das Parlament jetzt seine konstituierende Sitzung ab und wählte den rechtsliberalen polnischen Politiker Jerzy Buzek zu seinem Präsidenten. Buzek wird alle Hände voll zu tun haben: Seine Aufgabe ist es, das Parlament zu leiten und nach außen zu vertreten, zum Beispiel auf EU-Gipfeln oder gegenüber Drittstaaten. Christoph Hasselbach berichtet für <strong>Treffpunkt Europa</strong> von der konstituierenden Sitzung. </p>

<p><strong>Startschuss für die Nabucco-Pipeline </strong></p>

<p>In Ankara fiel am Montag (13.07.2009) der Startschuss für das so genannte Nabucco-Projekt. Diese Pipeline soll Erdgas aus der Region um das Kaspische Meer nach Europa leiten. Die 3300 Kilometer lange Pipeline soll Europa unabhängiger von russischen Erdgaslieferungen machen. Der Baubeginn ist für das Jahr 2011 geplant, das erste Gas könnte im Jahr 2014 durch die Röhre fließen. Ein Bericht von Gunnar Köhne. </p>

<p><strong>"Desertec" – Sonnenenergie aus Afrika </strong></p>

<p>Ziel des Projektes "Desertec" ist, bis zum Jahr 2050 rund 15 Prozent des europäischen Strombedarfs über Sonnenergie aus Afrika zu decken. Am Montag (13.7.2009) haben in München die zwölf an dem Projekt beteiligten Großunternehmen eine entsprechende Grundsatz-Vereinbarung unterschrieben. An "Desertec" sind Firmen wie der deutsche Siemenskonzern und die Münchener Rückversicherung beteiligt. Wie es mit "Desertec" weitergeht, darüber berichtet Gabriel Wirth in <strong>Treffpunkt Europa</strong>. </p>

<p><strong>Georgien ein Jahr nach dem Krieg </strong></p>


<p>Es ist noch kein Jahr her, dass Georgien und Russland miteinander Krieg führten. Die Kämpfe dauerten fünf Tage und endeten mit einem Waffenstillstand. Georgien wollte damals zwei abtrünnige Republiken, Südossetien und Abchasien, zurückerobern. Über 1700 Menschen sind in diesem Krieg im August 2008 gestorben. Für den Westen stand damals schnell fest, wer der Aggressor war: Russland. Die Nato legte ihre Beziehungen zu Russland erst einmal auf Eis. Und Kanzlerin Angela Merkel stärkte dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili demonstrativ den Rücken, indem sie ihm Mut für eine Nato-Mitgliedschaft machte. Inzwischen gibt es neue Erkenntnisse darüber, wer damals der Kriegstreiber war. Der Moskauer Korrespondent des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", Uwe Klußmann, hatte Einblick in vertrauliche Unterlagen. Die Hauptschuld für diesen Krieg liege bei der georgischen Führung, sagt er. Im Interview mit Treffpunkt Europa spricht er über die Ergebnisse seiner Recherche. </p>

<p>Darüber hinaus berichtet Gesine Dornblüth in der Sendung über die heutige Situation in Georgien. </p>

<p><strong>"Die unerwartete Schwalbe" in Marseilles</strong></p>

<p>Der polnisch-französische Komponist Simon Laks hat im Jahr 1965 eine Oper geschrieben. Sie heißt "l’Hirondelle Inattendue", auf Deutsch: "Die unerwartete Schwalbe". Am 11. Juli 2009 wurde sie beim Festival "Musiques interdit" ("Verbotene Musik") in der Originalversion uraufgeführt. Die Veranstalter in Marseille wollen bei diesem regelmäßigen Festival "vergessene" Stücke neu beleben. "Die unerwartete Schwalbe" war nie verboten – mit dem Leben in einer Diktatur hingegen hat der Komponist Simon Laks eigene schlimme Erfahrungen gemacht: Als Mann mit jüdischen Wurzeln deportierten die Nationalsozialisten ihn im Zweiten Weltkrieg nach Auschwitz. Nach seiner Rettung aus Auschwitz komponierte er die Oper "Die unerwartete Schwalbe". Elisabeth Richter stellt sie vor. </p>

<p>Für den 21. Juni 2010 ist eine weitere Aufführung im tschechischen Terezin, auf deutsch Theresienstadt, geplant. Informationen über Kartenbestellungen erhalten Sie bei dem Anbieter "Ceska Cultura/Triart Management". </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Jerzy Buzek, Europäisches Parlament, Nabucco, Desertec, Georgien, Kriegsschuld, l'Hirondelle Inattendue, Festival Musiques Interdites]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 17 Jul 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Der Wochenrückblick: G8-Gipfel in den Abruzzen]]></title>
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   <description><![CDATA[Berlusconi lädt zum Gipfel - Großbritannien überdenkt seine Sicherheitspolitik - EU-Grundrechte-Agentur stellt Bericht über Kinderhandel vor - Russland verbietet Glücksspiele - Chorsänger-Treffen in Estland<br /><p>In Italien fand in dieser Woche der G8-Gipfel statt (8.-10. Juli 2009). Der italienische Premier Silvio Berlusconi hatte in das von einem Erdbeben zerstörte l’Aquila geladen. Inhaltlich ging es vor allem um die Krise der Weltwirtschaft und den Klimawandel. Bei den ausländischen Journalisten drehte sich inzwischen allerdings auch viel um den Gastgeber selbst. Denn immer fassungsloser schaut das europäische Ausland zu, wenn Silvio Berlusconi sein Land regiert als sei es sein Privatbesitz. Pünktlich zum G8-Gipfel hatte sich der Premier nun die ausländische Presse vorgeknöpft. Er warnte davor, kompromittierende Bilder von ihm zu veröffentlichen. <strong>Birgit Schönau</strong>, die Korrespondentin der Wochenzeitung "Die Zeit" in Rom, erläutert im <strong>Treffpunkt Europa</strong>, wie es in Italien um die Pressefreiheit am Rande des Gipfels bestellt ist. </p>

