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  <description>Verbessern Sie Ihr Deutsch mit Hörbeispielen, die das Leben geschrieben hat: aktuelle Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.</description>
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  <title>Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle</title>
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  <title>DW-WORLD.DE</title>
  <description>News, Analysis and Service from Germany and Europe - in 30 Languages</description>
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  <title>14.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
  <dc:date>2012-02-14T09:52:00Z</dc:date>
  <dc:subject>Deutsch XXL</dc:subject>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Die Zeit für die Zustimmung des Bundestags zum nächsten Griechenland-Hilfspaket wird nach den Worten von Parlamentspräsident Norbert Lammert knapp. Er hoffe, dass in den beiden kommenden Wochen das hoch verschuldete Land alle Bedingungen erfülle, um dem Bundestag eine schnelle Zustimmung zu ermöglichen, sagte er der &quot;Financial Times Deutschland&quot;. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble appellierte an die griechische Regierung, den Parteienstreit zurückzustellen und die Hilfsangebote der Europäischen Union zu akzeptieren. Zugleich äußerte er Verständnis für die Proteste der griechischen Bevölkerung. Mit Blick auf die jüngsten Ausschreitungen sagte er im ZDF, es sei nachvollziehbar, dass die Menschen die internationalen Sparauflagen als ungerecht empfänden. Es sei aber auch klar, dass Griechenland lange über seine Verhältnisse gelebt habe. Jetzt gelte es, die griechische Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig zu machen. Die EU biete dem Land daher jede Form von Beratung und Unterstützung an.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9; &lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;&lt;strong&gt;***&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die US-Ratingagentur Moody&apos;s hat die Kreditwürdigkeit von sechs Euro-Staaten herabgestuft. Betroffen sind Italien, Portugal, Spanien, Malta, die Slowakei und Slowenien. Ferner wurde für drei EU-Staaten mit AAA-Rating die Prognose auf negativ gesenkt. Dies gilt für Frankreich, Großbritannien und Österreich. Als Gründe wurden die Unsicherheit über die Aussichten auf Reformen in der Eurozone, zunehmend schwache makroökonomische Aussichten in Europa und die Auswirkungen dieser Faktoren auf das Marktvertrauen genannt. Moody&apos;s hatte entsprechende Schritte bereits im November in Aussicht gestellt. Unverändert blieb das Rating für Deutschland mit der Spitzenbonität AAA.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Außenminister Guido Westerwelle hat zum Auftakt seiner Lateinamerikareise Brasilien als einen Partner ersten Ranges gewürdigt. Das &quot;Kraftzentrum Südamerikas&quot; sei wichtig für die Gestaltung der Globalisierung, sagte er nach einem Treffen mit seinem Kollegen Antonio Patriota in Brasília. Die Erfolgsgeschichte der inzwischen sechstgrößten Volkswirtschaft sei beeindruckend. An Brasilien führe kein Weg mehr vorbei. Daher solle sowohl die politische als auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit ausgebaut werden. Beide Seiten sprachen sich für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und der südamerikanischen Staatenorganisation Mercosur aus. - Brasilien ist die erste Station einer insgesamt achttägigen Reise Westerwelles in vier Länder Südamerikas. Weitere Ziele sind Peru, Panama und Mexiko.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;&lt;strong&gt;***&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;In Dresden ist am Montag der Opfer der Bombardierung der Stadt vor 67 Jahren im Zweiten Weltkrieg gedacht worden. Mit einer Menschenkette rund um die Altstadt setzten mehr als 10.000 Menschen zugleich ein Zeichen gegen Rechtsextremismus. Neonazis versuchen seit Jahren, die Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomber im Februar 1945 für ihre Propaganda zu missbrauchen. An einem Neonazi-Aufmarsch nahmen nach Angaben der Polizei mehr als 1600 Rechtsextreme teil. - Um 21.45 Uhr, dem Beginn der ersten Angriffswelle britischer und amerikanischer Bomber am 13. Februar 1945, läuteten alle Glocken. Dresden wurde bei den Angriffen der Alliierten in weiten Teilen zerstört. Bis zu 25.000 Menschen kamen ums Leben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;&lt;br /&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Google ist auf dem Weg zum Handy-Hersteller. Die EU-Kommission und US-Wettbewerbshüter haben nach ausführlichen Prüfungen die Übernahme des Mobilfunk-Pioniers Motorola durch den Internet-Riesen gebilligt. Zugleich warnten sie, dass sie den Umgang mit wichtigen Motorola-Patenten aufmerksam beobachten werden. Die Regulierer wollen verhindern, dass die sogenannten FRAND-Patente als Waffe in den aktuellen Patentkriegen in der Branche eingesetzt werden. Ohne solche Patente kann heute kein Smartphone oder Tablet-Computer gebaut werden. Vor der endgültigen Übernahme sind noch die kartellrechtlichen Genehmigungen in China, Taiwan und Israel erforderlich.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9; &lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>13.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
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  <dc:subject>Deutsch XXL</dc:subject>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Das griechische Parlament hat nach hitziger Debatte das umstrittene Sparpaket gebilligt und damit den Weg für ein weiteres Milliarden-Hilfspaket der EU freigemacht. Eine Mehrheit von 199 der 278 anwesenden Abgeordneten stimmte für die Gesetze, die Entlassungen im öffentlichen Dienst sowie Kürzungen beim Mindestlohn und bei einigen Renten vorsehen. Es gab 74 Gegenstimmen von kommunistischen und linken Abgeordneten sowie aus dem Regierungslager. Sozialisten und Konservative schlossen anschließend mehr als 40 Abweichler aus ihren Fraktionen aus. Vor der Abstimmung hatte Griechenlands Ministerpräsident Lucas Papademos erklärt, es gehe darum, den Absturz in Armut, den Bankrott und den Ausschluss aus dem Euro zu verhindern. Begleitet wurde die Abstimmung von schweren Ausschreitungen. Insgesamt gingen in der Hauptstadt Athen und in Thessaloniki rund 100.000 Teilnehmer auf die Straßen. Etliche Menschen wurden verletzt.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat die Beschlüsse der Arabischen Liga zur Lage in Syrien begrüßt. Ein Sprecher Westerwelles sagte, es sei positiv, dass die Arabische Liga eine führende Rolle zur Beilegung der Syrien-Krise übernehme. Die Verurteilung der Gewalt und die Schritte gegen das Assad-Regime seien ein starkes Zeichen an die Menschen. Die Außenminister der Liga hatten zuvor in Kairo eine Resolution verabschiedet. Darin sagten sie der syrischen Opposition umfassende Hilfe zu. Ferner erklärten sie die eigene Beobachtermission in Syrien für beendet und forderten eine gemeinsame Mission mit den Vereinten Nationen. Außerdem riefen sie zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Damaskus auf.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die Führung in Birma hat zugesichert, den eingeschlagenen Reformkurs fortzusetzen. Bei Treffen in der Hauptstadt Naypyitaw mit Entwicklungsminister Dirk Niebel und EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs baten Präsident Thein Sein und Parlamentssprecher Shwe Mann dafür um Unterstützung. Dies betreffe sowohl die demokratischen Reformen als auch den wirtschaftlichen Aufschwung. Der Parlamentssprecher machte deutlich, das Land wolle sich dabei an Ländern orientieren, die eine &quot;wahre demokratische Verfassung&quot; hätten. Zudem deutete er an, dass weitere politische Gefangene freikommen könnten. Unter anderem davon machten Deutschland und die EU abhängig, ob die Sanktionen gelockert werden.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Im Streit um die Unterzeichnung des internationalen ACTA-Vertrages zum Urheberrechtsschutz verlangt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger - FDP - rechtliche Klarheit von der EU-Kommission. In einem Zeitungsinterview sagte sie, die EU-Kommission müsse erklären, ob sie einen neuen Urheberrechtsschutz für das Internet beabsichtige. Dagegen kam aus den Reihen von CDU/CSU scharfe Kritik. So sagte Unions-Fraktionsvize Günter Krings, falls Deutschland das Abkommen nicht unterzeichne, wäre dies für den Schutz geistigen Eigentums weltweit fatal. Indessen erklärte der Präsident des Europaparlaments, der SPD-Politiker Martin Schulz, das Verhältnis vom Schutz des Urheberrechts einerseits und der individuellen Grundrechte der Nutzer andererseits sei in diesem Abkommen nur sehr unzureichend verankert. Das Europaparlament werde am 27. Februar darüber beraten. -- Die Gegner kritisieren, das Abkommen sei in Geheimverhandlungen der EU-Kommission unter Mitwirkung von Lobbyisten der Musik- und Filmindustrie zustande gekommen. Allein in Deutschland hatten am Samstag viele tausend Menschen gegen ACTA demonstriert.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Bei den wichtigsten Auszeichnungen der US-Musikindustrie, den Grammy Awards, ist die Engländerin Adele nicht zu stoppen gewesen. Sie verwandelte in Los Angeles nicht nur alle ihre sechs Nominierungen in goldene Grammophone. Der 23-Jährigen gelang noch der Hattrick: Die drei wichtigsten Preise gingen alle an sie. - Überschattet wurde die glanzvolle Gala vom Tod der Pop-Legende Whitney Houston. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der 48-Jährigen gedacht.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>12.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Vor der entscheidenden Abstimmung im griechischen Parlament an diesem Sonntag hat Ministerpräsident Lukas Papademos nochmals eindringlich um Unterstützung für das Sparkonzept geworben. Die Abgeordneten trügen eine &quot;historische Verantwortung&quot;, mahnte Papademos in einer Fernsehansprache. Ihre Zustimmung zu dem von den internationalen Geldgebern auferlegten Sparprogramm sei Voraussetzung, um die Finanzierung des Landes in den nächsten Jahren sicherzustellen. Andernfalls drohe die Staatspleite, die Folgen wären wirtschaftliches Chaos und soziale Explosion. Die Griechen würden ihre Ersparnisse verlieren, der Staat würde Gehälter und Renten nicht mehr bezahlen können, sagte der parteilose Regierungschef. Die Zustimmung des Parlaments ist Voraussetzung für ein weiteres internationales Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) im Umfang von 130 Milliarden Euro.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;In Lissabon haben mehr als 100.000 Portugiesen gegen den Sparkurs der Regierung demonstriert. Die Kundgebung im Zentrum der Hauptstadt war die größte, seit das südeuropäische Land im vergangenen Mai Finanzhilfen von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds annehmen musste. Statt weiter zu sparen, müsse die Regierung die Schulden mit den Gläubigern neu verhandeln, forderte die landesweit größte Gewerkschaft CGTP. Sie bezeichnete das Sparpaket als &quot;Angriff auf die Arbeiter und die nationalen Interessen&quot;. In wenigen Tagen überprüfen Experten der Geldgeber erneut, ob die Regierung die Sparauflagen umsetzt, denen sie im Gegenzug für die Hilfen zugestimmt hat. Zuletzt waren Spekulationen aufgekommen, wonach Portugal weitere Hilfen oder sogar einen Schuldenschnitt nach dem Vorbild Griechenlands benötigen könnte. Die portugiesische Regierung betont stets, weder mehr Geld noch eine Fristverlängerung bei dem Rettungspaket im Volumen von 78 Milliarden Euro zu benötigen.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die amerikanische Sängerin Whitney Houston ist tot. Die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als Königin des Pops gefeierte Musikdiva starb nach Angaben ihrer Sprecherin Kristen Foster im Alter von 48 Jahren. Die Todesursache wurde nicht genannt. Nach Angaben der Polizei wurde ihre Leiche in einem Hotel in Beverly Hills bei Los Angeles gefunden. In den 1980er und 1990er Jahren galt Houston als das Golden Girl der Musikindustrie. Zu ihren Hits zählen Lieder wie &quot;Saving All My Love for You&quot; und &quot;I Will Always Love You&quot;. Houston gewann mehrere Grammys und verbuchte unzählige Gold- und Platinschallplatten. Zuletzt kämpfte die Sängerin jedoch mit Drogenproblemen, ihre Stimme versagte. Zwar veröffentlichte sie 2009 ein Comeback-Album, doch ihre Tournee im Jahr darauf war von Negativschlagzeilen geprägt: Sie musste etliche Konzerte wegen Krankheit absagen und erhielt negative Kritiken von Fans, die von Houstons Gesang und Auftritten enttäuscht waren.