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  <title>Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle</title>
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  <description>Verbessert euer Deutsch mit aktuellenTagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.</description>
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  <copyright>2012 DW-WORLD.DE, Deutsche Welle</copyright>
  <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:25:04 GMT</pubDate>
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   <title>14.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Die Zeit für die Zustimmung des Bundestags zum nächsten Griechenland-Hilfspaket wird nach den Worten von Parlamentspräsident Norbert Lammert knapp. Er hoffe, dass in den beiden kommenden Wochen das hoch verschuldete Land alle Bedingungen erfülle, um dem Bundestag eine schnelle Zustimmung zu ermöglichen, sagte er der &quot;Financial Times Deutschland&quot;. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble appellierte an die griechische Regierung, den Parteienstreit zurückzustellen und die Hilfsangebote der Europäischen Union zu akzeptieren. Zugleich äußerte er Verständnis für die Proteste der griechischen Bevölkerung. Mit Blick auf die jüngsten Ausschreitungen sagte er im ZDF, es sei nachvollziehbar, dass die Menschen die internationalen Sparauflagen als ungerecht empfänden. Es sei aber auch klar, dass Griechenland lange über seine Verhältnisse gelebt habe. Jetzt gelte es, die griechische Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig zu machen. Die EU biete dem Land daher jede Form von Beratung und Unterstützung an.

	 

	***

	Die US-Ratingagentur Moody&#039;s hat die Kreditwürdigkeit von sechs Euro-Staaten herabgestuft. Betroffen sind Italien, Portugal, Spanien, Malta, die Slowakei und Slowenien. Ferner wurde für drei EU-Staaten mit AAA-Rating die Prognose auf negativ gesenkt. Dies gilt für Frankreich, Großbritannien und Österreich. Als Gründe wurden die Unsicherheit über die Aussichten auf Reformen in der Eurozone, zunehmend schwache makroökonomische Aussichten in Europa und die Auswirkungen dieser Faktoren auf das Marktvertrauen genannt. Moody&#039;s hatte entsprechende Schritte bereits im November in Aussicht gestellt. Unverändert blieb das Rating für Deutschland mit der Spitzenbonität AAA.

	***

	Außenminister Guido Westerwelle hat zum Auftakt seiner Lateinamerikareise Brasilien als einen Partner ersten Ranges gewürdigt. Das &quot;Kraftzentrum Südamerikas&quot; sei wichtig für die Gestaltung der Globalisierung, sagte er nach einem Treffen mit seinem Kollegen Antonio Patriota in Brasília. Die Erfolgsgeschichte der inzwischen sechstgrößten Volkswirtschaft sei beeindruckend. An Brasilien führe kein Weg mehr vorbei. Daher solle sowohl die politische als auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit ausgebaut werden. Beide Seiten sprachen sich für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und der südamerikanischen Staatenorganisation Mercosur aus. - Brasilien ist die erste Station einer insgesamt achttägigen Reise Westerwelles in vier Länder Südamerikas. Weitere Ziele sind Peru, Panama und Mexiko.

	***

	In Dresden ist am Montag der Opfer der Bombardierung der Stadt vor 67 Jahren im Zweiten Weltkrieg gedacht worden. Mit einer Menschenkette rund um die Altstadt setzten mehr als 10.000 Menschen zugleich ein Zeichen gegen Rechtsextremismus. Neonazis versuchen seit Jahren, die Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomber im Februar 1945 für ihre Propaganda zu missbrauchen. An einem Neonazi-Aufmarsch nahmen nach Angaben der Polizei mehr als 1600 Rechtsextreme teil. - Um 21.45 Uhr, dem Beginn der ersten Angriffswelle britischer und amerikanischer Bomber am 13. Februar 1945, läuteten alle Glocken. Dresden wurde bei den Angriffen der Alliierten in weiten Teilen zerstört. Bis zu 25.000 Menschen kamen ums Leben.

	
	***

	Google ist auf dem Weg zum Handy-Hersteller. Die EU-Kommission und US-Wettbewerbshüter haben nach ausführlichen Prüfungen die Übernahme des Mobilfunk-Pioniers Motorola durch den Internet-Riesen gebilligt. Zugleich warnten sie, dass sie den Umgang mit wichtigen Motorola-Patenten aufmerksam beobachten werden. Die Regulierer wollen verhindern, dass die sogenannten FRAND-Patente als Waffe in den aktuellen Patentkriegen in der Branche eingesetzt werden. Ohne solche Patente kann heute kein Smartphone oder Tablet-Computer gebaut werden. Vor der endgültigen Übernahme sind noch die kartellrechtlichen Genehmigungen in China, Taiwan und Israel erforderlich.</description>
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   <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 09:52:00 GMT</pubDate>
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   <title>13.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Das griechische Parlament hat nach hitziger Debatte das umstrittene Sparpaket gebilligt und damit den Weg für ein weiteres Milliarden-Hilfspaket der EU freigemacht. Eine Mehrheit von 199 der 278 anwesenden Abgeordneten stimmte für die Gesetze, die Entlassungen im öffentlichen Dienst sowie Kürzungen beim Mindestlohn und bei einigen Renten vorsehen. Es gab 74 Gegenstimmen von kommunistischen und linken Abgeordneten sowie aus dem Regierungslager. Sozialisten und Konservative schlossen anschließend mehr als 40 Abweichler aus ihren Fraktionen aus. Vor der Abstimmung hatte Griechenlands Ministerpräsident Lucas Papademos erklärt, es gehe darum, den Absturz in Armut, den Bankrott und den Ausschluss aus dem Euro zu verhindern. Begleitet wurde die Abstimmung von schweren Ausschreitungen. Insgesamt gingen in der Hauptstadt Athen und in Thessaloniki rund 100.000 Teilnehmer auf die Straßen. Etliche Menschen wurden verletzt.

	***

	Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat die Beschlüsse der Arabischen Liga zur Lage in Syrien begrüßt. Ein Sprecher Westerwelles sagte, es sei positiv, dass die Arabische Liga eine führende Rolle zur Beilegung der Syrien-Krise übernehme. Die Verurteilung der Gewalt und die Schritte gegen das Assad-Regime seien ein starkes Zeichen an die Menschen. Die Außenminister der Liga hatten zuvor in Kairo eine Resolution verabschiedet. Darin sagten sie der syrischen Opposition umfassende Hilfe zu. Ferner erklärten sie die eigene Beobachtermission in Syrien für beendet und forderten eine gemeinsame Mission mit den Vereinten Nationen. Außerdem riefen sie zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Damaskus auf.