<p><strong>Großbritanniens Sicherheitspolitik auf dem Prüfstand </strong></p>

<p>Der US-amerikanische Präsident Barack Obama und sein Kollege Dmitrij Medwedjew vereinbarten in dieser Woche (6.7.2009) den weiteren Abbau von Atomwaffen. Für Beobachter kam dieser Schritt nicht überraschend. Die Zeiten, in denen sich zwei verfeindete, große Blöcke unversöhnlich gegenüber stehen und mit ihren Atomwaffen drohen, sind vorbei. Die Herausforderungen der heutigen Zeit heißen Afghanistan und El Kaida-Terror. Auf diesen Feldern helfen Atomwaffen allerdings nicht weiter. Diese Überlegungen gelten nicht nur für die USA und Russland, sondern für jede Atommacht: auch für Großbritannien. Bislang hatten die Briten eigentlich vor, ihre Atom-Arsenale noch aufzustocken, aber jetzt ist man ins Grübeln kommen. <strong>Ralf Borchard</strong> für <strong>Treffpunkt Europa</strong> aus Großbritannien.</p>

<p><strong>Jerzy Buzek soll neuer EU-Parlamentspräsident werden </strong></p>
<p> <strong></strong></p>

<p>Die beiden großen Parteien des Europäischen Parlamentes, die Konservativen und die Sozialdemokraten, haben sich auf einen neuen Präsidenten verständigt. Er heißt Jerzy Buzek, ist Pole, und war von 1997 bis 2001 Ministerpräsident in seinem Land. Er soll bei der konstituierenden Sitzung des Parlamentes am 13. Juli 2009 gewählt werden. Kommt alles wie geplant, wird Buzek dem deutschen CDU-Politiker Hans-Gert Pöttering nachfolgen. <strong>Gero Rueter</strong> mit einem kurzen Portrait über den neuen Mann. </p>

<p><strong>EU-Bericht über Kinderhandel </strong></p>

<p>Zahllose Kinder verschwinden jedes Jahr aus europäischen Flüchtlingslagern: Sie sind allein oder mit ihren Familien nach Europa eingereist, werden registriert - und dann verliert sich ihre Spur. Zu dieser Erkenntnis kommt die europäische Agentur für Grundrechte, die jetzt ihren ersten Bericht über den Kinderhandel veröffentlicht hat. Viele der Kinder seien wahrscheinlich Opfer von Verbrechen geworden, so die Experten. Vielfach werden die Kinder auch von Menschenhändlern nach Europa geschleust, um sie hier als Prostituierte oder in Haushalten arbeiten zu lassen. <strong>Andreas Reuter</strong> aus Brüssel mit den Einzelheiten: </p>

<p><strong>Russische Regierung verbietet Glücksspiel </strong></p>


<p>Die russische Regierung hat hart durchgegriffen und seit dem 1. Juli das Glücksspiel im ganzen Land verboten. Ausgenommen sind nur ein paar strukturschwache Sonderzonen, die zum Teil mehrere tausend Kilometer entfernt von den großen Zentren liegen. Roulette, Blackjack und das Klingeln der Spielautomaten: All das war einmal. Wie sich die Russen ins Unvermeidliche fügen, dazu ein Bericht von <strong>Geert Koerkamp</strong> für <strong>Treffpunkt Europa</strong>. </p>

<p>Am vergangenen Wochenende (2.-5.7.2009) haben sich in Tallinn, der Hauptstadt Estlands, Sänger aus aller Welt getroffen. Das internationale Chor-Festival gilt als das größte überhaupt. Die Esten selbst holen zu diesem Anlass gerne ihre Nationaltrachten aus dem Schrank und tragen alte Lieder vor. In der Vergangenheit hatte das Festival durchaus auch politischen Charakter: Im Jahr 1990 nutzten 30.000 Chormitglieder das Festival, um vor einem riesigen Publikum Lieder zu singen, die gegen die Sowjetunion gerichtet waren. Wie es in diesem Jahr in Tallinn zuging, darüber berichtet <strong>Albrecht Breitschuh</strong> in <strong>Treffpunkt Europa.</strong> </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[G8-Gipfel, britische Sicherheitspolitik, EU-Grundrechte-Agentur, Chor-Festival, Glücksspiel Russland]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 10 Jul 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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  <item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Der Wochenrückblick]]></title>
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   <description><![CDATA[Bundesverfassungsgericht: Lissabon-Vertrag darf vorerst nicht ratifiziert werden, EU-Ratspräsidentschaft der Schweden, Bulgarien vor der Wahl, Frankreichs Streit um die Burka, der Tod von Pina Bausch: Hören Sie mehr dazu in unserer Sendung.<br /><p>Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag in einem spektakulären Urteil entschieden, dass der Lissabon-Vertrag in Deutschland vorerst nicht ratifiziert werden darf. Eine Reihe von Klägern, unter ihnen zum Beispiel der konservative Politiker Peter Gauweiler, war gegen den Vertrag von Lissabon vor Gericht gezogen. Der Reformvertrag hat zum Ziel, die Europäische Union handlungsfähiger und demokratischer zu machen. Letzteres sei allerdings nur in Ansätzen gelungen, kritisierten die Kläger. Das Gericht hat nun in seinem Urteil den Vertrag zwar grundsätzlich gebilligt, die Ratifizierung aber vorerst gestoppt. Der Bundespräsident darf den Vertrag also erst einmal nicht unterschreiben. Über die Folgen des Urteils spricht DW-Europaexperte Bernd Riegert in <strong>Treffpunkt Europa</strong>. </p>

<p><strong>Weitere Themen der Sendung: </strong></p>

<p>Schweden hat am 1. Juli die Ratspräsidentschaft der EU übernommen. Der Rat ist das wichtigste Gremium der Europäischen Union: In ihm sind die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer vertreten sowie der Kommissionspräsident. Wenn sich der Rat trifft, kommen die Mächtigen Europas zusammen. Vom Moderationsgeschick des schwedischen Gastgebers wird nun zum Beispiel auch abhängen, ob der europakritische tschechische Präsident Vaclav Klaus den Lissabonner Vertrag am Ende mit unterschreibt. <strong>Treffpunkt Europa</strong>-Korrespondent Christoph Hasselbach berichtet, was auf die Schweden alles zukommt und welche Akzente sie setzen wollen. </p>