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur hat Multimillionär Mitt Romney die Vorwahl im US-Bundesstaat Maine gewonnen. Der Ex-Gouverneur von Massachusetts erhielt 39 Prozent der Stimmen. Auf den zweiten Platz kam der Kongressabgeordnete Ron Paul mit 36 Prozent. Die anderen beiden Bewerber in der Kandidaten-Kür, Rick Santorum und Newt Gingrich, hatten in dem bevölkerungsmäßig kleinen Bundesstaat kaum Wahlkampf betrieben. Santorum kam auf 18 Prozent, Gingrich auf sechs Prozent.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die Einwohner der zentralasiatischen Republik Turkmenistan sind an diesem Sonntag zur Präsidentenwahl aufgerufen. Ein haushoher Sieg des autoritär regierenden Staatschefs Gurbanguli Berdymuchamedow gilt als sicher. Seine sieben Rivalen, darunter zwei Minister, ein Gouverneur sowie zwei Unternehmer, stellten sich schon in ihren Programmen deutlich hinter den bisherigen Amtsinhaber. Der 54-jährige ehemalige Zahnarzt wurde 2007 mit 89 Prozent der Stimmen ins Amt gewählt. Hoffnungen auf eine Lockerung im politischen System blieben weitgehend unerfüllt. Die erdgasreiche ehemalige Sowjetrepublik zählt zu den isoliertesten Staaten der Welt.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Am fünften Tag eines landesweiten Streiks im öffentlichen Dienst hat die israelische Gewerkschaft ihren Arbeitskampf beendet. Der Gewerkschaftsdachverband Histadrut teilte zu Beginn der israelischen Arbeitswoche mit, man habe eine Einigung mit dem Finanzministerium gefunden. Unter anderem solle der Mindestlohn für Reinigungskräfte und Sicherheitspersonal angehoben und die Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern im öffentlichen Dienst verbessert werden. Seit Mittwoch waren Behörden, Museen, Universitäten und Banken geschlossen. Auch der internationale Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv war teilweise von dem Streik betroffen.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9; &lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>11.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Die griechische Regierung hat dem mit den internationalen Geldgebern ausgehandelten Sparkonzept zugestimmt, das Griechenland vor der drohenden Staatspleite retten soll. Nach einer Dringlichkeitssitzung des Kabinetts ist der Gesetzentwurf am späten Freitagabend ins Parlament eingebracht worden. Am Sonntag sollen die Abgeordneten über die Sparbeschlüsse abstimmen und damit den Weg freimachen für ein neues Rettungspaket im Umfang von 130 Milliarden Euro. Unter anderem sehen die Maßnahmen die Entlassung zehntausender Staatsbediensteter sowie eine Absenkung des Mindestlohns vor. Aus Protest gegen die massiven Einschnitte waren am Freitag fünf Regierungsmitglieder zurückgetreten. Auch auf den Straßen demonstrierten Tausende gegen das Sparpaket. Ministerpräsident Lukas Papademos warnte davor, die Rettung scheitern zu lassen. Ein Staatsbankrott würde das Land in ein katastrophales Abenteuer stürzen und zu unkontrollierbarem wirtschaftlichem Chaos und sozialer Explosion führen, sagte er.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die US-Ratingagentur Standard &amp;amp; Poor&apos;s hat die Kreditwürdigkeit von 34 italienischen Banken herabgestuft. Betroffen sind unter anderem die Bankhäuser UniCredit sowie Banco Popolare und Intesa Sanpaolo. In den kommenden fünf Jahren sei weiter mit einer schwachen Profitabilität der Geldhäuser zu rechnen, erklärten die Bonitätswächter. Nur drei italienische Banken behielten ihr Rating. Der Schritt folgt auf die Herabstufung Italiens durch Standard &amp;amp; Poor&apos;s im Zuge einer schlechteren Bewertung von neun Euro-Ländern.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Nach der gescheiterten Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat soll sich die UN-Vollversammlung auf Wunsch Saudi-Arabiens erneut mit der Lage in dem arabischen Land befassen. Die saudische Führung will laut CNN einen neuen Resolutionsentwurf vorlegen. In dem Dokument wird demnach die Verletzung von Menschenrechten durch das syrische Regime scharf verurteilt. Am Montag will UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay die Vollversammlung über die Situation in dem Land unterrichten. Nach Angaben von Oppositionellen nähern sich die Gefechte zwischen Gegnern und Anhängern von Präsident Baschar al-Assad immer mehr dem Zentrum von Damaskus. Seit dem Beginn der Proteste vor elf Monaten sei noch nie so nahe des Zentrums gekämpft worden, hieß es. Auch in der Protesthochburg Homs ging der Dauerbeschuss durch Regimetruppen weiter. Hier seien am Samstag mindestens vier Menschen getötet worden, melden Oppositionelle. Unterdessen suchen immer mehr Mitglieder der syrischen Oberschicht nach einem Weg ins Ausland oder bereiten ihre Flucht vor. Das US-Außenministerium teilte mit, man habe Informationen darüber, dass Mitglieder der Führungsschicht den oppositionellen Syrischen Nationalrat um Hilfe gebeten haben, um Geld und Verwandte aus dem Land zu schaffen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Kurz vor dem ersten Jahrestag des Sturzes von Ägyptens langjährigem Präsidenten Husni Mubarak hat der regierende Militärrat eine vorgezogene Übergabe der Macht an eine zivile Regierung erneut abgelehnt. Man werde sich niemals Drohungen oder Druck beugen und auch keine Ultimaten akzeptieren, heißt es in einem Brief der Generäle, der am Freitagabend im Staatsfernsehen verlesen wurde. Gleichzeitig warnten sie vor Verschwörungen im Land, die einen Umsturz und die Verbreitung von Chaos zum Ziel hätten. Aktivisten haben anlässlich des Jahrestags von Mubaraks Sturz für diesen Samstag zu einem Generalstreik und zu neuen Protesten gegen die Militärmachthaber aufgerufen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Der Sudan und der Südsudan haben unter Vermittlung der Afrikanischen Union einen Nicht-Angriffspakt geschlossen. Das Abkommen wurde in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba von Sudans Geheimdienstchef Mohammed Atta und seinem südsudanesischen Kollegen Thomas Douth unterzeichnet. Mit dem Abkommen verpflichten sich die beiden Staaten, die Souveränität und die territoriale Integrität ihres Nachbarn zu achten und sich jedes Angriffs zu enthalten. Das Abkommen war von dem Chefvermittler der Afrikanischen Union, dem früheren südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki, in die Wege geleitet worden. Es sei nun an den beiden Staaten zu handeln, sagte Mbeki. Zwischen den beiden Nachbarsländern bestehen zahlreiche Grenzkonflikte. Um diese zu verhindern, sollen künftig Grenzstreitigkeiten an eine gemeinsame Kommission überwiesen werden. Seit der Abspaltung des Südsudan im vergangenen Juli gibt es zudem Streit über die Verteilung der Öl-Vorkommen zwischen den beiden Staaten. Der Süden verfügt über rund Dreiviertel der Ölvoräte des ehemaligen Gesamtstaates, ist aber auf die Pipelines der Republik Sudan angewiesen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Argentinien hat bei den Vereinten Nationen formellen Protest gegen ein britisches Militärmanöver auf den Falkland-Inseln eingelegt. Außenminister Héctor Timerman warf London eine Militarisierung des Südatlantiks vor. Nach Informationen seines Landes nehme an den Militärübungen auch ein atomgetriebenes U-Boot teil, das Atomwaffen transportieren könne, sagte Timerman nach Gesprächen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und den amtierenden Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrats und der UN-Generalversammlung in New York. Der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant wies die Vorwürfe als absurd zurück. Ban rief beide Seiten auf, den Konflikt auf dem Dialogweg zu lösen. - Argentinien hatte am 2. April 1982 die seit 1833 von Großbritannien verwalteten Falklandinseln im Südatlantik besetzt. Nach einem Krieg von zweieinhalb Monaten eroberten die Briten die Inselgruppe zurück.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>10.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Das von der Pleite bedrohte Griechenland kann erst dann mit weiterer Milliardenhilfe rechnen, wenn es vorher drei Bedingungen erfüllt. Die Finanzminister der Euro-Länder vertagten zunächst ihren Beschluss und stellten der Regierung in Athen stattdessen ein Ultimatum. Bis Mittwoch soll sie zusätzliche Einsparungen über 325 Millionen Euro für dieses Jahr benennen. Zudem verlangen die Euro-Länder von den Koalitionsparteien schriftliche Verpflichtungen auf den Spar- und Reformkurs. Schließlich muss das griechische Parlament noch dem Sparpaket zustimmen, auf das sich die Athener Koalition nach langem Ringen am Donnerstag verständigt hatte. Erst dann könne das dringend benötigte Paket von 130 Milliarden Euro freigegeben werden, hieß es nach dem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Den sechsten Tag in Folge ist die syrische Armee wieder gegen Regierungsgegner vorgegangen. Landesweit ist von 80 Toten die Rede. Allein in der Protesthochburg Homs seien mehr als 50 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Zivilisten, teilten Aktivisten mit. Die USA fordern ein Ende des Blutvergießens. Präsident Barack Obama bezeichnete die anhaltende Gewalt als &quot;schockierend&quot;. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu sagte, die internationale Gemeinschaft dürfe nicht zusehen, wie täglich ein &quot;Massaker&quot; angerichtet würde. Sein Land werde sich für eine internationale Konferenz einsetzen. Trotz des brutalen Vorgehens der Armee riefen Aktivisten für diesen Freitag zu neuen Massendemonstrationen auf, die sich diesmal gegen das russische Veto gegen eine UN-Resolution zur Verurteilung der Gewalt richten sollen.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die iranische Marine hat ihre Flotte laut staatlichen Medienberichten mit zwei weiteren im Land gebauten U-Booten aufgerüstet. Schon Ende vergangenen Jahres hatte die Teheraner Regierung gemeldet, dass die Marine durch drei neue U-Boote verstärkt worden sei. Der jüngste Schritt gilt Beobachtern als Teil der Bemühungen Irans, seine militärische Schlagkraft angesichts zunehmender Spannungen mit dem Westen zu erhöhen. Streitpunkt ist das Atomprogramm der Islamischen Republik.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;&lt;strong&gt;***&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die US-Regierung hat erstmals seit mehr als 30 Jahren den Bau neuer Atomreaktoren genehmigt. Das Unternehmen &quot;Southern Company&quot; erhalte alle Lizenzen, sein Kernkraftwerk Vogtle im US-Bundesstaat Georgia zu erweitern, bestätigte die zuständige Regulierungsbehörde in Washington. Es ist die erste derartige Genehmigung seit dem schweren Atomunfall im Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg 1979. US-Präsident Barack Obama ist auch nach der Katastrophe in Japan ein Verfechter der Kernkraft. Er will mit ihr unter anderem die Abhängigkeit von Ölimporten verhindern.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die chinesische Wirtschaft hat einen weiteren Dämpfer erhalten. Infolge der weltweiten Konjunkturflaute ging der Handel in der Volksrepublik im Januar verglichen mit dem Vorjahreszeitraum deutlich zurück. Die Importe sanken nach Angaben des Zollamtes im Januar um 15,3 Prozent. Die Exporte gingen wegen geringerer Nachfrage um 0,5 Prozent zurück. Der Handelsbilanzüberschuss stieg auf 27,3 Milliarden Dollar. Das ist der höchste Wert in sechs Monaten. Im Dezember hatte der Überschuss 16,5 Milliarden Dollar betragen. Damit hat die Volksrepublik die Markterwartungen bei weitem verfehlt. Analysten warnten indes davor, die Daten überzubewerten und sprachen von saisonalen Faktoren. In diesem Jahr fiel das chinesische Neujahrsfest, an dem tagelang die Arbeit ruht, in den Januar.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Mexikanische Soldaten haben bei einer Razzia 15 Tonnen der Droge Metamphetamin beschlagnahmt. Die Behörden sprachen von einem historischen Erfolg: Diese Menge wäre auf dem Schwarzmarkt in den USA mehr als vier Milliarden Dollar wert, sagte ein Sprecher der US-Verwaltung. Mexiko gilt als ein internationaler Umschlagplatz von Drogen. Bei Kämpfen rivalisierender Banden starben in den vergangenen Monaten Tausende Menschen.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Mit dem französischen Revolutionsdrama &quot;Leb wohl, meine Königin!&quot; sind die 62. Internationalen Filmfestspiele in Berlin eröffnet worden. Die deutsche Schauspielerin Diane Kruger spielt darin die schillernde Königin Marie Antoinette zur Zeit der Französischen Revolution im Juli 1789. Mehr als 1600 Gäste waren zu der Gala in den Berlinale-Palast am Potsdamer Platz gekommen. Darunter war fast die komplette deutsche Filmprominenz, aber auch internationale Schauspieler und Filmemacher.