	***

	Die Führung in Birma hat zugesichert, den eingeschlagenen Reformkurs fortzusetzen. Bei Treffen in der Hauptstadt Naypyitaw mit Entwicklungsminister Dirk Niebel und EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs baten Präsident Thein Sein und Parlamentssprecher Shwe Mann dafür um Unterstützung. Dies betreffe sowohl die demokratischen Reformen als auch den wirtschaftlichen Aufschwung. Der Parlamentssprecher machte deutlich, das Land wolle sich dabei an Ländern orientieren, die eine &quot;wahre demokratische Verfassung&quot; hätten. Zudem deutete er an, dass weitere politische Gefangene freikommen könnten. Unter anderem davon machten Deutschland und die EU abhängig, ob die Sanktionen gelockert werden.

	***

	Im Streit um die Unterzeichnung des internationalen ACTA-Vertrages zum Urheberrechtsschutz verlangt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger - FDP - rechtliche Klarheit von der EU-Kommission. In einem Zeitungsinterview sagte sie, die EU-Kommission müsse erklären, ob sie einen neuen Urheberrechtsschutz für das Internet beabsichtige. Dagegen kam aus den Reihen von CDU/CSU scharfe Kritik. So sagte Unions-Fraktionsvize Günter Krings, falls Deutschland das Abkommen nicht unterzeichne, wäre dies für den Schutz geistigen Eigentums weltweit fatal. Indessen erklärte der Präsident des Europaparlaments, der SPD-Politiker Martin Schulz, das Verhältnis vom Schutz des Urheberrechts einerseits und der individuellen Grundrechte der Nutzer andererseits sei in diesem Abkommen nur sehr unzureichend verankert. Das Europaparlament werde am 27. Februar darüber beraten. -- Die Gegner kritisieren, das Abkommen sei in Geheimverhandlungen der EU-Kommission unter Mitwirkung von Lobbyisten der Musik- und Filmindustrie zustande gekommen. Allein in Deutschland hatten am Samstag viele tausend Menschen gegen ACTA demonstriert.

	***

	Bei den wichtigsten Auszeichnungen der US-Musikindustrie, den Grammy Awards, ist die Engländerin Adele nicht zu stoppen gewesen. Sie verwandelte in Los Angeles nicht nur alle ihre sechs Nominierungen in goldene Grammophone. Der 23-Jährigen gelang noch der Hattrick: Die drei wichtigsten Preise gingen alle an sie. - Überschattet wurde die glanzvolle Gala vom Tod der Pop-Legende Whitney Houston. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der 48-Jährigen gedacht.</description>
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   <pubDate>Mon, 13 Feb 2012 09:30:00 GMT</pubDate>
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   <title>12.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Vor der entscheidenden Abstimmung im griechischen Parlament an diesem Sonntag hat Ministerpräsident Lukas Papademos nochmals eindringlich um Unterstützung für das Sparkonzept geworben. Die Abgeordneten trügen eine &quot;historische Verantwortung&quot;, mahnte Papademos in einer Fernsehansprache. Ihre Zustimmung zu dem von den internationalen Geldgebern auferlegten Sparprogramm sei Voraussetzung, um die Finanzierung des Landes in den nächsten Jahren sicherzustellen. Andernfalls drohe die Staatspleite, die Folgen wären wirtschaftliches Chaos und soziale Explosion. Die Griechen würden ihre Ersparnisse verlieren, der Staat würde Gehälter und Renten nicht mehr bezahlen können, sagte der parteilose Regierungschef. Die Zustimmung des Parlaments ist Voraussetzung für ein weiteres internationales Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) im Umfang von 130 Milliarden Euro.

	***

	In Lissabon haben mehr als 100.000 Portugiesen gegen den Sparkurs der Regierung demonstriert. Die Kundgebung im Zentrum der Hauptstadt war die größte, seit das südeuropäische Land im vergangenen Mai Finanzhilfen von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds annehmen musste. Statt weiter zu sparen, müsse die Regierung die Schulden mit den Gläubigern neu verhandeln, forderte die landesweit größte Gewerkschaft CGTP. Sie bezeichnete das Sparpaket als &quot;Angriff auf die Arbeiter und die nationalen Interessen&quot;. In wenigen Tagen überprüfen Experten der Geldgeber erneut, ob die Regierung die Sparauflagen umsetzt, denen sie im Gegenzug für die Hilfen zugestimmt hat. Zuletzt waren Spekulationen aufgekommen, wonach Portugal weitere Hilfen oder sogar einen Schuldenschnitt nach dem Vorbild Griechenlands benötigen könnte. Die portugiesische Regierung betont stets, weder mehr Geld noch eine Fristverlängerung bei dem Rettungspaket im Volumen von 78 Milliarden Euro zu benötigen.

	***

	Die amerikanische Sängerin Whitney Houston ist tot. Die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als Königin des Pops gefeierte Musikdiva starb nach Angaben ihrer Sprecherin Kristen Foster im Alter von 48 Jahren. Die Todesursache wurde nicht genannt. Nach Angaben der Polizei wurde ihre Leiche in einem Hotel in Beverly Hills bei Los Angeles gefunden. In den 1980er und 1990er Jahren galt Houston als das Golden Girl der Musikindustrie. Zu ihren Hits zählen Lieder wie &quot;Saving All My Love for You&quot; und &quot;I Will Always Love You&quot;. Houston gewann mehrere Grammys und verbuchte unzählige Gold- und Platinschallplatten. Zuletzt kämpfte die Sängerin jedoch mit Drogenproblemen, ihre Stimme versagte. Zwar veröffentlichte sie 2009 ein Comeback-Album, doch ihre Tournee im Jahr darauf war von Negativschlagzeilen geprägt: Sie musste etliche Konzerte wegen Krankheit absagen und erhielt negative Kritiken von Fans, die von Houstons Gesang und Auftritten enttäuscht waren.