<p>In Bulgarien sind am Sonntag knapp sieben Millionen Bürger zur Wahl einer neuen Nationalversammlung aufgerufen. Die Nichtregierungsorganisation „Transparenz ohne Grenzen“ hat angekündigt, den Urnengang genau zu beobachten. Sie erwartet Wahlfälschungen in größerem Umfang. Und nicht nur das: Die bulgarischen Behörden haben tatsächlich die berüchtigten Galevi-Brüder aus der Untersuchungshaft entlassen. Ihnen wird vorgeworfen, eine ganze bulgarische Stadt unterjocht zu haben. Weil die Brüder ihre Kandidatur zu den Wahlen eingereicht haben, noch bevor der Staatsanwalt Anklage erhoben hatte, genießen sie jetzt Immunität. Man habe keine andere Möglichkeit gehabt, als sie aus der U-Haft zu entlassen, so die offizielle Version des Vorgangs. Simone Böcker berichtet in <strong>Treffpunkt Europa</strong> über einen Wahlkampf, in dem es nicht immer sauber zu geht. </p>

<p>Frankreich streitet darüber, ob es erlaubt sein soll, dass sich muslimische Frauen auf der Straße vollständig verhüllen. Soll dies jeder selbst entscheiden können, oder handelt es sich hierbei um ein Zeichen der Unterdrückung, das nicht hingenommen werden kann? Konkret geht es um die Burka, also ein Ganzkörpergewand, das in Höhe der Augen nur ein kleines Stoffgitter hat. Die Frauen, die es tragen, sehen von der Welt nur kleine Ausschnitte. Politiker und Soziologen in Frankreich beobachten, dass die Burkas im Straßenbild mehr werden. Und zwar vor allem in den Vorstädten. Alasdair Sandford berichtet für <strong>Treffpunkt Europa</strong> aus Paris. </p>
<p> </p>
<p>Pina Bausch war dafür bekannt, dass ihren Stücken bei den Premieren häufig noch die Titel fehlten. So war es auch am 12. Juni, als sie ihr letztes Stück im Wuppertaler Opernhaus der Öffentlichkeit vorstellte. Pina Bausch wird der Choreographie keinen Namen mehr geben können. Sie ist am Dienstag im Alter von 68 Jahren gestorben. Die Tänzerin und Choreografin gilt als Schöpferin des modernen Tanztheaters. In den 80er-Jahren wurde sie weltberühmt. Seit den 90ern produzierte sie viel mit ausländischen Tanz-Compagnien, sehr häufig in Frankreich und Italien. Ulrike Burgwinkel erinnert an Pina Bausch im <strong>Treffpunkt Europa</strong>. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Bundesverfassungsgericht, Lissabonner-Vertrag, Bulgarien, Burka, Pina Bausch]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 3 Jul 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs]]></title>
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   <description><![CDATA[Wir schauen zurück auf die Geschehnisse im Jahr 1989 und außerdem sprechen mit Kollegen von ausländischen Radiosendern aus Tschechien, Ungarn, Slowenien, Rumänien und Bulgarien die die Wende hautnah miterlebt haben.<br /><p>In zwei Ostblockstaaten nahm der Umschwung 1989 seinen Anfang: In Polen erkämpfte die Demokratiebewegung "Solidarnosz" mit Lech Walesa an der Spitze schon im Juni teilweise freie Wahlen. Das erste deutliche Zeichen aber, dass der Eiserne Vorhang bald fallen könnte, kam aus Ungarn, dem – so war die einhellige Meinung – ohnehin liberalsten Staat des Warschauer Pakts. Am 27. Juni 1989 zerschnitten der Außenminister von Ungarn, Gyula Horn, und sein österreichischer Amtskollege Alois Mock Teile des Grenzzauns. Doch was damals noch ein symbolischer und für die Medien inszenierter Akt war, sollte noch nicht einmal zwei Monate später weit reichende Folgen haben, als 600 DDR-Bürgern die Flucht gelang. Krisztian Erdei erinnert an das denkwürdige "Paneuropäische Picknick" ungarisch-österreichischen Grenze.</p>