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Der frühere Radsportstar Jan Ullrich hat nach seiner Verurteilung wegen Dopings Kontakt zum dem umstrittenen spanischen Arzt Eufemiano Fuentes bestätigt. Zur Begründung gab er den persönichen Druck an, ein zweites Mal die Tour de France zu gewinnen. Für dieses Verhalten wolle er sich entschuldigen, schrieb der 38-Jährige auf seiner Homepage. Allerdings gab er nicht direkt zu, gedopt zu haben. Der Internationalen Sportgerichtshof CAS hatte den Deutschen am Donnerstag wegen Dopings schuldig gesprochen und ihm seinen dritten Platz bei der Tour de France 2005 aberkannt. Die Richter sahen seine Verstrickung in die Doping-Affäre um den spanischen Mediziner Fuentes als erwiesen an.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9; &lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>09.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Griechenland bekommt nach Angaben aus Regierungskreisen zwei Wochen Zeit, um noch nach Einsparmöglichkeiten für Haushaltskürzungen in Höhe von 300 Millionen Euro zu suchen. Das sehe eine neue Vereinbarung mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds vor. Sie wurde nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon in Athen erzielt. Insgesamt muss das hoch verschuldete Land Einsparungen von 3,3 Milliarden Euro vornehmen, um neue Finanzhilfen der internationalen Geldgeber erhalten zu können. Wie in der griechischen Hauptstadt weiter bekannt wurde, streitet die Regierung noch über eine Rentenkürzung. Diese Kürzung würde 300 Millionen Euro ausmachen. Über alle anderen Sparmaßnahmen wurde dem Vernehmen nach eine Verständigung erzielt. Damit kann der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos seinen Kollegen aus den anderen Euro-Staaten bei einem Treffen am Abend in Brüssel keine vollständige Einigung auf das geforderte Sparpaket präsentieren.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Nach fast elf Monaten der Gewalt mit Tausenden Toten prüfen die Vereinten Nationen jetzt die Entsendung einer Beobachtermission nach Syrien. Es werde eine gemeinsame Mission mit der Arabischen Liga erwogen, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. Ban betonte, er bedauere zutiefst, dass der Weltsicherheitsrat nicht in der Lage sei, sich gemeinsam für einen Stopp der Gewalt in Syrien auszusprechen. Russland und China hatten kürzlich mit ihrem Veto eine Resolution des Sicherheitsrats verhindert. Darin war unter anderem ein Amtsverzicht von Präsident Baschar al-Assad gefordert worden.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die Unruhen auf den Malediven, wo sich derzeit rund 5000 deutsche Urlauber aufhalten, haben sich ausgeweitet. Auf mindestens zwei Inseln im Süden des Archipels gab es Angriffe auf Polizeistationen. In der Hauptstadt Male wurde der frühere Präsident Mohamed Nasheed von Sicherheitskräften verletzt. Der 2008 zum Präsidenten des Inselstaates gewählte Nasheed war kurz zuvor nach einer Meuterei der Polizei zurückgetreten. Polizei und Armeeeinheiten hätten ihn zum Rücktritt gezwungen, betonte er. Hinter dem Umsturz stecke sein bisheriger Stellvertreter und Nachfolger Mohamed Waheed.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Der Oberste Gerichtshof in den USA hat die im Bundesstaat Ohio geplante Hinrichtung eines verurteilten Mörders gestoppt. Kritisiert wurde von dem Gericht unter anderem, dass das ärztliche Attest des Todeskandidaten nicht ausreichend geprüft worden sei. Die höchstrichterliche Entscheidung heizt die Debatte um die Todesstrafe in den Vereinigten Staaten neu an. Zudem dürfte das Urteil weitere Hinrichtungen verzögern.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die starke Nachfrage nach Premiumautos und Lastwagen hat Daimler im vergangenen Jahr zu Rekorden bei Gewinn und Umsatz verholfen. Nach vorläufigen Zahlen lag der Gewinn mit sechs Milliarden Euro so hoch wie noch nie in der Firmengeschichte, wie der Auto-Konzern in Stuttgart miteilte. Auch der Umsatz habe mit 106,5 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erzielt. Insgesamt wurden 2011 rund 2,1 Millionen Fahrzeuge verkauft - elf Prozent mehr als 2010. Angesichts dieser Zahlen will Daimler an seine Aktionäre die bislang höchste Dividende auszahlen. Die rund 160.000 Beschäftigten in Deutschland erhalten einen Bonus von 4100 Euro. Auch dieser war zuvor nie höher ausgefallen.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>08.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Mit Erfolgen in Minnesota, Missouri und Colorado hat Außenseiter Rick Santorum die Vorwahlen zur Kür des republikanischen Präsidentschaftskandidaten in den USA aufgemischt. Bei allen drei Vorwahlen ist der Ausgang nicht bindend für die Verteilung der Delegiertenstimmen. Mit seinen Siegen hat Santorum allerdings Newt Gingrich den Rang als größten Romney-Rivalen streitig gemacht. Als aussichtsreichster Anwärter gilt trotz seines Abschneidens weiter Ex-Gouverneur Romney, der Ende Januar den bevölkerungsreichen Bundesstaat Florida gewonnen hatte. Außerdem siegte der Multimillionär in New Hampshire und Nevada.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Trotz der wachsenden Gefahr einer Staatspleite lassen die griechischen Regierungsparteien die internationalen Geldgeber auf eine Entscheidung über neue Sparmaßnahmen warten. Ein Treffen der Koalitionsspitzen zu einer Verschärfung des Spar- und Reform-Kurses wurde abermals verschoben. Die drei Parteichefs sollen nun an diesem Mittwoch zusammenkommen. Falls die Übergangsregierung nicht in den nächsten Tagen eine Einigung mit der Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds erzielt, ist eine unkontrollierte Pleite nur noch schwer abzuwenden. Bis spät in die Nacht verhandelte Regierungschef Lukas Papademos mit Unterhändlern des privaten Bankensektors und den Experten der Troika. Die Vertreter des Internationalen Bankenverbands hätten ein &quot;konstruktives Treffen&quot; mit Papademos gehabt, berichtete ein Verbandssprecher. Die Gewerkschaften machten am Dienstag erneut mit einem Generalstreik gegen die Sparauflagen mobil.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die US-Regierung hat Forderungen nach einer Bewaffnung der syrischen Opposition zurückgewiesen. Ein Sprecher des Weißen Hauses sagte, im Moment erwäge man einen solchen Schritt nicht, prüfe aber eine humanitäre Unterstützung für die Menschen in Syrien. Das Außenministerium ergänzte, man denke nicht, dass mehr Waffen in Syrien die Antwort seien. Der einflussreiche US-Senator John McCain und mehrere US-Abgeordnete hatten angesichts der Niederschlagung der Opposition Waffenlieferungen an die Gegner von Machthaber Baschar al-Assad verlangt. Die diplomatischen Mittel seien &quot;so ziemlich erschöpft&quot;, sagte der republikanische Politiker. Auch der Besuch eines der letzten internationalen Verbündeten hat Präsident Baschar al-Assad nicht zu substanziellen Konzessionen im Kampf gegen Regierungskritiker bewegt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte nach Gesprächen mit Assad, dieser strebe einen Fahrplan für eine neue Verfassung an. Konkrete Zusagen gab es aber nicht.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Argentinien will wegen des Konflikts mit Großbritannien um die Falkland-Inseln die Vereinten Nationen einschalten. Präsidentin Cristina Kirchner sagte in Buenos Aires, sie werde vor dem UN-Sicherheitsrat und der UN-Vollversammlung Beschwerde gegen die &quot;Militarisierung&quot; der Region einlegen. Mit der Entsendung eines modernen Kriegsschiffes und des britischen Prinzen William auf die Inseln sei Großbritannien dabei, &quot;den Südatlantik zu militarisieren&quot;. Während der Rede Kirchners demonstrierten hunderte Menschen beim Präsidentenpalast mit argentinischen Flaggen und Transparenten wie &quot;Engländer raus aus den Malvinas&quot;. Malvinas ist der argentinische Name der Inselgruppe. Zuletzt hatte sich die Rhetorik zwischen beiden Ländern im Vorfeld des 30. Jahrestags des Krieges um die Inseln verschärft.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9; &lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass Europa künftig noch stärker zusammenwächst, wobei die Nationalstaaten Kompetenzen auf die EU-Ebene übertragen. Eine engere Zusammenarbeit bedinge auch die Abgabe von nationalen Zuständigkeiten, sagte Merkel in einer Rede bei der Bela Foundation in Berlin. Zur Begründung verwies sie darauf, dass grundlegende Mängel in der Konstruktion der Wirtschafts- und Währungsunion beseitigt werden müssten. Die Finanzkrise habe diese Mängel schonungslos aufgedeckt. Zur Griechenland-Krise sagte die Kanzlerin, sie sei dafür, dass das Land den Euro behalte. Ein Euro-Austritt Griechenlands würde unabsehbare Folgen haben. Zu grundlegenden Strukturreformen gebe es keine Alternative.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>07.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad setzen die Angriffe auf die Protesthochburg Homs fort. Das Bombardement konzentriere sich erneut auf das Stadtviertel Bab Amro, berichteten Menschenrechtler und Aktivisten. Die Armee hatte nach dem Scheitern der Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat ihre Offensive ausgeweitet. Dabei wurden nach Oppositionsangaben am Montag allein in Homs mindestens 95 Zivilisten getötet. Zudem starben rund 30 Menschen in der Provinz Idleb im Nordwesten Syriens und in der Provinz um die Hauptstadt Damaskus. Der russische Außenminister Sergej Lawrow reist an diesem Dienstag zu einem Treffen mit Assad nach Damaskus. Zu Einzelheiten wollte er sich im Vorfeld nicht äußern. Russland hatte im Weltsicherheitsrat gemeinsam mit China eine Verurteilung des Assad-Regimes verhindert. Beide Länder sorgten damit weltweit für Empörung.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die griechische Regierung hat ihren Widerstand gegen die Stellenstreichungen aufgegeben, die die internationalen Schuldeninspektoren fordern. Der Minister für die Reform des öffentlichen Diensts, Dimitris Reppas, sagte, die Koalitionsparteien hätten einem Abbau von 15.000 Stellen im Staatsdienst noch in diesem Jahr zugestimmt. Der Beamtenapparat war bisher von Stellenkürzungen verschont geblieben. Die Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds macht weitere Reformen vor allem im Arbeitsmarktbereich zur Bedingung für ein zweites Rettungspaket von 130 Milliarden Euro. Deutschland und Frankreich schlugen vor, ein Sonderkonto für die griechische Schuldentilgung einzurichten. Aus Protest gegen den Sparkurs haben die Gewerkschaften für diesen Dienstag erneut zu einem Generalstreik aufgerufen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Frankreich und Deutschland wollen zum kommenden Jahr weitreichende Vorschläge zu einer engeren Zusammenarbeit beider Länder vorlegen. Als Kernstück ist vorgesehen, die Unternehmenssteuern einander anzugleichen. Beim deutsch-französischen Ministerrat in Paris verwies Präsident Nicolas Sarkozy darauf, dass Deutschland derzeit eine geringere Körperschaftssteuer als Frankreich habe. Die Annäherung schaffe &quot;eine Zone der Stabilität, die sich auf die ganze Eurozone auswirken wird&quot;. Anlass für den Vorstoß ist der 50. Jahrestag des Elysee-Vertrages im nächsten Jahr. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte die Bedeutung des Vertrages, der vor 50 Jahren zu einer engen Kooperation Deutschlands und Frankreichs geführt hat. Der Vertrag müsse nun erneut mit Leben gefüllt werden. Beide Regierungen vereinbarten zudem einen gemeinsamen Forschungsfonds.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die deutschen Oppositionsparteien kritisieren weiter die Wahlkampfhilfe von Bundeskanzlerin Angela Merkel für Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy. Der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin, sagte, die CDU-Vorsitzende schade den deutsch-französischen Beziehungen, wenn sie sich für den &quot;mit dem Rücken zur Wand&quot; stehenden Sarkozy einsetze. Auch dürfe es nicht sein, dass deutsch-französische Regierungstreffen für Wahlkampfhilfe unter konservativen Politikern zweckentfremdet würden. Die Sozialdemokraten kritisierten ebenfalls Merkels Vorhaben, bei Wahlkampfveranstaltungen von Sarkozy aufzutreten. Zugleich kündigte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Hannelore Kraft an, dass ihre Partei im Gegenzug den sozialistischen Mitbewerber François Hollande unterstützen werde. - Dieser liegt in Umfragen seit Monaten deutlich vor Sarkozy. Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl findet am 22. April statt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die USA verschärfen ihre Sanktionen gegen den Iran. Dies sei nötig, weil die Islamische Republik Finanztransaktionen verheimliche, erklärte Präsident Barack Obama zur Begründung in einem Brief an den Kongress. Dem Finanzministerium zufolge können nun die Vermögenswerte aller iranischen Ministerien und staatlicher Einrichtungen eingefroren werden. Betroffen ist auch die Notenbank, die für die Einkünfte aus den Ölgeschäften zuständig ist. Das iranische Vorgehen stelle &quot;ein fortgesetztes und inakzeptables Risiko für das internationale Finanzsystem dar&quot;, erklärte Obama. Bisher waren US-Banken nur verpflichtet, iranische Geschäfte abzulehnen, statt sie zu blockieren und einzufrieren. Mit den Sanktionen wollen die USA den Iran zwingen, im Streit um sein Atomprogramm an den Verhandlungstisch zurückzukehren.