	***

	Im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur hat Multimillionär Mitt Romney die Vorwahl im US-Bundesstaat Maine gewonnen. Der Ex-Gouverneur von Massachusetts erhielt 39 Prozent der Stimmen. Auf den zweiten Platz kam der Kongressabgeordnete Ron Paul mit 36 Prozent. Die anderen beiden Bewerber in der Kandidaten-Kür, Rick Santorum und Newt Gingrich, hatten in dem bevölkerungsmäßig kleinen Bundesstaat kaum Wahlkampf betrieben. Santorum kam auf 18 Prozent, Gingrich auf sechs Prozent.

	***

	Die Einwohner der zentralasiatischen Republik Turkmenistan sind an diesem Sonntag zur Präsidentenwahl aufgerufen. Ein haushoher Sieg des autoritär regierenden Staatschefs Gurbanguli Berdymuchamedow gilt als sicher. Seine sieben Rivalen, darunter zwei Minister, ein Gouverneur sowie zwei Unternehmer, stellten sich schon in ihren Programmen deutlich hinter den bisherigen Amtsinhaber. Der 54-jährige ehemalige Zahnarzt wurde 2007 mit 89 Prozent der Stimmen ins Amt gewählt. Hoffnungen auf eine Lockerung im politischen System blieben weitgehend unerfüllt. Die erdgasreiche ehemalige Sowjetrepublik zählt zu den isoliertesten Staaten der Welt.

	***

	Am fünften Tag eines landesweiten Streiks im öffentlichen Dienst hat die israelische Gewerkschaft ihren Arbeitskampf beendet. Der Gewerkschaftsdachverband Histadrut teilte zu Beginn der israelischen Arbeitswoche mit, man habe eine Einigung mit dem Finanzministerium gefunden. Unter anderem solle der Mindestlohn für Reinigungskräfte und Sicherheitspersonal angehoben und die Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern im öffentlichen Dienst verbessert werden. Seit Mittwoch waren Behörden, Museen, Universitäten und Banken geschlossen. Auch der internationale Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv war teilweise von dem Streik betroffen.</description>
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   <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 10:14:00 GMT</pubDate>
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   <title>11.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Die griechische Regierung hat dem mit den internationalen Geldgebern ausgehandelten Sparkonzept zugestimmt, das Griechenland vor der drohenden Staatspleite retten soll. Nach einer Dringlichkeitssitzung des Kabinetts ist der Gesetzentwurf am späten Freitagabend ins Parlament eingebracht worden. Am Sonntag sollen die Abgeordneten über die Sparbeschlüsse abstimmen und damit den Weg freimachen für ein neues Rettungspaket im Umfang von 130 Milliarden Euro. Unter anderem sehen die Maßnahmen die Entlassung zehntausender Staatsbediensteter sowie eine Absenkung des Mindestlohns vor. Aus Protest gegen die massiven Einschnitte waren am Freitag fünf Regierungsmitglieder zurückgetreten. Auch auf den Straßen demonstrierten Tausende gegen das Sparpaket. Ministerpräsident Lukas Papademos warnte davor, die Rettung scheitern zu lassen. Ein Staatsbankrott würde das Land in ein katastrophales Abenteuer stürzen und zu unkontrollierbarem wirtschaftlichem Chaos und sozialer Explosion führen, sagte er.

	***

	Die US-Ratingagentur Standard &amp;amp; Poor&#039;s hat die Kreditwürdigkeit von 34 italienischen Banken herabgestuft. Betroffen sind unter anderem die Bankhäuser UniCredit sowie Banco Popolare und Intesa Sanpaolo. In den kommenden fünf Jahren sei weiter mit einer schwachen Profitabilität der Geldhäuser zu rechnen, erklärten die Bonitätswächter. Nur drei italienische Banken behielten ihr Rating. Der Schritt folgt auf die Herabstufung Italiens durch Standard &amp;amp; Poor&#039;s im Zuge einer schlechteren Bewertung von neun Euro-Ländern.

	***

	Nach der gescheiterten Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat soll sich die UN-Vollversammlung auf Wunsch Saudi-Arabiens erneut mit der Lage in dem arabischen Land befassen. Die saudische Führung will laut CNN einen neuen Resolutionsentwurf vorlegen. In dem Dokument wird demnach die Verletzung von Menschenrechten durch das syrische Regime scharf verurteilt. Am Montag will UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay die Vollversammlung über die Situation in dem Land unterrichten. Nach Angaben von Oppositionellen nähern sich die Gefechte zwischen Gegnern und Anhängern von Präsident Baschar al-Assad immer mehr dem Zentrum von Damaskus. Seit dem Beginn der Proteste vor elf Monaten sei noch nie so nahe des Zentrums gekämpft worden, hieß es. Auch in der Protesthochburg Homs ging der Dauerbeschuss durch Regimetruppen weiter. Hier seien am Samstag mindestens vier Menschen getötet worden, melden Oppositionelle. Unterdessen suchen immer mehr Mitglieder der syrischen Oberschicht nach einem Weg ins Ausland oder bereiten ihre Flucht vor. Das US-Außenministerium teilte mit, man habe Informationen darüber, dass Mitglieder der Führungsschicht den oppositionellen Syrischen Nationalrat um Hilfe gebeten haben, um Geld und Verwandte aus dem Land zu schaffen.

	***

	Kurz vor dem ersten Jahrestag des Sturzes von Ägyptens langjährigem Präsidenten Husni Mubarak hat der regierende Militärrat eine vorgezogene Übergabe der Macht an eine zivile Regierung erneut abgelehnt. Man werde sich niemals Drohungen oder Druck beugen und auch keine Ultimaten akzeptieren, heißt es in einem Brief der Generäle, der am Freitagabend im Staatsfernsehen verlesen wurde. Gleichzeitig warnten sie vor Verschwörungen im Land, die einen Umsturz und die Verbreitung von Chaos zum Ziel hätten. Aktivisten haben anlässlich des Jahrestags von Mubaraks Sturz für diesen Samstag zu einem Generalstreik und zu neuen Protesten gegen die Militärmachthaber aufgerufen.