<p><strong>Gespräch mit Zeitzeugen</strong></p>

<p>Wie haben die Menschen in den Ländern des Warschauer Pakts die Wende erlebt? Welche persönlichen Geschichten verbinden sie mit dem Jahr 1989? Wurden ihre Erwartungen erfüllt? Inwieweit hat eine Aufarbeitung der kommunistischen Regime stattgefunden? Darüber sprechen in Treffpunkt Europa die Journalisten Krisztian Erdei aus Ungarn, Alex Sterescu aus Rumänien, Martina Schneibergova aus Tschechien, Vessela Vladkova aus Bulgarien und Matej Štrafela aus Slowenien.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Europa, Treffpunkt Europa, Wende, Perestrojka, Glasnost, Michail Gorbatschow]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 26 Jun 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Worüber lacht Europa?]]></title>
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   <description><![CDATA[Lachen ist gesund, heißt es. Und das ist nicht nur ein Sprichwort. In der Medizin wird das Lachen als Therapieunterstützung genutzt. Beim Lachen werden 17 Muskeln im Gesicht und 80 Muskeln im ganzen Körper betätigt. <br /><p>Doch während das Lachen aus anatomischer Sicht einfach zu erklären ist, so sieht es mit den Gründen schon anders aus. </p>
<p><strong>Der Inbegriff der britischen Komödie</strong></p>
<p>Worüber lacht Europa? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Denn von den mehr als 500 Million Einwohnern der Europäischen Union hat sicherlich jeder seine eigene Vorstellung, was lustig ist. Deshalb werden wir versuchen ein paar Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede herauszuarbeiten, was Humor in verschiedenen EU Staaten bedeutet. Und beginnen wollen wir in Großbritannien, denn eine Eigenschaft, die man den Briten nachsagt, ist der schwarze Humor. Und eine der berühmtesten britischen Comedies wird in diesem Jahr 30 Jahre alt: das Leben des Brian.</p>
<p>In ihrer berühmtesten Persiflage auf monumentale Bibelfilme schickt die britische Komikertruppe Monty Python den naiven und eigentlich unauffälligen Brian<br>auf einen unfreiwilligen Parforce-Ritt durch das Heilige Land. <br>Der historisch durchaus gewissenhafte, aber natürlich flapsige Umgang<br>der Pythons mit der Bibelgeschichte machte den Film sofort zum<br>Zankapfel. Christliche Kritiker sprachen schon vor dem Dreh von einer<br>„heimtückischen Schmähung Gottes, Christi und der Bibel“, Fans<br>dagegen von erstklassiger Python-Comedy. Schon vor Beginn des Drehs hatten die Pythons Schwierigkeiten. 2 Tage zuvor sprang der Produzent des Films ab, weil er das Skript für anstößig hielt. Nur eine Finanzspritze von 4 Millionen Dollar aus dem Privatvermögen von Ex-Beatle und Python Fan George Harrison ermöglichte den rechtzeitigen Drehbeginn in Tunesien. </p>
<p>Und die Mühe sollte sich auszahlen. Das Leben des Brian wurde ein Blockbuster und ist bis heute eine der Kultkomödien der Filmgeschichte. </p>
<p><strong>Nur den Spiegel vorhalten </strong></p>
<p>Während jedem bei den Briten sofort der schwarze Humor einfällt, so müssen andere Nationen schon länger darüber nachdenken, ob es z.B. einen eigenen französischen Humor gibt. Aber schließlich können sich die meisten Franzosen darauf einigen, dass der Zynismus in Frankreich eine große Rolle spielt. Und auch der politische Humor kommt immer wieder gut an. So gut, dass sich auch schon mal Staatspräsident Nicolas Sarkozy beschwert, wenn sich Kultkomiker Stéphane Guillon im Radio die Politiker vornimmt.</p>
<p><strong>Polen lacht über einen Deutschen </strong></p>
<p>Während Stéphane Guillon in seinem Heimantland Kultstatus genießt, so sieht das bei Steffen Möller etwas anders aus. Err kommt aus Wuppertal in Deutschland, lebt aber seit 16 Jahren in Polen und ist dort mittlerweile zum zweitbekanntesten Deutschen avanciert - gleich nach dem Papst! Den preisgekrönten Kabarettisten kennt heute jeder Pole: aus der Erfolgsserie „L wie Liebe“, wo er einen trotteligen deutschen Bauern spielt, aus der wöchentlichen Comedy-Show „Europa da sie lubic“, zu deutscht "Europa lässt sich mögen". Er moderierte die polnische Version von „Wetten dass...“. Und er tourt als Kabarettist durchs Land und bringt ganz Polen zum Lachen. Und das mit Witzen über Deutsche aber auch über Polen. Und er tritt entschieden dem Vorurteil entgegen, dass die Deutschen keinen Humor haben. "Ich glaube, dass die Deutschen genauso viel Humor haben, wie die Polen. Die Deutschen haben ihn allerdings erst dann, wenn sie wissen, jetzt gleich kommt Humor. Wenn es Karneval gibt, dann wissen wir - aha. Aber in Polen ist quasi immer Karneval,"sagt Möller wörtlich. Und fügt hinzu, dass er sich in beiden Ländern, in seiner Heimat Deutschland und in seiner Wahlheimat Polen gleich wohl fühlt. </p>
<p><strong>Improvisieren ist alles</strong></p>
<p>Während die Polen am liebsten über sich selbst lachen, so lachen die Rumänen im Moment am liebsten über Spontaneität. Deshalb sind die Vorstellungen des Improvisationstheaters in Bukarest auch immer gut besucht. Dort stellt das Publikum den Darstellern Aufgaben. Kleine Szenen, die spontan und möglichst lustig umgesetzt werden müssen. Und das funktioniert auch meistens. Und wenn nicht, dann gibts statt Applaus und Lachern eben Kritik. </p>
<p>Alles in allem geht es also durchaus lustig zu in Europa, wenn auch mit kleinen Unterschieden, was die Menschen zum Lachen bringt. Aber das ist wahrscheinlich auch gut so.</p>
<p>Viel Spaß beim Reinhören und bleiben sie lustig.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Humor, Lachen, Europa, EU, Monty Python, Stéphane Guillon, Steffen Möller, Improvisationstheater]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 19 Jun 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
  <item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Europa im Jahr Acht nach PISA:
Bildungsmythen und Reformen]]></title>
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   <description><![CDATA[Acht Jahre ist es mittlerweile her, dass Deutschland ein PISA-Zeugnis in die Hand gedrückt bekam, dessen Gesamtbeurteilung hier allgemein als „Versetzung gefährdet“ empfunden wurde. Die PISA-Studie und ihre Nachfolger hat die tief greifendste bildungspolitische Debatte der Bundesrepublik ausgelöst. Doch wie sieht’s eigentlich in anderen europäischen Ländern aus?

<br /><p>Die Österreicher haben sich erst zeitversetzt aufgeregt - zunächst hatten sie sich noch darüber gefreut, den Deutschen beim ersten Test überlegen gewesen zu sein. Der zweite Test, bei dem sie im Mittelfeld landeten, wurde als Absturz empfunden. Auch in Österreich ist das soziale Leistungsgefälle besonders groß. Soll nun deshalb das Schulsystem umgebaut werden – und wenn ja, wie? Darüber reden sich österreichische Politiker acht Jahre nach der ersten PISA-Studie noch immer die Köpfe heiß. </p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Nur Montenegro war schlechter</strong></p>

<p>Von allen Europäern landete Rumänien auf dem zweitschlechtesten Platz bei PISA. Das rumänische Bildungssystem hätte Reformen dringend nötig – aber die werden nach dem Regierungswechsel verwässert oder verschleppt.</p>

<p><strong>Verklärter Blick auf Finnland</strong></p>

<p>Geht es um Bildung, werden die meisten von uns zu bekennenden Möchtegern-Finnen. Um die Geheimnisse des finnischen Wunders zu ergründen, pendeln noch immer Jahr für Jahr Heerscharen von Lehrer- und Politikerdelegationen gen Norden und hoffen, endlich Bildungsrezepte zu finden, die sie abkupfern können. Starren wir zu Recht auf Finnland? Das fragen wir Daniel Troehler, Bildungsforscher in Luxemburg, das selbst bei PISA regelmäßig schlecht aussieht – dessen Schulabsolventen aber dennoch vom Arbeitsmarkt gut aufgenommen werden.</p>