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>06.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainiere dein Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutze die Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Trotz des zunehmenden Drucks auf die griechische Regierung, weitere Sparmaßnahmen zu beschließen, steht eine Zustimmung zu zentralen Forderungen der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds weiter aus. Ministerpräsident Lukas Papademos und die Spitzen der Parteien, die seine Regierung unterstützen, konnten sich bei Gesprächen in Athen vorerst nur auf Kürzungen im Umfang von etwa drei Milliarden Euro einigen. Wie diese genau aussehen sollen, ist noch unklar. Die Gespräche sollen an diesem Montag fortgesetzt werden. Die Troika verlangt im Gegenzug für ein neues Rettungspaket eine Unterstützung der geplanten Sparmaßnahmen durch alle großen Parteien. Gleichzeitig laufen derzeit Verhandlungen mit den privaten Gläubigern Griechenlands über einen Schuldenschnitt. Auch hier gibt es offenbar noch keinen Durchbruch.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Nach dem Scheitern der Syrien-Resolution im Weltsicherheitsrat will der Westen noch entschlossener für ein Ende der Gewalt in dem Land eintreten. Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton kündigte an, die USA würden gemeinsam mit ihren Partnern ihre Anstrengungen zur Unterstützung der syrischen Protest-Bewegung verdoppeln. Nach den Worten des französischen Außenministers Alain Juppé wird die Europäische Union die Sanktionen gegen die syrische Führung weiter verschärfen und der Opposition helfen, sich zu organisieren. Juppés deutscher Amtskollege Guido Westerwelle forderte ebenfalls, den politischen Druck auf das Regime von Präsident Baschar al-Assad zu erhöhen. Ein von Marokko eingebrachter Resolutionsentwurf gegen Syrien war am Samstag von den UN-Vetomächten Russland und China blockiert worden. Dies stieß international auf scharfe Kritik.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;China hat seinen Fluggesellschaften die Beteiligung am europäischen Emissionshandel untersagt. Fluglinien aus China dürften ohne Genehmigung der Regierung keine zusätzlichen Steuern oder Abgaben zahlen, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua die Behörde für zivile Luftfahrt. - Seit dem 1. Januar sind alle in Europa startenden und landenden Fluggesellschaften dazu verpflichtet, sich am Handel mit Schadstoffzertifikaten zu beteiligen. Damit soll der Ausstoß klimaschädlicher Gase reduziert werden. Neben China lehnen auch weitere Länder wie Indien, Russland und die USA die EU-Maßnahme ab, die ihrer Ansicht nach gegen internationales Recht verstößt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die israelische Regierung hat nach Einschätzung von US-Präsident Barack Obama noch keinen konkreten Plan gefasst, den Iran anzugreifen. Er glaube nicht, dass eine solche Entscheidung gefallen sei, sagte Obama im US-Fernsehen. Bis sich der Iran von seinem Atomprogramm abwende, werde Israel aber weiterhin sehr besorgt sein, ebenso wie die USA. Obama betonte, er hoffe weiter auf eine diplomatische Lösung des Atomstreits. US-Verteidigungsminister Leon Panetta rechnet dagegen nach Presse-Informationen mit einem militärischen Vorgehen Israels. Die &quot;Washington Post&quot; meldet, Panetta gehe von einer hohen Wahrscheinlichkeit aus, dass es zwischen April und Juni dieses Jahres einen Angriff auf den Iran geben werde. Damit wolle Israel verhindern, dass Teheran Atomwaffen fertigstelle und unterirdische Uranlager anlege, die nicht attackiert werden könnten, schreibt das Blatt weiter.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreiche Mitglieder ihres Kabinetts reisen an diesem Montag zu Beratungen mit der französischen Regierung nach Paris. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Präsident Nicolas Sarkozy und seinen Ministern steht eine künftig engere Zusammenarbeit beider Länder in der Finanz- und Wirtschaftspolitik. Dabei geht es unter anderem um die geplante Angleichung der Unternehmensbesteuerung. Weitere Themen sind die Eindämmung der Euro-Schuldenkrise, die Lage in Syrien und der Atomstreit mit dem Iran. Im Anschluss an das Treffen wollen Merkel und Sarkozy ein gemeinsames Fernsehinterview geben.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Queen Elizabeth II. hat sich anlässlich des 60. Jahrestages ihrer Thronbesteigung schriftlich bei ihrem Volk bedankt. Sie und ihren Ehemann Prinz Philip hätten die vielen lieben Botschaften zu ihrem Thronjubiläum &quot;tief bewegt&quot;, schrieb die Queen in einer Botschaft an die Menschen in Großbritannien. Sie hoffe, dass das Jahr eine Zeit der Dankbarkeit &quot;für die großen Fortschritte&quot; seit ihrer Thronbesteigung sein werde. Großbritannien wird das Thronjubiläum im Laufe des Jahres mit einer Reihe von regionalen, nationalen und internationalen Veranstaltungen begehen. Die Queen selbst wird ihr Thronjubiläum erst im Juni gebührend feiern. Der eigentliche Jahrestag am 6. Februar war für sie stets ein Tag der Trauer, weil an diesem Tag ihr Vater, König George VI., starb.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>05.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die Veto-Mächte Russland und China haben erneut verhindert, dass der Weltsicherheitsrat die Gewalt in Syrien verurteilt. Die übrigen 13 Mitglieder des mächtigsten UN-Gremiums stimmten in New York für einen von Marokko eingebrachten und von der Arabischen Liga und europäischen Staaten unterstützten Resolutionsentwurf. Er sah eine Verurteilung der von der Führung in Damaskus begangenen Menschenrechtsverletzungen vor. Die Blockade der Resolution durch Russland und China stieß international auf scharfe Kritik. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach von einer großen Enttäuschung. Die UN-Botschafterin der USA, Susan Rice, nannte den Vorgang beschämend. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sagte, dies sei ein Veto gegen die Menschen in Syrien. Kurz vor der Abstimmung im Weltsicherheitsrat war das syrische Regime erneut gewaltsam gegen Zivilisten vorgegangen. Bei einem Armee-Angriff auf die Protesthochburg Homs wurden mindestens 300 Menschen getötet.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;In Ägypten haben sich Demonstranten und Polizei wieder heftige Straßenschlachten geliefert. In Kairo kam es erneut in der Nähe des Innenminsteriums zu Zusammenstößen. Dabei bewarfen Demonstranten Polizisten mit Steinen. Die Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas und Schrotpatronen gegen die Protestteilnehmer vor. In der Nacht zum Sonntag wurde nach einem Bericht des Staatsfernsehens das Finanzamt der Hauptstadt in Brand gesetzt. Teile des Gebäudes brannten lichterloh. Bei den seit vier Tagen andauernden Protesten gegen die ägyptische Regierung gab es nach offiziellen Angaben in den Städten Kairo und Suez insgesamt zwölf Todesopfer. Mehr als 2500 Menschen seien verletzt worden. Auslöser der Unruhen waren Krawalle bei einem Fußballspiel in der Stadt Port Said. Dabei waren am Mittwoch 74 Menschen getötet worden.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Der Chef der Euro-Gruppe, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, hat Griechenland mit einem Ende der EU-Hilfen gedroht. Sollte Athen die notwendigen Reformen nicht umsetzen, könne es nicht erwarten, dass &quot;Solidaritätsleistungen&quot; von den anderen Ländern erbracht würden, sagte Juncker dem Nachrichtenmagazin &quot;Der Spiegel&quot;. In diesem Fall würde im März die Staatspleite erklärt. Allein die Möglichkeit, dass so etwas passieren könnte, sollte aber den Griechen Muskeln verleihen, wo sie im Augenblick noch Lähmungserscheinungen hätten, fügte der Euro-Gruppen-Chef hinzu. Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos will bis Sonntagabend mit der Troika aus Vertretern von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds eine Einigung über einen Schuldenschnitt erzielen. Nach dem Verhandlungsmarathon der vergangenen Wochen stehe das Schicksal seines Landes jetzt auf Messers Schneide, sagte Venizelos.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Der führende republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat die Vorwahlen im US-Staat Nevada offenbar klar gewonnen. Nach dem letzten Stand der Stimmenauszählung liegt der frühere Gouverneur von Massachusetts und Multimillionär mit etwa 42 Prozent der Stimmen deutlich vor seinen Mitbewerbern. Auf Platz zwei folgt danach sein größter Rivale Newt Gingrich mit rund 25 Prozent vor den beiden übrigen Bewerbern Ron Paul und Rick Santorum. Es wäre Romneys zweiter Vorwahlsieg nach dem Erfolg in Florida am vergangenen Dienstag. Abgestimmt wird auch im Bundesstaat Maine. Das Verfahren dort erstreckt sich allerdings über eine Woche. Am kommenden Dienstag folgen die Vorwahlen in den US-Bundestaaten Colorado, Minnesota und in Missouri.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Gegen Bundespräsident Christian Wulff gibt es neue Vorwürfe im Zusammenhang mit einem möglichen Verstoß gegen das Ministergesetz. Wulff habe in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident beim VW-Konzern einen Skoda zu Aufsichtsratskonditionen geleast, berichtete das Magazin &quot;Spiegel&quot;. Als Aufsichtsrat habe Wulff nur ein Prozent vom Neuwagenpreis als monatliche Leasinggebühr zahlen müssen, während gewöhnliche Kunden 1,5 Prozent abführen müssten. Dies habe einem Vorteil von 1.200 Euro innerhalb eines Jahres entsprochen. Laut Ministergesetz hätte er aber keine Vergünstigungen in Bezug auf sein Amt annehmen dürfen. Wegen des Anteils Niedersachsens an VW ist der Ministerpräsident des Landes Mitglied des Aufsichtsrats.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9; &lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>04.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
  <dc:date>2012-02-04T10:05:00Z</dc:date>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Aufgebrachte Syrer haben in der Nacht zu Samstag in der ägyptischen Hauptstadt Kairo die syrische Botschaft gestürmt, um gegen die jüngste Gewalt in ihrem Land zu protestieren. Der Eingang des Botschaftsgebäudes wurde demoliert, Mobiliar und Computer zerstört. Zu ähnlichen Aktionen war es zuvor auch in Großbritannien, Deutschland und den USA gekommen. Syrische Oppositionelle und der arabische Fernsehsender Al-Arabija hatten berichtet, die Sicherheitskräfte von Präsident Baschar al-Assad hätten in der Stadt Homs mehr als 300 Menschen getötet. Die Soldaten hätten Panzer, Mörsergranaten und schwere Maschinengewehre eingesetzt, teilte die in London ansässige Beobachtungsstelle mit. Die Opposition spricht von einem Massaker. Syriens Regierung dementierte den Armeeeinsatz. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat für diesen Samstag eine Sondersitzung angesetzt, bei der über eine auf Druck Russlands abgeschwächte Resolution zur Gewalt in Syrien abgestimmt werden soll. Moskau hat zwar angekündigt, auch diesen Entwurf nicht mitzutragen, schließt aber offenbar eine Enthaltung nicht aus. Durch ein russisches Veto würde die Resolution verhindert.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;In Kairo und anderen ägyptischen Städten bleibt die Lage angespannt. Nach dem islamischen Freitagsgebet stürmte eine wütende Menge in Kairo ein Gebäude der Steuerbehörde. Es seien Brandbomben geflogen, heißt es aus Sicherheitskreisen. Auch in Alexandria und Suez gab es erneut Proteste. Mindestens sechs Menschen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben. Nach den tödlichen Krawallen bei einem Fußballspiel am Mittwoch gehen die Menschen in vielen Städten auf die Straße, um gegen den herrschenden Militärrat zu protestieren. Sie vermuten, dass die Krawalle auf dem Spielfeld von bezahlten Schlägertrupps provoziert wurden, um Chaos zu stiften. Der Polizei, die bei dem Spiel für Ordnung hätte sorgen sollen, werfen sie Untätigkeit vor. Der regierende Militärrat hat die Bevölkerung unterdessen zur Einigkeit aufgerufen.