	***

	Der Sudan und der Südsudan haben unter Vermittlung der Afrikanischen Union einen Nicht-Angriffspakt geschlossen. Das Abkommen wurde in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba von Sudans Geheimdienstchef Mohammed Atta und seinem südsudanesischen Kollegen Thomas Douth unterzeichnet. Mit dem Abkommen verpflichten sich die beiden Staaten, die Souveränität und die territoriale Integrität ihres Nachbarn zu achten und sich jedes Angriffs zu enthalten. Das Abkommen war von dem Chefvermittler der Afrikanischen Union, dem früheren südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki, in die Wege geleitet worden. Es sei nun an den beiden Staaten zu handeln, sagte Mbeki. Zwischen den beiden Nachbarsländern bestehen zahlreiche Grenzkonflikte. Um diese zu verhindern, sollen künftig Grenzstreitigkeiten an eine gemeinsame Kommission überwiesen werden. Seit der Abspaltung des Südsudan im vergangenen Juli gibt es zudem Streit über die Verteilung der Öl-Vorkommen zwischen den beiden Staaten. Der Süden verfügt über rund Dreiviertel der Ölvoräte des ehemaligen Gesamtstaates, ist aber auf die Pipelines der Republik Sudan angewiesen.

	***

	Argentinien hat bei den Vereinten Nationen formellen Protest gegen ein britisches Militärmanöver auf den Falkland-Inseln eingelegt. Außenminister Héctor Timerman warf London eine Militarisierung des Südatlantiks vor. Nach Informationen seines Landes nehme an den Militärübungen auch ein atomgetriebenes U-Boot teil, das Atomwaffen transportieren könne, sagte Timerman nach Gesprächen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und den amtierenden Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrats und der UN-Generalversammlung in New York. Der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant wies die Vorwürfe als absurd zurück. Ban rief beide Seiten auf, den Konflikt auf dem Dialogweg zu lösen. - Argentinien hatte am 2. April 1982 die seit 1833 von Großbritannien verwalteten Falklandinseln im Südatlantik besetzt. Nach einem Krieg von zweieinhalb Monaten eroberten die Briten die Inselgruppe zurück.</description>
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   <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 10:11:00 GMT</pubDate>
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   <title>10.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Das von der Pleite bedrohte Griechenland kann erst dann mit weiterer Milliardenhilfe rechnen, wenn es vorher drei Bedingungen erfüllt. Die Finanzminister der Euro-Länder vertagten zunächst ihren Beschluss und stellten der Regierung in Athen stattdessen ein Ultimatum. Bis Mittwoch soll sie zusätzliche Einsparungen über 325 Millionen Euro für dieses Jahr benennen. Zudem verlangen die Euro-Länder von den Koalitionsparteien schriftliche Verpflichtungen auf den Spar- und Reformkurs. Schließlich muss das griechische Parlament noch dem Sparpaket zustimmen, auf das sich die Athener Koalition nach langem Ringen am Donnerstag verständigt hatte. Erst dann könne das dringend benötigte Paket von 130 Milliarden Euro freigegeben werden, hieß es nach dem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel.

	***

	Den sechsten Tag in Folge ist die syrische Armee wieder gegen Regierungsgegner vorgegangen. Landesweit ist von 80 Toten die Rede. Allein in der Protesthochburg Homs seien mehr als 50 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Zivilisten, teilten Aktivisten mit. Die USA fordern ein Ende des Blutvergießens. Präsident Barack Obama bezeichnete die anhaltende Gewalt als &quot;schockierend&quot;. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu sagte, die internationale Gemeinschaft dürfe nicht zusehen, wie täglich ein &quot;Massaker&quot; angerichtet würde. Sein Land werde sich für eine internationale Konferenz einsetzen. Trotz des brutalen Vorgehens der Armee riefen Aktivisten für diesen Freitag zu neuen Massendemonstrationen auf, die sich diesmal gegen das russische Veto gegen eine UN-Resolution zur Verurteilung der Gewalt richten sollen.

	***

	Die iranische Marine hat ihre Flotte laut staatlichen Medienberichten mit zwei weiteren im Land gebauten U-Booten aufgerüstet. Schon Ende vergangenen Jahres hatte die Teheraner Regierung gemeldet, dass die Marine durch drei neue U-Boote verstärkt worden sei. Der jüngste Schritt gilt Beobachtern als Teil der Bemühungen Irans, seine militärische Schlagkraft angesichts zunehmender Spannungen mit dem Westen zu erhöhen. Streitpunkt ist das Atomprogramm der Islamischen Republik.

	***

	Die US-Regierung hat erstmals seit mehr als 30 Jahren den Bau neuer Atomreaktoren genehmigt. Das Unternehmen &quot;Southern Company&quot; erhalte alle Lizenzen, sein Kernkraftwerk Vogtle im US-Bundesstaat Georgia zu erweitern, bestätigte die zuständige Regulierungsbehörde in Washington. Es ist die erste derartige Genehmigung seit dem schweren Atomunfall im Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg 1979. US-Präsident Barack Obama ist auch nach der Katastrophe in Japan ein Verfechter der Kernkraft. Er will mit ihr unter anderem die Abhängigkeit von Ölimporten verhindern.

	***

	Die chinesische Wirtschaft hat einen weiteren Dämpfer erhalten. Infolge der weltweiten Konjunkturflaute ging der Handel in der Volksrepublik im Januar verglichen mit dem Vorjahreszeitraum deutlich zurück. Die Importe sanken nach Angaben des Zollamtes im Januar um 15,3 Prozent. Die Exporte gingen wegen geringerer Nachfrage um 0,5 Prozent zurück. Der Handelsbilanzüberschuss stieg auf 27,3 Milliarden Dollar. Das ist der höchste Wert in sechs Monaten. Im Dezember hatte der Überschuss 16,5 Milliarden Dollar betragen. Damit hat die Volksrepublik die Markterwartungen bei weitem verfehlt. Analysten warnten indes davor, die Daten überzubewerten und sprachen von saisonalen Faktoren. In diesem Jahr fiel das chinesische Neujahrsfest, an dem tagelang die Arbeit ruht, in den Januar.

	***

	Mexikanische Soldaten haben bei einer Razzia 15 Tonnen der Droge Metamphetamin beschlagnahmt. Die Behörden sprachen von einem historischen Erfolg: Diese Menge wäre auf dem Schwarzmarkt in den USA mehr als vier Milliarden Dollar wert, sagte ein Sprecher der US-Verwaltung. Mexiko gilt als ein internationaler Umschlagplatz von Drogen. Bei Kämpfen rivalisierender Banden starben in den vergangenen Monaten Tausende Menschen.