<p><strong>Hektische Reformen</strong></p>

<p>Reformmüdigkeit wollten sich die Spanier nicht nachsagen lassen. Seit Jahren malträtieren die Regierungen die Schulen mit neuen Reformen – so zumindest wird das von vielen Eltern und Lehrern wahrgenommen. Eine Reaktion auf den durch PISA-eingeheizten internationalen Wettbewerb – aber dem wollen sich zumindest die Madrider Schulen entziehen: Sie beteiligen sich seit drei Jahren überhaupt nicht mehr an internationalen Vergleichsstudien. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[PISA, OECD, Bildungsstudien, Ländervergleich, Ranking, Reformen]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 12 Jun 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
  <item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Wie Kinder heute spielen]]></title>
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   <description><![CDATA[Ein überfülltes Kinderzimmer in Madrid, durchorganisierte Kinderfreizeit in Italien und ein Experte der erklärt, wie Kinder richtig spielen - das sind die Themen der Sendung.<br /><p>Wenn Kinder spielen, dann tun sie nichts anderes als zu trainieren. Sie üben spielerisch Fertigkeiten und Verhaltensweisen, die sie später brauchen, wenn sie größer sind und mehr und mehr alleine zurecht kommen müssen. Aber womit und wie spielen Kinder heutzutage? Alleine, zu zweit? Mit Spielzeug oder ohne? Und: Geht das überhaupt noch ohne irgendein Hilfsmittel wie den Computer oder die Playstation? Wir haben bei Kindern nachgefragt was sie am liebsten spielen.</p>

<p><strong>Spielend lernen mit elektronischer Hilfe</strong></p>


<p>In Spanien sind die Kinderzimmer technologisch in der Regel auf dem neuesten Stand. Ein Nintendo fehlt in kaum einem Haushalt und auf den Wunschzetteln zu Weihnachten stehen Digitalkameras und Spielekonsolen. Traditionelles Holzspielzeug, Brettspiele oder die gute alte Modelleisenbahn sind sehr viel weniger gefragt. Und auch viele Eltern setzen auf High-Tech-Spielzeug und zwar vor allem dann, wenn es den Lerneffekt gleich mitliefert. Cornelia Derichsweiler hat einmal einen Blick in ein spanisches Kinderzimmer geworfen.</p>

<p><strong>Spielzeugfreie Zeit</strong></p>

<p>Kinderzimmer überladen mit Spielsachen, mittendrin Kinder, die kaum noch wissen, womit sie zuerst spielen sollen. Das führt oft dazu, dass sie mit allem ein bisschen aber mit nichts so richtig spielen. Um die Phantasie der Kinder anzuregen und das freie Spielen zu fördern, hat der Kölner Kindergarten "Rappelkiste" sich etwas Besonderes ausgedacht. Einmal im Jahr gibt es für die Kinder eine Spielzeugfreie Zeit. Rita Viertel, die Leiterin des Kindergartens, stellt das Konzept vor. </p>
<p> <strong> </strong></p>
<p><strong>Nur im geschützten Raum</strong></p>


<p>Unstrittig ist wohl, dass sich das Spielen der heutigen Kinder von dem ihrer Eltern- oder Großeltern stark unterscheidet. Früher hat man als Kind in seiner Freizeit die meiste Zeit draußen gespielt, egal ob allein oder mit Freunden. Heute kommt das viel seltener vor: Der Straßenverkehr hat zugenommen und vielen Eltern graut es davor, in Zeiten, in denen die Medien ständig über Kindesentführung und Missbrauch berichten, ihr Kind unbeaufsichtigt draußen herumlaufen zu lassen. Lieber organisieren die Eltern die Freizeit ihrer Kinder mit vermeintlich sinnvollen und ungefährlichen Aktivitäten. So auch in Italien, wie Kirstin Hausen festgestellt hat.</p>

<p><strong>Die Straße als günstigste Freizeitgestaltung</strong></p>

<p>Genau andere Extrem ist in Ungarn zu beobachten: Hier sind viele Kinder und Jugendliche sozial benachteiligt. Für sie bleibt das Spielen mit Freunden auf der Strasse die günstigste Freizeitbeschäftigung. Ohnehin sind viele von ihnen lieber draußen als zu Hause, bei den oft arbeitslosen oder manchmal sogar alkoholkranken Eltern. Stattdessen spielen die Kinder den ganzen Tag Fußball. Christian Erdei hat eines von ihnen auf einem Spielplatz in der ungarischen Stadt Pécs getroffen. </p>

<p><strong>Wider der Natur des Kindes</strong></p>


<p>Zuviel Kontrolle ist für die Entwicklung spielender Kinder nicht gut, zu wenig aber auch nicht. Wie aber sollen Eltern wissen, wann sie ihre Kinder mehr fördern müssen und wann sie ihre Kinder dagegen überfordern mit ihren Erwartungen. Wo liegt das richtige Maß? "Das Gras wächst nicht schneller, nur weil man daran zieht", sagt der Schweizer Kinderarzt und Fachbuchautor Remo Largo. </p>