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Vorgehen der chinesischen Führung gegen den Bürgerrechtsanwalt Mo Shaoping während ihres Besuchs in Peking kritisiert. Sie bedauere, dass es Mo nicht möglich gewesen sei, zu einem vereinbarten Treffen mit ihr zu kommen, sagte Merkel zum Abschluss ihrer dreitägigen China-Reise in Guangzhou. Ein Land wie China mit viel Entwicklungsdynamik sollte auch das Vertrauen haben, dass die Menschen durch ihre Vitalität und Überzeugungskraft die Zivilgesellschaft stärken könnten. Die Kanzlerin erklärte außerdem, dass sie das Verhältnis der Chinesen zu Europa gestärkt sehe. Neu sei, das China auch zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen gegen die Euro-Schuldenkrise bereit sei. Über Einzelheiten werde noch zu sprechen sein.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;In München ist die Sicherheitskonferenz fortgesetzt worden. US-Verteidigungsminister Leon Panetta sagte, die USA würden Europa auch weiterhin als ihren wichtigsten Sicherheitspartner sehen. Trotz Einsparungen im Verteidigungsetat in Höhe von 487 Milliarden Euro innerhalb der nächsten zehn Jahre wollten die USA sicherstellen, dass das US-Militär das stärkste der Welt und in der Lage bleibe, die Interessen der USA und ihrer Verbündeten zu verteidigen. Im Mittelpunkt des zweiten Tags der Sicherheitskonferenz sollten unter anderem die Folgen des Aufstiegs Asiens für die internationale Sicherheitsarchitektur stehen. Thema ist zudem der Widerstand Russlands gegen den geplanten NATO-Raketenschild in Europa. Außenminister Guido Westerwelle hat sich für einen Abzug aller US-Atomwaffen aus Europa nach dem Aufbau eines Raketenabwehrschilds ausgesprochen. Die Nato will bis 2020 ein Raketenabwehrsystem in Europa aufbauen, das vom pfälzischen Ramstein aus gesteuert werden soll.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die Bundesregierung bereitet sich in internationalen Gesprächen auf mögliche Folgen des Öl-Embargos der EU gegen den Iran vor. Außenminister Guido Westerwelle sagte der &quot;Saarbrücker Zeitung&quot; man sei wegen des Ersatzes des iranischen Öls im Gespräch mit anderen Öl-Lieferländern. Noch wichtiger sei es, dass auch die anderen Öl-Importländer die Sanktionen nicht unterliefen und ihre Importe aus dem Iran nicht erhöhten. Westerwelle sagte, je mehr Länder sich weltweit an den Sanktionen beteiligten, umso Erfolg versprechender seien sie. Der Iran habe es in der Hand, jederzeit die Sanktionen zu beenden, indem er seinen internationalen Verpflichtungen gerecht werde und nachprüfbar auf jede Option einer nuklearen Bewaffnung verzichte. Im Streit um das Atomprogramm hatte zuletzt die EU ein umfassendes Ölembargo gegen den Iran verhängt, das ab Juli in Kraft treten soll.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Europa bekommt weniger Gas aus Russland. Eine Sprecherin von EU-Energiekommissar Günther Oettinger erklärte, Russland habe mitgeteilt, wegen der großen Kälte im eigenen Land selbst mehr Gas zu benötigen. Die Verträge zwischen dem staatlichen russischen Energiekonzern Gazprom und den europäischen Abnehmern sähen für derartige Fälle eine - so wörtlich - &quot;gewisse Flexibilität&quot; vor. Besonders betroffen sind laut EU-Kommission Italien mit einem Rückgang der Gaslieferungen um 24 Prozent und Österreich mit einem Minus von 30 Prozent. Aber auch Deutschland, Polen, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Griechenland und die Slowakei erhielten künftig weniger russisches Gas. Frieren müssten die Verbraucher jedoch nicht. Alle betroffenen Länder hätten versichert, dass vorerst keine Engpässe drohten, hieß es aus Brüssel.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die Kältewelle hat Europa weiterhin fest im Griff. Besonders betroffen ist nach wie vor der Osten des Kontinents. Insbesondere dort fordert die Kälte immer mehr Todesopfer. Die Temperaturen liegen vielerorts nach wie vor unter minus 20 Grad, oft auch unter minus 30 Grad. Bislang sind europaweit mehr als 220 Menschen gestorben, die meisten in Russland und der Ukraine. Allein in diesen beiden Staaten sind über 160 Menschen erfroren, darunter viele Obdachlose. Aber auch aus anderen Ländern wie Rumänien, Polen, Tschechien und der Slowakei werden Tote gemeldet. Auch in Deutschland und Österreich erfroren in den vergangenen Tagen mehrere Menschen. Ein Wetterwechsel ist in den kommenden Tagen nicht in Sicht.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;ZUM SPORT: In der Fußball-Bundesliga hat Meister Borussia Dortmund in Nürnberg mit 2:0 gewonnen. Die Tore erzielten Sebastian Kehl in der 48. und Lucas Barrios in der 82. Minute. Die Dortmunder lösten damit zumindest für einen Tag Bayern München an der Tabellenspitze ab.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9; &lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>03.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;In Ägypten haben die Proteste auch in der Nacht zu Freitag angehalten. In der Stadt Suez erschoss die Polizei nach Angaben von Klinikmitarbeitern zwei Demonstranten und verletzte 15 weitere. Eine Menschenmenge soll versucht haben, die Polizeizentrale zu stürmen. In der Hauptstadt Kairo belagerten wütende Demonstranten das Innenministerium. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei, als Demonstranten mit Steinen warfen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden etwa 400 Menschen verletzt. Auslöser der jüngsten Proteste waren Krawalle in einem Fußballstadion in der Hafenstadt Port Said, bei denen am Mittwochabend 74 Menschen getötet und etwa 1000 verletzt wurden. Zwar gab der von den Streitkräften ernannte Ministerpräsident Kamal al-Gansuri erste personelle Konsequenzen gegen Sicherheitsverantwortliche bekannt. Zur Enttäuschung vieler verärgerter Parlamentarier entließ er aber den Innenminister nicht.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Der einstige Folterchef der Roten Khmer, Duch, ist im Berufungsprozess zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Damit erhöhte das Gericht in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh überraschend das Strafmaß aus dem vorherigen Prozess. Im Juli 2010 hatte das Sondertribunal für die Aufarbeitung der Schreckensherrschaft der Roten Khmer den ehemaligen Leiter des Gefängnisses Tuol Sleng zu 30 Jahren Haft verurteilt. In dem Gefängnis waren rund 15.000 Menschen gefoltert und hingerichtet worden. Mit der Entscheidung vom Freitag wurde der erste Kriegsverbrecherprozess mehr als 30 Jahre nach der Terrorherrschaft der Roten Khmer abgeschlossen. Während des kommunistischen Khmer-Regimes in den siebziger Jahren kamen rund 1,7 Millionen Menschen ums Leben.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Nach einer Unterredung mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao in Peking ist Bundeskanzlerin Angela Merkel in die südchinesische Metropole Guangzhou geflogen. Regierungschef Wen Jiabao begleitete die Kanzlerin auf der zweiten Station ihrer dreitägigen China-Reise. Diplomaten werteten dies als &quot;besondere Geste&quot;. Im Mittelpunkt des Besuchs in der Boom-Provinz Guangdong stehen ein deutsch-chinesisches Wirtschaftsforum und die Besichtigung einer deutschen Fabrik. Bei seinem Treffen mit Merkel in der Großen Halle des Volkes zog der chinesische Präsident eine positive Bilanz der Gespräche. Der Besuch werde das Vertrauen zwischen beiden Ländern verstärken, sagte Hu. Merkel hob hervor, dass in Deutschland das Kulturjahr China begonnen habe, und China auch Partnerland der Hannovermesse 2012 sei. Dies demonstriere die gute Qualität der bilateralen Beziehungen im kulturellen wie wirtschaftlichen Bereich.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die US-Armee löst ihre deutschen Standorte Schweinfurt und Bamberg komplett auf. Rund 7.500 Soldaten und ihre Familien werden bis spätestens 2015 aus den beiden fränkischen Städten abziehen, wie die Oberbürgermeister nach einem Treffen mit dem Oberkommandierenden der US-Streitkräfte in Europa, Mark Hertling, mitteilten. Bambergs Rathauschef Andreas Starke und sein Schweinfurter Kollege Sebastian Remelé betonten dabei, dass die Standortschließungen mit Einbußen für die ortsansässige Wirtschaft verbunden seien. Zugleich gebe es dadurch aber mehr Wohnraum - etwa für Studenten und junge Familien - wie auch neue Gewerbeflächen. Wie weiter bekannt wurde, soll der Standort Ansbach mit 3000 Soldaten erhalten bleiben. Aus Kostengründen soll die US-Armee in den kommenden zehn Jahren von derzeit 570.000 auf 490.000 Soldaten verkleinert werden.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;In Deutschland werden die Rufe nach einem neuen NPD-Verbotsverfahren immer lauter. Angesichts der Verbindungen zwischen mutmaßlichen Helfern der Zwickauer Nazi-Terrorzelle und der rechtsextremen NPD dürfe es für diese keinen warmen Platz mehr in den Parlamenten geben, sagte der Vorsitzende der Innenministerministerkonferenz, Lorenz Caffier (CDU). Der Vorsitzende des Rechtsterrorismus-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy (SPD), will in dem Gremium gezielt nach Kontakten zwischen der Zwickauer Zelle und der NPD forschen, um ein Verbot voranzutreiben. Es sei seit Jahren bekannt, dass sich die NPD gezielt gegenüber der Neonazi-Szene und rechtsextremistischen Kameradschaften geöffnet habe, sagte Edathy. Auch die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth hält ein neues Verbotsverfahren für notwendig. Der Zwickauer Zelle werden unter anderem Morde an neun Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft sowie an einer Polizistin vorgeworfen.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat vor den Folgen der internationalen Finanzkrise für die Sicherheit gewarnt. Sicherheitspolitik im 21.Jahrhundert bedeute nicht mehr primär Landesverteidigung, sondern vor allem Export von Stabilität, sagte Ischinger. Dazu gehöre Entwicklungspolitik, manchmal auch militärische Präsenz im Ausland, was allerdings Geld koste. Wenn der Westen sich den Export von Stabilität wegen der eigenen Verschuldung nicht mehr leisten könne, bestehe die Gefahr, dass es zum Import von Instabilität komme. Verteidigungsminister Thomas de Maizière eröffnet an diesem Freitag die Sicherheitskonferenz. Bis Sonntag wollen rund 350 Teilnehmer aus Politik, Militär, Wirtschaft und von Nicht-Regierungsorganisationen vor allem über die Schuldenkrise und die Bedeutung von Energiereserven für die Sicherheit diskutieren.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9; &lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>02.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Bei Ausschreitungen in einem Fußball-Stadion der ägyptischen Stadt Port Said sind mindestens 74 Menschen getötet und fast 250 verletzt worden. Fans des heimischen Fußball-Vereins hatten nach dem Abpfiff eines Erstligaspiels den Platz gestürmt. Einige warfen mit Steinen, Feuerwerkskörpern und Flaschen. Spieler und Anhänger des Gästeklubs aus Kairo flüchteten in Panik. Nach Angaben von Augenzeugen sahen die Sicherheitskräfte der Gewalt nahezu tatenlos zu. Wegen der dramatischen Szenen in Port Said wurden bis auf Weiteres alle Fußballspiele in Ägypten abgesagt. Bei einer anderen Partie in Kairo setzten Fans aus Wut über den Spielabbruch Teile der Tribüne in Brand. Der Präsident des Fußballweltverbandes FIFA, Sepp Blatter, zeigte sich entsetzt und sprach von einem &quot;schwarzen Tag für den Fußball&quot;. Das ägyptische Parlament wird sich an diesem Donnerstag in einer Sondersitzung mit den Krawallen befassen.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Nach Frankreich wollen nach Medienberichten nun auch die USA ihren Kampfeinsatz in Afghanistan bereits nächstes Jahr beenden. Er hoffe, dass die amerikanischen Streitkräfte bis spätestens Ende 2013 auf eine Berater- und Ausbilderrolle umschwenken könnten, sagte Verteidigungsminister Leon Panetta laut Berichten des Senders CNN und der &quot;New York Times&quot; kurz vor einem Treffen mit seinen NATO-Kollegen in Brüssel. Bislang war es das Ziel Washingtons, bis Ende 2014 alle US-Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Die überraschende Ankündigung des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, den Kampfeinsatz seines Landes am Hindukusch bereits Ende 2013 abzuschließen, ist das Hauptthema des Ministertreffens.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Der als mutmaßlicher Unterstützer der Zwickauer Terrorzelle verhaftete Carsten S. war nach einem Zeitungsbericht früher ein Funktionär der rechtsextremen NPD. Laut &quot;Süddeutscher Zeitung&quot; stand der heute 31-Jährige nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes 1999 an der Spitze des NPD-Kreisverbands Jena. Außerdem habe er dem Thüringer Landesvorstand der Partei angehört. Beamte des Spezialkommandos GSG 9 hatten den Mann am Mittwoch in Düsseldorf festgenommen. Er soll den drei Angehörigen der Terrorzelle &quot;Nationalsozialistischer Untergrund&quot; (NSU) eine Schusswaffe und Munition verschafft haben. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Beihilfe zu sechs Morden und einem Mordversuch vor. Damit befinden sich insgesamt fünf Verdächtige aus dem Umfeld der NSU in Untersuchungshaft.