	***

	Mit dem französischen Revolutionsdrama &quot;Leb wohl, meine Königin!&quot; sind die 62. Internationalen Filmfestspiele in Berlin eröffnet worden. Die deutsche Schauspielerin Diane Kruger spielt darin die schillernde Königin Marie Antoinette zur Zeit der Französischen Revolution im Juli 1789. Mehr als 1600 Gäste waren zu der Gala in den Berlinale-Palast am Potsdamer Platz gekommen. Darunter war fast die komplette deutsche Filmprominenz, aber auch internationale Schauspieler und Filmemacher.

	***

	Der frühere Radsportstar Jan Ullrich hat nach seiner Verurteilung wegen Dopings Kontakt zum dem umstrittenen spanischen Arzt Eufemiano Fuentes bestätigt. Zur Begründung gab er den persönichen Druck an, ein zweites Mal die Tour de France zu gewinnen. Für dieses Verhalten wolle er sich entschuldigen, schrieb der 38-Jährige auf seiner Homepage. Allerdings gab er nicht direkt zu, gedopt zu haben. Der Internationalen Sportgerichtshof CAS hatte den Deutschen am Donnerstag wegen Dopings schuldig gesprochen und ihm seinen dritten Platz bei der Tour de France 2005 aberkannt. Die Richter sahen seine Verstrickung in die Doping-Affäre um den spanischen Mediziner Fuentes als erwiesen an.

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   <title>09.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Griechenland bekommt nach Angaben aus Regierungskreisen zwei Wochen Zeit, um noch nach Einsparmöglichkeiten für Haushaltskürzungen in Höhe von 300 Millionen Euro zu suchen. Das sehe eine neue Vereinbarung mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds vor. Sie wurde nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon in Athen erzielt. Insgesamt muss das hoch verschuldete Land Einsparungen von 3,3 Milliarden Euro vornehmen, um neue Finanzhilfen der internationalen Geldgeber erhalten zu können. Wie in der griechischen Hauptstadt weiter bekannt wurde, streitet die Regierung noch über eine Rentenkürzung. Diese Kürzung würde 300 Millionen Euro ausmachen. Über alle anderen Sparmaßnahmen wurde dem Vernehmen nach eine Verständigung erzielt. Damit kann der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos seinen Kollegen aus den anderen Euro-Staaten bei einem Treffen am Abend in Brüssel keine vollständige Einigung auf das geforderte Sparpaket präsentieren.

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	Nach fast elf Monaten der Gewalt mit Tausenden Toten prüfen die Vereinten Nationen jetzt die Entsendung einer Beobachtermission nach Syrien. Es werde eine gemeinsame Mission mit der Arabischen Liga erwogen, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. Ban betonte, er bedauere zutiefst, dass der Weltsicherheitsrat nicht in der Lage sei, sich gemeinsam für einen Stopp der Gewalt in Syrien auszusprechen. Russland und China hatten kürzlich mit ihrem Veto eine Resolution des Sicherheitsrats verhindert. Darin war unter anderem ein Amtsverzicht von Präsident Baschar al-Assad gefordert worden.

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	Die Unruhen auf den Malediven, wo sich derzeit rund 5000 deutsche Urlauber aufhalten, haben sich ausgeweitet. Auf mindestens zwei Inseln im Süden des Archipels gab es Angriffe auf Polizeistationen. In der Hauptstadt Male wurde der frühere Präsident Mohamed Nasheed von Sicherheitskräften verletzt. Der 2008 zum Präsidenten des Inselstaates gewählte Nasheed war kurz zuvor nach einer Meuterei der Polizei zurückgetreten. Polizei und Armeeeinheiten hätten ihn zum Rücktritt gezwungen, betonte er. Hinter dem Umsturz stecke sein bisheriger Stellvertreter und Nachfolger Mohamed Waheed.

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	Der Oberste Gerichtshof in den USA hat die im Bundesstaat Ohio geplante Hinrichtung eines verurteilten Mörders gestoppt. Kritisiert wurde von dem Gericht unter anderem, dass das ärztliche Attest des Todeskandidaten nicht ausreichend geprüft worden sei. Die höchstrichterliche Entscheidung heizt die Debatte um die Todesstrafe in den Vereinigten Staaten neu an. Zudem dürfte das Urteil weitere Hinrichtungen verzögern.

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	Die starke Nachfrage nach Premiumautos und Lastwagen hat Daimler im vergangenen Jahr zu Rekorden bei Gewinn und Umsatz verholfen. Nach vorläufigen Zahlen lag der Gewinn mit sechs Milliarden Euro so hoch wie noch nie in der Firmengeschichte, wie der Auto-Konzern in Stuttgart miteilte. Auch der Umsatz habe mit 106,5 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erzielt. Insgesamt wurden 2011 rund 2,1 Millionen Fahrzeuge verkauft - elf Prozent mehr als 2010. Angesichts dieser Zahlen will Daimler an seine Aktionäre die bislang höchste Dividende auszahlen. Die rund 160.000 Beschäftigten in Deutschland erhalten einen Bonus von 4100 Euro. Auch dieser war zuvor nie höher ausgefallen.</description>
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   <pubDate>Thu, 9 Feb 2012 09:36:00 GMT</pubDate>
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   <title>08.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Mit Erfolgen in Minnesota, Missouri und Colorado hat Außenseiter Rick Santorum die Vorwahlen zur Kür des republikanischen Präsidentschaftskandidaten in den USA aufgemischt. Bei allen drei Vorwahlen ist der Ausgang nicht bindend für die Verteilung der Delegiertenstimmen. Mit seinen Siegen hat Santorum allerdings Newt Gingrich den Rang als größten Romney-Rivalen streitig gemacht. Als aussichtsreichster Anwärter gilt trotz seines Abschneidens weiter Ex-Gouverneur Romney, der Ende Januar den bevölkerungsreichen Bundesstaat Florida gewonnen hatte. Außerdem siegte der Multimillionär in New Hampshire und Nevada.