<p>Er hat sich intensiv mit dem Thema "Kindliche Entwicklung und Förderung" beschäftigt und unter anderem in seinen Büchern "Babyjahre", "Kinderjahre" und "Schülerjahre" darüber geschrieben. Im Interview mit <strong>Treffpunkt Europa </strong>spricht er über fehlende Freiräume für kindliche Entwicklung und sagt warum vieles heute leider gegen die Natur des Kindes läuft.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Kinder, Spielen, Entwicklung, Herausforderungen, Erfolge, unbeaufsichtigt, freies Spiel, Selbstbewusstsein]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 5 Jun 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
  <item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Leere Meere - die Fischereipolitik der EU]]></title>
   <link>http://www.dw-world.de/dw/episode/0,,4203884,00.html?maca=de-podcast-treffpunkt-europa-1229-xml-mrss</link>
   <description><![CDATA[Fisch ist gesund, reich an Omega-3-Fettäuren und Vitamin A und außerdem richtig lecker. Experten raten, dass er mindestens einmal pro Woche auf unserem Speiseplan stehen sollte. <br /><p>88 Prozent aller EU- Fischbestände gelten als überfischt, einige Fischarten wie der Nordsee-Kabeljau sind sogar vom Aussterben bedroht. Und das trotz strenger Auflagen und ständig sinkender Fangquoten. Woran liegt das? Die EU gibt offen zu, dass ihre Fischereipolitik der letzten 20 Jahre versagt habe. Trotz aller Regelungen fangen die Fischer immer weniger Tiere. Die europäische Fischereipolitik soll deshalb neu geordnet werden. Ein Grünbuch sorgt bereits in Fischerkreisen für Furore: Darin ist von einer drastischen Verringerung der EU-Fischerei-Flotte die Rede, von nachhaltiger Fischerei, ja sogar die Abschaffung der Fangquoten könnte eine Option sein. Dafür sollen die Fischer mehr Verantwortung übernehmen. </p>

<p><strong>Das Aus für Familienunternehmen?</strong></p>

<p>In Frankreich sorgt dieses EU-Grünbuch für unterschiedliche Reaktionen: Frankreich liegt beim Fischfang im europäischen Vergleich hinter Spanien und Dänemark zusammen mit Großbritannien an dritter Stelle. In den letzten 30 Jahren hat sich die französische Fischfangflotte um über die Hälfte verringert und liegt derzeit bei 7500 Schiffen. Die übergroße Mehrheit der französischen Fischerei-Betriebe wird in Familientradition geführt. Und genau diese kleinen Betrieben fürchten jetzt das Aus, weil die EU - laut ihrem Grünbuch - die unrentable und viel zu große europäische Fischereiflotte verkleinern will. </p>

<p><strong>Pro und Contra Fangquoten</strong></p>

<p>Damit sich die dezimierten Fischbestände erholen können und Fische nicht zu jung, also bevor sie sich vermehrt haben, gefangen werden, gibt es Fangquoten. Einmal im Jahr tritt dafür z. B. der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) zusammen, um Empfehlungen für die Fangquoten in der Ostsee zu geben. Hering und Dorsch sind die Arten, die dort von den Berufsfischern am stärksten befischt werden. Experten fordern seit Jahren, etwa beim Dorsch, die Quoten in der Ostsee zu senken - sehr zum Ärger der Fischer, die um ihre Existenz fürchten. </p>

<p><strong>Nicht nur die europäischen Meere sind leer </strong></p>

<p>Überfischung, Flottenüberkapazität, umfangreichen Finanzhilfen und trotzdem rückläufige Fänge der europäischen Fischer: Die derzeitige Fischereipolitik der EU hat versagt. Das steht wörtlich in der Einführung zum neuen Grünbuch der EU zur Fischereipolitik. Doch die europäischen Fischer sind nicht die einzigen, die in immer leereren Meeren fischen müssen. Das Problem ist im wahrsten Sinne des Wortes schon bis an die Küsten Afrikas geschwappt. So fürchten beispielsweise auch im Senegal immer mehr Fischer um ihre Existenz. Daran trägt die EU eine wesentliche Mitschuld, weil sie durch verlängerte Abkommen mit dem Senegal jahrelang die afrikanischen Gewässer befischen konnte. Inzwischen sind diese Abkommen ausgelaufen, weil es vor der senegalesischen Küste nicht mehr genügend Fische gibt.</p>

<p><strong>Mehr Eigenverantwortung</strong></p>

<p>Naturschutzorganisationen wie der Worldwide Fund for Nature (WWF) setzen deshalb auf die Pläne im neuen Grünbuch der EU, den Fischern mehr Eigenverantwortung zu übertragen. Die Union hofft, dass die Fischer dann genauer darauf achten, wie viel Fisch welcher Art gefangen wird. Die EU appelliert außerdem an den "mündigen" Verbraucher, der beim Fischkauf darauf achten soll, dass der Fisch im Kühlregal auch umweltfreundlich gefischt wurde und nicht zu den gefährdeten Arten gehört.</p>