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in China um Vertrauen in die Europäische Union und in die Stabilität des Euro geworben. Zum Auftakt eines dreitägigen Besuches in China sagte die Kanzlerin in einer Rede vor der Akademie für Sozialwissenschaften, mit dem gerade beschlossenen Sparpakt gebe es eine bessere Haushaltsdisziplin in den einzelnen Staaten. Auch die Wettbewerbsfähigkeit werde verbessert. Es gebe keine Krise des Euro, sondern eine Krise überhöhter Schulden und der Wettbewerbsfähigkeit. Der Euro habe die EU stärker gemacht. Die Währungsunion müsse aber noch mehr politische Gemeinsamkeiten entwickeln, betonte Merkel. Die Kanzlerin rief China auch dazu auf, zusammen mit der internationalen Gemeinschaft gegen die Gewalt in Syrien und gegen das iranische Nuklearprogramm Position zu beziehen. Sie werde bei der chinesischen Führung für eine UN-Resolution zu Syrien werben, kündigte Merkel an. Die Verabschiedung einer solchen scheiterte bislang an China und Russland.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Die Deutsche Bank hat Ende 2011 überraschend rote Zahlen geschrieben. Der Verlust vor Steuern im vierten Quartal betrug 351 Millionen Euro nach einem Gewinn von 707 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die schlechten Geschäfte im vierten Quartal erklärte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit &quot;der weiterhin unsicheren Marktlage sowie einer fehlenden Risikobereitschaft der Investoren&quot;. Im gesamten Jahr hat die Deutsche Bank ihren Gewinn hingegen nahezu verdoppelt. Das größte deutsche Geldinstitut verdiente 2011 unter dem Strich 4,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Frankfurt am Main mitteilte. 2010 hatte der Nettogewinn noch 2,3 Milliarden Euro betragen. Ackermann präsentiert am Donnerstag letztmalig die Jahreszahlen seines Unternehmens. Der Schweizer, der seit zehn Jahren an der Spitze der Deutschen Bank steht, tritt im Mai von diesem Posten ab.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Sechs im Jemen entführte Mitarbeiter der Vereinten Nationen sind nach Angaben der Regierung wieder auf freiem Fuß. Er habe die Freilassung der sechs Geiseln - darunter ein Deutscher - erwirkt und bringe sie zum UN-Büro in der Hauptstadt Sanaa, teilte der jemenitische Elektrizitätsminister Saleh Someh mit. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte die Freilassung bisher nicht. Die UN-Mitarbeiter waren am Dienstag von Stammeskriegern in der Provinz Al-Mahwit verschleppt worden, die sie als Faustpfand für die Freilassung inhaftierter Stammesmitglieder benutzen wollten. Laut Someh wurde kein Lösegeld gezahlt. Auch habe die jemenitische Regierung keine Zusagen für eine Entlassung von Häftlingen gemacht.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9; &lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>01.02.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Ungeachtet internationaler Appelle hält Russland an seinem Widerstand gegen eine Syrien-Resolution des Weltsicherheitsrats fest, die einen Rücktritt von Staatschef Baschar al-Assad fordert. Die Vereinten Nationen dürften sich nicht in einen &quot;internen&quot; Konflikt einmischen, erklärte der russische Botschafter Witali Tschurkin bei einer Sondersitzung des wichtigsten UN-Gremiums in New York. Auch Sanktionen seien nicht das geeignete Mittel, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen, so Tschurkin. Ohne Russland namentlich zu erwähnen, kritisierte US-Außenministerin Hillary Clinton die erzwungene Tatenlosigkeit der Vereinten Nationen. Wer sich gegen eine Resolution stemme, mache sich zum &quot;Komplizen der anhaltenden Gewalt&quot;, betonte Clinton.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Im Namen der Arabischen Liga forderte Katars Regierungschef Hamed ben Dschassem al-Thani den Sicherheitsrat auf, die &quot;Tötungsmaschinerie&quot; Assads zu stoppen. Die Liga hatte erst kürzlich eine Beobachtermission in Syrien wegen mangelnden Erfolgs abgebrochen. Nach jüngsten UN-Schätzungen kamen bei dem Aufstand gegen Assad seit März 2011 schon mehr als 5400 Menschen ums Leben.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat Mitt Romney einen wichtigen Erfolg errungen. Bei der Vorwahl im bevölkerungsreichen Bundesstaat Florida konnte sich der ehemalige Gouverneur von Massachusetts klar gegen seinen parteiinternen Konkurrenten Newt Gingrich durchsetzen. Nach Auszählung aller Stimmen erhielt Romney 46 Prozent. Der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses Gingrich kam dagegen nur auf 32 Prozent. Als Sieger in Florida erhält Romney die Stimmen aller Delegierten des Staates beim Nominierungsparteitag der Republikaner im August. Dann wird endgültig entschieden, wer bei der Präsidentenwahl im November gegen Barack Obama antreten wird. Noch im Februar müssen sich die republikanischen Bewerber sieben weiteren Vorwahlen stellen.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei ihrem bevorstehenden Besuch in China auch das Thema Menschenrechte und den Umgang mit Dissidenten ansprechen. Sie wolle ihren Gesprächspartnern in Peking ihre Sichtweise &quot;in der gebotenen Höflichkeit und Klarheit&quot; darlegen, sagte die Kanzlerin der Tageszeitung &quot;Die Welt&quot;. Im Mittelpunkt ihrer viertägigen China-Reise, zu der Merkel an diesem Mittwoch aufbrechen wird, sollen allerdings wirtschaftliche Fragen stehen. Geplant sind auch Treffen mit Regierungschef Wen Jiabao und Staatspräsident Hu Jintao. - Es ist bereits der fünfte Besuch der Kanzlerin in der Volksrepublik seit ihrem Amtsantritt 2005.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Zum Abschluss seiner fünftägigen Nahost-Reise kommt Bundesaußenminister Guido Westerwelle mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zusammen. Westerwelle will an diesem Mittwoch in Ramallah und Jerusalem versuchen, Möglichkeiten für eine Wiederbelebung des Friedensprozesses auszuloten. Offizielle Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern liegen bereits seit September 2010 auf Eis. - Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman wies Deutschland eine wichtige Rolle im Friedensprozess zu. Die Position der Bundesrepublik sei entscheidend für die Zukunft der Nahost-Region, sagte Lieberman bei einem Treffen mit seinem deutschen Kollegen am Dienstagabend in Tel Aviv.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Eine Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat ihren dreitägigen Besuch im Iran beendet, ohne dass neue Erkenntnisse über das umstrittene iranische Atomprogramm bekannt wurden. Die Gespräche hätten in einer &quot;positiven und konstruktiven Atmosphäre&quot; stattgefunden, berichteten iranische Medien. Wie es heißt, vereinbarten beide Seiten eine Fortsetzung des Dialogs. Eine Nuklearanlage konnten die IAEA-Experten um den belgischen Chefinspekteur Herman Nackaert offenbar nicht besichtigen. Der Westen wirft dem Iran vor, unter dem Deckmantel einer zivilen Nutzung der Kernenergie nach Atomwaffen zu streben. Die Führung in Teheran bestreitet das.&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#13;&#10;&lt;p&gt;&#13;&#10;&#9;Im Jemen sind mehrere Mitarbeiter der Vereinten Nationen verschleppt worden, darunter ein Deutscher. Die Kidnapper aus der Provinz Al Mahwit fordern die Freilassung von Stammesmitgliedern aus dem Gefängnis, wie die staatliche Nachrichtenagentur Saba berichtete. Ein UN-Vertreter im Jemen bestätigte die Entführung. Nach seinen Angaben waren die Verschleppten für das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) tätig. - Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin teilte mit, das Krisenreaktionszentrum und die deutsche Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa seien eingeschaltet und bemühten sich um Aufklärung.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>31.01.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <dc:date>2012-01-31T09:34:00Z</dc:date>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Der EU-Gipfel hat den Fiskalpakt beschlossen. Allerdings machen Großbritannien und Tschechien nicht mit. In dem Pakt verpflichten sich die 25 Unterzeichnerländer, striktere Regeln zur Haushaltsdisziplin zu befolgen als in den EU-Verträgen vereinbart. Der von Kanzlerin Angela Merkel vorangetriebene Pakt sieht zudem vor, verpflichtende Schuldenbremsen in nationalem Recht zu verankern. Andernfalls drohen Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof und Geldstrafen. Auf ihrem Gipfel in Brüssel billigten die Staats- und Regierungschefs auch den Eurorettungsfonds ESM, der im Sommer in Kraft tritt und den provisorischen Euro-Fonds EFSF ablöst. Er verfügt über 500 Milliarden Euro zur Unterstützung finanziell angeschlagener Euro-Länder. &quot;Das ist ein wichtiger Schritt zu einer Stabilitätsunion&quot;, sagte Merkel. Nach Angaben von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker ist die deutsche Forderung nach der Einsetzung eines Sparkommissars in Griechenland vom Tisch.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die EU-Staaten haben die birmanische Regierung aufgefordert, ihren Reformkurs fortzusetzen. Nach dem EU-Gipfel in Brüssel sagte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, die bisherigen Reformschritte eröffneten &quot;neue Perspektiven&quot; für die Beziehungen mit der EU. Van Rompuy erwähnte die Freilassung weiterer politischer Gefangener, die Abhaltung freier und fairer Wahlen und die Beilegung der ethnischen Konflikte. Die EU hatte vor einer Woche beschlossen, als Anerkennung für die Reformen die Sanktionen zu lockern. Nach den Parlamentswahlen von 2010 hatte nach Jahrzehnten der Militärherrschaft im März 2011 eine nominell zivile Regierung unter dem früheren General Thein Sein die Macht übernommen. Sie überraschte Beobachter mit einer Reihe von Reformen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;US-Außenministerin Hillary Clinton hat die jüngste Eskalation der Gewalt in Syrien verurteilt und den UN-Sicherheitsrat zum Handeln aufgerufen. Das höchste UN-Gremium müsse eine klare Botschaft der Unterstützung an das syrische Volk senden, sagte Clinton. Das Regime in Damaskus habe die Militäroperationen im ganzen Land verschärft. Allein in den vergangenen Tagen seien Hunderte Zivilisten getötet worden. Auch der EU-Gipfel in Brüssel rief den Sicherheitsrat auf, sich für ein Ende der Gewalt einzusetzen. Der Rat will am Dienstag in New York in einer Sondersitzung über die Lage beraten. Dabei sollen der Generalsekretär und der Syrienbeauftragte der Arabischen Liga über die aktuelle Entwicklung informieren. Zur Debatte steht auch ein Resolutionsentwurf, den Marokko am Freitag im Namen der arabischen und europäischen Staaten vorgelegt hat. In dem Papier werden ein Ende der Gewalt und politische Reformen in Syrien gefordert.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Im Konflikt um seine Export-Beschränkungen für begehrte Rohstoffe muss China erneut eine Niederlage hinnehmen. Die Berufungsinstanz der Welthandelsorganisation (WTO) bestätigte im wesentlichen eine Entscheidung vom Juli vergangenen Jahres, gegen die China Beschwerde eingelegt hatte. Die Volksrepublik müsse Exportzölle und -quoten für neun stark nachgefragte Rohstoffe - darunter Zink, Magnesium und das Aluminium-Erz Bauxit - &quot;in Übereinstimmung bringen mit seinen WTO-Pflichten&quot;, entschied die Berufungsinstanz. Die Europäische Union und die USA begrüßten das Urteil als &quot;großen Erfolg&quot;. China müsse nun aufhören, mit protektionistischen Werkzeugen seine heimische Industrie auf Kosten der ausländischen Konkurrenz zu fördern, sagte EU-Handelskommissar Karel De Gucht in Brüssel.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Am zweiten Tag seines Ägypten-Besuchs trifft Außenminister Guido Westerwelle an diesem Dienstag den Vorsitzenden des regierenden Militärrats, Mohammed Hussein Tantawi. Zudem führt er Gespräche mit Vertretern der Übergangsregierung und mehrerer Parteien. Hauptthema dürfte die Lage in Ägypten ein Jahr nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Husni Mubarak sein. Daneben wird es voraussichtlich um die Gewalt in Syrien, den Atomstreit mit dem Iran und den Nahostkonflikt gehen. Am Montag hatte der Minister die ägyptische Regierung aufgefordert, die koptischen Christen zu schützen. Toleranz und religiöse Pluralität gehörten zu einer freiheitlichen Werteordnung, sagte Westerwelle bei einem Besuch des alten Christenviertels von Kairo. Am Dienstagabend will Westerwelle nach Israel weiterreisen. Am Mittwoch ist ein Besuch der palästinensischen Gebiete angesetzt.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Im Bundeskanzleramt in Berlin kommen Vertreter von Regierung und Migranten-Verbänden an diesem Dienstag zum fünften Integrationsgipfel zusammen. Zu dem Treffen hat Kanzlerin Angela Merkel geladen, erwartet werden rund 120 Teilnehmer. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Sprachförderung sowie Bemühungen, mehr Migranten für den öffentlichen Dienst zu gewinnen. In Deutschland leben rund 16 Millionen Zuwanderer und ihre Kinder. Allein rund 2,5 Millionen Menschen in der Bundesrepublik haben türkische Wurzeln.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9; &lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>30.01.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl hat der französische Staatschef Nicolas Sarkozy die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in seinem Land angekündigt. Wie er in einem Fernseh-Interview erklärte, soll sie bei einem Steuersatz von 0,1 Prozent im kommenden August in Kraft treten. Frankreich wird damit Vorreiter in der Euro-Zone. Sarkozy hatte zuletzt erklärt, er werde die Maßnahme notfalls im Alleingang durchsetzen, in der Hoffnung, dass andere Euro-Länder seinem Beispiel folgen. Zugleich kündigte der Staatspräsident die Anhebung der Mehrwertsteuer um 1,6 Punkte auf 21,2 Prozent und Milliarden-Entlastungen für Arbeitgeber an. Zur Stärkung der Unternehmen plädierte er dafür, die Arbeitszeit zu verlängern und die 35-Stunden-Woche wieder abzuschaffen. Zudem solle den Unternehmen - nach deutschem Vorbild - die Möglichkeit eingeräumt werden, bei schlechter Auftragslage Kurzarbeit einzuführen. Ziel sei es, Frankreich wettbewerbsfähiger zu machen, so Sarkozy.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die Transaktionssteuer ist auch Thema beim Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs an diesem Montag in Brüssel. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie die Wirtschaft und die Beschäftigung in Europa stärker angekurbelt werden kann. Darüber hinaus sollen bei dem Treffen der Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin und der neue permanente Euro-Rettungsschirm - ESM - gebilligt werden. Für Gesprächsstoff sorgen dürfte auch die Finanzlage Griechenlands. Die Regierung dort kann vermutlich die vereinbarten Spar- und Reformziele nicht erreichen und benötigt mehr Geld. Sie ringt derzeit mit den Gläubigern um einen teilweisen Schuldenerlass. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos hat bereits die bekannt gewordenen Vorschläge kritisiert, im Gegenzug für weitere Unterstützung die Haushaltspolitik Griechenlands unter EU-Kontrolle zu stellen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;In Belgien hat ein 24-stündiger Generalstreik begonnen. Mit der Aktion protestieren die wichtigsten Gewerkschaften des Landes gegen das Sparprogramm der Regierung. Die Angestellten des öffentlichen Dienstes bleiben an diesem Montag zu Hause. Betroffen sind auch zahlreiche Verkehrsverbindungen. So werden auf dem internationalen Flughafen in Brüssel erhebliche Störungen erwartet, was auch den EU-Gipfel stören könnte. Die Bahn soll überhaupt nicht fahren. Auch ausländische Fernverkehrszüge in Belgien wie ICE oder Thalys fallen aus. - Der öffentliche Sektor in Belgien war zuletzt Ende Dezember in den Ausstand getreten. Auch damals ging es schon um die geplanten Einsparungen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist an diesem Montag zu Gast in Ägypten. Rund ein Jahr nach Beginn des Aufstands gegen Staatschef Husni Mubarak trifft er in Kairo Vertreter der christlichen Minderheit und der islamisch-konservativen Partei für Freiheit und Gerechtigkeit. Die aus der Muslimbruderschaft hervorgegangene Partei wurde bei den Wahlen Ende vergangenen Jahres die mit Abstand stärkste Kraft im Parlament. In der ägyptischen Hauptstadt will Westerwelle auch die Konrad-Adenauer-Stiftung besuchen. Die Justiz hatte Ende Dezember die Büros von Nichtregierungsorganisationen durchsuchen lassen, darunter auch die der Stiftung. - Am Sonntag hatte Westerwelle seine Nahost-Reise in Jordanien begonnen. Nach einem Treffen mit dem jordanischen Außenminister Nasser Dschawdeh in Amman rief er Israel und die Palästinenser zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Dazu gebe es mit Blick auf eine anzustrebende Zwei-Staaten-Lösung keine Alternative.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Der SPD-Vorstand will am zweiten und letzten Tag seiner Klausurtagung in Potsdam abschließend den Kurs der Partei bis zur Bundestagswahl 2013 festlegen. Dabei geht es unter anderem um die Themen soziale Gerechtigkeit, mehr Bürgerbeteiligung sowie eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte. Am Sonntag gab die Parteiführung bekannt, dass sich vom Sommer an Bürger erstmals in der rund 150-jährigen Geschichte der SPD an der Erarbeitung des Wahlprogramms beteiligen können. Damit will die Partei verstärkt junge Wähler auf sich aufmerksam machen. Nach Angaben von SPD-Chef Sigmar Gabriel wollen die Sozialdemokraten keinen Lagerwahlkampf gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel führen, sondern als &quot;seriöse Alternative&quot; mit eigenen Themen punkten. Erklärtes Ziel der SPD ist eine rot-grüne Bundesregierung. Einer Koalition unter Beteiligung der Linkspartei hat Gabriel eine klare Absage erteilt.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>29.01.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Ermittler haben das ehemalige Amtszimmer des früheren Sprechers von Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, durchsucht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hannover waren an dem Einsatz im Bundespräsidialamt in Berlin ein Staatsanwalt und mehrere Beamte des Landeskriminalamtes beteiligt. Es seien Unterlagen und Computerdateien beschlagnahmt worden, die jetzt ausgewertet würden. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen den früheren Pressesprecher und engen Vertrauten von Wulff wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Glaeseker war von Wulff kurz vor Weihnachten ohne Angaben von Gründen entlassen worden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die SPD-Spitze trifft sich an diesem Sonntag in Potsdam zu einer Klausurtagung. Dabei soll der Fahrplan bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr festgelegt werden. Die Sozialdemokraten wollen gemeinsam mit den Grünen die derzeitige schwarz-gelbe Bundesregierung ablösen. Am ersten Tag des zweitägigen Treffens nehmen auch die SPD-Ministerpräsidenten an den Beratungen teil.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Ein hochrangiges Expertenteam der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA ist im Iran eingetroffen. Bei dem Besuch sollen offene Fragen zum Atomprogramm des Landes geklärt werden. Unklar ist, ob die IAEA-Experten bei ihrem Aufenthalt bis Dienstag auch iranische Atomanlagen inspizieren werden. Der Westen wirft der Regierung in Teheran vor, unter dem Deckmantel der zivilen Atomforschung am Bau von Kernwaffen zu arbeiten. Im Streit um das iranische Atomprogramm hatte die EU am Montag ein schrittweise in Kraft tretendes Ölembargo gegen Teheran verhängt. Das iranische Parlament soll als Reaktion darauf von diesem Sonntag an über einen sofortigen Stopp der Öllieferungen nach Europa beraten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Syrien hat mit Bedauern auf den Abbruch der Beobachtermission der Arabischen Liga reagiert. In einer Erklärung äußerte das Regime von Präsident Baschar al-Assad außerdem seine Überraschung über diesen Schritt. Damaskus warf dem arabischen Staatenbündniss vor, mit dem Rückzug den Druck auf den UN-Sicherheitsrat für ein Eingreifen in Syrien erhöhen zu wollen. Die Arabische Liga hatte den Abbruch der Mission mit der weiter zunehmenden Gewalt in Syrien begründet. Allein in den vergangenen Tagen sollen bei Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Regimegegnern mehr als 200 Menschen getötet worden sein. Am Samstag hatten Soldaten nach Darstellung von Oppositionellen Außenbezirke der Hauptstadt unter Beschuss genommen und dabei mindestens zwölf Menschen getötet.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Bundesaußenminister Guido Westerwelle startet an diesem Sonntag zu einer mehrtägigen Reise in den Nahen Osten. Nach einer ersten Station in der jordanischen Hauptstadt Amman reist der Minister weiter nach Kairo, um dort Vertreter des regierenden Militärrats, der Parteien sowie der koptischen Minderheit zu treffen. Ein Jahr nach der Revolution will sich Westerwelle vor Ort ein Bild der derzeitigen Lage in Ägypten verschaffen. Anschließend kommt der Außenminister in Israel und den Palästinensergebieten mit den Regierungsvertretern beider Seiten zusammen. Dabei will er auf eine Fortführung des Nahost-Friedensprozesses dringen. - Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel reist an diesem Sonntag ebenfalls in die Region und nach Kenia, um Entwicklungsprojekte zu besuchen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Bei Anti-Wall-Street-Protesten sind in Kalifornien mehr als 100 Demonstranten festgenommen worden. Bei den Auseinandersetzungen in den Straßen von Oakland wurden nach Behördenangaben drei Polizisten verletzt. Die Polizei habe Tränengas eingesetzt, als die Mitglieder der sogenannten &quot;Occupy-Bewegung&quot; ein stillgelegtes Tagungszentrum besetzen wollten. Dabei hätten sie Baugeräte zerstört und die Beamten unter anderem mit Brandsätzen beworfen. Mit der Aktion wollten die Demonstranten eigenen Angaben zufolge gegen das soziale Ungleichgewicht in den USA protestieren.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;In der peruanischen Hauptstadt Lima sind bei einem Brand in einer Einrichtung für Drogenabhängige mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Viele starben an einer Rauchgasvergiftung, weil Türen und Fenster vergittert waren und sie nicht fliehen konnten. Grund für das Feuer war nach Behördenangaben möglicherweise ein Streit unter den Insassen oder der Fluchtversuch eines Patienten. Dabei seien Matratzen in Flammen aufgegangen.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>28.01.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
  <dc:date>2012-01-28T10:36:00Z</dc:date>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Griechenlands Regierung und internationale Bankenvertreter haben offensichtlich erhebliche Fortschritte in ihren Gesprächen für einen Schuldenschnitt erzielt. Man habe große Fortschritte in technischen, juristischen und anderen Themen erzielt, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums in Athen. Der angestrebte Forderungsverzicht der privaten Gläubiger soll die Schulden der Griechen um rund 100 Milliarden Euro drücken. Zuvor hatte EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso auch von den Euro-Staaten eine weitere Unterstützung für Griechenland gefordert. Nach Berichten der Agentur Reuters und der &quot;Financial Times&quot; drängt Deutschland darauf, dass die EU mehr Kontrolle über die griechische Finanzpolitik bekommt. Ein EU-Beauftragter solle demnach ein Veto gegen Beschlüsse der Regierung einlegen können, als Voraussetzung für die Auszahlung des zweiten Hilfspakets.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von fünf Ländern der Eurozone - darunter Italien und Spanien - herabgestuft. Die Bonitätsnote der dritt- beziehungsweise viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone wurde gleich um zwei Noten gesenkt, wie Fitch in London mitteilte. Auch für Slowenien ging es um zwei Noten nach unten. Bei Belgien und Zypern wurde die Kreditwürdigkeit um eine Note gesenkt. Das Rating von Irland wurde hingegen bestätigt. Die Kreditwürdigkeit aller sechs Länder wurde mit einem negativen Ausblick versehen. Fitch hatte die sechs Länder im Dezember unter verschärfte Beobachtung gestellt und seitdem ihr Rating überprüft.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Russland lehnt auch den neuen Entwurf für eine UN-Resolution zur Gewalt in Syrien ab. Der Text, der von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Marokko und mehreren arabischen Ländern erarbeitet wurde, sei inakzeptabel, sagte der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin in New York. Man habe im UN-Sicherheitsrat die &quot;roten Linien&quot; erläutert, die Russland nicht überschreiten werde. Dazu zählen Sanktionen und ein Waffenembargo. Wie die Arabische Liga versuche der neue Resolutionsentwurf, Syrien eine Lösung &quot;aufzuzwingen&quot;. Menschenrechtsaktivisten berichteten, bei anhaltenden Auseinandersetzungen in mehreren syrischen Städten seien weitere 56 Personen getötet worden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Der Stabschef des US-Heeres, General Raymond Odierno, hat den Abzug zweier Kampfbrigaden aus Europa für 2013 und 2014 angekündigt. Die in Deutschland stationierten Einheiten würden nicht abgezogen, sondern aufgelöst, sagte Odierno in Washington. Bei den Einheiten handelt es sich um die 172. Infanteriebrigade mit Standorten in Grafenwöhr und Schweinfurt und die 170. Infanteriebrigade in Baumholder. In Europa würden damit noch zwei Brigaden verbleiben, eine in Vilseck in der Oberpfalz und eine im italienischen Vicenza. Insgesamt wollen die USA in den kommenden zehn Jahren knapp eine halbe Billion Dollar einsparen. Die Zahl der Soldaten soll um insgesamt etwa 100.000 reduziert werden.