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	Trotz der wachsenden Gefahr einer Staatspleite lassen die griechischen Regierungsparteien die internationalen Geldgeber auf eine Entscheidung über neue Sparmaßnahmen warten. Ein Treffen der Koalitionsspitzen zu einer Verschärfung des Spar- und Reform-Kurses wurde abermals verschoben. Die drei Parteichefs sollen nun an diesem Mittwoch zusammenkommen. Falls die Übergangsregierung nicht in den nächsten Tagen eine Einigung mit der Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds erzielt, ist eine unkontrollierte Pleite nur noch schwer abzuwenden. Bis spät in die Nacht verhandelte Regierungschef Lukas Papademos mit Unterhändlern des privaten Bankensektors und den Experten der Troika. Die Vertreter des Internationalen Bankenverbands hätten ein &quot;konstruktives Treffen&quot; mit Papademos gehabt, berichtete ein Verbandssprecher. Die Gewerkschaften machten am Dienstag erneut mit einem Generalstreik gegen die Sparauflagen mobil.

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	Die US-Regierung hat Forderungen nach einer Bewaffnung der syrischen Opposition zurückgewiesen. Ein Sprecher des Weißen Hauses sagte, im Moment erwäge man einen solchen Schritt nicht, prüfe aber eine humanitäre Unterstützung für die Menschen in Syrien. Das Außenministerium ergänzte, man denke nicht, dass mehr Waffen in Syrien die Antwort seien. Der einflussreiche US-Senator John McCain und mehrere US-Abgeordnete hatten angesichts der Niederschlagung der Opposition Waffenlieferungen an die Gegner von Machthaber Baschar al-Assad verlangt. Die diplomatischen Mittel seien &quot;so ziemlich erschöpft&quot;, sagte der republikanische Politiker. Auch der Besuch eines der letzten internationalen Verbündeten hat Präsident Baschar al-Assad nicht zu substanziellen Konzessionen im Kampf gegen Regierungskritiker bewegt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte nach Gesprächen mit Assad, dieser strebe einen Fahrplan für eine neue Verfassung an. Konkrete Zusagen gab es aber nicht.

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	Argentinien will wegen des Konflikts mit Großbritannien um die Falkland-Inseln die Vereinten Nationen einschalten. Präsidentin Cristina Kirchner sagte in Buenos Aires, sie werde vor dem UN-Sicherheitsrat und der UN-Vollversammlung Beschwerde gegen die &quot;Militarisierung&quot; der Region einlegen. Mit der Entsendung eines modernen Kriegsschiffes und des britischen Prinzen William auf die Inseln sei Großbritannien dabei, &quot;den Südatlantik zu militarisieren&quot;. Während der Rede Kirchners demonstrierten hunderte Menschen beim Präsidentenpalast mit argentinischen Flaggen und Transparenten wie &quot;Engländer raus aus den Malvinas&quot;. Malvinas ist der argentinische Name der Inselgruppe. Zuletzt hatte sich die Rhetorik zwischen beiden Ländern im Vorfeld des 30. Jahrestags des Krieges um die Inseln verschärft.

	 

	***

	Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass Europa künftig noch stärker zusammenwächst, wobei die Nationalstaaten Kompetenzen auf die EU-Ebene übertragen. Eine engere Zusammenarbeit bedinge auch die Abgabe von nationalen Zuständigkeiten, sagte Merkel in einer Rede bei der Bela Foundation in Berlin. Zur Begründung verwies sie darauf, dass grundlegende Mängel in der Konstruktion der Wirtschafts- und Währungsunion beseitigt werden müssten. Die Finanzkrise habe diese Mängel schonungslos aufgedeckt. Zur Griechenland-Krise sagte die Kanzlerin, sie sei dafür, dass das Land den Euro behalte. Ein Euro-Austritt Griechenlands würde unabsehbare Folgen haben. Zu grundlegenden Strukturreformen gebe es keine Alternative.</description>
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   <itunes:author>DW-WORLD.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
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   <pubDate>Wed, 8 Feb 2012 09:33:00 GMT</pubDate>
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   <title>07.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad setzen die Angriffe auf die Protesthochburg Homs fort. Das Bombardement konzentriere sich erneut auf das Stadtviertel Bab Amro, berichteten Menschenrechtler und Aktivisten. Die Armee hatte nach dem Scheitern der Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat ihre Offensive ausgeweitet. Dabei wurden nach Oppositionsangaben am Montag allein in Homs mindestens 95 Zivilisten getötet. Zudem starben rund 30 Menschen in der Provinz Idleb im Nordwesten Syriens und in der Provinz um die Hauptstadt Damaskus. Der russische Außenminister Sergej Lawrow reist an diesem Dienstag zu einem Treffen mit Assad nach Damaskus. Zu Einzelheiten wollte er sich im Vorfeld nicht äußern. Russland hatte im Weltsicherheitsrat gemeinsam mit China eine Verurteilung des Assad-Regimes verhindert. Beide Länder sorgten damit weltweit für Empörung.

	***

	Die griechische Regierung hat ihren Widerstand gegen die Stellenstreichungen aufgegeben, die die internationalen Schuldeninspektoren fordern. Der Minister für die Reform des öffentlichen Diensts, Dimitris Reppas, sagte, die Koalitionsparteien hätten einem Abbau von 15.000 Stellen im Staatsdienst noch in diesem Jahr zugestimmt. Der Beamtenapparat war bisher von Stellenkürzungen verschont geblieben. Die Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds macht weitere Reformen vor allem im Arbeitsmarktbereich zur Bedingung für ein zweites Rettungspaket von 130 Milliarden Euro. Deutschland und Frankreich schlugen vor, ein Sonderkonto für die griechische Schuldentilgung einzurichten. Aus Protest gegen den Sparkurs haben die Gewerkschaften für diesen Dienstag erneut zu einem Generalstreik aufgerufen.

	***

	Frankreich und Deutschland wollen zum kommenden Jahr weitreichende Vorschläge zu einer engeren Zusammenarbeit beider Länder vorlegen. Als Kernstück ist vorgesehen, die Unternehmenssteuern einander anzugleichen. Beim deutsch-französischen Ministerrat in Paris verwies Präsident Nicolas Sarkozy darauf, dass Deutschland derzeit eine geringere Körperschaftssteuer als Frankreich habe. Die Annäherung schaffe &quot;eine Zone der Stabilität, die sich auf die ganze Eurozone auswirken wird&quot;. Anlass für den Vorstoß ist der 50. Jahrestag des Elysee-Vertrages im nächsten Jahr. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte die Bedeutung des Vertrages, der vor 50 Jahren zu einer engen Kooperation Deutschlands und Frankreichs geführt hat. Der Vertrag müsse nun erneut mit Leben gefüllt werden. Beide Regierungen vereinbarten zudem einen gemeinsamen Forschungsfonds.