<p><strong>Slow Food für den Artenschutz</strong></p>

<p>Eine Forderung, die auch die italienische Feinschmeckerorganisation "Slow Food" unterstützt. Sie propagiert den langsamen Genuss und Essen als Kulturgut. Über die Jahre hinweg sind die Feinschmecker auch immer mehr zu Kämpfern für nachhaltige Landwirtschaft und den Erhalt der Artenvielfalt geworden. Und so werben sie dafür, neben den bekannten und oft überfischten Fischarten auch des Öfteren neue, unbekannte und deshalb ungefährdete Fische auszuprobieren. Das schmeckt und ist auch noch gut für die Fischbestände. </p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[EU, Europa, Fisch, Fischer, Fischerei, Fischereipolitik, Fangquoten, Grünbuch, Fischbestand, Überfischung, Kabeljau, Fangflotte, Hering, Dorsch,]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 29 May 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
  </item>
  <item>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: Nationalsportarten in Europa]]></title>
   <link>http://www.dw-world.de/dw/episode/0,,4203883,00.html?maca=de-podcast-treffpunkt-europa-1229-xml-mrss</link>
   <description><![CDATA[Der Sport hat heute viele Funktionen: für jeden einzelnen von uns, um gesund und fit zu bleiben oder zu werden,  als Wettkampfinstrument, als völkerverbindendes Element, aber der Sport kann auch eine Möglichkeit sein, um sich mit seiner Nation oder seiner Region besonders zu identifizieren.<br /><p>Nationalsportart – unter diesem Begriff findet man im Lexikon folgende Beschreibung: Als Nationalsport wird eine Sportart bezeichnet, die von einem Staat oder einer bestimmten Region als besonders wichtig und typisch erachtet wird. Das ist ziemlich kurz und ziemlich wenig. Dr. Thomas Horky ist Sportwissenschaftler und hat sich mit Nationalsportarten auseinandergesetzt. Und er weist darauf hin, dass es keine wirkliche Definition gibt. Allerdings kann man schon sagen, dass sich Nationalsportarten über die nationale oder regionale Identität in den jeweiligen Ländern definieren. Dabei ist nicht automatisch die populärste Sportart eines Landes auch gleichzeitig Nationalsportart. In Deutschland allerdings ist der Fußball alles: Volkssportart, Mediensportart und Nationalsportart.</p>
<p><strong>Erfinder des Fußballs</strong></p>
<p>Das gleiche gilt für Großbritannien, dass als Mutterland des Fußballs bezeichnet wird. 1848 verfassten Studenten der Universität Cambridge die ersten Fußballregeln. 1857 wurde der erste Fußballklub der Welt, der Sheffield F.C. gegründet. Und seit 1863 gibt es in London die Football Association (FA): ihr umfangreiches Regelwerk hat die Entwicklung des gesamten Fußballs beeinflusst. Und echte englische Fußballfans des FC Liverpool geben zu, dass sie eher nackt über die Londoner Oxfordstreet laufen würden, als jemals einen anderen Verein zu unterstützen. </p>
<p><strong>Erfolgreiche Wasserballer </strong></p>
<p>Während allerdings die Engländer international in ihrer Nationalsportart nicht sonderlich erfolgreich agieren - der Gewinn der bisher einzigen WM liegt schon 43 Jahre zurück und für die letzte EM waren sie gar nicht erst qualifiziert - können die Ungarn gleich auf 9 olympische Goldmedaillen in ihrer Nationalsportart Wasserball blicken. Rund um diese Sportart scheint alles zu funktionieren: gute Mannschaften, vorbildliche Nachwuchsförderung und begeisterte Fans. Nur mit der finanziellen Unterstützung hapert es. Dennoch sind die Ungarn zuversichtlich, dass sie auch 2012 wieder olympisches Gold holen können.</p>
<p><strong>Kein Sport nur für ältere Herren</strong></p>
<p>Wenn es eine Sportart gibt, die mit Frankreich so assoziiert wird wie der Eifelturm und Café au lait, dann ist es ganz sicher Petanque. Besser bekannt ist es unter dem Namen Boule, was Kugel bedeutet. Quellen belegen, dass die Franzosen bereits im 13. Jahrhundert mit Holzkugeln auf eine kleine Zielkugel warfen. Heute wird Pétanque, das seinen Ursprung in der Provence hat, mit Metallkugeln gespielt. Professionell lizenziert praktizieren fast 400.000 Franzosen den Sport, als Freizeitbeschäftigung Millionen. Inzwischen kommen auch nach und nach immer mehr Frauen zum Petanque und der Sport wird nicht nur von der Regierung unterstützt, er wird auch international in insgesamt 83 Ländern weltweit gespielt.</p>
<p><strong>Internationale Weltspitze</strong></p>
<p>Was für die Franzosen Petanque, dass ist für die Tschechen Eishockey. Die tschechische Nationalmannschaft kann es auf internationaler Ebene mit den ganz großen Teams aus Kanada und Russland aufnehmen. Dennoch hapert es auch in Tschechien an der Nachwuchsförderung und ehemalige Nationalspieler und -trainer befürchten schon, dass das tschechische Eishockey in zehn Jahren in die Zweitklassigkeit abrutschen könnte, wenn kein Umdenken geschieht.</p>
<p><strong>Keine Goldmädchen mehr</strong></p>
<p>Das ist in Bulgarien bereits geschehen. Dort gilt die rhytmische Sportgymnastik als Nationalsportart. Und während der 80iger und 90iger Jahre waren die Bulgaren führend in dieser Disziplin. Bei den letzten olympischen Spielen in Peking allerdings reichte es nur noch für einen 10. Platz in der Einzelwertung und einen 5. Platz bei der Gruppenübung. Ehemalige Sportler bemängeln die fehlende Unterstützung für den durchaus vorhandenen Nachwuchs. Außerdem sind viele der renommierten Trainer inzwischen in andere Länder gegangen, wo es mehr Geld zu verdienen gibt. </p>
<p>Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.</p>
<p>Nationalsportart – unter diesem Begriff findet man im Lexikon folgende Beschreibung: Als Nationalsport wird eine Sportart bezeichnet, die von einem Staat oder einer bestimmten Region als besonders wichtig und typisch erachtet wird. Das ist ziemlich kurz und ziemlich wenig. Dr. Thomas Horky ist Sportwissenschaftler und hat sich mit Nationalsportarten auseinandergesetzt. Und er weist darauf hin, dass es keine wirkliche Definition gibt. Allerdings kann man schon sagen, dass sich Nationalsportarten über die nationale oder regionale Identität in den jeweiligen Ländern definieren. Dabei ist nicht automatisch die populärste Sportart eines Landes auch gleichzeitig Nationalsportart. In Deutschland allerdings ist der Fußball alles: Volkssportart, Mediensportart und Nationalsportart.</p>
<p><strong>Erfinder des Fußballs</strong></p>
<p>Das gleiche gilt für Großbritannien, dass als Mutterland des Fußballs bezeichnet wird. 1848 verfassten Studenten der Universität Cambridge die ersten Fußballregeln. 1857 wurde der erste Fußballklub der Welt, der Sheffield F.C. gegründet. Und seit 1863 gibt es in London die Football Association (FA): ihr umfangreiches Regelwerk hat die Entwicklung des gesamten Fußballs beeinflusst. Und echte englische Fußballfans des FC Liverpool geben zu, dass sie eher nackt über die Londoner Oxfordstreet laufen würden, als jemals einen anderen Verein zu unterstützen. </p>
<p><strong>Erfolgreiche Wasserballer </strong></p>
<p>Während allerdings die Engländer international in ihrer Nationalsportart nicht sonderlich erfolgreich agieren - der Gewinn der bisher einzigen WM liegt schon 43 Jahre zurück und für die letzte EM waren sie gar nicht erst qualifiziert - können die Ungarn gleich auf 9 olympische Goldmedaillen in ihrer Nationalsportart Wasserball blicken. Rund um diese Sportart scheint alles zu funktionieren: gute Mannschaften, vorbildliche Nachwuchsförderung und begeisterte Fans. Nur mit der finanziellen Unterstützung hapert es. Dennoch sind die Ungarn zuversichtlich, dass sie auch 2012 wieder olympisches Gold holen können.</p>
<p><strong>Kein Sport nur für ältere Herren</strong></p>
<p>Wenn es eine Sportart gibt, die mit Frankreich so assoziiert wird wie der Eifelturm und Café au lait, dann ist es ganz sicher Petanque. Besser bekannt ist es unter dem Namen Boule, was Kugel bedeutet. Quellen belegen, dass die Franzosen bereits im 13. Jahrhundert mit Holzkugeln auf eine kleine Zielkugel warfen. Heute wird Pétanque, das seinen Ursprung in der Provence hat, mit Metallkugeln gespielt. Professionell lizenziert praktizieren fast 400.000 Franzosen den Sport, als Freizeitbeschäftigung Millionen. Inzwischen kommen auch nach und nach immer mehr Frauen zum Petanque und der Sport wird nicht nur von der Regierung unterstützt, er wird auch international in insgesamt 83 Ländern weltweit gespielt.</p>
<p><strong>Internationale Weltspitze</strong></p>
<p>Was für die Franzosen Petanque, dass ist für die Tschechen Eishockey. Die tschechische Nationalmannschaft kann es auf internationaler Ebene mit den ganz großen Teams aus Kanada und Russland aufnehmen. Dennoch hapert es auch in Tschechien an der Nachwuchsförderung und ehemalige Nationalspieler und -trainer befürchten schon, dass das tschechische Eishockey in zehn Jahren in die Zweitklassigkeit abrutschen könnte, wenn kein Umdenken geschieht.</p>
<p><strong>Keine Goldmädchen mehr</strong></p>
<p>Das ist in Bulgarien bereits geschehen. Dort gilt die rhytmische Sportgymnastik als Nationalsportart. Und während der 80iger und 90iger Jahre waren die Bulgaren führend in dieser Disziplin. Bei den letzten olympischen Spielen in Peking allerdings reichte es nur noch für einen 10. Platz in der Einzelwertung und einen 5. Platz bei der Gruppenübung. Ehemalige Sportler bemängeln die fehlende Unterstützung für den durchaus vorhandenen Nachwuchs. Außerdem sind viele der renommierten Trainer inzwischen in andere Länder gegangen, wo es mehr Geld zu verdienen gibt. </p>
<p>Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Nationalsportart, Sport, EU, Europa, Fußball, Eishockey, Wasserball, Petanque]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 22 May 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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   <title><![CDATA[Treffpunkt Europa: In der Sehnsuchtsmaschinerie
Partnersuche in Europa]]></title>
   <link>http://www.dw-world.de/dw/episode/0,,4203882,00.html?maca=de-podcast-treffpunkt-europa-1229-xml-mrss</link>
   <description><![CDATA[Vor einigen Jahrzehnten noch trafen Frauen und Männer in ihrem Leben vielleicht vier oder fünf mögliche Heiratskandidaten.  Die meisten mussten ab einem gewissen Alter genau abwägen, wie lange sie sich ein „Nein“ noch leisten konnten. Heute leben allein in Deutschland rund 16 Millionen Singles, europaweit ein Vielfaches davon. Ihre Suche nach Partnern hat sich entspannt und beschleunigt zugleich. <br /><p>Glaubt man der deutschen Sendung „Bauer sucht Frau“, ist jeder dritte Landwirt auf der Suche nach einer Gattin. In der Schweiz wurden Bauern schon vor 25 Jahren im Fernsehen verkuppelt. Die Schweizer haben das Bauern-Dating quasi erfunden. Dort hieß das „Bauer sucht Bäuerin“ und wühlte die Zuschauer gewaltig auf, weil diese öffentliche Art der Heiratsvermittlung, das Öffentlich-Machen persönlicher Wünsche für das Publikum wie für die mitmachenden Bauern extrem ungewohnt war. Doch manche der damals angebahnten Ehen halten bis heute. </p>