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Der französische Präsident Nicolas Sarkozy und sein afghanischer Kollege Hamid Karsai wollen die NATO zu einem vorgezogenen Ende aller Kampfmissionen in Afghanistan auffordern. Das Militärbündnis solle die Einsätze 2013 - ein Jahr früher als geplant - an die afghanischen Streitkräfte übergeben, sagte Sarkozy nach einem Treffen mit Karsai in Paris. Frankreich habe die US-Regierung bereits über die Pläne informiert und werde beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister Anfang kommenden Monats einen entsprechenden Fahrplan vorlegen, sagte der französische Staatspräsident. Bis Ende 2013 würden alle französischen Truppen aus Afghanistan abgezogen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Der international bekannte Sänger Youssou N&apos;Dour darf nicht bei der Präsidentenwahl im westafrikanischen Senegal antreten. Das entschied das Verfassungsgericht in Dakar ohne eine Begründung zu nennen. Die höchst umstrittene Kandidatur von Präsident Abdoulaye Wade für eine dritte Amtszeit wurde dagegen von dem Gericht nicht beanstandet. In der Hauptstadt Dakar kam es nach der Entscheidung zu Straßenschlachten zwischen oppositionellen Demonstranten und der Polizei. Auf der Liste für die Präsidentenwahl, die am Freitagabend im Verfassungsgericht ausgehängt wurde, standen nach Korrespondentenberichten die Namen von 14 Kandidaten.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Japan und Russland haben sich darauf geeinigt, die wirtschaftlichen Beziehungen und die Sicherheitszusammenarbeit auszubauen. Keine Annäherung gab es hingegen beim Territorialstreit um eine Inselgruppe vor der Nordostküste Japans, wie die Außenminister Sergej Lawrow und Koichiro Gemba nach einem Treffen in Tokio berichteten. Der Streit um die Inseln, die von Russland als Südkurilen und von Japan als Nördliche Territorien bezeichnet werden, müsse in Ruhe angegangen werden, hieß es übereinstimmend. Sowjetische Truppen hatten die Inseln am Ende des 2. Weltkriegs besetzt.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>27.01.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Der Deutsche Bundestag gedenkt an diesem Freitag der Opfer des Nationalsozialismus. Hauptredner ist der 91-jährige Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Er wuchs in der NS-Zeit in einer jüdischen Familie auf und gehört zu den Überlebenden des Warschauer Ghettos. Für das Parlament spricht Bundestagspräsident Norbert Lammert. An der Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag nehmen auch Bundespräsident Christian Wulff sowie weitere Spitzenpolitiker und Vertreter von Opferverbänden teil. Am 27. Februar 1945 hatten Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz westlich von Krakau befreit. Seit 1996 erinnert der Bundestag jährlich in einer Gedenkstunde an dieses Datum.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Der Bund hat im vergangenen Dezember offenbar so viele Steuern eingenommen wie noch nie in einem einzelnen Monat. Das schreibt das &quot;Handelsblatt&quot; und beruft sich dabei auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Der Staat nahm demnach erstmals mehr als 70 Milliarden Euro Steuern in nur einem Monat ein - und zwar genau 70,8 Milliarden Euro. Das waren gut vier Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nach Informationen der Zeitung dürfte der Bund durch die besseren Konjunkturaussichten in diesem Jahr mit rund 17 Milliarden Euro neuen Schulden auskommen. Das sind neun Milliarden Euro weniger als im Bundeshaushalt vorgesehen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Vor dem EU-Gipfel am Montag hat die Europäische Kommission Überlegungen aus Deutschland und Frankreich zurückgewiesen, einen Wachstumsfonds zu schaffen, der mit noch nicht genutzten Geldern aus EU-Töpfen finanziell klammen Euro-Staaten unter die Arme greift. Dies sei unrealistisch, da es kaum freies Geld gebe, sagte der zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn der &quot;Süddeutschen Zeitung&quot;. Zwar stünden den europäischen Strukturfonds für die Jahre 2007 bis 2013 fast 350 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Mittel seien aber bestimmten Ländern zugewiesen oder bereits für konkrete Projekte verplant. In Berliner Regierungskreisen hatte es die Idee gegeben, das Geld über einen Fonds vor allem angeschlagenen Ländern wie Italien, Spanien oder Portugal zukommen zu lassen, um deren Wirtschaftswachstum zu fördern und damit der Euro-Schuldenkrise entgegenzuwirken.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die USA wollen ihre Militärausgaben deutlich senken. Verteidigungsminister Leon Panetta kündigte in Washington an, das Budget für das im September beginnende nächste Haushaltsjahr solle um neun Prozent reduziert werden. In den kommenden zehn Jahren ist eine Kürzung des Verteidigungs-Etats um knapp 500 Milliarden Dollar geplant. Zudem soll das aktive Heer innerhalb von fünf Jahren um rund 70.000 auf 490.000 Mann verringert werden. Unklar bleibt die Zukunft der amerikanischen Militärpräsenz in Deutschland. Laut Panetta sollen zwei der vier Brigaden in Europa gestrichen werden. Er sagte aber nicht, welche. In der Bundesrepublik sind derzeit drei US-Brigaden stationiert.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Der Weltsicherheitsrat wird sich nach Angaben Frankreichs an diesem Freitag erneut mit der Lage in Syrien befassen. In New York sei ein Treffen des mächtigsten UN-Gremiums hinter verschlossenen Türen anberaumt worden, teilte die französische Vertretung bei den Vereinten Nationen mit. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet unter Berufung auf Diplomaten, bei dem Treffen werde voraussichtlich Marokko einen Resolutionsentwurf westarabischer Staaten vorlegen, der die Forderung der Arabischen Liga nach einem Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad unterstützt. Zuletzt hatten sich die Anzeichen dafür gemehrt, dass sich der Sicherheitsrat mit Blick auf das anhaltende Blutvergießen in Syrien auf eine gemeinsame Marschrichtung einigen könnte. Eine Resolution gegen das Assad-Regime war bislang am Widerstand Russlands und Chinas gescheitert.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;In Nigeria ist offenbar ein Deutscher entführt worden. Nach Behördenangaben wurde der Mann in der Stadt Kano von zwei Unbekannten von einer Baustelle verschleppt. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, man gehe den Hinweisen nach. Am vergangenen Freitag waren in Kano bei einer Serie von Bombenexplosionen und Feuergefechten mindestens 185 Menschen getötet worden. Zu den Gewalttaten bekannte sich die Islamistengruppe Boko Haram.&lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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  <title>26.01.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten</title>
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  <description>Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.</description>
  <dc:date>2012-01-26T10:01:00Z</dc:date>
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  <dwsyn:fullText>&lt;p&gt;&#10;&#9;Im schweizerischen Davos hat das 42. Weltwirtschaftsforum begonnen. Dort diskutieren führende Vertreter von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft fünf Tage lang über drängende ökonomische Probleme. In ihrer Eröffnungsrede warnte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einer Überforderung Deutschlands bei der Sanierung der Eurozone. Europas führende Volkswirtschaft sei zwar stark, man dürfe aber keine Zusagen machen, die man am Ende nicht einhalten könne. Die Bundesregierung steht derzeit unter Druck, einer massiven Aufstockung des dauerhaften Euro-Rettungsschirms ESM zuzustimmen. Wegen des Weltwirtschaftsforums sind in Davos Hunderte Polizisten und bis zu 5000 Soldaten im Einsatz. Zum ersten Mal protestieren Globalisierungskritiker in diesem Jahr in der Nähe des Tagungsorts. Wenige Kilometer entfernt befindet sich ein Iglu-Dorf der sogenannten Occupy-Bewegung.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die US-Notenbank will wegen der schlechten Konjunktur länger an ihrer Politik des billigen Geldes festhalten als bisher geplant. Das derzeit außergewöhnlich niedrige Zinsniveau solle bis mindestens Ende 2014 beibehalten werden, teilte die Fed in Washington mit. Grund seien die Lage der Wirtschaft und Inflationserwartungen. Zuvor war nur von Niedrigzinsen bis Mitte 2013 die Rede gewesen. Die Zentralbank hatte den Leitzins vor gut drei Jahren auf eine historisch niedrige Spanne zwischen 0,0 und 0,25 Prozent gesenkt. Fed-Chef Ben Bernanke sagte, die Konjunktur sei trotz Anzeichen der Besserung im Moment noch sehr anfällig. Die Pläne der Notenbank sorgten an den US-Börsen für Auftrieb. Der Leitindex Dow Jones schloss im Plus.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Israelis und Palästinenser haben ihre Gespräche über einen Neubeginn von Friedensverhandlungen ohne greifbares Ergebnis beendet. Ein hochrangiger palästinensischer Vertreter sagte in der jordanischen Hauptstadt Amman, Israel habe sich nicht einen Schritt bewegt. Weitere Treffen seien nicht geplant. In Israel hieß es, es habe keinen Durchbruch gegeben. Die direkten Nahost-Friedensgespräche liegen seit September 2010 auf Eis. Die Palästinenser fordern als Bedingung für eine Wiederaufnahme vor allem einen Siedlungsstopp in Ostjerusalem und dem Westjordanland. Ende Oktober hatte das Nahost-Quartett aus EU, USA, Vereinten Nationen und Russland die Konfliktparteien aufgefordert, binnen drei Monaten Lösungsvorschläge zu machen. Diese Frist läuft nun aus.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;China hat die Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union gegen die Atompolitik des Iran kritisiert, ähnlich wie bereits Russland. Blind Druck auszuüben sei nicht konstruktiv, heißt es in einer Erklärung des Pekinger Außenministeriums. Die EU hatte am Montag beschlossen, keine neuen Verträge über Öllieferungen mit dem Iran zu schließen. Außerdem wurden die Konten der Teheraner Zentralbank in Europa eingefroren. China gilt als wichtiger Handelspartner und Verbündeter Irans.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;In Papua-Neuguinea haben aufständische Soldaten bei einer unblutigen Meuterei den Militärchef des Landes gestürzt und ihren Anführer zum Nachfolger bestimmt. Sie forderten den Rücktritt von Ministerpräsident Peter O&apos;Neill binnen einer Woche und die Wiedereinsetzung des gestürzten Regierungschefs Michael Somare. Nach Medienberichten stürmten Soldaten das Hauptquartier der Streitkräfte in der Hauptstadt Port Moresby und stellten den Armeechef unter Hausarrest. In Papua-Neuguinea tobt seit Monaten ein politischer und juristischer Machtkampf zwischen O&apos;Neill und Somare. Die frühere Kolonialmacht Australien zeigte sich besorgt über die Entwicklung in dem südpazifischen Inselstaat.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Der Deutsche Bundestag will an diesem Donnerstag die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Mordserie der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle beschließen. Ein entsprechender Antrag wird von allen fünf Fraktionen im Parlament getragen. Dem Gremium sollen insgesamt elf Abgeordnete angehören. Sie sollen klären, warum die Neonazis jahrelang Morde begehen konnten, ohne im Visier der Sicherheitsbehörden zu stehen, und welche Konsequenzen sich daraus für die Arbeit von Verfassungsschutz und Polizei ergeben. Auf das Konto der Rechtsterroristen soll die Ermordung neun türkisch- und griechischstämmiger Kleinunternehmer sowie einer Polizistin gehen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;***&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9;Die Zahl der Kinder in Deutschland, die von der Grundsicherung -Hartz Vier- leben müssen, ist laut einem Pressebericht in den vergangenen fünf Jahren gesunken. Die Zahl der Betroffenen unter 15 Jahren sei bundesweit um 13,5 Prozent auf knapp 1,6 Millionen zurückgegangen, meldet die &quot;Süddeutsche Zeitung&quot; unter Berufung auf eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit. Allerdings gebe es große regionale Unterschiede. So habe sich die Zahl der hilfebedürftigen Kinder in Bayern von 2006 bis 2011 um mehr als 22 Prozent verringert, während das Minus in Berlin nur bei 1,2 Prozent gelegen habe.&lt;/p&gt;&#10;&lt;p&gt;&#10;&#9; &lt;/p&gt;</dwsyn:fullText>
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