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	Die deutschen Oppositionsparteien kritisieren weiter die Wahlkampfhilfe von Bundeskanzlerin Angela Merkel für Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy. Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin, sagte, die CDU-Vorsitzende schade den deutsch-französischen Beziehungen, wenn sie sich für den &quot;mit dem Rücken zur Wand&quot; stehenden Sarkozy einsetze. Auch dürfe es nicht sein, dass deutsch-französische Regierungstreffen für Wahlkampfhilfe unter konservativen Politikern zweckentfremdet würden. Die Sozialdemokraten kritisierten ebenfalls Merkels Vorhaben, bei Wahlkampfveranstaltungen von Sarkozy aufzutreten. Zugleich kündigte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft an, dass ihre Partei im Gegenzug den sozialistischen Mitbewerber François Hollande unterstützen werde. - Dieser liegt in Umfragen seit Monaten deutlich vor Sarkozy. Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl findet am 22. April statt.

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	Die USA verschärfen ihre Sanktionen gegen den Iran. Dies sei nötig, weil die Islamische Republik Finanztransaktionen verheimliche, erklärte Präsident Barack Obama zur Begründung in einem Brief an den Kongress. Dem Finanzministerium zufolge können nun die Vermögenswerte aller iranischen Ministerien und staatlicher Einrichtungen eingefroren werden. Betroffen ist auch die Notenbank, die für die Einkünfte aus den Ölgeschäften zuständig ist. Das iranische Vorgehen stelle &quot;ein fortgesetztes und inakzeptables Risiko für das internationale Finanzsystem dar&quot;, erklärte Obama. Bisher waren US-Banken nur verpflichtet, iranische Geschäfte abzulehnen, statt sie zu blockieren und einzufrieren. Mit den Sanktionen wollen die USA den Iran zwingen, im Streit um sein Atomprogramm an den Verhandlungstisch zurückzukehren.</description>
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   <itunes:author>DW-WORLD.DE | Deutsche Welle</itunes:author>
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   <pubDate>Tue, 7 Feb 2012 09:58:00 GMT</pubDate>
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   <title>06.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainiere dein Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutze die Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Trotz des zunehmenden Drucks auf die griechische Regierung, weitere Sparmaßnahmen zu beschließen, steht eine Zustimmung zu zentralen Forderungen der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds weiter aus. Ministerpräsident Lukas Papademos und die Spitzen der Parteien, die seine Regierung unterstützen, konnten sich bei Gesprächen in Athen vorerst nur auf Kürzungen im Umfang von etwa drei Milliarden Euro einigen. Wie diese genau aussehen sollen, ist noch unklar. Die Gespräche sollen an diesem Montag fortgesetzt werden. Die Troika verlangt im Gegenzug für ein neues Rettungspaket eine Unterstützung der geplanten Sparmaßnahmen durch alle großen Parteien. Gleichzeitig laufen derzeit Verhandlungen mit den privaten Gläubigern Griechenlands über einen Schuldenschnitt. Auch hier gibt es offenbar noch keinen Durchbruch.

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	Nach dem Scheitern der Syrien-Resolution im Weltsicherheitsrat will der Westen noch entschlossener für ein Ende der Gewalt in dem Land eintreten. Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton kündigte an, die USA würden gemeinsam mit ihren Partnern ihre Anstrengungen zur Unterstützung der syrischen Protest-Bewegung verdoppeln. Nach den Worten des französischen Außenministers Alain Juppé wird die Europäische Union die Sanktionen gegen die syrische Führung weiter verschärfen und der Opposition helfen, sich zu organisieren. Juppés deutscher Amtskollege Guido Westerwelle forderte ebenfalls, den politischen Druck auf das Regime von Präsident Baschar al-Assad zu erhöhen. Ein von Marokko eingebrachter Resolutionsentwurf gegen Syrien war am Samstag von den UN-Vetomächten Russland und China blockiert worden. Dies stieß international auf scharfe Kritik.

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	China hat seinen Fluggesellschaften die Beteiligung am europäischen Emissionshandel untersagt. Fluglinien aus China dürften ohne Genehmigung der Regierung keine zusätzlichen Steuern oder Abgaben zahlen, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua die Behörde für zivile Luftfahrt. - Seit dem 1. Januar sind alle in Europa startenden und landenden Fluggesellschaften dazu verpflichtet, sich am Handel mit Schadstoffzertifikaten zu beteiligen. Damit soll der Ausstoß klimaschädlicher Gase reduziert werden. Neben China lehnen auch weitere Länder wie Indien, Russland und die USA die EU-Maßnahme ab, die ihrer Ansicht nach gegen internationales Recht verstößt.

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	Die israelische Regierung hat nach Einschätzung von US-Präsident Barack Obama noch keinen konkreten Plan gefasst, den Iran anzugreifen. Er glaube nicht, dass eine solche Entscheidung gefallen sei, sagte Obama im US-Fernsehen. Bis sich der Iran von seinem Atomprogramm abwende, werde Israel aber weiterhin sehr besorgt sein, ebenso wie die USA. Obama betonte, er hoffe weiter auf eine diplomatische Lösung des Atomstreits. US-Verteidigungsminister Leon Panetta rechnet dagegen nach Presse-Informationen mit einem militärischen Vorgehen Israels. Die &quot;Washington Post&quot; meldet, Panetta gehe von einer hohen Wahrscheinlichkeit aus, dass es zwischen April und Juni dieses Jahres einen Angriff auf den Iran geben werde. Damit wolle Israel verhindern, dass Teheran Atomwaffen fertigstelle und unterirdische Uranlager anlege, die nicht attackiert werden könnten, schreibt das Blatt weiter.