<p><strong>Traditionelle Kuppelei</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Willst Du nicht mal diesen netten Jungen treffen? Viele junge Israelinnen kennen diese Frage, insbesondere in der orthodoxen Gemeinde ist es vollkommen üblich, dass die Partnerwahl nicht einfach einer Herzensentscheidung überlassen wird. Denn nur die richtige Herkunft zählt: Der Partner muss aus einer anständigen, streng gläubigen Familie stammen. Wir zeichnen nach, wie Kuppelei in Israel funktioniert.</p>


<p><strong>Europas bekanntester Heiratsmarkt</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Im irischen Lisdoonvarna, einem 800-Einwohner-Dorf, hat sich aus einer Viehversteigerung ein riesiger Single-Treff entwickelt. Zum „Matchmaking Festival“ kommen bis zu 15 Tausend Menschen dorthin. Einheimische „Matchmaker“ machen junge Heiratswillige beim abendlichen Tanz miteinander bekannt – wollen aber nicht als Kuppler gesehen werden. </p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>Hochzeiten verstärken die soziale Ungleichheit</strong></p>
<p><strong></strong> </p>
<p>Dass die Krankenschwester den Chefarzt heiratet, die Flugbegleiterin den Piloten oder die Sekretärin den Unternehmensgründer, das ist in den Nachkriegsjahren in Deutschland viel häufiger passiert als heute. Doch das hat sich geändert: 90 Prozent der Paare, die sich heutzutage das Ja-Wort geben, haben eine ähnliche Bildung und stammen in etwa aus dem gleichen Milieu. Ein Trend, der sich in Deutschland besonders deutlich zeigt, der sich aber durchaus auch im Rest Europas verstärkt. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit aus zwei Menschen, die sich begegnen, schließlich ein Ehepaar wird? Fragen an den Soziologen und Leiter des Instituts für Familienforschung an der Universität Bamberg, Hans-Peter Blossfeld.</p>]]></description>
   <category><![CDATA[Treffpunkt Europa]]></category>
   <itunes:keywords><![CDATA[Hochzeit, Ehe, Anbahnung, Online-Dating, Partneragenturen, Partnerbörsen, Bauer sucht Frau]]></itunes:keywords>
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   <pubDate>Fri, 15 May 2009 23:30:00 GMT</pubDate>
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