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	Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreiche Mitglieder ihres Kabinetts reisen an diesem Montag zu Beratungen mit der französischen Regierung nach Paris. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Präsident Nicolas Sarkozy und seinen Ministern steht eine künftig engere Zusammenarbeit beider Länder in der Finanz- und Wirtschaftspolitik. Dabei geht es unter anderem um die geplante Angleichung der Unternehmensbesteuerung. Weitere Themen sind die Eindämmung der Euro-Schuldenkrise, die Lage in Syrien und der Atomstreit mit dem Iran. Im Anschluss an das Treffen wollen Merkel und Sarkozy ein gemeinsames Fernsehinterview geben.

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	Queen Elizabeth II. hat sich anlässlich des 60. Jahrestages ihrer Thronbesteigung schriftlich bei ihrem Volk bedankt. Sie und ihren Ehemann Prinz Philip hätten die vielen lieben Botschaften zu ihrem Thronjubiläum &quot;tief bewegt&quot;, schrieb die Queen in einer Botschaft an die Menschen in Großbritannien. Sie hoffe, dass das Jahr eine Zeit der Dankbarkeit &quot;für die großen Fortschritte&quot; seit ihrer Thronbesteigung sein werde. Großbritannien wird das Thronjubiläum im Laufe des Jahres mit einer Reihe von regionalen, nationalen und internationalen Veranstaltungen begehen. Die Queen selbst wird ihr Thronjubiläum erst im Juni gebührend feiern. Der eigentliche Jahrestag am 6. Februar war für sie stets ein Tag der Trauer, weil an diesem Tag ihr Vater, König George VI., starb.</description>
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   <pubDate>Mon, 6 Feb 2012 09:56:00 GMT</pubDate>
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   <title>05.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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   <description>Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
	Die Veto-Mächte Russland und China haben erneut verhindert, dass der Weltsicherheitsrat die Gewalt in Syrien verurteilt. Die übrigen 13 Mitglieder des mächtigsten UN-Gremiums stimmten in New York für einen von Marokko eingebrachten und von der Arabischen Liga und europäischen Staaten unterstützten Resolutionsentwurf. Er sah eine Verurteilung der von der Führung in Damaskus begangenen Menschenrechtsverletzungen vor. Die Blockade der Resolution durch Russland und China stieß international auf scharfe Kritik. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach von einer großen Enttäuschung. Die UN-Botschafterin der USA, Susan Rice, nannte den Vorgang beschämend. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sagte, dies sei ein Veto gegen die Menschen in Syrien. Kurz vor der Abstimmung im Weltsicherheitsrat war das syrische Regime erneut gewaltsam gegen Zivilisten vorgegangen. Bei einem Armee-Angriff auf die Protesthochburg Homs wurden mindestens 300 Menschen getötet.

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	In Ägypten haben sich Demonstranten und Polizei wieder heftige Straßenschlachten geliefert. In Kairo kam es erneut in der Nähe des Innenminsteriums zu Zusammenstößen. Dabei bewarfen Demonstranten Polizisten mit Steinen. Die Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas und Schrotpatronen gegen die Protestteilnehmer vor. In der Nacht zum Sonntag wurde nach einem Bericht des Staatsfernsehens das Finanzamt der Hauptstadt in Brand gesetzt. Teile des Gebäudes brannten lichterloh. Bei den seit vier Tagen andauernden Protesten gegen die ägyptische Regierung gab es nach offiziellen Angaben in den Städten Kairo und Suez insgesamt zwölf Todesopfer. Mehr als 2500 Menschen seien verletzt worden. Auslöser der Unruhen waren Krawalle bei einem Fußballspiel in der Stadt Port Said. Dabei waren am Mittwoch 74 Menschen getötet worden.

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	Der Chef der Euro-Gruppe, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, hat Griechenland mit einem Ende der EU-Hilfen gedroht. Sollte Athen die notwendigen Reformen nicht umsetzen, könne es nicht erwarten, dass &quot;Solidaritätsleistungen&quot; von den anderen Ländern erbracht würden, sagte Juncker dem Nachrichtenmagazin &quot;Der Spiegel&quot;. In diesem Fall würde im März die Staatspleite erklärt. Allein die Möglichkeit, dass so etwas passieren könnte, sollte aber den Griechen Muskeln verleihen, wo sie im Augenblick noch Lähmungserscheinungen hätten, fügte der Euro-Gruppen-Chef hinzu. Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos will bis Sonntagabend mit der Troika aus Vertretern von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds eine Einigung über einen Schuldenschnitt erzielen. Nach dem Verhandlungsmarathon der vergangenen Wochen stehe das Schicksal seines Landes jetzt auf Messers Schneide, sagte Venizelos.

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	Der führende republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat die Vorwahlen im US-Staat Nevada offenbar klar gewonnen. Nach dem letzten Stand der Stimmenauszählung liegt der frühere Gouverneur von Massachusetts und Multimillionär mit etwa 42 Prozent der Stimmen deutlich vor seinen Mitbewerbern. Auf Platz zwei folgt danach sein größter Rivale Newt Gingrich mit rund 25 Prozent vor den beiden übrigen Bewerbern Ron Paul und Rick Santorum. Es wäre Romneys zweiter Vorwahlsieg nach dem Erfolg in Florida am vergangenen Dienstag. Abgestimmt wird auch im Bundesstaat Maine. Das Verfahren dort erstreckt sich allerdings über eine Woche. Am kommenden Dienstag folgen die Vorwahlen in den US-Bundestaaten Colorado, Minnesota und in Missouri.

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	Gegen Bundespräsident Christian Wulff gibt es neue Vorwürfe im Zusammenhang mit einem möglichen Verstoß gegen das Ministergesetz. Wulff habe in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident beim VW-Konzern einen Skoda zu Aufsichtsratskonditionen geleast, berichtete das Magazin &quot;Spiegel&quot;. Als Aufsichtsrat habe Wulff nur ein Prozent vom Neuwagenpreis als monatliche Leasinggebühr zahlen müssen, während gewöhnliche Kunden 1,5 Prozent abführen müssten. Dies habe einem Vorteil von 1.200 Euro innerhalb eines Jahres entsprochen. Laut Ministergesetz hätte er aber keine Vergünstigungen in Bezug auf sein Amt annehmen dürfen. Wegen des Anteils Niedersachsens an VW ist der Ministerpräsident des Landes Mitglied des Aufsichtsrats.</description>
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